Posts filed under ‘Web2.0’

ZW-Tool – Wikidata

Wikidata ist ein Wikimedia-Projekt zum Aufbau einer freien Wissensdatenbank, die von Menschen und Softwareprogrammen benutzt und verändert werden kann. Für die Wikimedia-Projektfamilie soll Wikidata als zentrale Datenquelle und zur Vernetzung der Wikimedia-Inhalte dienen. Insbesondere die verschiedenen Sprachvarianten der Wikipedia werden nun in Wikidata verwaltet.

wikidata

Screenshot: Datenobjekt Mount Everest

So vielfältig wie das menschliche Wissen sind auch die möglichen Wissensgegenstände, die in Wikidata erfasst werden können. Zu Personen, Werken oder Gebäuden beispielsweise werden Daten in Form von Behauptungen und Aussagen erfasst: Geburtsort, Epoche oder Baustil. Jede Behauptung kann mit Qualifikatoren näher bestimmt und über Nachweise belegt werden. Das Datenmodell erlaubt es auch, mehrere oder sich widersprechende Behauptungen mit Quellenangaben aufzunehmen und nebeneinander zu stellen.

commons-goethe

Screenshot: Wikimedia Commons-Vorlage mit Normdaten aus Wikidata

Normdaten und Identifikatoren ermöglichen die Verknüpfung von Wikidata mit externen Datenbanken. Mithilfe einer Abfragesprache können Datenbankauszüge zum Beispiel für Visualisierungen (Beispiel: Weltraum-Erkundungen) oder zur automatischen Erstellung von Listen erzeugt werden.

Für Freunde des freien Wissens stellt Wikidata ein ebenso leistungsstarkes wie leicht zu benutzendes Werkzeug dar.

C.K.

6. November 2016 at 15:25 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – Open Library

openlibrary-org

„Eine Webseite für jedes Buch“ – Dies ist das Motto und Ziel der Open Library, einer freien bibliografischen Datenbank. Zu Autoren, Werken und deren Editionen können Datensätze von jedem angelegt, verändert und mit anderen bibliografischen Datenbanken verknüpft werden. Zusätzlich können alle Datensätze um Titelbilder, Inhaltsverzeichnisse und weitere Inhalte ergänzt werden.

ebooks-about-paris

Sofern vorhanden, ermöglicht die Open Library den Zugriff auf die entsprechenden Digitalisate im Internet Archive. Ein riesiger Pool an frei zugänglichen Ebooks – Lesestoff (nicht nur) für die dunkle Jahreszeit!

C.K.

24. Oktober 2016 at 20:18 1 Kommentar

ZW-Tool – Wikisource

Wikisource ist ein Wikimedia-Projekt zur Sammlung und Edition von Quellentexten. Analog zur Wikipedia existieren verschiedene Sprachversionen des Projekts. Zu Autoren oder Themen werden im Internet zugängliche Quellen nachgewiesen.

wikisource

Die Edition der Texte geschieht durch eine bemerkenswerte Umsetzung des Autopsieprinzips: Das Digitalisat einer Quelle und ihre Edition können jederzeit abgerufen und miteinander verglichen werden. Zum Qualitätsanspruch des Projekts gehört es auch, die Quellen zu erschließen, zu kommentieren und zusammen mit Bildern und anderen Inhalten ansprechend zu präsentieren (Beispiel: Die alte Mordkuhle). Eine weitere Art der Präsentation wird durch die Gesprochene Wikisource ermöglicht.

C.K.

16. Oktober 2016 at 20:05 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – GeoLocator

geolocator1Abb. 1: Koordinatenpaar mit weiteren Parametern

GeoLocator ist das Schweizer Offiziersmesser für Georeferenzierung und Geotagging. Anhand von Karten oder Satellitenbildern können Positionsangaben in verschiedenen Datenformaten überprüft und formatiert oder neu generiert werden.

geolocator2Abb. 2: In GeoLocator erzeugte Vorlagen für Wikis

Besonders hilfreich ist das Tool für Wikipedianer und andere Bewohner des Wikiversums. Denn GeoLocator erzeugt Vorlagen, die direkt in Wikipedia-Artikeln oder in Wikimedia Commons genutzt werden können. Unterstützt werden auch zusätzliche Parameter wie zum Beispiel der Typ des Objekts (Gewässer, Berg, …) oder die Blickrichtung des Fotografen.

geolocator3Abb. 3: Metadaten einer Datei in Wikimedia Commons

Die Georeferenzierung von Wikipedia-Artikeln oder (historischen) Fotografien, Galerien und Kategorien in Wikimedia Commons eröffnet wichtige Recherchemöglichkeiten.

C.K.

24. September 2016 at 14:31 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – uMap

Mit uMap lassen sich schnell und leicht benutzerdefinierte Karten erstellen und in die eigene Webseite einbinden. Zuerst wird eine OpenStreetMap-Karte als Basis ausgewählt, welche dann mit Geomarkern und weiteren Inhalten angereichert werden kann. Besondere Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich durch die Verknüpfung mit externen Webinhalten:

umap-skulpturenScreenshot: Skulpturen in der Gruga (Grugapark Essen) von Konrad Lischka

In seinem Blog erklärt Konrad Lischka, mit welchen Funktionen er seine Karte der Skulpturen im Grugapark Essen erstellt hat. Viele weitere Anwendungsmöglichkeiten sind denkbar: eine Dokumentation botanischer oder archäologischer Fundorte, ein kartenbasierter Reisebericht mit Fotos, Erinnerungen und Ausflugstipps, die Erkundung eines Ortes durch Schüler oder Studenten. Eine Fülle an Ideen bietet die Karte aller uMap-Karten, weitere Informationen und Beispiele enthält das OpenStreetMap-Wiki.

Viel Spaß beim Kartenbasteln!

C.K.

16. September 2016 at 13:21 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool: Auswahl von Tools

Es gibt ja so viel davon, von den Tools, welches auswählen? Nun, wenn man nicht solche Listen nehmen mag, wie jene der jährlichen „Top 100 Tools for Learning“ von Jane Hart, auf die wir hier auch schon hingewiesen hatten und für die gerade die Umfrage für 2016 läuft, wenn man vielleicht zwischen mehreren, die in Frage kommen, auswählen muss, dann benötigt man Kriterien oder Hilfe zur Auswahl:

9. September 2016 at 12:21 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – wheelmap

Gibt es ein barrierefreies Café in der Stadt? Wo finde ich die nächste rollstuhlgerechte Toilette? Wie erreiche ich meinen Zug mit dem Rollator?
Antworten auf diese Fragen finden Menschen mit Mobilitätseinschränkung auf der wheelmap:
Wheelmap1
Die wheelmap ist eine Online-Karte zum Suchen, Finden und Markieren von rollstuhlgerechten Orten, zum Beispiel Restaurants, Geschäfte oder Banken. Sie kann zur Planung alltäglicher Erledigungen zuhause am Computer ebenso wie unterwegs auf Reisen mit dem Smartphone genutzt werden.
Wheelmap2
Über ein Ampelsystem wird markiert, ob ein bestimmter Ort voll, eingeschränkt oder nicht barrierefrei zugänglich ist. Zusätzlich wird angegeben, ob auch eine rollstuhlgerechte Toilette vorhanden ist. Nutzer können jederzeit neue Markierungen eintragen oder bestehende durch eigene Notizen und Fotos ergänzen. Wo verfügbar, wird zusätzlich eine Ansicht aus Google Street View eingeblendet.
C.K.

29. Juli 2016 at 18:36 Hinterlasse einen Kommentar

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