Posts tagged ‘Games’

Tool der Woche – LoiLo Game Recorder

Gerade wer sich gerne mal auf den verschiedenen Videoportalen wie Youtube oder myvideo umsieht, wird schon auf die Let’s Player gestoßen sein. Das sind Leute, die sich beim spielen von Computerspielen filmen und dabei bestenfalls noch selber das ganze mitkommentieren. Viele werden sich jetzt fragen, warum man sich so etwas bitte ansehen sollte? Die Antwort ist ganz einfach: Es ist inzwischen schon gang und gäbe, dass sich Spieler vorher Videos über ein Spiel anschauen, bevor sie sich dazu entschließen es zu kaufen. Ein Trailer ist ja gut und schön, meist aber schöner als die sogenannte In-Game-Grafik. Und die Story kann auch eher mäßig erzählt sein. Daher sieht man sich vorher ein, oder zwei Let’s Plays zu dem Spiel an und entscheidet sich dann für oder gegen einen Kauf. Ich selbst habe auch schon so verfahren. Oder man sucht sich Hilfe in solchen Videos, weil man an einer Stelle nicht weiter kommt. Was hat das jetzt mit Bibliotheken etwas zu tun?

Öffentliche Bibliotheken in den USA bieten Workshops an, in denen Kinder und Jugendliche sich mit verschiedenen Medienarten auseinandersetzen und auch selber Medien erstellen sollen. Ein Let’s Play gehört ebenfalls dazu. Und es birgt dem Mehrwert, dass man sich auch kritisch mit den Spielen auseinandersetzt.

In Deutschland gibt es bereits ähnliche Workshops, allerdings werden diese oft durch andere Institutionen durchgeführt. Sollten nun Sie, liebe Leser, auch Interesse an einem solchen Workshop haben oder sich erst einmal mit dem Thema Medienpädagogik auseinandersetzen wollen, habe ich hier einen wunderbaren Blog für Sie aufgetan: medienpaedagogik-praxis.de.

Sollten Sie sich dazu entschließen, einen solchen Workshop zu machen, oder einfach mal so ein Let’s Play selber erstellen wollen (zum anschauen empfehle ich das hier. Es handelt sich sowohl um meinen Lieblings-Let’s Player Gronkh, als auch um den ersten Teil meiner Lieblingsspieletrilogie Deponia), benötigen Sie neben einem spielefähigem Rechner (Laptop oder Dektop-

Rechner ist egal) und einem Spiel auch noch eine sogenannte Screen Capturing Software, womit wir endlich beim Tool der Woche wären 🙂

Es gibt einige Programme, allerdings sind die meisten kostenpflichtig und/oder kompliziert zu bedienen. Nun hat sich ein neuer Stern am Software-Himmel aufgetan: der LoiLoGame Recorder.

LoiLo Game Recorder

Der LoiLo Game Recorder im Einsatz

Frei erhältlich, auf deutsch und glücklicherweise so gut wie idiotensicher. Einfach installieren, Spiel auswählen und aufnehmen. Ein Mikrofon kann man auch einfach anschließen, der Ton wird direkt mitaufgenommen. Die Bedingungen: Mit der Installation wird eine Testversion den Videoschnittprogrammes LoiLoScope 2 mitinstalliert, lässt sich aber einfach wieder deinstallieren. Zudem benötigt man als System mindestens Windows 7. Zudem habe ich festgestellt, dass die Software meckert, wenn die Auflösung der Spielegrafik zu hoch eingestellt ist. Aber in der Regel lässt sich diese Problem ja schnell und einfach beheben. Die Aufnahmequalität ist einwandfrei und glasklar, damit steht der Aufnahme nichts mehr im Weg. Und wie heißt es so schön, manchmal ist der Weg ist das Ziel.

MK

10. Januar 2014 at 09:00 2 Kommentare

Tool der Woche – Spieleapps

Fast jeder hat sie auf seinem Telefon, egal ob Smartphones oder klassisches Handy. Sie sind die ideale Beschäftigung im Wartezimmer von einem Amt oder Arzt. Viele spielen sie via Facebook: Spiele.

Es gibt inzwischen unzählige Spieleapps und dank der Vernetzung mit sozialen Netzwerken (Social Games) kann man das Level, das man im Bus nicht geknackt hat, zu Hause im Browser lösen und sich mit Freunden vergleichen.

Viele Games laufen über das in Mode gekommene „Free-to-play“-System, in dem man das Spiel ganz ohne Bezahlung spielen, aber durch kleine Käufe im Spiel mit echtem Geld Vorteile bekommen kann.

Diese Spiele sind recht hochwertig und machen genauso viel Spaß wie Spiele, die man erst kaufen muss. Das heißt aber nicht, dass Spiele, die man erst kaufen muss, keinen Spaß machen 🙂

Die meisten Spiele sind intuitiv bedienbar oder haben ein Tutorial, also eine Einführung und sind auch auf deutsch erhältlich. Es gibt inzwischen sogar Spiele für Haustiere

MK

20. September 2013 at 09:30 Hinterlasse einen Kommentar

Vortragsreise zur Zukunft der Bibliotheken – Die Zukunftswerkstatt präsentiert Eli Neiburger

Liebe Freunde und Unterstützer der Zukunftswerkstatt,

wir hoffen Ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Heute möchten wir Euch mit weiteren Informationen zur Deutschland-Tour von Eli Neiburger zukommen lassen. Für all diejenigen von euch, die Eli Neiburger vielleicht noch nicht kennen gibt es zuerst eine kleine Einführung:

Wie in Deutschland wird auch in den USA an der Bibliothek der Zukunft gearbeitet. Was bedeutet die Digitalisierung für die Bibliotheken? Was bedeuten neue Medien-Formate wie Games und eBooks für die Bibliothek der Zukunft. Ist eine „klassische Bibliothek“ überhaupt noch zeitgemäß bzw. zukunftsfähig? Und falls nicht, was müsste passieren, damit Bibliotheken eine Zukunft haben? Auch in den USA hat man sich auf den Weg gemacht. Es gibt eine stetig wachsende Community an Bibliotheksmitarbeitern, die nicht nur diskutieren sondern vor allem handeln.

Einer der großen „Bibliotheks-Zukunfts-Entwickler“ ist sicherlich Eli Neiburger. Er arbeitet an der Ann Arbour District Library und ist ständig auf der Such nach neuen Ideen und Konzepten für öffentliche Bibliotheken. Ein Thema, dem er sich dabei besonders widmet ist das Thema Gaming. Für ihn ist Gaming kein Bestandsthema. Vielmehr geht es darum die Kultur des Gamings zu verstehen und in die tägliche Arbeit von Bibliotheken zu integrieren. Seine Bibliothek nutzt Games nicht, um damit mehr Menschen zum Lesen von Büchern zu animieren. Die Games sind vielmehr genauso bedeutend oder unbedeutend wie alle anderen Medien. Und deshalb hat er eine Vielzahl an Aktivitäten gestartet. Es gibt heute in sehr vielen US-Bibliotheken Gaming-Wettbewerbe. Einmal im Jahr veranstalten hunderte amerikanischer Bibliotheken den „National Gaming Day“.

Aber Eli Neiburger ist nicht nur am Thema Gaming interessiert. Auch eBooks, Social-Media und das mobile Internet spielen in seiner Arbeit eine große Rolle, denn alle diese Themen haben einen nachhaltigen und tiergreifenden Einfluss auf die Bibliothek der Gegenwart und der Zukunft. Für ihn geht es letztlich darum, die Bibliothek neu zu denken und neu zu entdecken, denn nach seiner Meinung nach würde man die Einrichtung von Bibliotheken – wenn es sie noch nicht gäbe – heute nicht mehr erlauben.

Wie aber kann die Bibliothek der Zukunft aussehen? Was bedeutet es in Zukunft Bibliotheksmitarbeiter zu sein? Für Eli Neiburger ist klar:“We may not be able to give them (den Nutzern/Anmerk. der Redaktion) the best information. But what we can give them is a unique experience“

Wir arbeiten schon länger mit Eli Neiburger zusammen. Die Gaming-Roadshow, die Gaming-Liga und noch ein paar weitere Projekte sind das Ergebnis unserer gemeinsamen Ideen und Konzepte. Wir kennen Eli also schon ganz gut und wir können sagen: Es lohnt sich auf jeden Fall zu einem seiner Vorträge zu kommen. Und wir meinen damit nicht nur Mitarbeiter aus Bibliotheken. Jeder Interessierte, der sich Gedanken über die Zukunft der Bildungs- und Kulturinstitutionen macht, jeder Lehrer, Pädagoge etc. sollte versuchen, einen der Termine wahrzunehmen.

Hier haben wir nun die aktuelle Tourdaten für Euch:

11.02.2013: Berlin – Computerspielemuseum; Beginn 19:00h
13.02.2013: Karlsruhe – Badische Landesbibliothek; Beginn 19:00h
14.02.2013: München – Bayerische Staatsbibliothek; Beginn 19:00h
15.02.2013: Köln – Stadtbibliothek; Beginn 19:00h

Der Eintritt ist natürlich kostenlos!

Wenn Ihr Fragen oder Wünsche habt könnt Ihr unseren Projektverantwortlichen Christoph Deeg unter christoph.deeg@zukunftswerkstatt,org jederzeit kontaktieren.

Beste Grüße

Eure Zukunftswerkstätter

6. Januar 2013 at 20:06 11 Kommentare

Ist es wirklich schon so spät …? #bibtag12 aus der Sicht eines Zukunftsentwicklers

Da gab es erst den Blogbeitrag zum Anfang des Bibliothekartags und nach drei mal Blinzeln sind wir jetzt fast schon wieder am Ende. Uns Zukunftsentwicklern hat es sehr viel Spaß gemacht. Wir hoffen, denjenigen, die uns im doch leicht versteckten Saal A gefunden haben, auch.

Unsere Veranstaltungen waren gut besucht – wir danken an dieser Stelle nochmals allen Vortragenden. Auch am letzten Tag beim offiziellen Programm sah man, dass das Interesse der Bibliothekare an Social Media (u.a. um Twitter und Facebook in Bibliotheken) stetig wächst – der Saal platzte quasi aus den Nähten. Gerade aber auch die Vorträge, die über unsere Vortragstabelle bis eine Woche vor dem Start des Bibliothekartags eingereicht wurden, waren sehr interessant und anregend für das direkte Umsetzen in der eigenen Bibliothek, für das eigene persönliche Arbeiten. Aber die Vorarbeit hatte natürlich Anfang der Woche Melanie Kleist mit dem Vortrag „How to Twitter“ geleistet. Dank ihr und der FU Berlin konnten wir während des ganzen Bibliothekartags eine Twitterwall projezieren.

Mit ca. 35 Tablets und E-Book-Readern konnten wir unseren Kolleginnen und Kollegen etwas zum Anfassen und Ausprobieren ohne Kaufberatung bieten. Die dazu passenden Vorträge von Markus Caspers und Martin Kramer.

Mit 3 Kinect und 2 Wii wurden manche Bibliothekare zum Luke Skywalker und manche eiferten Sebastian Vettel bei Mario Kart nach. Zum Frustabbau konnte man bei Raging Rabbit Kaninchen treten oder für Streicheleinheiten bei Kinectimals den Tiger streicheln. Justin Hoenke, Teen Librarian bei der Portland Public Library (Maine) und der über Skype zugeschaltete Eli Neiburger (US Movers & Shakers-Awards Gewinner 2009) konnten uns auch aus internationaler Sicht zeigen, dass Games in Bibliotheken gehören und was der Vorteil einer funktionierenden Community ist. Wenn man zusammen mit anderen Gamern teilweise mehrere Stunden Strategien entwickelt, um auf einen neuen Level zu kommen, so wird man im Berufsleben auch nicht bei der ersten Hürde aufstecken. Spielerisches Lernen ist erfolgreicher, effektiver als „reines“ Auswendiglernen bzw. Pauken. Bisher war ich selbst kein Gamer, aber der Virus hat angesteckt 🙂

Empfehlens- und nachahmenswert waren auch die Vorträge zur Co-Working-Space, zum Crowdfunding und zur QR-Code-Rallye. Bei letzteren beiden Vorträgen konnte man erfahren, wie es mit relativ einfachen Mitteln möglich ist, über Einsatz von Social Media z.B. eine Ausstellung zu bewerben (El Greco und die Moderne, Museum Kunstpalast Düsseldorf) oder auch Gelder für eine Bibliothek in Indien akquirieren kann (Buy India a Library Project).

Natürlich könnte ich jetzt über jeden Vortrag noch einen kurzen Satz schreiben, aber dann würde dieser Beitrag nie enden … so schließe ich mit: wer nicht da war, hat etwas verpasst, kann aber nächstes Jahr während des Bibliothekartags in Leipzig dieses Versäumnis nachholen.

Und in eigener Sache: die ehrenamtliche Arbeit als Zukunftsentwickler macht viel Spaß, man lernt sehr nette Kolleginnen und Kollegen kennen, die die Zukunft der Bibliotheken nicht im „Bunkern“ von Büchern und Daten sehen, sondern in der Öffnung und Miteinbeziehung unserer Klientel, der Leser, Gamer und Kulturinteressierten. Ich freue mich jedenfalls diese doch inzwischen bunt gemischte Truppe bei unserem nächsten Ehrenamt-Treffen in Wuppertal wiederzusehen und zu überlegen, wie wir weiter die Zukunft mitgestalten können – frei nach dem Leitspruch der Zukunftsentwickler von Mahatma Gandhi: Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.

IH

25. Mai 2012 at 12:37 3 Kommentare

Social Learning Summit 2008

Am 10. Oktober findet im Deutschen Technikmuseum Berlin das Social Learning Summit 2008 statt. Bei diesem Treffen soll es um den neue Wege der Wissensvermittlung gehen. Veranstaltet wird der Event von:

Freie Universität Berlin
BerlinMediaProfessionalSchool (BMPS)
FB Philosophie und Geisteswissenschaften
Institut für Kultur- und Medienmanagement
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin

in Kooperation mit:

scoyo GmbH
Stresemannstraße 163
22769 Hamburg

Liebe Grüße

Christoph Deeg

1. Oktober 2008 at 12:16 Hinterlasse einen Kommentar

Gamer lernen besser..

Computergames können Lernen fördern:

Computergames werden immer wieder für Lernkonzepte herangezogen. Bei einer Studie der „Organisation Learning and Teaching Scotland (LTS)“ haben britische Forscher nachweisen können, dass Schüler die das Nintendo/DS-Spiel „Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging“ spielten, mathematische Aufgaben besser lösen können als Nicht-Gamer.

Quelle: http://www.gamesmarkt.de

26. September 2008 at 11:01 1 Kommentar

Willkommen bei der Zukunftswerkstatt

Neue Medien in Form von Computerspielen und Angeboten des Web 2.0 finden in immer mehr Gesellschaftsgebieten Anwendung; Anwendungen, die z.T. ganz anders sind als die Macher dieser Medien es sich bei der Schaffung erdacht hatten. Die Online-Ausgabe der FAZ vom 11.06.2008 schreibt in einem Artikel1 über die zunehmende Relevanz von strategischen Computerspielen für die Managerausbildung. Eine der größten amerikanischen Computerdienstleister regelt die Kommunikation seiner 12.000 Mitarbeiter in zahlreichen Außenstellen über ein Computerspiel (Battlefield 2), in dem bis zu 128 Personen gleichzeitig auf einem Server miteinander spielen können. Hier finden die Mitarbeiter kurze Erholung, kommunizieren zugleich die wichtigsten Neuerungen und diskutieren knifflige Fragen mit den Mitspielern/Kollegen2.
Kinder nutzen zunehmend Lernprogramme, weil sie das spielerische Lernen dem „trockenen“ Lesen von Lehrbüchern vorziehen. Die Zukunft wird in einer Vermischung der Lerninhalte mit dem Gaming bestehen. Schon heute wird das Know How von Bibliothekaren in der Entwicklung von äußerst erfolgreichen Spielen genutzt.
Auch die Angebote des Web 2.0 sind in Wirtschaft und Gesellschaft zunehmend Teil der Kommunikation, dienen als Werkzeug für einfachere und bessere Zusammenarbeit, als Wissensspeicher (Wikipedia) und eröffnen neue Wege zu Netzwerken und Zielgruppen.

Die Grenzen zwischen Lernen und Spielen, zwischen Edutainment und Entertainment beginnen zu zerfließen. Es entstehen nicht nur neue virtuelle Welten oder neue Freizeitoptionen es geht um neue interaktive, multioptionale individuelle und globale Kommunikationssysteme die für die Vermittlung und Verwertung wissenschaftlicher und kultureller Inhalte von zentraler Bedeutung sein werden. Akzeptiert man diese Zusammenhänge entsteht ein neuer Kreislauf der Kommunikation mit neuen Netzwerken und neuen einzigartigen Kooperationsmöglichkeiten. Für die User bedeutet dies globalen Zugang zu kulturellen und wissenschaftlichen Inhalten. Für Unternehmen und Institutionen – wenn Sie eng kooperieren – bedeutet es ebenfalls Zugang, nämlich zu Millionen an interessierten, kreativen und offenen Usern bzw. Kunden. Nie zuvor bestand die Möglichkeit einer derart komplexen Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Institutionen wie den Bibliotheken und privatwirtschaftlichen Unternehmen wie der Gamesindustrie. Und nie zuvor war die Verwirklichung der Wissensgesellschaft unter Beibehaltung der jeweiligen Interessen der Kooperationspartner so nah wie heute.

Stellt man sich also die Frage, was Bibliotheken und Bibliothekare der Zukunft leisten sollten, ist ein zentraler Punkt sicherlich die Kenntnis dieser Medien und die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten, die in diesen neuen Medien stecken. Definiert man die Aufgabe von Bibliotheken als Mediendienstleister, die der Gesellschaft helfen das neue Überangebot an Informationen und Medien zu ihrem Vorteil zu nutzen und beherrschen zu lernen, dann gehört die permanente Beobachtung neuer Entwicklungen und das Ausprobieren dieser Medien zum zukünftigen Bibliotheksalltag. Bibliotheken werden sich in Zukunft nicht mehr allein über die Wissensbereitstellung definieren können, denn dies bieten inzwischen auch viele andere Anbieter. Die Bibliothek bezieht ihre Daseinberechtigung aus dem Nutzen, den sie der Gesellschaft bringt, die sie bezahlt: Nutzen in Form von Kulturbewahrern, Leseförderern und Dienstleistern in Sachen Medien und Informationshandling. Wobei die zwei letzten Punkte in Zukunft sicher zunehmend bedeutender werden.

Der amerikanische Bibliotheksverband ALA reagiert auf diese neuen Herausforderungen mit einem $1 Mio. schweren Projekt, in dem untersucht wird, welchen Nutzen Computerspiele für das Lernverhalten haben. Auch in Deutschland muss die ernsthafte Auseinandersetzung mit diesem Thema nicht nur in Hinblick auf Suchtgefahren, sondern auch hinsichtlich der Potentiale stärker werden.

Die Zukunftswerkstatt auf dem Bibliothekartag 2009 möchte Ihnen als Spielwiese dienen, sich diesen Medien spielerisch und mit Unterstützung von kundigen Kollegen zu nähern. Kommen Sie und probieren Sie aus wie man Wikis, Weblogs, RSS, Second Life, cafesonique.com und WII-Playstations bedient und nutzt. Lernen Sie Best-Practice-Lösungen zur Anwendung und Einbindung dieser Medien aus Bibliotheken weltweit kennen. Entwickeln Sie im Gespräch mit Kollegen neue Ideen für die Zukunft der Bibliotheken in Deutschland. Kommen Sie zu unseren weiteren Vorträgen und zur Podiumsdiskussion mit Vertretern der Bibliotheken, der Gamesindustrie und der Kulturwirtschaft. Entspannen Sie bei einer kleinen Runde Tennis an der WII-Station. Oder wie das Motto der Zukunftswerkstatt lautet: die Bibliotheken gehen spielen, spielen Sie mit…

1 Donkor, Charles: Talentkrieg 2.0: Neue Generation der klugen Köpfe in: F.A.Z.net vom 11.07.2008 http://snipurl.com/zw0901 <zuletzt aufgesucht am 01.09.2008>

2 Tapscott, Don; Williams, Anthony D. (2007): Wikinomics. Die Revolution im Netz. München: Hanser, S. 244 ff

23. September 2008 at 11:17 3 Kommentare


Zukunftswerkstatt im Netz

Zukunftswerkstatt auf Facebook

Zukunftswerkstatt auf Twitter

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 919 Followern an

Kategorien