Posts tagged ‘Bibliothekartag 2014’

Werdet „Zukunftsgestalter in Bibliotheken“ – Einsendeschluss am 9. März

Auch 2015 könnt Ihr Euch auf den Preis „Zukunftsgestalter in Bibliotheken“ bewerben oder tolle Projekte, die Ihr kennt, dafür vorschlagen. Hier der offizielle Ausschreibungstext:

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Zukunftsgestalter 2015

Wir suchen Personen, Teams und Einrichtungen mit dem Blick nach vorn, die Ideen konkret umsetzen und so Bewegung in die Bibliothekslandschaft bringen. Wir suchen die Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2015.

Der Preis „Zukunftsgestalter in Bibliotheken“ wurde erstmals 2012 vergeben. Er wird vom Verlag De Gruyter gestiftet und in Kooperation mit der Zeitschrift BIBLIOTHEK Forschung und Praxis (BFP) und dem Netzwerk Zukunftswerkstatt – Kultur- und Wissensvermittlung im Rahmen des 104. Bibliothekartags in Nürnberg im Mai 2015 verliehen.

Ziel:

Mit dem Preis werden zwei Einzelpersonen oder Gruppen ausgezeichnet, die sich besonders erfolgreich für die Umsetzung von innovativen und zukunftsweisenden Ideen in öffentlichen oder wissenschaftlichen Bibliotheken oder deren Umfeld engagieren.

Prämiert werden konkrete Aktivitäten, die in Bibliotheken selbst, im Umkreis von Bibliotheken oder allgemein bei der Informationssuche bzw. Wissensvermittlung zum Einsatz kommen. Von besonderem Interesse sind Projekte und Services, die Nutzer zum Mitmachen anregen oder sich zur Übertragung auf andere Einrichtungen eignen. Das Projekt soll im Verlaufe der letzten zwei Jahre erfolgreich in die Praxis umgesetzt worden sein. Sofern das Endresultat schon absehbar ist, können auch Projekte eingereicht werden, die noch in der Entwicklung sind.

Preis:

Beide Preise sind mit € 500 dotiert. Die Preisträger erhalten darüber hinaus ein Anerkennungszertifikat und werden eingeladen, ihre Leistung während des 104. Bibliothekartags in Nürnberg zu präsentieren. Zudem wird ihnen ermöglicht, in der Zeitschrift BFP und auf dem Blog des Netzwerks Zukunftswerkstatt über Ihre Arbeit zu berichten.

Bewerbung:

Für den Preis kann man sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden. Bei Vorgeschlagenen ist die Annahmebereitschaft vorab zu klären.

Teilnahmeberechtigt sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bibliotheken und andere Informationsprofis im deutschsprachigen Raum oder in deutschsprachigen Bibliotheken des Auslands.

Einzureichende Unterlagen:

Erforderlich ist eine max. 3-seitige Beschreibung des Projektes oder Produktes in deutscher Sprache. Darin sollten die unten genannten Kriterien angesprochen werden. Beizufügen ist eine sehr knappe Kurzbiographie der Kandidatin bzw. des Kandidaten oder der Teammitglieder. Die Unterlagen müssen bis zum 9.03.2015 beim Verlag als E-Mail-Attachment vorliegen (senden an: claudia.heyer@degruyter.com).

Bewertungskriterien, Auswahl der Preisträger:

Eine fünfköpfige Jury, die aus Herausgebern der Zeitschrift BFP und Mitgliedern des Netzwerk Zukunftswerkstatt – Kultur-und Wissensvermittlung zusammengesetzt ist, beurteilt die Vorschläge anhand eines Kriterienkataloges. Die Beratung erfolgt nicht öffentlich, die Auswahlentscheidung ist endgültig. Die Gewinner werden bis Anfang Mai schriftlich beanchrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bei der Entscheidung werden folgende Kriterien berücksichtigt:

Zukunftsrelevanz: Setzt das Projekt neue Standards für die Zukunft? Wie schätzen Sie dieses Potential ein?

Innovation und Kreativität: Was ist an diesem Projekt innovativ oder kreativ? Bitte geben Sie eine Einschätzung dazu ab.
Übernehmbarkeit: Kann es von anderen übernommen oder für deren Zwecke adaptiert werden? Wie schätzen Sie diese Möglichkeit ein? Welche Tools oder Unterstützung werden zur Verfügung gestellt?

Daneben werden bewertet:

Kooperation: Wie wurden Partner in der Konzeption und Umsetzung eingebunden?
Teilnehmeraktivierung: Hat das Projekt zu einer Teilnehmeraktivierung geführt, wird selbständiges Tun bei Teilnehmenden angeregt? Bitte nennen Sie  Beispiele und liefern Sie möglichst einen Nachweis.
Nachhaltigkeit: Wie wird für die Nachhaltigkeit des Projektes gesorgt? Inwieweit ist die Innovation dauerhaft? Welche Maßnahmen haben Sie umgesetzt oder sehen Sie künftig vor?
Effekt: Was hat sich in der Institution oder für ihre Services und Kunden positiv bewegt?
Motivation: Was waren Motivation und/oder Anlass für das Projekt?

Preisverleihung:

Die öffentliche Bekanntgabe der Preisträger und die Preisübergabe erfolgt während des 104. Bibliothekartags.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung oder Ihren Vorschlag!

 

Kontakt:

Claudia Heyer

Library and Information Science

De Gruyter Saur, Rosenheimer Str. 143

D-81671 München

Tel. +49 (0)89 76 902-253

Email: claudia.heyer@degruyter.com

 

UN

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20. Februar 2015 at 15:22 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – Augmented Reality  selbst in kleinen öffentlichen Bibliotheken angekommen

Das war schon ein Spaß auf der Fläche der Zukunftswerkstatt auf dem Bibliothekartag, als sich die Besucher über die beiden im Kosmos-Verlag erschienenen Titel „i Space“ und i T-Rex“ beugten, die als Sachbuch mit kostenloser App so genannte erweiterte Realitäten auf die Bildschirme zaubern kann. Dazu muss ein Tablet oder Smartphone / Apple Gerät über ein Bild gehalten werden und nach Installation der App kommt Action auf: Wie bewegen sich die Planten im Sonnensystem oder wie lässt sich der Roboter über Planeten fahren? Einfach ausprobieren. Mit Text, Bild und Animation entsteht ein spielerischer Zugang zu Wissen. Neben diesem Titel ist ein Dinosaurier-Titel erschienen, der in 3-D Dinos aus der Kiste virtuell zum Leben erweckt. Die kurzen Texte sind verständlich für Kinder  ab 8 Jahren aufbereitet. Spaß auch für die Großen. Solche innovativen Sachbuchreihen sind willkommen.
Die App gibt es für Apple und Android.

ISolarsystem IOS App  Android App

IDinosaur IOS App   Android App

  A. L.

 

 

 

 

5. September 2014 at 09:00 2 Kommentare

Tool der Woche – Thingiverse

Mit unserem heutigen Tool der Woche – Thingiverse – kommen wir wieder auf das Thema 3D-Druck zu sprechen, beleuchten das Thema diesmal aber mehr unter dem Aspekt freier Software. Denn Thingiverse ist eine Plattform, auf der Dateien mit Design-Daten für 3D-Drucker, Laser-Cutter, CNC-Fräsen oder ähnliche Maschinen eingestellt und geteilt werden können. Mit Hilfe dieser Maschinen lassen sich so unter Verwendung der Dateien physische Objekte herstellen. Da darf Ruby, der Roboter der Zukunftswerkstatt, natürlich nicht fehlen!

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Abbildung 1: Ruby – hier die Vorschau einer hinterlegten Datei

Thingiverse wurde 2008 gegründet und wird von der Firma Makerbot Industries betrieben, die sich auf die Herstellung von 3D-Druckern spezialisiert hat. Als eine Plattform der Maker-Bewegung lässt sich Thingiverse gleichermaßen der Freien Software und der Freien Hardware zuordnen. Jeder darf frei in den Beständen der Plattform stöbern und sich Dateien zu den Objekten seiner Wahl herunterladen. Dort gibt es viel zu entdecken: Ersatzteile für Haushaltsgeräte, dekorative Plastiken, besondere Spielfiguren, Schachteln, Spiele & Spielzeug, Schmuck und vieles mehr.

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Abbildung 2: Zwei hinterlegte Dateien mit zugehöriger CC-Lizenz

Um eigene Dateien einstellen zu können bedarf es eines eigenen Accounts, der ebenfalls kostenfrei eingerichtet werden kann. Unterstützt werden verschiedene Dateiformate für Design-Daten, häufig trifft man das .stl-Format an. Zu einem Objekt können mehrere Dateien eingestellt werden, zum Beispiel in verschiedenen Dateiformaten oder von Designvarianten. Die Nachnutzung der Dateien wird durch freie Lizenzen geregelt.

Thingiverse funktioniert auch als soziales Netzwerk: Objekte können von anderen Benutzern geliked, diskutiert oder in selbst angelegte Sammlungen aufgenommen werden. Wer ein Objekt herstellt, kann Fotos seiner Verwirklichung oder eigens erarbeitete Dateien mit Designvarianten hinzufügen.

Auf unserer Aktionsfläche auf dem Bibliothekartag in Bremen haben wir unter anderem einen stationären 3D-Drucker aus dem Makerspace der Stadtbibliothek Köln vorgestellt:

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Abbildung 3: Der 3D-Drucker auf unserer Aktionsfläche

Wir haben gezeigt, wie die entsprechenden Dateien problemlos heruntergeladen und mit dem eigentlichen Druckprogramm aufgerufen werden können. Für ein Objekt kann vor dem Druck beispielsweise nicht nur die Größe, sondern auch der Grad der Füllung festgelegt werden, um einen stabilen Gegenstand zu erhalten.

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 Abbildung 4: Der gedruckte Ruby

Mit den Besuchern unserer Aktionsfläche ergaben sich dabei viele interessante und anregende Gespräche. Viele waren wie wir erstaunt darüber, wie schnell, leise, geruchsarm und präzise ein 3D-Drucker arbeiten kann.

C.K.

4. Juli 2014 at 07:00 1 Kommentar

Vortragsinhalte vom #bibtag14 @ZW09

Die Woche in Bremen sollten wir so langsam alle verarbeitet haben. Da ja doch eine ganze Menge Informationen in den drei Vortragstagen auf unserer Fläche zusammenkamen, haben wir die meisten Vortragsfolien, PDF-Dateien, Berichte und Prezis der Redner zusammengestellt:

Gabriele Fahrenkrog und Melanie Kleist – German 23 Mobile Things

Sibylle Rudin und Daniel Tepe – Apps in Öffentlichen Bibliotheken – Ein Werkstattbericht aus Bremen und Liestal

Achim Bonte – SLUB: Servicebaustein FabLab

Gerald Schleiwies – Zeitschriften auf dem iPad – welch ein Papierkram!

Dörte Böhner – OpenBiblioJobs – gemeinsam für den richtigen Job

Meg Backus – Flickr-Account des 4th Floor der Chattanooga Public Library

„Zukunftsgestalter in Bibliotheken“:

Sergio Dogliani – Idea Store: into the second decade/Working the Idea Store way

Corinna Haas – Piraten, Kapitalisten und Bibliothekare: Bericht über die Complicity-Workshops der Berliner Gazette

Tara Radniecki – Making + Innovation = The future of academic libraries

Update:Tara RadnieckiDeLaMare Library: Academic Makerspace Case Study

Beate Rusch und Anja Müller – Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon

Torben Kohring und Cordula Nötzelmann – Lara tanzt mit Kafka – Über die Notwendigkeit von Games in der Bibliothek

 

 

Auch einige Bilder haben wir gemacht:

 

 

Wir freuen uns auf nächstes Jahr, Nürnberg 2015!

2. Juli 2014 at 14:01 Hinterlasse einen Kommentar

Interviews der „Zukunftsgestalter in Bibliotheken“

Der Preis für die Zukunftsgestalter in Bibliotheken wurde gestern vergeben, Erik und Jaap von TWIL haben gestern noch für uns mit den Preisträgern jeweils ein kurzes Interview geführt:

Raffael Ammann von der Universität St. Gallen mit dem „Studyking

Verena Wamser (Architektin) und Gabriela Lüthi (PH Bern) mit dem Projekt „All-in-one“

5. Juni 2014 at 20:59 Hinterlasse einen Kommentar

My first day in Bremen

I’ve arrived here in Germany! I have been looking forward to this conference for months and have been meaning to introduce myself for as long. I’m Meg Backus from Chattanooga, Tennessee where I lead the 4th floor project among other things. The 4th floor is a space that provides access to tools to facilitate content creation. It’s our response to the growing importance and complexity of participatory culture. Think about how the Internet moved from read only to read/write. The 4th Floor is the locus of that same transition in the physical library. It’s a place that appreciates the immense amount of learning and opportunity encased in Do-It-Yourself projects and peer-to-peer sharing.

I adore the theme of libraries opening worlds. Teaming up with the Zukunftswerkstatt, the technology I’m bringing is all designed to encourage the opening up of things. Looking inside the box is an ethic that applies not just to electronic devices, but to all the systems at work in society, which is why a hacker-/makerspace is such a good fit for a library. Libraries are hackerspaces avant la lettre!  

In my suitcase: 2 Makey Makeys, Chromebooks intended to run Scratch (an easy introduction to programming environment) and pair brilliantly with the Makey Makeys,a handful of assorted Arduinos, a smattering of sensors and other electronic components, and lots + lots of LEDs, batteries (of the loose lithium variety that drive airlines nuts), and small, strong magnets, which always come in handy. I’m leading a workshop to play with Scratch and the Makey Makeys, but there is much more to these tools/toys than we will have time to reveal this week. If you are inclined to experience the joy of physical computing and you will have a laptop (Windows, OS X, Linux), downloading the Arduino software (free) will give you a jump on trying this out.

image

I’m also very excited to share more about what we’re up to at the public library in Chattanooga–just 2 years ago I saw a picture of a big empty cement box of a room that was the 4th floor and it was enough to compel me to move to Tennessee to create the public library that should exist. I’m equally eager to talk with everyone more generally about some of the major challenges, shifts, and opportunities I see for all types of libraries, and to hear others‘ thoughts. It’s a pretty important time for us to be thinking as hard as we can about what we do or what we might do.

Can’t wait to meet you. If you have recommendations for places to go or see in Germany within a few hours (by rail) of Germany, I am all ears. I will have a few days of touring after the Deutsche Bibliothekartag wraps up.

Meg

2. Juni 2014 at 14:41 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – was sonst noch so in Bremen auf euch wartet

Wir haben hier viele Tool der Woche-Beiträge in der letzten Woche hier gebracht, nun kommt der allerletzte vor dem Bibliothekartag 2014 in Bremen. Dafür werdet ihr nächste Woche leider in Bezug auf Artikel auf uns verzichten müssen. Wir werden dennoch versuchen, euch via Twitter und Facebook so ein bisschen auf dem laufenden zu halten. Solltet ihr uns dort besuchen oder irgendetwas in Bezug auf uns posten, vergesst bitte nicht den Hashtag #zwev 🙂

Neben den Dingen, die wir euch bisher zum Bibliothekartag vorgestellt haben, wird es noch mehr bei uns zu finden geben:

Da haben wir zum einen Arduino: ein kleiner Prozessor, mit dem man einfache Vorgänge einfach mit OperSource-Software programmieren kann.

Dann gibt es noch den Raspberry Pi: ein kleiner Rechner, lediglich bestehend aus einer Platine, entwickelt um Studenten das erlernen von programmieren zu erleichtern. Inzwischen begeistert er auch Leute, die keine Studenten, aber technikinteressiert sind.

 

Wir freuen uns auf euch!

 

MK

 

 

31. Mai 2014 at 10:00 1 Kommentar

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