Posts filed under ‘Web2.0’

Tool der Woche: Präsentieren mit Rückfrage- und Bewertungsmöglichkeit

Die Präsentations-Variante von Google Docs ist durch Google Questions and Answers (in deutschsprachigen Ausgaben: Google Fragen und Antworten) ergänzt worden. Das wird in einem Blogbeitrag von Google samt Video recht gut beschrieben.

Man kann das also so anlegen, indem man „Präsentieren“ auswählt,
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und dann ein Code generiert wird, den man den Teilnehmern mitteilen kann.
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So laden diese eine Seite, wo sie die Präsentation sehen – man ist also nicht unbedingt weiter auf Beamer angewiesen – und Fragen stellen und Fragen der anderen bewerten („raten“) können. Man kann diese interaktive Funktion gut in sein didaktisches Design einbauen.

20. Mai 2016 at 14:32 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – Scratch

Scratch Smoothie MakerAbb. 1: Der Smoothie-Maker

Scratch ist eine am Massachusetts Institute of Technology entwickelte Programmiersprache für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene ohne Vorkenntnisse. Als visuelle Programmiersprache bietet Scratch eine grafische Entwicklungsumgebung: Statt komplizierten Quelltext einzutippen, werden farbige Befehlsblöcke am Bildschirm zusammengefügt. Selbst erstellte Bilder oder aufgenommene Töne können direkt in ein Projekt eingefügt und dort verwendet werden. Dies ermöglicht beispielsweise Schülern neue Präsentations- und Erzählformen.

Scratch Code-SegmentAbb. 2: Ein Code-Segment

Mit Scratch wurde bewusst ein Begriff aus der DJ-Kultur als Name gewählt: Scratcher können bereits bestehende Projekte remixen, um mit deren Inhalten neue Projekte zu entwickeln. Die offizielle Scratch-Plattform bildet ein soziales Netzwerk, in dem Projekte angesehen, diskutiert und verändert werden können. Dies wird durch die Mehrsprachigkeit der Plattform gefördert: Schaut ein angemeldeter Benutzer in das Projekt eines anderen, werden alle Elemente in der von ihm eingestellten Sprache angezeigt.
Hardware-Tüftler können Scratch auch auf dem Raspberry Pi oder zusammen mit dem MaKey MaKey verwenden. Wer möchte, kann direkt auf der offiziellen Scratch-Plattform starten oder sich im deutschsprachigen DACH-Scratch-Wiki informieren.
Also, bis bald beim Scratchen!
C.K.

5. Februar 2016 at 13:59 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – Book Uploader Bot

Das Internet Archive bietet einen reichhaltigen Fundus an digitalen und digitalisierten Objekten. Die Wayback Machine, ein Tool zur Internetarchivierung, haben wir bereits in unserem Blog vorgestellt. Im folgenden soll ein kleines, aber feines Upload-Tool vorgestellt werden: der BUB.

Book Uploader Bot

Mit dem BUB : Book Uploader Bot können digitalisierte Druckmedien in das Internet Archive transferiert werden. Die derzeit unterstützten Sammlungen für Digitalisate sind Google-Books, Brasiliana-USP, DSpace-based-library, HathiTrust, Digital-Memory-of-Catalonia(mdc), Gallica, Manual-Wildcard. Die vom BUB hochgeladenen Dateien sind durch ein Schlagwort gekennzeichnet. Die digitalen oder digitalisierten Objekte im Internet Archive lassen sich, sofern sie dafür geeignet sind, in einem Viewer direkt betrachten:

Internet Archive BookReader

Die Nachnutzung in Social Media wird durch Funktionen für das Teilen und Einbetten in andere Internetseiten unterstützt:

Internet Archive BookReader Share this item

Viel Spaß beim Stöbern!

C. K.

8. Januar 2016 at 14:31 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – Yovisto

Liebe Freunde der Zukunftswerkstatt,

der heutige Beitrag steht noch wie gewohnt unter dem Titel Tool der Woche. Im Zuge unserer Umstrukturierung hin zum Netzwerk Zukunftswerkstatt denken wir darüber nach, auch die Beiträge unseres Blogs neu zu gestalten. Den gewohnten Rhythmus mit einem Beitrag in jeder Woche werden wir vorerst nicht halten können. Selbstverständlich möchten wir Euch auch weiterhin an dieser Stelle spannende Tools, Projekte und Themen aus der Welt der Medien und Informationen vorstellen.

Wir bleiben dran! – Eure Zukunftsentwickler

Yovisto – Academic video search ist ein Videoportal zur Bereitstellung und Verwaltung von akademischen Videoaufzeichnungen und vergleichbaren Filmressourcen. Seine Besonderheit bildet die Verknüpfung inhaltsbasierter Suchfunktionen mit der Erschließung der Inhalte durch die Benutzer.

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Durch Social tagging haben angemeldete Benutzer die Möglichkeit, sich an der inhaltlichen Erschließung des Videomaterials zu beteiligen. Mit Tags kann jede beliebige Stelle innerhalb einer Videoaufzeichnung markiert und somit auffindbar gemacht werden.

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Wie heute zum Beispiel bei Blogs üblich, werden aus den vergebenen Schlagworten sogenannte Tag clouds (Schlagwortwolken) generiert. Diese bilden durch die besondere Form der Erschließung nicht nur Sucheinstiege zu kompletten Videos, sondern auch zu den markierten Stellen innerhalb der Aufzeichnungen.

Yovisto stellt eine besondere Plattform für Anbieter von akademischen Aufzeichnungen dar – und ein Modell dafür, wie Produzenten und Rezipienten bei der Erschließung von Inhalten zusammenwirken können.

C.K.

Harald Sack: YOVISTO – academic video search
Wikipedia: Yovisto

6. Februar 2015 at 09:44 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – QRpedia

Vor ein paar Monaten besuchte ich mit meinen besten Freunden das wunderschöne Prag. Aus unserem verlängerten Wochenende wurde ein wunderschöner Kurzurlaub. Natürlich konnten wir nur einen kleinen Teil der vielen Sehenswürdigkeiten dieser Stadt besichtigen, darunter die Prager Rathausuhr.

Prag

Als ich später in den Wikipedia-Artikeln über Prag schmökerte, war ich mal wieder verblüfft, wie informativ und ausführlich die ehrenamtlich erstellten Artikel gehalten sind: Es ist sogar beschrieben, wie das astronomische Zifferblatt zu lesen ist. Wer über ein Smartphone verfügt, kann auf diese Erläuterungen sofort zugreifen, wenn er unmittelbar vor dem Astrolabium steht.

Monmouthpedia Abb.: QRpedia-Code in Monmouth (Monmouthshire County Council, Lizenz: CC-BY)

Wie lassen sich Verbindungen zwischen einem Ort oder Objekt und den im Netz verfügbaren Informationen schaffen?

Eine Antwort auf diese Frage stellt QRpedia dar: QR-Codes an Gebäuden, Informationstafeln oder Ausstellungsstücken beinhalten einen Link zur relevanten Wikipedia-Seite. Auf einer eigenen Internetseite können spezielle QR-Codes erzeugt werden. Beim Abrufen eines QRpedia-Codes wird die Spracheinstellung des mobilen Endgeräts ausgelesen und die Verfügbarkeit einer Wikipedia-Seite in der jeweiligen Sprachversion geprüft.

Eine besonders ambitionierte Umsetzung dieser Idee ist Monmouthpedia: Monmouth in Wales ist die erste Wikipedia-Stadt. Ein ähnliches Projekt in Deutschland ist BremenpediA. Auch das Museum für Hamburgische Geschichte setzt QRpedia ein.

C.K.

21. November 2014 at 10:39 1 Kommentar

Tool der Woche – Mapillary

Mapillary ist eine kartenbasierte Plattform, auf der geokodierte Fotos mit Orts- und Straßenansichten eingestellt und geteilt werden können. Mit spezieller Software werden aus den Fotos Sequenzen gebildet, die auf der Karte als Linien erscheinen. So lassen sich fotografisch dokumentierte Wegstrecken auswählen, um die hinterlegten Bilder einzeln oder ihrer Abfolge nach betrachten zu können. Alle Inhalte unterliegen freien Lizenzen zur Weiternutzung. Jedes einzelne Foto lässt sich per Permalink gezielt aufrufen, teilen oder einbetten.

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Abb. 1: Straßenansicht in Malmö (peterneubauer, Lizenz: CC-BY-SA)

Mit Hilfe einer eigens hierfür entwickelten Smartphone-App lassen sich gezielt Bildsequenzen erstellen, da die hierfür benötigten Metadaten mit aufgenommen werden. Die App ist nicht unbedingt erforderlich, aber genau für diesen Zweck zugeschnitten. Dann kann die Feldarbeit beginnen: Beim Flanieren, Wandern oder anderen Aktivitäten in der Landschaft oder in der Stadt lassen sich so gewöhnliche und ungewöhnliche Orte einfangen. Für Wege und Straßen lässt sich das Smartphone mit einem Halter am Fahrradlenker, Auto-, Bus- oder Eisenbahnfenster montieren, während auf der Fahrt in regelmäßigen Abständen Fotos erstellt werden.

MapillaryB

Abb. 2: Royal Botanic Gardens, Kew (agatefilm, Lizenz: CC-BY-SA)

Yubin Kuang stellt Mapillary in seinem Vortrag „Mapillary – the missing view of the planet“ vor. Weitere Videos gibt es bei Vimeo, mehr Hintergrundinformationen sind bei Wikipedia und im OpenStreetMap-Wiki nachzulesen.

Zur Zeit gibt es auf der Karte noch viele weiße Flecken, was für viele Web-2.0-Bastler bestimmt eine verlockende Herausforderung darstellt. Bei virtuellen Ausflügen durch die hinterlegten Sequenzen stößt man leider noch oft auf wenig aussagekräftige Fotos.

C.K.

7. November 2014 at 10:36 1 Kommentar

Tool der Woche – OpenStreetMap

OpenStreetMap ist „ein im Jahre 2004 gegründetes internationales Projekt mit dem Ziel, eine freie Weltkarte zu schaffen.“ Kern des Projekts ist eine Datenbank mit freien Geodaten, aus denen dann Karten erstellt werden können.

OSMGoslar

Abb. 1: Innenstadtbereich von Goslar (© OpenStreetMap-Mitwirkende)

Jeder kann sich auf vielfältige Weise an dem Projekt beteiligen: Mit einem GPS-Gerät können beispielsweise Geodaten aufgenommen und eingepflegt werden. Es ist aber auch viel Arbeit am Schreibtisch zu erledigen: Hausnummern müssen nachgetragen oder überprüft werden. In jeder belebten Innenstadt eröffnen neue Geschäfte, die dann als Point of Interest eingetragen werden können.

OSMBsp

Abb. 2: Behindertenparkplatz, Trafostation und Sammelpunkt (Foto: CK)

Besonders reizvoll am Mappen ist es, Erkundungen im Ort oder in der Landschaft mit der anschließenden Auswertung der Notizen und dem Basteln am heimischen Computer verbinden zu können. Das Erkunden und Mappen eines Ortes schult die Aufmerksamkeit und lässt einen Dinge entdecken, die man vorher eher beiläufig wahrgenommen hat: Hydranten, Sirenen oder eine versteckt gelegene Sitzecke. Für jeden bietet OpenStreetMap die Möglichkeit, sich mit den eigenen Interessen einzubringen: Waldgebiete, Fahrradwege, Eisenbahnanlagen, Bibliotheken, historische Gebäude, Geschäfte, …

Ein ausführliches „Handbuch 2.0“ bildet das mehrsprachige Wiki, ebenso gibt es ein ForumPodcast & Blog.

OpenStreetMap-Karten werden heute von immer mehr Projekten verwendet:  KLEKs, Mundraub, OpenBookCase oder Wikipedia.

Ob drinnen, oder draußen – viel Spaß beim Mappen!

C.K.

24. Oktober 2014 at 09:28 1 Kommentar

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