Posts filed under ‘Web2.0’

ZW-Tool – wheelmap

Gibt es ein barrierefreies Café in der Stadt? Wo finde ich die nächste rollstuhlgerechte Toilette? Wie erreiche ich meinen Zug mit dem Rollator?
Antworten auf diese Fragen finden Menschen mit Mobilitätseinschränkung auf der wheelmap:
Wheelmap1
Die wheelmap ist eine Online-Karte zum Suchen, Finden und Markieren von rollstuhlgerechten Orten, zum Beispiel Restaurants, Geschäfte oder Banken. Sie kann zur Planung alltäglicher Erledigungen zuhause am Computer ebenso wie unterwegs auf Reisen mit dem Smartphone genutzt werden.
Wheelmap2
Über ein Ampelsystem wird markiert, ob ein bestimmter Ort voll, eingeschränkt oder nicht barrierefrei zugänglich ist. Zusätzlich wird angegeben, ob auch eine rollstuhlgerechte Toilette vorhanden ist. Nutzer können jederzeit neue Markierungen eintragen oder bestehende durch eigene Notizen und Fotos ergänzen. Wo verfügbar, wird zusätzlich eine Ansicht aus Google Street View eingeblendet.
C.K.

29. Juli 2016 at 18:36 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – mundraub

Mundraub1

„Riesiger Brombeerbusch“, „reichlich Bärlauch“ oder „Schlehenhecke am kleinen See“ heißen die markierten Fundstellen auf mundraub.org, der Plattform der Mundraub-Initiative. Jeder kann auf der Karte die Standorte von Obstbäumen– und Sträuchern, Nüssen oder Kräutern ergänzen, wenn deren Nutzung im Sinne der Mundräuber-Regeln erlaubt ist.

Mundraub2

Wer kennt es nicht: Im Herbst verkommt das Obst vieler alter Bäume, weil es nicht mehr geerntet wird. Eine Absprache mit dem Eigentümer kann dies ändern, besonders dann, wenn im Gegenzug ein Teil der Ernte oder die Pflege der Bäume angeboten wird. Ein echter Mundräuber ist stets bereit, auch etwas zu geben:

Umsonst Obst zu ernten steht hinter dem Gedanken zurück, etwas beitragen zu wollen: [Die Mundräuber] tragen Bäume ein, starten Diskussionen über botanische Details, verbreiten Rezepte oder alte Kulturtechniken in Verbindung mit lokalen Obstsorten weiter, und – besonders wertvoll! – sie erzählen wundervolle Anekdoten über die Fundstellen.

Katharina FroschMundraub? Allmendeobst!

Die Plattform der Mundräuber dient auch der Bildung von lokalen Gruppen und der Organisation gemeinsamer Aktionen. Denn es geht den Mundräubern um mehr als nur der kostenlosen Ernte: Sie möchten das Interesse wecken an der Vielfalt und dem Reichtum unserer Kulturpflanzen und über die notwendige Pflege dieses Gutes informieren. Daher setzen sie sich unter anderem dafür ein, alte Obstalleen zu pflegen oder neue Streuobstwiesen anzulegen.

Mundraub3

Es gibt viel zu entdecken – und zu probieren!

C.K.

23. Juli 2016 at 14:16 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – Wikivoyage

Wikivoyage1

Abb. 1: Wikivoyage weckt Reiselust…

Wikivoyage ist ein freier Reiseführer auf Wiki-Basis: Jeder ist eingeladen, seine Inhalte zu nutzen, zu verbreiten und durch eigenes Reisewissen zu ergänzen. Ursprünglich aus Wikitravel hervorgegangen, ist Wikivoyage seit 2013 Teil der Wikimedia-Bewegung.

Wikivoyage2

Abb. 2: Sehenswürdigkeiten in Josefstadt (Prag)

Wikivoyage3

Abb. 3: Darstellung auf interaktiver Karte

Zur Planung von Reisen und Ausflügen enthält Wikivoyage unter anderem Hinweise zu Anreisemöglichkeiten, Unterkünften und Sehenswürdigkeiten. Reisenachrichten und Veranstaltungstipps werden von den Wikivoyagern ebenfalls eingepflegt.

Da Wikivoyage auch zur Nutzung vor Ort gedacht ist, finden Reisende zum Beispiel auch Informationen zu Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Mobilität und medizinischer Versorgung.

Allen Lesern eine schöne Ferien- & Urlaubszeit!

C.K.

1. Juli 2016 at 13:42 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – Geopedia.de

Mit Geopedia.de lassen sich georeferenzierte Inhalte aus Wikipedia kartenbasiert anzeigen.

Screenshot Geopedia

Besonders gut eignet es sich für den Gebrauch unterwegs: Vom eigenen Standort oder einer gewählten Position aus können interessante Orte im Umkreis ermittelt und erkundet werden. Unterstützt wird eine Vielzahl an Sprachen.

C.K.

Oliver Ritter: geopedia.de als universelles Werkzeug für OSM und Wikipedia nutzen

24. Juni 2016 at 06:00 1 Kommentar

Tool der Woche: Präsentieren mit Rückfrage- und Bewertungsmöglichkeit

Die Präsentations-Variante von Google Docs ist durch Google Questions and Answers (in deutschsprachigen Ausgaben: Google Fragen und Antworten) ergänzt worden. Das wird in einem Blogbeitrag von Google samt Video recht gut beschrieben.

Man kann das also so anlegen, indem man „Präsentieren“ auswählt,
tooldw1
und dann ein Code generiert wird, den man den Teilnehmern mitteilen kann.
tooldw2
So laden diese eine Seite, wo sie die Präsentation sehen – man ist also nicht unbedingt weiter auf Beamer angewiesen – und Fragen stellen und Fragen der anderen bewerten („raten“) können. Man kann diese interaktive Funktion gut in sein didaktisches Design einbauen.

20. Mai 2016 at 14:32 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – Scratch

Scratch Smoothie MakerAbb. 1: Der Smoothie-Maker

Scratch ist eine am Massachusetts Institute of Technology entwickelte Programmiersprache für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene ohne Vorkenntnisse. Als visuelle Programmiersprache bietet Scratch eine grafische Entwicklungsumgebung: Statt komplizierten Quelltext einzutippen, werden farbige Befehlsblöcke am Bildschirm zusammengefügt. Selbst erstellte Bilder oder aufgenommene Töne können direkt in ein Projekt eingefügt und dort verwendet werden. Dies ermöglicht beispielsweise Schülern neue Präsentations- und Erzählformen.

Scratch Code-SegmentAbb. 2: Ein Code-Segment

Mit Scratch wurde bewusst ein Begriff aus der DJ-Kultur als Name gewählt: Scratcher können bereits bestehende Projekte remixen, um mit deren Inhalten neue Projekte zu entwickeln. Die offizielle Scratch-Plattform bildet ein soziales Netzwerk, in dem Projekte angesehen, diskutiert und verändert werden können. Dies wird durch die Mehrsprachigkeit der Plattform gefördert: Schaut ein angemeldeter Benutzer in das Projekt eines anderen, werden alle Elemente in der von ihm eingestellten Sprache angezeigt.
Hardware-Tüftler können Scratch auch auf dem Raspberry Pi oder zusammen mit dem MaKey MaKey verwenden. Wer möchte, kann direkt auf der offiziellen Scratch-Plattform starten oder sich im deutschsprachigen DACH-Scratch-Wiki informieren.
Also, bis bald beim Scratchen!
C.K.

5. Februar 2016 at 13:59 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – Book Uploader Bot

Das Internet Archive bietet einen reichhaltigen Fundus an digitalen und digitalisierten Objekten. Die Wayback Machine, ein Tool zur Internetarchivierung, haben wir bereits in unserem Blog vorgestellt. Im folgenden soll ein kleines, aber feines Upload-Tool vorgestellt werden: der BUB.

Book Uploader Bot

Mit dem BUB : Book Uploader Bot können digitalisierte Druckmedien in das Internet Archive transferiert werden. Die derzeit unterstützten Sammlungen für Digitalisate sind Google-Books, Brasiliana-USP, DSpace-based-library, HathiTrust, Digital-Memory-of-Catalonia(mdc), Gallica, Manual-Wildcard. Die vom BUB hochgeladenen Dateien sind durch ein Schlagwort gekennzeichnet. Die digitalen oder digitalisierten Objekte im Internet Archive lassen sich, sofern sie dafür geeignet sind, in einem Viewer direkt betrachten:

Internet Archive BookReader

Die Nachnutzung in Social Media wird durch Funktionen für das Teilen und Einbetten in andere Internetseiten unterstützt:

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Viel Spaß beim Stöbern!

C. K.

8. Januar 2016 at 14:31 Hinterlasse einen Kommentar

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