Posts tagged ‘Google’

Tool der Woche: Präsentieren mit Rückfrage- und Bewertungsmöglichkeit

Die Präsentations-Variante von Google Docs ist durch Google Questions and Answers (in deutschsprachigen Ausgaben: Google Fragen und Antworten) ergänzt worden. Das wird in einem Blogbeitrag von Google samt Video recht gut beschrieben.

Man kann das also so anlegen, indem man „Präsentieren“ auswählt,
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und dann ein Code generiert wird, den man den Teilnehmern mitteilen kann.
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So laden diese eine Seite, wo sie die Präsentation sehen – man ist also nicht unbedingt weiter auf Beamer angewiesen – und Fragen stellen und Fragen der anderen bewerten („raten“) können. Man kann diese interaktive Funktion gut in sein didaktisches Design einbauen.

20. Mai 2016 at 14:32 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – Google Custom Search Engine

Mit Google Custom Search Engine lassen sich benutzerdefinierte Suchmaschinen erstellen und in die eigene Webseite einbinden. In der kostenlosen Basisversion stehen vier Suchoptionen zur Verfügung:

Einzelne Seiten werden durchsucht.
Gesamte Webseiten werden durchsucht.
Teile von Webseiten werden durchsucht.
Gesamte Domains werden durchsucht.

Die Suchoptionen ermöglichen es, die Strukturmomente der zu durchsuchenden Webseiten zu berücksichtigen. Anhand einer internen Liste lassen sich mehrere Abfragen für eine Suchmaschine definieren. So lassen sich gleichzeitig mehrere Webseiten oder Subdomains durchsuchen. Die Bedienungsmöglichkeiten und die Ergebnispräsentation können individuell konfiguriert werden.

googlecseeinstellungen
Abb. 1: Für Geograph Deutschland habe ich eine kleine Suchmaschine erstellt.

googlecsewebsites

Abb. 2: Die Informationsseiten der eingestellten Fotos werden durchsucht.

googlecsewassermühle

Abb. 3: Die Bildersuche ist aktiviert und die Treffer werden in Form einer Liste ausgegeben.

Leider lassen sich, jedenfalls in der kostenlosen Version, keine Suchstrings mit Operatoren erstellen. Selbst wenn komplexe Suchstrings nicht immer benötigt werden – es macht Spaß, welche zu bauen…

C.K.

22. Januar 2016 at 05:00 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – Google Drive

Jeder mit einem Google-Account hat die Möglichkeit das Cloud-System Google Drive (ehem. Google Docs) zu nutzen. Dort können Textdokumente, Tabellen und Präsentationen erstellt sowie Dateien wie beispielsweise PDF-Dokumente hinterlegt werden.

Jede dieser Dateien kann für andere freigegeben werden, so dass man beispielsweise Dokumente für eine Projektarbeit dort hinterlegen und dann gemeinsam bearbeiten kann. Der Ersteller kann dabei festlegen, ob dafür ein Google-Account notwendig ist oder nicht, wie zum Beispiel bei unseren Zeitplänen für den Bibliothekartag. Da kann man sich auch eintragen, ohne einen Google-Account zu besitzen.

Hochladen kann man die Dateien nicht nur über den Browser, es besteht auch die Möglichkeit, sich die App aufs Smartphone (iOS/Android) zu laden und so auch mobil auf seine Listen und Dokumente schnell zugreifen zu können. Speicherplatz wird einem zu Genüge zur Verfügung gestellt, 15GB wollen ersteinmal gefüllt werden.

drive

MK

28. März 2014 at 10:00 1 Kommentar

Tool der Woche – Google Hangouts

Schon vor Jahrzehnten haben uns Science-Fiction-Serien das Bildtelefon gezeigt, damals war es noch Zukunftsmusik. Heute ist es tatsächlich mit verschiedensten Anwendungen möglich.

Eine davon ist für Android-Nutzer leicht nutzbar: Google Hangouts. Man benötigt dafür einen Google+ Account, den man sich bei Andoid-Telefonen eh schon erstellen muss. Die Nutzer von iOS oder anderen Systemen müssen sich einen solchen Account erst anlegen. Aber wenn man ihn erst einmal hat, kann man mit bis zu 9 weiteren Personen (14 bei einem Premium-Account) in der gleichen Sitzung eine Videokonferenz abhalten. Ein Zeitlimit gibt es dabei nicht, allerdings muss man auf eine Breitband-Internetverbindung zugreifen können, egal ob vom Desktop-Rechner mit der Webcam, vom Notebook mit Kamera oder vom Smartphone (Android/iOS) aus. Man lädt sich die Teilnehmer in Google+ ein, wenn diese das erste Mal dabei sind werden sie aufgefordert noch ein Video-Chat-Plug zu installieren, was sie dann auch tun sollten und dann kann es auch schon losgehen mit dem Videoanruf.

Hangout kann auch als klassischer Text-Chat genutzt werden, was gerade dann nützlich ist, wenn man unterwegs kein W-Lan findet.

Ich nutze Hangouts ganz gerne, egal ob ich mich da mit meinen Vereinskollegen treffe und die nächsten Artikel bespreche oder um meine Eltern mal wieder zu sehen.

 

MK

15. November 2013 at 10:03 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – Google Maps

Beim Tool der Woche haben wir heute mal wieder etwas zu den Ger 23 Mobile Things, Google Maps (Android/iOS).

Die Google Maps-App sorgt dafür, dass man die Karte, die man sonst im Browser benutzt, auch unterwegs nutzen kann, egal ob in der Satelliten- oder in der Gelände-Ansicht. Sie bietet aber auch noch ein bisschen mehr, als die meist genutzte Navigationsmöglichkeit. Es können auch Geschäfte in der Umgebung angezeigt werden, die aktuelle Verkehrslage, Wikipedia-Artikel zu Orten können direkt aus der App aufgerufen werden und man kann sich den eigenen Standortverlauf oder den Standort von Freunden (natürlich nur mit Einwilligung dieser und über eine Google+-Verknüpfung) anzeigen lassen. Hat man mal sein Datenvolumen ausgereizt und ist etwas langsamer im Datennetz unterwegs oder nutzt die App über ein rein W-Lan-fähigen Tablet-Rechner, kann man sich Kartenabschnitte auch vorher runterladen und so offline zur Verfügung stellen.

Gerade in einer fremden Umgebung finde ich es übrigens sehr praktisch, dass man nicht nur explizite Adressen, sondern auch so etwas wie „Pizza“ oder „Restaurant“ in die Suchzeile eingeben kann und in der Umgebung Treffer angezeigt bekommt.

Die App interagiert wunderbar mit anderen Funktionen, so kann man sich beispielsweise die Adressen von Freunden, sofern man sie im Telefonbuch abgespeichert hat, direkt aus diesem in die Maps-App laden und dorthin navigieren lassen. Genauso funtioniert das auch aus der Kalenderapp, in dem man seinen Facebook-Veranstaltungskalender mitsammt Adresse des Veranstaltungsortes integrieren lassen kann.

MK

 

UPDATE

Tja, wie es halt so im Leben ist, einen Tag später kam ein Update und die Latitude-Funktion (die Anzeige von Standorten von Freunden) wurde eingestellt. Aber ich glaube, da weint auch keiner wirklich drum 😉

17. Juli 2013 at 19:00 2 Kommentare

Zensur ohne Grenze

Stellst du dich mal vor, wenn du ab sofort Google nicht mehr benutzen darfst. Ohne Backup von deinen Mails und Fotos, ohne Export von deinen RSS-Feeds. Google ist einfach von deinem Leben verschwinden. So ein tragischer Film hat die Regierung in China gestern Abend gedreht und für alle Chinesen leibhaft gemacht.

Internetzensur hat in China schon lange Geschichte, von Sperren den bestimmten Internetseiten bis zu Aufbau das große Projekt „Great Firewall“ schafft die Regierung jede Zeit in China das Internet zu Intranet umzuschalten. Aber es ist zum Glück nicht ein Land wie Nordkorea. Sie muss austesten, wie die Leute im Land und die Außenwelt reagieren, wenn sie die Internetzensur ausüben will. Der zweistündige Film von Gestern war so ein ähnliches Test. Man weiß nicht was später mit Google in China passieren wird, aber sicher muss man schon für den Tag vorbereiten: alle Email, Fotos herunterladen, RSS Feeds exportieren. Ja, noch ein Tipp, bevor du nach China fährst, Proxy schon vorinstallieren.

Aber warum Google? Wenn du Lust hast, kann ich dir eine Vorgeschichte erzählen. Google war in China immer eine unartige Firma. Als Yahoo schon die privaten Emails an die Regierung abgegeben hat, konnte man immer noch problemlos durch Google die „kritischen“ Seite wie CNN, BBC, Deutsche Welle besuchen.

Um ein Komplettfiltersystem aufzubauen, will die Regierung außer das „Great Firewall“ ab 01. Juli für jeden in China verkauften Rechner ein Software „Green Dam“ installieren. Für die Einführung von der Software gab es die Aussprache, zum Schützen die Kinder und Jugendlichen sorgt die Software dafür, dass alle Porno- und Gewaltseite gesperrt werden. (Wenn sie das wirklich durchsetzen, heißt es auch, dass die chinesischen Erwachsenen auch geschützt werden müssen.:-) In der Tat filtert die Software auch viele „kritische“ Seite direkt von Benutzercomputer aus und protokolliert was man im Internet besucht hat.

Mit so einer großen Firma wie Google benutzt die Regierung andere Strategie. 18.06 hat das China Central Television in seinem bekanntesten Nachrichten Programm Xinwen Lianbo(ähnlich wie Tageschau) berichtete, dass Google viele Pornoseite vermittelt. Das Hauptargument war: „wenn man bei Google bestimmten Suchbegriffen eingibt, tauchen dann nackte Frauen auf!“

Es ist jetzt ein Machtkampf zwischen die Regierung und ihre Bürger. Ein Kampf um die Kontrolle und Überwachung, ein Kampf um die Informations- und Meinungsfreiheit und ein Kampf, der diesmal der Big Brother bestimmt verlieren wird. Weil ihr Gegner ist nicht mehr wie früher nur die einfach vernichtbare Medien, sie sind diesmal die Menschen die miteinander vernetzen sind.

25. Juni 2009 at 16:41 Hinterlasse einen Kommentar

Einbindung von Google Book Search Digitalisaten in Blogs und Kataloge

Mit der neuen verbesserten API von Google ist es nun möglich, Digitalisate aus dem gemeinsamen Digitalisierungsprojekt von Google und einer Gruppe von Bibliotheken, bekannt als „Google Book Search“ in Kataloge sowie Blogs u. ä. einzubinden. So sind z.B. seit September Digitalisate aus „Google Books Search“ in den WorldCat.org eingebunden, wie das Library Journal berichtet. Da API Schnittstellen offene Schnittstellen sind, die in Webapplikationen vielfältig verwendet werden können, eröffnet dies neue Service- und Einbindungsmöglichkeiten. Lassen Sie also ihrer Fantasie freien Lauf!

17. Oktober 2008 at 20:00 1 Kommentar


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