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ZW-Tool – Anki

Aufgrund dessen, dass ich derzeit an einem Fernweiterbildungsprogramm im bibliothekswissenschaftlichen Bereich teinlnehme, komme ich nun hin und wieder in die Verlegenheit, Klausuren schreiben zu müssen. Deswegen habe ich mich bei den Studentischen Mitarbeiter in unserer Bibliothek einmal nach deren Lernmethoden erkundigt. Sie berichteten mit, dass sie zwar noch mit Karteikarten lernen, aber auch da jetzt der Wechsel von Print zu digital stattgefunden hat. Ich lies mir von jemanden das Programm zeigen, das er mit einigen seiner Kommilitonen gemeinschaftlich nutzt: Anki.

Anki gibt für mehrere Plattformen. Man kann es im Browser verwenden, als Programm auf dem Rechner installieren oder als App auf dem Smartphone. Bislang sind fast alle Varianten kostenfrei möglich, die iTunes-Version schlägt allerdings mit einem Preis von ca. 25$ zu Buche.

Man kann alle Plattform-Varianten mithilfe eines Accounts verbinden. Damit kann man die Lernkarten bequem am Rechner erstellen und formatieren und unterwegs am Smartphone oder Tablet lernen.

Die Bearbeitung kann auf dem mobilden Geräten, im Browser oder wie hier, im Programm auf dem Rechner erledigt werden.

Die Bearbeitung kann auf dem mobilen Geräten, im Browser oder wie hier, im Programm auf dem Rechner erledigt werden.

Die Organisation der Lernkarten erfolgt auf Stapeln. So kann man für verschiedenen Fächer Stapel erstellen. Diese werden dann mit den eigens erstellten Karten gefüllt. Diese wiederum können noch mit Schlagwörtern thematisch geordnet und besser wiederauffindbar gemacht werden. Anki bietet verschiedene Arten der Lernkarten an. Neben der klassischen, bei der vorne ein Begriff steht und hinten die Definition, gibt es zum Beispiel auch Lückentexte, die man erstellen kann. Es lohnt sich in jedem Fall, eine Blick in das Benutzerhandbuch zu werfen, um alle Tricks und Kniffe zu kennen.

MK

2015-05-08 10.57.29

Der eigene Lernfortschritt bestimmt, wie oft man eine Karte gezeigt bekommt (zu meiner Verteidigung, die Klausur haben wir bereits geschrieben).

 

Die Statistik gibt einen guten Überblick über das eigene Lernverhalten (zu meiner Verteidigung, die Klausur haben wir bereits geschrieben)

Die Statistik gibt einen guten Überblick über das eigene Lernverhalten.

 

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8. Mai 2015 at 14:00 1 Kommentar

ZW-Tool – Moakt

Für jede Anmeldung im Internet und für jede noch so kleine Online-Bestellung muss man seine Mailadresse angeben, ob man will oder nicht.

Unser neues ZW-Tool bringt uns wieder ein Stück Werbefreieheit zurück. Das gute Stück heißt Moakt. Bei Moakt handelt es sich um einen Dienst für temporäre Mailadressen.

Und so funktionierts: einfache auf der Website eine temporäre Wunschadresse anlegen, diese im auszufüllenden Anmeldedokument für die Bestellung etc. eintragen, auf den Haken klicken und fertig. Sollte der Onlinedienst, bei dem man sich gerade anmelden will, einen Bestätigungscode an die Mailadresse schicken, ist auch das kein Problem. Einfache die Moaktseite offen lassen, nachdem man eine Mailadresse angelegt hat. Es öffnet sich nämlich danach das Postfach, in dem man die auf die Wunschadresse eingehenden Nachrichten sehen kann. Diese Mailadresse existiert 60 Minuten, danach erlischt sie, sofern man sie nicht immer wieder verlängert.

moakt

Moakt stellt übrigens auch temporäre Telefonnummern zur Verfügung. Alle auf diese Nummern eingehenden Nachrichten können allerdings von anderen eingesehen werden.

MK

10. April 2015 at 09:00 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – IFTTT

Liebe Freunde der Zukunftswerkstatt,

das Kind hat einen neuen Namen! Wir fanden den Namen „Tool der Woche“ nicht mehr ganz so passend, da wir die Tools nicht mehr jede Woche präsentieren können. Deswegen haben wir in den letzten Wochen über einen neuen Namen nachgedacht und hier ist er: „ZW-Tool“. Wir werden euch also weiterhin als Zukunftswerkstatt Tools präsentieren dürfen.

Eure Zukunftsentwickler!

Unser heutiges ZW-Tool ist IFTTT. Dies ist ein Online-Werkzeug, welches viele Schritte, die man gerade als Betreuer von mehreren Social Media-Kanälen, vereinfachen kann. IFTTT steht für „If this than that“. Damit ist eigentlich die Arbeit dieses Tools auch schon erklärt. Im Vorfeld legt man die Anweisungen Schritt für Schritt (insgesamt sieben) fest. Dabei beginnt man mit „this“, dem sogenannten Trigger (Auslöser). Hierfür gibt es eine große Auswahl:   ifttt

Anschließend definiert man den Trigger genauer. Ich habe mir als Beispiel Instagram ausgesucht. Nachdem ich IFTTT zum Zugriff auf meinen Instagram-Account autorisiert habe, wähle ich also aus, auf was IFTTT für mich reagieren soll.

Unbenannt

Nachdem ich mich entschieden habe, dass auf jedes Posting bei Instragram mit dem Tag #zwev reagiert werden soll, definiere ich „that“, also die darauf folgende Reaktion. Hier fängt man wieder mit dem Kanal an, auf dem das geschehen soll. Dann wird die Aktion genau festgelegt.

Unbenannt

Ich habe mich dazu entschieden, dass ich jedesmal eine Mail erhalten möchte. Was in dieser steht, habe ich auch genau festgelegt.

Und dann ist das „Rezept“, wie es auf IFTTT heißt, auch schon fertig:

Unbenannt

 

Man muss aber nicht alle Rezepte selber erstellen, man kann auch auf vorgefertigte zurückgreifen.

Und auch auf dem Smartphone kann man auf die Funktionen von IFTTT zurückgreifen.

Viel Spaß beim entdecken!

 

MK

 

 

 

27. Februar 2015 at 09:00 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – die Tools aus 2014

Liebe Leserinnen und Leser,

2014 ist nun frisch vorüber und wir habe alle schon Pläne für das nun angebrochene Jahr. Aber wir wollen noch einmal zurückblicken, da auf diesem Blog in den vergangenen 12 Monaten eine Menge passiert ist. Es gab ein neues Gesicht für den Blog, neue Autoren und es wurde viel geschrieben. Da wir hier in der Kategorie „Tool der Woche“ sind, hier mal eine chronologische Auflistung der Tools von 2014:

Januar

Get me out

LoiLo Game Recorder

Duolingo

Volgistics

Februar

DB Navigator

marinetraffic

AlarmDroid

Mit AlarmDroid rechtzeitig aus den Federn kommen

Mit AlarmDroid rechtzeitig aus den Federn kommen

StepMap

März

Apps für Cineasten

Shazam

WhatsApp+

Google Drive

April

Kleks

sowiport

Class Central

Mai

Bürger schaffen Wissen

MaKey MaKey

TWIL und TouchTable

3D-Drucker

Google Glass und Oculus Rift

Juni

Bibtag14_Bremen (51)

Der Vortragsaal in Bremen

Bibliothekartag Bremen 2014

Geograph

Wikipedia und OpenStreetMap

Remember the Milk

Call a bike

Juli

Thingiverse

Thingiverse als Quelle für 3D-Druckvorlagen

Thingiverse als Quelle für 3D-Druckvorlagen

Reise-Apps

Mind-Meister

Wayback-Machine

August

GOEURO

Ingress

Weltweit sind Portale zu finden

Die Portale von Ingress sind weltweit zu finden

WikiMiniAtlas

Smallpdf

Enzyklothek

September

Augmented Reality für öffentliche Bibliotheken

Vine

GeoHack

Bitly

Oktober

Krankheit

TopothekB

In der Vergangenheit stöbern mit Topotheken

Topothek

Knitty Buddy

OpenStreetMap

VideoNotes

November

Mapillary

Snipping Tool

Monmouthpedia

Abb.: QRpedia-Code in Monmouth (Monmouthshire County Council, Lizenz: CC-BY)

QRpedia

MOOCs

Dezember

Power Banks

LeYo!

Feiertage

Das ist eine ganze Menge Gehirnschmalz und Zeit, was da aufgewendet wurde. Einen ganz herzlichen Dank an alle Autoren! Wir haben die nächsten Themen schon ins Auge gefasst und freuen uns auch weiterhin über Anregungen von euch Leserinnen und Lesern!

Auf in ein gutes 2015!

2. Januar 2015 at 09:00 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – Feiertage

Dieses wunderbare Tool ist die pure Erholung für die arbeitsgestressten Nerven… es sei denn, es handelt sich um die Feiertage, die so etwa am Ende eines jeden Jahres stattfinden und dennoch immer unerwartet vor der Tür stehen. Spätestens eine Woche vor dem 24.12. hat einen die Weihnachtspanik gepackt und man steht unter Dauerstrom: Was wünschen sich die Liebsten, was haben sie noch nicht und was schenkt man denen, die schon alles zu haben scheinen? Welcher Nippes fällt unter die Kategorie „Dieses Jahr schenken wir uns nichts!“? Ein echter Baum oder kein echter Baum? Was soll auf dem Tisch stehen? Das gleiche wie jedes Jahr oder doch mal was anderes? Sind jetzt Vegetarier dabei? Fragen über Fragen. Und die Zeit rennt erbarmungslos, genauso wie all die Menschen auf den Straßen und in den Läden mit den gleichen Beweggründen.

Hinterher, wenn man dann daheim in bequemen Klamotten auf dem Sofa sitzt, sagt man sich entweder, dass man nächstes Jahr früher mit den Vorbereitungen anfängt oder das Fest ganz absagt, nur um sich dann doch wieder ein Jahr später die gleichen Fragen zu stellen.

"Boule de Noël" by Eusebius (Guillaume Piolle)

„Boule de Noël“ by Eusebius (Guillaume Piolle)

Ich habe aber tatsächlich einen kleinen Rat, wie zumindest die Geschenkesuche einfacher werden kann: Über das Jahr verteilt setze ich verschiedene Dinge, die mir so ein- und gefallen, auf eine Wunschliste. Auf diese hat meine Mutter Zugriff, sucht sich dort Sachen aus, kauft diese, verteilt sie an die Verwandschaft, die packen sie hübsch ein und ich bekomme sie zur Bescherung. Ich hab ein Wunschgeschenk und die Schenkenden die leuchtenden Kinderaugen. Was ich bekomme, weiß ich nicht. Ich könnte es rausbekommen wenn ich wollte, aber dann würde die Überraschung fehlen. Es stehen schon recht viele Dinge auf der Liste, einige auch etwas länger, aber das macht nichts. Irgendwann hab ich ja auch Geburtstag.

Ich wünsche allen eine erfolgreiche Vorweihnachtszeit und einen schönen vierten Advent!

MK

19. Dezember 2014 at 10:00 2 Kommentare

Tool der Woche – Power Bank

Smartphonebesitzer kennen das: da ist man mitten im Nirgendwo und das Akku macht schlapp. Eine ganz dumme Situation, gerade wenn man auf die Funktionen des Smartphones angewiesen ist, zum Beispiel auf Karten- oder Nahverkehrapps.

Viele Smartphonebesitzer holen an dieser Stelle ein kleines, meist viereckiges Gerät aus der Tasche, welches inzwischen in den verschiedensten knallig bunten Farbtönen erhältlich ist. An diesem befindet sich ein oder mehr  USB-Anschlüsse. Es handelt sich hierbei um eine Power Bank, ein externes Akku. An dieses wird einfach das reguläre Lade- oder Datenkabel gesteckt, welches zum Beispiel bei einem Samsung-Smartphone ein Micro-USB-/USB-Kabel oder beim iPhone ein Lightning/USB-Kabel ist. Bei manchen Power Akkus wird auch ein Kabel mitsamt verschiedenen Aufsätzen mitgeliefert. Und nicht nur Smartphones können aufgeladen werden. Alle Geräte, die mit einem USB-Kabel aufgeladen werden, kann man anschließen.

Power Bank

Wie oft man mit der Power Bank sein Gerät aufladen kann, hängt vom Akku ab, welches im Gerät steckt. Meine Power Bank hat eine Leistung von 15.000mAh, mein Akku im Smartphone fasst 3.000mAh (es handelt sich hierbei um ein sog. Power Akku, ein leistungsstärkeres Akku als vom Werk verbaut; das übliche Akku eines Samsung Galaxy S3 hat 2.100mAh). In der Theorie heißt das, ich kann mit einer voll geladenen Power Bank fünfmal mein Smartphone aufladen, ohne eine Steckdose zu benötigen.

Bei fast jedem Gang aus dem Haus ist die Power Bank dabei, man weiß ja nie. Sie ist zu einem ständigen Begleiter geworden.

 

MK

 

5. Dezember 2014 at 10:00 1 Kommentar

Tool der Woche – MOOCs

Normalerweise wird in der Rubrik „Tool der Woche“ ein konkretes Werkzeug vorgestellt: eine App, eine Software oder ein Programm. In dieser Woche jedoch möchte ich den Begriff Tool weiter fassen und mich mit einem didaktischen Werkzeug befassen, den so genannten MOOCs. Der erste Massive Online Open Course fand 2008 statt und seitdem sind MOOCs ein Trendthema im e-Learning geblieben (wenn auch langsam Begriffe wie mobil learning und gamification den MOOCs den Rang ablaufen).

Aber was genau sind MOOCs eigentlich?

Massive: die Kurse haben eine Vielzahl Teilnehmern. Häufig werden ca. 150 Teilnehmer als niedrigste Teilnehmerzahl genannt; es gibt jedoch viele MOOCs an denen mehrere Zehntausende teilnehmen. Je nach Teilnehmerzahl und dem sich daraus ergebenden didaktische Konzept findet noch einmal eine Unterscheidung statt. Es gibt cMoocs mit einer eher geringen Teilnehmerzahl, die nach konstruktivistischem Design aufgebaut sind. Hier geht es um die aktive Beteiligung der Teilnehmer und die Interaktion im Kurs. Daneben gibt es xMoocs, dabei handelt es sich um die klassischen MOOCs mit einer riesigen Anzahl von Teilnehmern basieren eher auf instruktionaler Wissensvermittlung, ähnlich großer Universitätsvorlesungen.

Online: es handelt sich um reine Online-Kurse; in der Regel gibt es keine Präsenzveranstaltungen. Die zentrale Anlaufstelle ist einen Blog oder Lernmanagementsystem (LMS).

Open: MOOCs sind offen für alle, d.h. es gibt keine Teilnahmevoraussetzungen außerdem sind die Kurse kostenlos (soll am Ende ein Zertifikat erworben werden muss man in vielen Fällen jedoch dafür zahlen).

Course: MOOCs sind kursförmig organisiert,es gibt also einen festen Start- und Endtermin, die Themeneinheiten sind strukturiert und es gibt einen oder mehrere Lehrende, sowie Betreuungsangebote.

Meistens werden die Kurse von Universitäten konzipiert und über zentrale Plattformenangeboten angeboten. Thematisch sind MOOCs keine Grenzen gesetzt. Recherchiert einfach einmal selbst z.B. über die Plattformen iversity oder coursera – man findet zu fast allem etwas. (Reminder: Stephanie hatte euch Anfang des Jahres die Suchmaschine Class Central in einem Blogbeitrag vorgestellt). Grundsätzlich übertrifft das englischsprachige Angebot das deutschsprachige bei Weitem. Mittlerweile haben sogar einige „Metamoocs“ stattgefunden, bei denen es darum geht, wie MOOCs konzipiert werden und ihr didaktische Design sowiedie technischen Möglichkeiten diskutiert werden. Anfang 2013 gab esz.B. einen deutschsprachigen MOOC zum Thema „Gestalten von MOOCs“http://howtomooc.org/ .

Wie in vielen anderen Fachbereichen wird auch imBibliothekswesen überlegt, ob bzw. welche Rolle MOOCs bei der Aus- und Weiterbildung eigener Fachleute und bei der Vermittlung von Informationskompetenz spielen können. Im März 2013 hat OCLCeine Konferenz zum Thema „MOOCs and Libraries: Massive OpportunityorOverwhelming Challenge?“ initiiert. Die Beiträge können teilweise nachgehört oder gelesen werden unter: http://oclc.org/research/events/2013/03-18.html.

MOOCs werden hoch gehandelt, da durch die digitale Vermittlung der Inhalte eine große Anzahl von Menschen erreicht werden kann. Idealerweise können Lernwillige voraussetzungs- und kostenlos(zudem noch ort- und zeitungebunden) an den Kursen teilnehmen – damit bieten MOOCs gleiche Bildungschancen für alle. Aber es gibt auch Kritiker, die die Didaktik (die häufig ähnlich dem klassischen Frontalunterricht ist) als überholt bezeichnen und die fehlende individuelle Betreuung anprangern. Macht euch am besten selbst ein Bild undran an die MOOCs! Ich freue mich auf Erfahrungsberichte und Diskussionen über Facebook und Twitter #moocsandlibraries

Katrin Fleischmann

Quellen:

e-teaching.org: Beitrag zu Moocs. http://www.e-teaching.org/lehrszenarien/mooc/index_html

Schulmeister, Rolf (Hrsg.) (2013). MOOCs – Massive Open Online Courses. Offene Bildung oder Geschäftsmodell? Münster: Waxmannhttp://www.waxmann.com/fileadmin/media/zusatztexte/2960Volltext.pdf

 

 

28. November 2014 at 10:00 1 Kommentar

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