Posts tagged ‘Tool der Woche’

ZW-Tool – IFTTT

Liebe Freunde der Zukunftswerkstatt,

das Kind hat einen neuen Namen! Wir fanden den Namen „Tool der Woche“ nicht mehr ganz so passend, da wir die Tools nicht mehr jede Woche präsentieren können. Deswegen haben wir in den letzten Wochen über einen neuen Namen nachgedacht und hier ist er: „ZW-Tool“. Wir werden euch also weiterhin als Zukunftswerkstatt Tools präsentieren dürfen.

Eure Zukunftsentwickler!

Unser heutiges ZW-Tool ist IFTTT. Dies ist ein Online-Werkzeug, welches viele Schritte, die man gerade als Betreuer von mehreren Social Media-Kanälen, vereinfachen kann. IFTTT steht für „If this than that“. Damit ist eigentlich die Arbeit dieses Tools auch schon erklärt. Im Vorfeld legt man die Anweisungen Schritt für Schritt (insgesamt sieben) fest. Dabei beginnt man mit „this“, dem sogenannten Trigger (Auslöser). Hierfür gibt es eine große Auswahl:   ifttt

Anschließend definiert man den Trigger genauer. Ich habe mir als Beispiel Instagram ausgesucht. Nachdem ich IFTTT zum Zugriff auf meinen Instagram-Account autorisiert habe, wähle ich also aus, auf was IFTTT für mich reagieren soll.

Unbenannt

Nachdem ich mich entschieden habe, dass auf jedes Posting bei Instragram mit dem Tag #zwev reagiert werden soll, definiere ich „that“, also die darauf folgende Reaktion. Hier fängt man wieder mit dem Kanal an, auf dem das geschehen soll. Dann wird die Aktion genau festgelegt.

Unbenannt

Ich habe mich dazu entschieden, dass ich jedesmal eine Mail erhalten möchte. Was in dieser steht, habe ich auch genau festgelegt.

Und dann ist das „Rezept“, wie es auf IFTTT heißt, auch schon fertig:

Unbenannt

 

Man muss aber nicht alle Rezepte selber erstellen, man kann auch auf vorgefertigte zurückgreifen.

Und auch auf dem Smartphone kann man auf die Funktionen von IFTTT zurückgreifen.

Viel Spaß beim entdecken!

 

MK

 

 

 

27. Februar 2015 at 09:00 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – Yovisto

Liebe Freunde der Zukunftswerkstatt,

der heutige Beitrag steht noch wie gewohnt unter dem Titel Tool der Woche. Im Zuge unserer Umstrukturierung hin zum Netzwerk Zukunftswerkstatt denken wir darüber nach, auch die Beiträge unseres Blogs neu zu gestalten. Den gewohnten Rhythmus mit einem Beitrag in jeder Woche werden wir vorerst nicht halten können. Selbstverständlich möchten wir Euch auch weiterhin an dieser Stelle spannende Tools, Projekte und Themen aus der Welt der Medien und Informationen vorstellen.

Wir bleiben dran! – Eure Zukunftsentwickler

Yovisto – Academic video search ist ein Videoportal zur Bereitstellung und Verwaltung von akademischen Videoaufzeichnungen und vergleichbaren Filmressourcen. Seine Besonderheit bildet die Verknüpfung inhaltsbasierter Suchfunktionen mit der Erschließung der Inhalte durch die Benutzer.

Yovisto2

Durch Social tagging haben angemeldete Benutzer die Möglichkeit, sich an der inhaltlichen Erschließung des Videomaterials zu beteiligen. Mit Tags kann jede beliebige Stelle innerhalb einer Videoaufzeichnung markiert und somit auffindbar gemacht werden.

Yovisto3

Wie heute zum Beispiel bei Blogs üblich, werden aus den vergebenen Schlagworten sogenannte Tag clouds (Schlagwortwolken) generiert. Diese bilden durch die besondere Form der Erschließung nicht nur Sucheinstiege zu kompletten Videos, sondern auch zu den markierten Stellen innerhalb der Aufzeichnungen.

Yovisto stellt eine besondere Plattform für Anbieter von akademischen Aufzeichnungen dar – und ein Modell dafür, wie Produzenten und Rezipienten bei der Erschließung von Inhalten zusammenwirken können.

C.K.

Harald Sack: YOVISTO – academic video search
Wikipedia: Yovisto

6. Februar 2015 at 09:44 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – TinEye

TinEye ist eine inhaltsbasierte Bildersuchmaschine: Zuerst muss über eine Webadresse, per Upload oder Drag & Drop ein Ausgangsbild zur Verfügung gestellt werden.

TinEye

TinEye ermittelt Bilder, deren Inhalte dem des Ausgangsbildes möglichst ähnlich sind. Die Suche erfolgt also nicht über eine Beschreibung, Metadaten oder Schlagworte, sondern über die inhaltlichen Merkmale des aktuellen Ausgangsbildes:

„Inhaltsbasiert“ (content based) bedeutet dabei eine Analyse des aktuellen Inhaltes eines Bildes, also der Farben, Umrisse, Oberflächen (Texturen) oder anderer Informationen (sogenannte Merkmalsvektoren), die über eine automatische Bildverarbeitung ermittelt werden können. […] Die Aufgabe der Bildersuche ist es, eine Liste vorhandener Bilder so zu sortieren, dass die gesuchten Bilder (etwa anhand eines Referenzbildes) möglichst weit vorne stehen. Bilder werden anhand ihrer Ähnlichkeit zum Referenzbild sortiert, die sich durch eine Distanzfunktion und die Merkmalsvektoren der Bilder bestimmt. Ein Qualitätsmaß beurteilt die Sortierung, die maßgeblich von der Wahl der Merkmalsvektoren und des Ähnlichkeitsmaßes abhängt. (Wikipedia: Content Based Image Retrieval)

TinEye ist ein nützliches Tool, wenn zu einem vorliegenden Bild keine verlässlichen Informationen zur Verfügung stehen. Bei meinen Probesuchen konnte ich ein historisches Gebäude, eine Person der Zeitgeschichte und ein berühmtes Gemälde identifizieren.

Zu einer Bildvorlage können mit Hilfe der inhaltsbasierten Suche abgeleitete Versionen des Bildes oder andere Orte seiner Verwendung im Netz ermittelt werden. Bei der sogenannten Rückwärts-Bildersuche (Reverse Image Search) kann unter Umständen der ursprüngliche Ort der Veröffentlichung eines Bildes und damit sein Urheber ermittelt werden.

Aber natürlich sollte man sich nie ohne kritische Wachsamkeit auf die Ergebnisse einer Suchmaschine verlassen.

C.K.

Wikipedia: List of CBIR engines

23. Januar 2015 at 10:27 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – Qwant

Qwant1

Unser Tool der Woche ist die Suchmaschine Qwant, zu der auch ein eigenes soziales Netzwerk gehört. Qwant ordnet die Suchergebnisse in verschiedene Rubriken ein und bietet die Möglichkeit, diese nach Spalten oder Zeilen geordnet anzuzeigen: Web, News, Social, Shopping sowie Bilder und Videos. Dies sorgt für eine übersichtliche Gliederung der Ergebnisse. Mit dem Qnowledge Graph greift Qwant auf strukturierte Informationen in der Wikipedia zurück.

Qwant2

Zusätzlich bietet Qwant eine gesonderte Medien- sowie eine Personensuche an. Die Personensuche greift, ebenso wie die Social-Rubrik, auf soziale Netzwerke zurück und eignet sich daher gut für die Recherche nach Personen des öffentlichen Lebens, zum Beispiel Autoren, Schauspieler oder Wissenschaftler.

Qwant3

Wer möchte, kann sich einen eigenen Account einrichten und hat die Möglichkeit, zu seinen Recherchen eigene Notizbücher und Aufzeichnungen anzulegen und diese anderen zur Verfügung zu stellen.

Der Suchmaschinenanbieter wirbt mit einem stärkeren Datenschutz als bei anderen Anbietern, so würden bei der unangemeldeten Suche beispielsweise keine personenbezogenen Daten dauerhaft gespeichert. Nähere Informationen zum Anbieter bietet der Wikipedia-Artikel.

Qwant scheint mir besonders geeignet für die Suche nach aktuellen Informationen in Nachrichtenquellen, der Blogosphäre und Social Media. Spannend ist die Idee, ein soziales Netzwerk zum Erstellen und Teilen von Suchergebnissen anzubieten.

C.K.

9. Januar 2015 at 10:40 1 Kommentar

Tool der Woche – die Tools aus 2014

Liebe Leserinnen und Leser,

2014 ist nun frisch vorüber und wir habe alle schon Pläne für das nun angebrochene Jahr. Aber wir wollen noch einmal zurückblicken, da auf diesem Blog in den vergangenen 12 Monaten eine Menge passiert ist. Es gab ein neues Gesicht für den Blog, neue Autoren und es wurde viel geschrieben. Da wir hier in der Kategorie „Tool der Woche“ sind, hier mal eine chronologische Auflistung der Tools von 2014:

Januar

Get me out

LoiLo Game Recorder

Duolingo

Volgistics

Februar

DB Navigator

marinetraffic

AlarmDroid

Mit AlarmDroid rechtzeitig aus den Federn kommen

Mit AlarmDroid rechtzeitig aus den Federn kommen

StepMap

März

Apps für Cineasten

Shazam

WhatsApp+

Google Drive

April

Kleks

sowiport

Class Central

Mai

Bürger schaffen Wissen

MaKey MaKey

TWIL und TouchTable

3D-Drucker

Google Glass und Oculus Rift

Juni

Bibtag14_Bremen (51)

Der Vortragsaal in Bremen

Bibliothekartag Bremen 2014

Geograph

Wikipedia und OpenStreetMap

Remember the Milk

Call a bike

Juli

Thingiverse

Thingiverse als Quelle für 3D-Druckvorlagen

Thingiverse als Quelle für 3D-Druckvorlagen

Reise-Apps

Mind-Meister

Wayback-Machine

August

GOEURO

Ingress

Weltweit sind Portale zu finden

Die Portale von Ingress sind weltweit zu finden

WikiMiniAtlas

Smallpdf

Enzyklothek

September

Augmented Reality für öffentliche Bibliotheken

Vine

GeoHack

Bitly

Oktober

Krankheit

TopothekB

In der Vergangenheit stöbern mit Topotheken

Topothek

Knitty Buddy

OpenStreetMap

VideoNotes

November

Mapillary

Snipping Tool

Monmouthpedia

Abb.: QRpedia-Code in Monmouth (Monmouthshire County Council, Lizenz: CC-BY)

QRpedia

MOOCs

Dezember

Power Banks

LeYo!

Feiertage

Das ist eine ganze Menge Gehirnschmalz und Zeit, was da aufgewendet wurde. Einen ganz herzlichen Dank an alle Autoren! Wir haben die nächsten Themen schon ins Auge gefasst und freuen uns auch weiterhin über Anregungen von euch Leserinnen und Lesern!

Auf in ein gutes 2015!

2. Januar 2015 at 09:00 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – Feiertage

Dieses wunderbare Tool ist die pure Erholung für die arbeitsgestressten Nerven… es sei denn, es handelt sich um die Feiertage, die so etwa am Ende eines jeden Jahres stattfinden und dennoch immer unerwartet vor der Tür stehen. Spätestens eine Woche vor dem 24.12. hat einen die Weihnachtspanik gepackt und man steht unter Dauerstrom: Was wünschen sich die Liebsten, was haben sie noch nicht und was schenkt man denen, die schon alles zu haben scheinen? Welcher Nippes fällt unter die Kategorie „Dieses Jahr schenken wir uns nichts!“? Ein echter Baum oder kein echter Baum? Was soll auf dem Tisch stehen? Das gleiche wie jedes Jahr oder doch mal was anderes? Sind jetzt Vegetarier dabei? Fragen über Fragen. Und die Zeit rennt erbarmungslos, genauso wie all die Menschen auf den Straßen und in den Läden mit den gleichen Beweggründen.

Hinterher, wenn man dann daheim in bequemen Klamotten auf dem Sofa sitzt, sagt man sich entweder, dass man nächstes Jahr früher mit den Vorbereitungen anfängt oder das Fest ganz absagt, nur um sich dann doch wieder ein Jahr später die gleichen Fragen zu stellen.

"Boule de Noël" by Eusebius (Guillaume Piolle)

“Boule de Noël” by Eusebius (Guillaume Piolle)

Ich habe aber tatsächlich einen kleinen Rat, wie zumindest die Geschenkesuche einfacher werden kann: Über das Jahr verteilt setze ich verschiedene Dinge, die mir so ein- und gefallen, auf eine Wunschliste. Auf diese hat meine Mutter Zugriff, sucht sich dort Sachen aus, kauft diese, verteilt sie an die Verwandschaft, die packen sie hübsch ein und ich bekomme sie zur Bescherung. Ich hab ein Wunschgeschenk und die Schenkenden die leuchtenden Kinderaugen. Was ich bekomme, weiß ich nicht. Ich könnte es rausbekommen wenn ich wollte, aber dann würde die Überraschung fehlen. Es stehen schon recht viele Dinge auf der Liste, einige auch etwas länger, aber das macht nichts. Irgendwann hab ich ja auch Geburtstag.

Ich wünsche allen eine erfolgreiche Vorweihnachtszeit und einen schönen vierten Advent!

MK

19. Dezember 2014 at 10:00 2 Kommentare

Tool der Woche – LeYo!

Mit LeYo! – Einfach. Mehr. Entdecken hat der Carlsen Verlag eine Kinderbuchreihe gestartet, mit der das Konzept der Augmented Reality auf besondere Weise umgesetzt wird: Die Sach- und Bilderbücher für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren können in gewohnter Weise angeschaut und vorgelesen werden. Die klassische Form des Buches bleibt gewahrt und soll nicht ersetzt werden.

Doch mit Hilfe eines Smartphones oder Tablets können die Inhalte eines Buches zum Leben erweckt werden: Plötzlich erzählt ein Landwirt von seiner Ernte, ein Musikstück erklingt oder es wird der Aufbau einer Maschine erläutert. Dafür sorgt eine kostenfrei erhältliche App.

Die Augmentierung erfolgt nicht über ausgewiesene AR-Flächen oder QR-Codes, sondern durch Hotspots auf der Buchseite, die von der Kamera erkannt werden, aber so in das Bild integriert sind, dass der Leser sie nicht bemerkt. Der Atlas aus der Reihe verdeutlicht die transmediale Innovation: Die Buchseite tendiert zum Bildraum, der zum multimedialen Interaktionsraum erweitert wird.

Durch drei Grundfunktionen lassen sich Inhalte auf verschiedenen Ebenen abrufen: Mit der Geräusche-Funktion lassen sich Erzähltexte, Geräusche oder Musik abrufen, die Durchblick-Funktion bietet zusätzliche Einblicke und Informationen, die Spiele-Funktion eröffnet interaktive Spielmöglichkeiten. Eine bestimmte Stelle im Buch und ihre multimediale Erweiterung sind so technisch und inhaltlich direkt aufeinander bezogen.

Alle zusätzlichen Inhalte werden via App an das Buch herangetragen. Es muss keine bestimmte Technik im Buch installiert werden, wie zum Beispiel bei Büchern mit Geräuschknöpfen oder einer kleinen Klaviertastatur. Es muss auch kein spezielles Lesegerät mit begrenzten Funktionen oder Speicher erworben werden, welches nur in Verbindung mit bestimmten Medien funktioniert.

Das Konzept der LeYo!-Reihe wurde weithin sehr begrüßt und wohlwollend aufgenommen. Die Reaktionen der Anwender im Netz fallen unterschiedlich aus. Bei iFun-iPhone gibt es ein Video von einem kleinen Praxistest:

(C.K.)

12. Dezember 2014 at 10:24 1 Kommentar

Ältere Beiträge


Zukunftswerkstatt im Netz

Zukunftswerkstatt auf Facebook

Zukunftswerkstatt auf Twitter

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 881 Followern an

Kategorien


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 881 Followern an