Posts filed under ‘Tool der Woche’

Alles auf dem Stick: PortableApps

Dieses Verzeichnis gibt es schon sehr lange: PortableApps.. Es enthält lauter Versionen bekannter Programme (mehr als 300 übrigens …), die aber nicht installiert werden müssen, sondern auf dem Stick (oder auch ohne Adminreche zu benötigen auf der Festplatte) untergebracht werden können. Mit dem Stick sind sie portabel und können an verschiedenen Geräten eingesetzt werden, auf der Festplatte kann man schnell mal etwas installieren und ausprobieren, ohne einen umfangreichen Setup-Prozess durchlaufen zu müssen. Und noch ein Vorteil: Alles ist schön schlank!

28. August 2015 at 00:06 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool: Xenu LinkSleuth, ein Linkchecker

Xenu – wenn wir jetzt Scrabble spielen würden, hätte ich ordentlich Punkte gemacht! Der “Link Sleuth” = Link-Spürhund ist ein Vertreter der Familie der Linkchecker. Es gibt ihn schon sehr lang, seit 1997, er kommt aus einer Zeit, als es noch viele Linksammungen gab, deren Links stetig gecheckt werden mussten, um ihren Gebrauchswert zu erhalten. Der Link Sleuth erledigt das seit je mit Schnelligkeit und Transparenz, man bekommt schnell einen Report und kann dann loslegen, nochmal nachzurecherchieren, ob der betreffende Link nicht ein wenig gewandert ist (die Webmaster werden nie aufhören, die Links immer wieder zu ändern, nie!) und falls nicht, ihn zu entfernen.

David Haden von Jurn (wenn Sie diese geniale Google-Custom-Search-Engine nach Open Access Journals noch nicht kennen, probieren Sie sie aus!) hat letzt in seinem Blog Xenu Link Sleuth besprochen. Er muss es wissen, pflegt er doch das Jurn Directory, die Liste der mehr als 3.000 Quellen für die oben genannte Suchmaschine.

xenu Jedenfalls: Wenn Sie mal wieder Kehraus auf der Homepage oder einer Linksammlung machen wollen, ist Xenu ein zuverlässiger Begleiter, obwohl er jetzt seit fünf Jahren nicht mehr aktualisiert wurde.

14. August 2015 at 00:05 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool: DiRT, Digital Research Tools

DiRT-LogoNun, das ist wirklich nett, dass sich mal wieder jemand an den Aufbau einer Linksammlung wagt! In diesem Falle heißt sie abgekürzt DiRT, Digital Research Tools. Das Projekt wird von der Andrew W. Mellon Foundation unterstützt, und wer das Literaturverwaltungsprogramm Zotero verwendet, der kennt den Namen dieser Stiftung bereits, denn da steckt sie auch dahinter.

Gut, hier also eine Sammlung von Werkzeugen für das wissenschaftliche Arbeiten. Sie ist systematisch aufgeteilt und Sie können anhand der derzeit 29 Hauptkategorien sehen, was alles im Softwarebereich für das wissenschaftliche Arbeiten relevant sein kann. Beispielsweise “manage bibliographic information” – die Literaturverwaltungsprogramme und vergleichbare Apps. Innerhalb dieser Hauptkategorien finden Sie dann aber ein ziemliches Sammelsurium. Hier hilft dann die Kopfzeile:

Schon allein die Einschränkung auf das verwendete Betriebssystem bringt viel: Wenn Sie vor allem mit Apple arbeiten, dann können Sie direkt eingrenzen auf das, was bei diesem Betriebssystem möglich ist. Allerdings sollten Sie eine Einstellung nicht vergessen: “Web based” bringt dann die Web 2.0- bzw. Cloudprogramme in diesem Bereich – die selbstverständlich betriebsystemübergreifend per Browser zu nutzen sind. Das Verzeichnis ist bei weitem noch nicht ausgebaut, wenn man möchte, kann man nach Registrierung Vorschläge machen. Alles in allem eine spannende Sammlung, die hoffentlich noch lange zur Verfügung steht!

31. Juli 2015 at 00:03 1 Kommentar

ZW-Tool: Pointofix

Pointofix ist ein Programm, das für das Online-Präsentieren gut geeignet ist – wenn man in einer Besprechung oder auch in einer Veranstaltung etwas live im Internet zeigt und hier hervorheben will.

pointofix1Das Programm sitzt einmal aktiviert in einem kleinen Viereck mit dem einzigen Knopf “Start” oben rechts (das kann auch verschoben werden), bis man es benötigt.

pointofix2Man klickt auf “Start”, es klappt ein Auswahlmenü nach unten und man hat die unterschiedlichsten Optionen, die Bildschirmfläche mit Linien, Umrahmungen, Kreisen etc. in verschiedenen Farben auszuzeichnen. Man kann vergrößern, verkleinern und den Bildschirminhalt für spätere Nachbearbeitung speichern. Mit dem Klick auf “Fertig” verkleinert es sich wieder und die Auszeichnungen auf dem Bildschirm verschwinden.

Pointofix ist leicht über eine Suchmaschine mit den Suchworten “pointofix download” zu finden (meist ist man an einem Ort, wo man keinen Link zur Hand hat!). Man nimmt dann die Originalseite oder jene von heise.de, andere könnten unliebsame Mitbringel bieten. Man sollte die Version ohne Setup wählen, dann kann man die Datei auf dem Stick mitnehmen oder sonstwie (ich nehme immer einen Anhang an einen E-Mail-Entwurf) griffbereit deponieren für den Einsatz im Kurs. Man benötigt dann keine Admin-Rechte.

übrigens: Wenn man sich einmal verklickt hat: don’t panic! In der Palette ist auch ein “Back”-Button integriert.

17. Juli 2015 at 01:46 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool: RSS-Reader Inoreader

RSS-Feeds sind wieder im Kommen. Schlussendlich hat man damit die Möglichkeit, mehr Quellen als in sozialen Netzwerken abzufragen und auch selbst zu bestimmen, was man wie und wieviel davon zu sehen bekommt. RSS-Reader können dabei entscheidend helfen, je nachdem, wieviele Produktivitäts-Aspekte sie unterstützen und wie sie erlauben, die Inhalte anzusehen. Auch die Möglichkeit, den Reader über unterschiedliche Geräte hinweg nutzen zu können, spielt eine Rolle.

Als der Google Reader vor zwei Jahren nicht mehr angeboten wurde, schien es so, als ob die Welt unterging, wurde damit doch das produktivste Tool vom Markt genommen. Bald jedoch zeigte sich, dass eine ganze Reihe von Alternativen angeboten oder programmiert wurden, die durchaus Schritt halten konnten. Netvibes gab es schon länger, trat aber damals mehr in den Vordergrund und bot etwa in dieser Zeit neben der Präsentation der Feeds in Registern und Widgets die Möglichkeit, umzuswitchen auf eine klassische “Reader”-Sicht mit der Ordnung nach Tags. Feedly punktete insbesondere durch seine gute Darstellung insbesondere von Bilderquellen und durch die Möglichkeit der Nutzung auf verschiedenen Devices. Und Inoreader wurde damals von einem Google Reader-Fan gegründet, der zunächst die Grundfunktionen nachprogrammierte, jetzt aber – mittlerweile in einem Team – nach und nach andere Funktionen hinzunimmt.

Ich nutze Inoreader immer noch in der kostenlosen Variante (mit Werbeeinschaltungen). Neben der guten Handhabbarkeit schätze ich vor allem die Suchfunktion, mit deren Hilfe ich die Feeds durchsuchen kann. So kann man schnell Feeds wieder “heben”, von denen man vergessen hatte, wo sie enthalten waren, ebenso aber kann man mit Hilfe von Stichworten nach Aspekten suchen, die einem erst später aufgefallen sind.

Die verschiedenen Produktivitätsinnovationen, die regelmäßig hinzukommen, will ich nicht im einzelnen beschreiben, denn wahrscheinlich hat jede/r hier andere Präferenzen. Im Inoreader-Weblog gibt es eine Übersicht, welche die verschiedenen Zusatzfunktionen aufzeigt. Hier ein paar Beispiele:

  • Automatisches Highlighten von bestimmten Wörtern im Titel und im Text von Feeds
  • Ablegen von Seiten in Inoreader
  • Ablegen von Inhalten per E-Mail
  • Integration mit IFTTT
  • lesen von Facebook-Seiten im Inoreader
  • etc.

Wenn man Inhalte nicht verteilt ablegen, sondern möglichst an einer Stelle zusammenführen möchte, dann bietet der Inoreader hierfür differenzierte Funktionalitäten, um das gut umzusetzen. Ach ja, es gibt auch die Möglichkeit, aus ausgewählten Feeds eine öffentliche Webseite zu erstellen und diese zu verwalten, beispielsweise wenn man sich umentscheidet und etwas dann doch wieder (z.B. wegen Bildrechten) draussen haben möchte. Und die “soziale” Funktion ist auch mit an Bord, man kann sich über Inoreader vernetzen. Zwar ist das nicht ganz so gut wie damals in Bloglines, dem früheren Feedreader, der völlig offen war, aber immerhin.

Alles in allem ein gut durchdachtes Tool, an dem kontinuierlich weiterentwickelt wird, und – was auch wichtig ist – bei dem wichtige Funktionen auch im kostenlosen Bereich zur Verfügung stehen wie z.B. die Suche, die beispielsweise bei Feedly nur im kostenpflichtigen Bereich zu nutzen ist.

3. Juli 2015 at 10:20 3 Kommentare

ZW-Tool – Anki

Aufgrund dessen, dass ich derzeit an einem Fernweiterbildungsprogramm im bibliothekswissenschaftlichen Bereich teinlnehme, komme ich nun hin und wieder in die Verlegenheit, Klausuren schreiben zu müssen. Deswegen habe ich mich bei den Studentischen Mitarbeiter in unserer Bibliothek einmal nach deren Lernmethoden erkundigt. Sie berichteten mit, dass sie zwar noch mit Karteikarten lernen, aber auch da jetzt der Wechsel von Print zu digital stattgefunden hat. Ich lies mir von jemanden das Programm zeigen, das er mit einigen seiner Kommilitonen gemeinschaftlich nutzt: Anki.

Anki gibt für mehrere Plattformen. Man kann es im Browser verwenden, als Programm auf dem Rechner installieren oder als App auf dem Smartphone. Bislang sind fast alle Varianten kostenfrei möglich, die iTunes-Version schlägt allerdings mit einem Preis von ca. 25$ zu Buche.

Man kann alle Plattform-Varianten mithilfe eines Accounts verbinden. Damit kann man die Lernkarten bequem am Rechner erstellen und formatieren und unterwegs am Smartphone oder Tablet lernen.

Die Bearbeitung kann auf dem mobilden Geräten, im Browser oder wie hier, im Programm auf dem Rechner erledigt werden.

Die Bearbeitung kann auf dem mobilen Geräten, im Browser oder wie hier, im Programm auf dem Rechner erledigt werden.

Die Organisation der Lernkarten erfolgt auf Stapeln. So kann man für verschiedenen Fächer Stapel erstellen. Diese werden dann mit den eigens erstellten Karten gefüllt. Diese wiederum können noch mit Schlagwörtern thematisch geordnet und besser wiederauffindbar gemacht werden. Anki bietet verschiedene Arten der Lernkarten an. Neben der klassischen, bei der vorne ein Begriff steht und hinten die Definition, gibt es zum Beispiel auch Lückentexte, die man erstellen kann. Es lohnt sich in jedem Fall, eine Blick in das Benutzerhandbuch zu werfen, um alle Tricks und Kniffe zu kennen.

MK

2015-05-08 10.57.29

Der eigene Lernfortschritt bestimmt, wie oft man eine Karte gezeigt bekommt (zu meiner Verteidigung, die Klausur haben wir bereits geschrieben).

 

Die Statistik gibt einen guten Überblick über das eigene Lernverhalten (zu meiner Verteidigung, die Klausur haben wir bereits geschrieben)

Die Statistik gibt einen guten Überblick über das eigene Lernverhalten.

 

8. Mai 2015 at 14:00 1 Kommentar

ZW-Tool – IFTTT

Liebe Freunde der Zukunftswerkstatt,

das Kind hat einen neuen Namen! Wir fanden den Namen „Tool der Woche“ nicht mehr ganz so passend, da wir die Tools nicht mehr jede Woche präsentieren können. Deswegen haben wir in den letzten Wochen über einen neuen Namen nachgedacht und hier ist er: „ZW-Tool“. Wir werden euch also weiterhin als Zukunftswerkstatt Tools präsentieren dürfen.

Eure Zukunftsentwickler!

Unser heutiges ZW-Tool ist IFTTT. Dies ist ein Online-Werkzeug, welches viele Schritte, die man gerade als Betreuer von mehreren Social Media-Kanälen, vereinfachen kann. IFTTT steht für „If this than that“. Damit ist eigentlich die Arbeit dieses Tools auch schon erklärt. Im Vorfeld legt man die Anweisungen Schritt für Schritt (insgesamt sieben) fest. Dabei beginnt man mit „this“, dem sogenannten Trigger (Auslöser). Hierfür gibt es eine große Auswahl:   ifttt

Anschließend definiert man den Trigger genauer. Ich habe mir als Beispiel Instagram ausgesucht. Nachdem ich IFTTT zum Zugriff auf meinen Instagram-Account autorisiert habe, wähle ich also aus, auf was IFTTT für mich reagieren soll.

Unbenannt

Nachdem ich mich entschieden habe, dass auf jedes Posting bei Instragram mit dem Tag #zwev reagiert werden soll, definiere ich „that“, also die darauf folgende Reaktion. Hier fängt man wieder mit dem Kanal an, auf dem das geschehen soll. Dann wird die Aktion genau festgelegt.

Unbenannt

Ich habe mich dazu entschieden, dass ich jedesmal eine Mail erhalten möchte. Was in dieser steht, habe ich auch genau festgelegt.

Und dann ist das „Rezept“, wie es auf IFTTT heißt, auch schon fertig:

Unbenannt

 

Man muss aber nicht alle Rezepte selber erstellen, man kann auch auf vorgefertigte zurückgreifen.

Und auch auf dem Smartphone kann man auf die Funktionen von IFTTT zurückgreifen.

Viel Spaß beim entdecken!

 

MK

 

 

 

27. Februar 2015 at 09:00 Hinterlasse einen Kommentar

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