Posts tagged ‘Hamburg’

Der Bibliothekartag 2012 im Rückblick: Links zu Vorträgen und Bildern

Hiermit möchten wir Zukunftswerkstätter und -entwickler uns bei allen Referenten für die tollen Beiträge bedanken, die während des Bibliothekartags 2012 vorgetragen wurden. Es war uns ein Vergnügen Euren informativen und  innovativen Präsentationen und Diskussionen zu lauschen.

Zur Nachlese hier der Überblick über die uns durch unsere Referenten zur Verfügung gestellten Vorträge:

22.05.2012

23.05.2012

24.05.2012

Der heiß erwartete Beitrag zu den Factsheets bezüglich E-Book-Reader, Tablets und Computerspiele, die wir in Hamburg am Start hatten, folgt in ein paar Tagen.

… und wer jetzt die ganzen Vorträge nacheinander abgearbeitet hat, darf jetzt noch ein paar Bilder schauen.

P.S.: Sollte jemand Fragen an die einzelnen Referenten haben, leiten wir diese gerne weiter. Hierzu bitte kurze E-Mail an zukunftsentwickler@zukunftswerkstatt.org schreiben.

IH

11. Juni 2012 at 21:52 6 Kommentare

Ist es wirklich schon so spät …? #bibtag12 aus der Sicht eines Zukunftsentwicklers

Da gab es erst den Blogbeitrag zum Anfang des Bibliothekartags und nach drei mal Blinzeln sind wir jetzt fast schon wieder am Ende. Uns Zukunftsentwicklern hat es sehr viel Spaß gemacht. Wir hoffen, denjenigen, die uns im doch leicht versteckten Saal A gefunden haben, auch.

Unsere Veranstaltungen waren gut besucht – wir danken an dieser Stelle nochmals allen Vortragenden. Auch am letzten Tag beim offiziellen Programm sah man, dass das Interesse der Bibliothekare an Social Media (u.a. um Twitter und Facebook in Bibliotheken) stetig wächst – der Saal platzte quasi aus den Nähten. Gerade aber auch die Vorträge, die über unsere Vortragstabelle bis eine Woche vor dem Start des Bibliothekartags eingereicht wurden, waren sehr interessant und anregend für das direkte Umsetzen in der eigenen Bibliothek, für das eigene persönliche Arbeiten. Aber die Vorarbeit hatte natürlich Anfang der Woche Melanie Kleist mit dem Vortrag „How to Twitter“ geleistet. Dank ihr und der FU Berlin konnten wir während des ganzen Bibliothekartags eine Twitterwall projezieren.

Mit ca. 35 Tablets und E-Book-Readern konnten wir unseren Kolleginnen und Kollegen etwas zum Anfassen und Ausprobieren ohne Kaufberatung bieten. Die dazu passenden Vorträge von Markus Caspers und Martin Kramer.

Mit 3 Kinect und 2 Wii wurden manche Bibliothekare zum Luke Skywalker und manche eiferten Sebastian Vettel bei Mario Kart nach. Zum Frustabbau konnte man bei Raging Rabbit Kaninchen treten oder für Streicheleinheiten bei Kinectimals den Tiger streicheln. Justin Hoenke, Teen Librarian bei der Portland Public Library (Maine) und der über Skype zugeschaltete Eli Neiburger (US Movers & Shakers-Awards Gewinner 2009) konnten uns auch aus internationaler Sicht zeigen, dass Games in Bibliotheken gehören und was der Vorteil einer funktionierenden Community ist. Wenn man zusammen mit anderen Gamern teilweise mehrere Stunden Strategien entwickelt, um auf einen neuen Level zu kommen, so wird man im Berufsleben auch nicht bei der ersten Hürde aufstecken. Spielerisches Lernen ist erfolgreicher, effektiver als „reines“ Auswendiglernen bzw. Pauken. Bisher war ich selbst kein Gamer, aber der Virus hat angesteckt 🙂

Empfehlens- und nachahmenswert waren auch die Vorträge zur Co-Working-Space, zum Crowdfunding und zur QR-Code-Rallye. Bei letzteren beiden Vorträgen konnte man erfahren, wie es mit relativ einfachen Mitteln möglich ist, über Einsatz von Social Media z.B. eine Ausstellung zu bewerben (El Greco und die Moderne, Museum Kunstpalast Düsseldorf) oder auch Gelder für eine Bibliothek in Indien akquirieren kann (Buy India a Library Project).

Natürlich könnte ich jetzt über jeden Vortrag noch einen kurzen Satz schreiben, aber dann würde dieser Beitrag nie enden … so schließe ich mit: wer nicht da war, hat etwas verpasst, kann aber nächstes Jahr während des Bibliothekartags in Leipzig dieses Versäumnis nachholen.

Und in eigener Sache: die ehrenamtliche Arbeit als Zukunftsentwickler macht viel Spaß, man lernt sehr nette Kolleginnen und Kollegen kennen, die die Zukunft der Bibliotheken nicht im „Bunkern“ von Büchern und Daten sehen, sondern in der Öffnung und Miteinbeziehung unserer Klientel, der Leser, Gamer und Kulturinteressierten. Ich freue mich jedenfalls diese doch inzwischen bunt gemischte Truppe bei unserem nächsten Ehrenamt-Treffen in Wuppertal wiederzusehen und zu überlegen, wie wir weiter die Zukunft mitgestalten können – frei nach dem Leitspruch der Zukunftsentwickler von Mahatma Gandhi: Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.

IH

25. Mai 2012 at 12:37 3 Kommentare

… der Bibliothekartag kann starten

Als wir heute morgen um kurz nach 9:00 Uhr den Raum A, in dem die Aktivitäten der Zukunftswerkstatt bei diesem Bibliohekartag laufen, sah es noch relativ leer aus.

Dies änderte sich aber mit fortschreitender Stunde. Die Technik rund um das Referenten-Pult steht, die Vitrien für die E-Book-Reader warten auf Ihre morgige Befüllung, die Gaming-Stationen sind aufgebaut und werden direkt von den Studenten der FH Köln, die uns hier helfen, direkt ausgetestet. Wir warten morgen auf Bibliothekare, die ihren Spieltrieb ausleben möchten oder den interessanten Vorträgen und Präsentationen lauschen wollen.

IH

21. Mai 2012 at 15:53 Hinterlasse einen Kommentar

geeks@cologne – Eine Veranstaltungsreihe rund um Technik, Webkultur und den Nerdfaktor

Gastbeitrag von Babett Hartmann

Seit Beginn des Jahres hat die Stadtbibliothek Köln eine neue Veranstaltungsreihe. Geeks@cologne wendet sich an die Technik- und Medienaffinen, die Netzbewohner, die Blogger, die Gamer, die Hacker, die Comic-Liebhaber… Sechs Mal im Jahr finden die Veranstaltungen bei uns in der Q-thek der Zentralbibliothek statt – mit Getränken, Musik und lockerer Athmosphäre. Wenn ihr mehr über unseren Gadget-Abend, unsere Web-2.0-Lesung, das Girl Geek Dinner oder die Reihe an sich erfahren möchtet, könnt ihr euch auf geekscologne.mixxt.de informieren. Oder aber ihr kommt zu meinem Vortrag und stellt mir Fragen: am 22. Mai bei der Zukunftswerkstatt! 🙂

 

Viele Grüße

Babett

 

19. Mai 2012 at 20:29 Hinterlasse einen Kommentar

How to Twitter – Eine kleine Einführung

Gastbeitrag von Melanie Kleist

„Twitter ist für viele nur ein Begriff, den sie irgendwo mal gehört haben. Mir ist es wichtig, dass die Menschen wissen, dass sich hinter tweeten mehr verbirgt als der englische Begriff für das zwitschern der Vögel.
Ich zeige, wie man Twitter auch ohne Account benutzen kann, was Listen sind und sich hinter den Begriffen Hashtags und Twitterwalls verbirgt. Und wozu das ganze eigentlich gut ist und wie man Spaß damit haben kann.“

Vortrag: How to Twitter – Eine kleine Einführung
Wo:/Wann: Bibliothekartag, CCH Hamburg, Raum A., 22.05.2012, 16:30 Uhr
Wer: Melanie Kleist arbeitet als Fami seit 5 Jahren an der FU Berlin.
Zitat: “Schon während meiner Ausbildung hatte ich ein Auge auf die Verbindungen und Kommunikation von Bibliotheken untereinander geworfen und nun möchte ich gerne dazu beitragen, diese noch auszubauen. Dabei geht es mir weniger um die technische Zusammenarbeit als eher um die Menschen, die hinter den Bibliothekssigeln stehen.”
Wo:/Wann: Bibliothekartag, CCH Hamburg, Raum A., 22.05.2012, 16:30 Uhr

18. Mai 2012 at 09:20 Hinterlasse einen Kommentar

Die geschichtswissenschaftliche Fachbibliographie der Zukunft

Vortragsankündigung, Bibliothekartag in Hamburg. Mittwoch, 23.05.2012, 15:30-16:00 Uhr

Gastbeitrag von Matti Stöhr

Wie könnte die historische Fachbibliographie der Zukunft aussehen? Daniel Schlögl, Matti Stöhr, Gregor Horstkemper und Stefan Wiederkehr werfen in der Zukunftswerkstatt am Bibliothekartag 2012 (Mittwoch, 23.5.2012, 15.30-16.00) einen Blick auf die gegenwärtige Situation sowie auf Entwicklungsperspektiven der Geschichtsbibliographien und stellen sich der Frage, wie die Erwartungen heutiger und künftiger Bibliographiebenutzer erfüllt werden können.

Der Vortrag ist ein Ergebnis der Zusammenarbeit im DFG-Projekt „Kooperative Weiterentwicklung geschichtswissenschaftlicher Fachbibliographien“ und versteht sich als Diskussionsbeitrag, der über die unmittelbaren Projektziele hinausgeht.

Ziele des DFG-Projekts „Kooperative Weiterentwicklung geschichtswissenschaftlicher Fachbibliographien“ sind die engere Kooperation der Projektpartner bei der Erstellung bibliographischer Daten sowie die organisatorische Koordination und technische Verzahnung der von den Projektpartnern herausgegebenen Fachbibliographien „Bibliographie zur Zeitgeschichte“ (Institut für Zeitgeschichte), „Historische Bibliographie“ (Arbeitsgemeinschaft historischer Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland), und „Jahresberichte für deutsche Geschichte“ (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften) untereinander sowie mit dem Bibliothekswesen, insbesondere mit der Bayerischen Staatsbibliothek.

_______

  • Gregor Horstkemper arbeitet an der Bayerischen Staatsbibliothek München mit den Zuständigkeiten Zentrum für Elektronisches Publizieren (ZEP), Open Access und Fachinformation Geschichte.
  • Dr. Daniel Schlögl ist Leiter der Bibliothek des Instituts für – Zeitgeschichte in München und dort u.a. verantwortlich für die „Bibliographie zur Zeitgeschichte“.
  • Matti Stöhr arbeitet an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften im Akademienvorhaben „Jahresberichte für deutsche Geschichte“.
  • Dr. Stefan Wiederkehr ist Leiter der Akademiebibliothek und Arbeitsstellenleiter des Akademienvorhabens „Jahresberichte für deutsche Geschichte“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

16. Mai 2012 at 20:17 Hinterlasse einen Kommentar

Bibliothekare sind Wissensvermittler …auch Du?

Liebe Freunde und Unterstützer der Zukunftswerkstatt,

bald werden sich in Hamburg wieder wissenshungrige und fortbildungswillige BibliothekarInnen und KollegInnen aus benachbarten Sparten treffen. Dies ist für Euch die ideale Gelegenheit, Eure Ideen und Visionen, Neuerungen im eigenen Betrieb etc. einem interessierten Fachpublikum Nahe zu bringen – insbesondere, wenn der Vortrag z.B. aus Aktualitätsgründen nicht mehr im „offiziellen“ Programm des Bibliothekartags unter kam.

In der Vortragsreihe, die die Zukunftswerkstatt innerhalb des Bibliothekartags auf ihrer Fläche (Raum A) anbietet, gibt es noch einige wenige freien Timeslots. Jedes Thema ist willkommen! Der Vortrag selbst sollte ca. 20 Minuten umfassen zzgl. 10 Minuten Diskussion. Einzige Einschränkung: Firmenvorträge zu Produkten oder ähnlichem sind nicht erlaubt.
Bis zum 06.Mai  habt ihr noch die Gelegenheit Euren Vortrag in die Vortragsliste für den Bibliothekartag 2012 einzutragen.

Nach sehr informativen Beiträgen im letzen Jahr, sind wir gespannt und freuen uns auf Eure diesjährigen Themen und Ideen.

Für Fragen könnt Ihr uns jederzeit gerne kontaktieren: christoph.deeg@zukunftswerkstatt.org

Beste Grüße und bis bald in Hamburg

Eure Zukunftswerkstätter

Der Verein Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V. bedankt sich herzlich bei der Walter de Gruyter Stiftung für Wissenschaft und Forschung für die Förderung unserer Aktivitäten auf dem Bibliothekartag 2012 in Hamburg

Ebenso bedanken möchten wir uns bei den Spendern, die Hamburg 2012 ermöglichen: Swets, Springer Verlag und Satz Rechenzentrum.

https://zukunftswerkstatt.wordpress.com/2010/06/07/kulturinstitutionen-vom-verwalter-zum-gestalter/

Gastbeitrag von Iris Haffner, Zukunftsentwicklerin

29. April 2012 at 18:22 1 Kommentar

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