Posts tagged ‘Tool der Woche’

ZW-Tool – GeoLocator

geolocator1Abb. 1: Koordinatenpaar mit weiteren Parametern

GeoLocator ist das Schweizer Offiziersmesser für Georeferenzierung und Geotagging. Anhand von Karten oder Satellitenbildern können Positionsangaben in verschiedenen Datenformaten überprüft und formatiert oder neu generiert werden.

geolocator2Abb. 2: In GeoLocator erzeugte Vorlagen für Wikis

Besonders hilfreich ist das Tool für Wikipedianer und andere Bewohner des Wikiversums. Denn GeoLocator erzeugt Vorlagen, die direkt in Wikipedia-Artikeln oder in Wikimedia Commons genutzt werden können. Unterstützt werden auch zusätzliche Parameter wie zum Beispiel der Typ des Objekts (Gewässer, Berg, …) oder die Blickrichtung des Fotografen.

geolocator3Abb. 3: Metadaten einer Datei in Wikimedia Commons

Die Georeferenzierung von Wikipedia-Artikeln oder (historischen) Fotografien, Galerien und Kategorien in Wikimedia Commons eröffnet wichtige Recherchemöglichkeiten.

C.K.

24. September 2016 at 14:31 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – uMap

Mit uMap lassen sich schnell und leicht benutzerdefinierte Karten erstellen und in die eigene Webseite einbinden. Zuerst wird eine OpenStreetMap-Karte als Basis ausgewählt, welche dann mit Geomarkern und weiteren Inhalten angereichert werden kann. Besondere Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich durch die Verknüpfung mit externen Webinhalten:

umap-skulpturenScreenshot: Skulpturen in der Gruga (Grugapark Essen) von Konrad Lischka

In seinem Blog erklärt Konrad Lischka, mit welchen Funktionen er seine Karte der Skulpturen im Grugapark Essen erstellt hat. Viele weitere Anwendungsmöglichkeiten sind denkbar: eine Dokumentation botanischer oder archäologischer Fundorte, ein kartenbasierter Reisebericht mit Fotos, Erinnerungen und Ausflugstipps, die Erkundung eines Ortes durch Schüler oder Studenten. Eine Fülle an Ideen bietet die Karte aller uMap-Karten, weitere Informationen und Beispiele enthält das OpenStreetMap-Wiki.

Viel Spaß beim Kartenbasteln!

C.K.

16. September 2016 at 13:21 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool: Auswahl von Tools

Es gibt ja so viel davon, von den Tools, welches auswählen? Nun, wenn man nicht solche Listen nehmen mag, wie jene der jährlichen „Top 100 Tools for Learning“ von Jane Hart, auf die wir hier auch schon hingewiesen hatten und für die gerade die Umfrage für 2016 läuft, wenn man vielleicht zwischen mehreren, die in Frage kommen, auswählen muss, dann benötigt man Kriterien oder Hilfe zur Auswahl:

9. September 2016 at 12:21 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – Quiver

Mit Quiver können Kinder selbst gemalte Bilder zum Leben erwecken: Auf QuiverVision stehen Malvorlagen zum Download bereit. Diese können gedruckt und farbig ausgemalt werden.

QuiverScreenshot: YouTube – Quiver Augmented Reality – Official Trailer

Nun wird es spannend! Ein Smartphone oder Tablet erweckt die Figuren auf den Bildern zum Leben: Plötzlich spaziert ein Vogel über das Papier, Drachen werden lebendig oder ein Vulkan erhebt sich über den Tisch. Der besondere Reiz dabei: Die animierten Figuren nehmen die Farben an, mit denen sie zuvor bemalt worden sind. Einige der Animationen sind mit kleinen Spielmöglichkeiten versehen. Neben den reinen Spielanwendungen gibt es auch Vorlagen mit Lerninhalten: Das Bild einer tierischen oder pflanzlichen Zelle verwandelt sich in ein dreidimensionales Modell, welches den Aufbau der Zelle veranschaulicht.

Viel Spaß beim Malen und Staunen!

C.K.

26. August 2016 at 17:00 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – wheelmap

Gibt es ein barrierefreies Café in der Stadt? Wo finde ich die nächste rollstuhlgerechte Toilette? Wie erreiche ich meinen Zug mit dem Rollator?
Antworten auf diese Fragen finden Menschen mit Mobilitätseinschränkung auf der wheelmap:
Wheelmap1
Die wheelmap ist eine Online-Karte zum Suchen, Finden und Markieren von rollstuhlgerechten Orten, zum Beispiel Restaurants, Geschäfte oder Banken. Sie kann zur Planung alltäglicher Erledigungen zuhause am Computer ebenso wie unterwegs auf Reisen mit dem Smartphone genutzt werden.
Wheelmap2
Über ein Ampelsystem wird markiert, ob ein bestimmter Ort voll, eingeschränkt oder nicht barrierefrei zugänglich ist. Zusätzlich wird angegeben, ob auch eine rollstuhlgerechte Toilette vorhanden ist. Nutzer können jederzeit neue Markierungen eintragen oder bestehende durch eigene Notizen und Fotos ergänzen. Wo verfügbar, wird zusätzlich eine Ansicht aus Google Street View eingeblendet.
C.K.

29. Juli 2016 at 18:36 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – mundraub

Mundraub1

„Riesiger Brombeerbusch“, „reichlich Bärlauch“ oder „Schlehenhecke am kleinen See“ heißen die markierten Fundstellen auf mundraub.org, der Plattform der Mundraub-Initiative. Jeder kann auf der Karte die Standorte von Obstbäumen– und Sträuchern, Nüssen oder Kräutern ergänzen, wenn deren Nutzung im Sinne der Mundräuber-Regeln erlaubt ist.

Mundraub2

Wer kennt es nicht: Im Herbst verkommt das Obst vieler alter Bäume, weil es nicht mehr geerntet wird. Eine Absprache mit dem Eigentümer kann dies ändern, besonders dann, wenn im Gegenzug ein Teil der Ernte oder die Pflege der Bäume angeboten wird. Ein echter Mundräuber ist stets bereit, auch etwas zu geben:

Umsonst Obst zu ernten steht hinter dem Gedanken zurück, etwas beitragen zu wollen: [Die Mundräuber] tragen Bäume ein, starten Diskussionen über botanische Details, verbreiten Rezepte oder alte Kulturtechniken in Verbindung mit lokalen Obstsorten weiter, und – besonders wertvoll! – sie erzählen wundervolle Anekdoten über die Fundstellen.

Katharina FroschMundraub? Allmendeobst!

Die Plattform der Mundräuber dient auch der Bildung von lokalen Gruppen und der Organisation gemeinsamer Aktionen. Denn es geht den Mundräubern um mehr als nur der kostenlosen Ernte: Sie möchten das Interesse wecken an der Vielfalt und dem Reichtum unserer Kulturpflanzen und über die notwendige Pflege dieses Gutes informieren. Daher setzen sie sich unter anderem dafür ein, alte Obstalleen zu pflegen oder neue Streuobstwiesen anzulegen.

Mundraub3

Es gibt viel zu entdecken – und zu probieren!

C.K.

23. Juli 2016 at 14:16 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – Interaktives Storytelling mit Twine

Meist wird Storytelling durch Tools wie Storify unterstützt, welche den Erzählstrang doch recht linear anordnen und durch Bilder- und Medieneinschübe anreichern. Eine andere Option, nämlich interaktives Storytelling mit Twine, wurde letzt in der Werkstatt der Bundeszentrale für politische Bildung besprochen. Hier kann man, nachdem man die Software heruntergeladen und installiert hat, Optionen in die Geschichte einbauen, welche der Leserin/dem Leser die Möglichkeit gibt, sich für verschiedene narrative Stränge zu entscheiden (oder nacheinander Alternativen auszuprobieren). Das sieht sehr gut aus, ist mit ein paar Beispielen unterlegt und scheint praktikabel, da die Ausgabe in HTML erfolgt, das man auf verschiedenen Plattformen einfügen kann.

15. Juli 2016 at 08:58 Hinterlasse einen Kommentar

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