Tool der Woche

Tool der Woche – Pinterest

Geschrieben am 21. Mai 2013. Einsortiert unter: Tool der Woche | Schlagworte: , , , , |

Die Pinnwand im Netz.

Als Tool der Woche habe ich mir das in Deutschland noch recht unbekannte soziale Netzwerk  Pinterest rausgesucht. Die Anmeldung kann über den Twitter- oder den Facebook-Account oder auch klassisch mit einer individuellen Registrierung erfolgen.

Wie gesagt handelt es sich dabei um eine virtuelle Pinnwand, auf der man Fotos und auch Videos von den Portalen Youtube und Vimeo einbetten kann.

Im Grunde folgt man auch hier anderen Nutzern oder kann in Themenbereichen oder nach bestimmten „Tags“, also Stichwörtern suchen. Hat man sich via Facebook oder Twitter angemeldet, wird einem auch gleich eine Reihe von Leuten aus dem jeweiligen „Freundes“-Kreis angezeigt, die ebenfalls auf Pinterest umtriebig sind. Die Seite schlägt einem dann vor, dass man Ihnen folgen kann. Dies bietet auch einen ganz guten Einstieg.

Es besteht die Möglichkeit, entweder alle Beiträge, die man anheften möchte, auf eine Pinnwand heften, oder man erstellt sich weitere Pinnwände, die man auch unterschiedlich thematisieren und beschriften kann.

Beiträge, die einem gefallen und die man sich aufheben, aber nicht an seine eigene Pinnwand (Pinnwände) heften möchte, kann man mit einem „gefällt mir“ markieren. Für die so gesammelten Beiträge gibt es dann einen gesonderten Bereich.

Pinterest ist ziemlich einfach gestrickt und dient dem Austausch unter Menschen mit gleichen Interessen.

Neben dem Zugang über die Website besteht auch hier die kostenfreie Möglichkeit, sich die App für Android oder iOS zuzulegen.

MK

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Tool der Woche – SoundCloud

Geschrieben am 17. Mai 2013. Einsortiert unter: Tool der Woche | Schlagworte: , , , , , , |

Ein Youtube für Musik.

Von SoundCloud haben sicher noch nicht viele gehört dabei existiert diese Werbe- und Präsentationsplattform für Musiker und Labels schon seit 2007.

Man ist nur mit dem konfrontiert, was meiner Meinung nach wichtig ist: die Stimme.

Ich bin gerne Fan eines Stollentrolls, solange mir Musik, die er fabriziert, gefällt.

SoundCloud ist eine Mischung aus Youtube, wo man die künstlerischen sich Erzeugnisse einer Person anhören und kommentieren und Twitter, wo man diese auch innerhalb der Plattform verbreiten kann.

Was man auf die Plattform hochladen kann, ist unter dem Begriff „Tonspur“ ganz gut zusammenzufassen. Man kann Songs hochladen, aber auch Podcasts. Erforderlich dafür sind eine Reihe der gängigsten Formate (mp3, AAC, usw.).

Man kann auch direkt auf der Website oder der App von SoundCloud Sachen aufnehmen und hochladen lassen.

Soundcloud hat auch einige App-Partnerschaften, die es erlauben, aus anderen Apps heraus auf Soundcloud Dateien zu veröffentlichen oder anzuhören.

Ist eine Tonspur hochgeladen, wird sie den „Followern“ (=Abonnenten, wie gesagt, hat ein bisschen was von Twitter) auf der Startseite angezeigt. Wenn diese dann das Produkt abspielen, wird es graphisch mit den Höhen und Tiefen angezeigt. Die anderen Nutzer können die Tonspur „liken“, „reposten“ (an ihre eigenen Follower weitergeben), zu einem eigenen Set zusammenstellen, auf andere Netzwerke verteilen oder kommentieren, wobei der Kommentar nicht einfach nur unter die Tonspur geschrieben wird, sondern auf eine Sekunde genau platziert wird. So bekommt der Künstler ein schnelles und direktes Feedback von seinen Hörern. Sonst würde ein Kommentar wohl so aussehen: „Also, das wo die deep-deep-dööp-dööp-Frequenz war, das fand ich cool!“

In den Zeiten, wo genau auf das Urheberrecht geschaut wird, wäre SoundCloud blöd, wenn sie da nicht auch Lösungen anbieten würden. Die sehen wie folgt aus: Lädt man einen Song hoch, wird direkt das Copyright geprüft. Ich wollte testweise einen Song hochladen und der wurde direkt abgelehnt. Das war schon beeindruckend. Ist die Datei dann hochgeladen, kann man definieren, ob sie runtergeladen werden kann oder diesbezüglich eine Beschränkung erhält.

Man kann die Datei auch ganz leicht in eine Website oder einen Blog einbetten.

Soundcloud ist mit seinen Möglichkeiten sehr umfangreich und ich habe jetzt nur einen Teil beschrieben. Mehr findet man in dem offiziellen SoundCloud 1mal1 . Es lohnt sich, da mal reinzuschauen, wann man den Dienst gerne mal ausprobieren möchte. Das funktioniert natürlich auch ohne Anmeldung.

Ach und nicht erschrecken: hat man eine Datei mal gestartet hat, läuft sie weiter, auch wenn man sich weiter auf den Seiten von SoundCloud umschaut.

SoundCloud hat sich von StartUp-Unternehmen beeindruckend weiterentwickelt und es wäre schön, wenn sich mehr Labels dazu entschließen würden, ihre Musiker durch den Dienst noch etwas zu pushen. Ein gutes Beispiel ist das ziemlich große Label Island Records.

Für die Möglichkeit der Veröffentlichung von Podcasts habe ich auch noch ein sehr interessantes weil hochfrequentiertes Beispiel gefunden: die London School of Economics and Political Science.

Bibliotheken können übrigens auch Podcast, das beweist die Tammany Parish Library, Covington, Louisiana.

MK

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Tool der Woche – WeTransfer

Geschrieben am 7. Mai 2013. Einsortiert unter: Tool der Woche | Schlagworte: , , |

Das Tool der Woche bietet dieses Mal die Möglichkeit, größere Datenmengen mit anderen zu teilen, ohne sich irgendwo anmelden zu müssen.

Das heutzutage oft die Größe der Mail-Anhänge begrenzt ist, wenn man nicht gerade einen Premium-Account besitzt, dürfte den meisten schon aufgefallen sein. Gerade wenn man die Bilder von der letzten Party an die Freunde verschicken will, fällt einem das oft auf die Füße und man muss mehrere Mails schicken, um alle Fotos loswerden zu können.

Abhilfe bieten Filesharing-Plattformen wie beispielsweise Dropbox. Allerdings muss gerade bei diesem Beispiel mindestens der Uploader, also der, der die Daten anderen zur Verfügung stellen will, angemeldet sein.

Eine anmeldefreie Plattform, auf die ich vor etwa einem halben Jahr gestoßen bin, ist die Seite WeTransfer.

Dort kann man bis zu 2GB große Dateien hochladen und an andere weitergeben. Man muss nur eine Ausgangs- und eine Zielmailadresse angeben. Wenn man will, kann man auch eine kurze Nachricht dazu schreiben. Oder man klickt auf den „share“-Button und lässt sich direkt den Download-Link geben, sobald die Dateien hochgeladen sind. Die Dateien können nicht ewig auf den Servern liegen, daher werden sie nach zwei Wochen automatisch gelöscht. Lässt man den Link automatisch bei Abschluss des Uploads via Mail verschicken, bekommt man nicht nur selber eine Uplaodbestätigung mit Link, man bekommt auch eine Downloadbenachrichtigung, wenn die Datei runtergeladen wurde.

Für 10€/Monat kann man sich neuerdings auch einen WeTransfer Plus-Account anlegen. Dadurch bekommt man einigen Mehrwehrt, zum Beispiel wird die Maximalgröße der Uplaods auf 5GB erhöht, man kann die Uploads direkt über Twitter oder Facebook teilen, sie mit einem Passwort schützen und bis zu 50GB länger als zwei Wochen auf den Servern lagern.

WeTransfer bietet eine schnelle, anonyme, einfache und elegante Lösung zum weitergeben von Dateien.

MK

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Tool der Woche – Twitter

Geschrieben am 1. Mai 2013. Einsortiert unter: Tool der Woche | Schlagworte: , , , , , |

SMS an die Welt

Heute kümmern wir uns beim Tool der Woche um eines der gerade in den englischsprachigen Ländern weit verbreiteten Elemente der heutigen sozialen Vernetzung, das auch hier in Deutschland immer mehr Anhänger hat: Twitter (dt.: Gezwitscher).

Eine Bekannte sagte mal zu mir: “Du bist bei Twitter? Da sind doch die ganzen berühmten Leute, oder?“

Ich gab mich einer Sekunde lang diesem Gedanken hin, wälzte mich in dieser Gleichstellung mit diversen Celebrities. Dann erschien mit einem Mal das Bild von Justin Bieber in meinem Kopf und ich kehrte wieder schnellstmöglich in die Realität zurück, bei der sich auf Twitter unterschiedlichste Charaktere tummeln. Und Konzerne, fiktionale Personen, politische Gruppierungen etc..

Twitter ist ein Kurznachrichtendienst, in dem man kleine Texte mit bis zu 140 Zeichen verfassen und seinen „Followern“ zu lesen geben kann. Diese Texte können auch Links zu Webseiten oder Videos enthalten. Fotos kann man auch mit diesem Dienst hochladen, diese werden dann automatisch in den „Tweet“, die Nachricht, integriert.

Tweets können von jedem gelesen werden, der einem folgt oder der auf das Profil des Nutzers geht. Optional kann man seinen Account auch schützen, dann muss jeder potentielle Neu-Follower erst vom Accountbetreuer bestätigt werden.

Auf einen Tweet kann man antworten, dann wird einem von der Seite automatisch ein Tweet-Fenster angezeigt, das mit „@Benutzername“ beginnt. Man kann auch einfach so einen anderen Nutzer mit dieser Formel erwähnen, ohne auf einen bestimmten Tweet zu antworten. Ein Tweet kann favorisiert und „retweetet“ werden. Das retweeten stellt das erneute Wiedergeben eines von einem anderen Nutzer verfassten Tweets dar.

Über die Suche kann man bestimmte verwendete Wörter in Tweets, aber auch Personen suchen. Einige Konzerne verwenden dies beispielsweise, um als Serviceleistung eventuell angesprochenen Probleme zu lösen.

Ein oft verwendetes Mittel auf Twitter ist der sogenannte „Hashtag“, das Doppelkreuz mit einem direkt folgendem Begriff oder Abkürzung. Er stellt einen direkten Link zu weiteren Tweets mit diesem Hashtag her, ohne dass man eine lange URL eingeben muss. Gerne genutzt wird er hierzulande auf Veranstaltungen wie zum Beispiel bei Bibliothekarstagen (#bibtag) oder BibCamps (#bib6).

Für den Einstieg auf Twitter empfehle ich, vielleicht einigen Leuten aus dem eigenen privaten Umfeld oder Konzernen und Musikern zu folgen. Starten Sie vielleicht mit der Zukunftswerkstatt . Wenn man das ganze bibliotheksaffin nutzen will, kann man auch einfach mal in das Suchfeld „Bibliothek“ eingeben und damit eine Personensuche auf der Plattform auslösen, die einen zu den zahlreichen twitternden Bibliotheken im deutschsprachigen Raum führt. Folgen Sie anfangs vielleicht so zehn, fünfzehn Accounts. Wenn Sie sich etwas mit Twitter angefreundet haben, werden Sie diese Zahl ganz von alleine steigern, weil Sie immer öfter den „Folgen“-Button benutzen werden. Sie können selbstverständlich auch selber etwas schreiben. Was und wie oft, das ist natürlich ganz Ihnen überlassen. Und sei es nur, was Sie zum Frühstück hatten.

Twittern geht von zu Hause aus, aber auch von Unterwegs. Twitter selbst bietet eine solide App für iOS, Android und Windows Phone an, aber es gibt noch zahlreiche andere Apps, auf denen man Twitter abrufen kann. Man kann seinen Twitteraccount auch mit anderen Anwendungen verbinden, die dann automatisch Tweets über eigene Aktivitäten senden. Einige dieser Anwendungen werden wir in nächster Zeit auch noch vorstellen, wie z. B. Foursquare oder Pinterest. Man kann auch Facebook-Posts automatisch an den eigenen Twitter-Account schicken lassen. Aber das alles zu seiner Zeit. Man fängt klein an und irgendwann trifft man Menschen, mit denen man sonst nur über die Plattform kurze Nachrichten ausgetauscht hat, auch mal in einem Café zum persönlichen Plausch. Ich habe schon viele verschiedene tolle Menschen über Twitter kennengelernt und möchte es nicht mehr missen, mein Sprachrohr an die Welt.

MK

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23 mobile things

Geschrieben am 7. April 2013. Einsortiert unter: Tool der Woche | Schlagworte: , , , |

Nach 2006 gibt es nun wieder einen neuen 23 things Kurs von Bibliothekaren. 23 mobile things for libraries wurde unter der Federführung von Jan Holmquist vom Team der Guldborgsund-bibliotekerene in Dänemark entwickelt und mit einer nicht kommerziellen CC-Lizenz versehen. Mylee Joseph und Kathryn Barwick von der State Library of New South Wales (Australien) haben die englischsprachige Version nun online gestellt. Diese Version stellt Apps und Social Media Tools für Android und iOS Plattformen vor. Ausgesucht wurden:

  1. Twitter
  2. Mobile Fotodienste: Instagram / Flickr app / Snapchat
  3. eMail on the move
  4. Foursquare
  5. Fotos, Karten, Apps: Historypin / What was there / Sepia Town
  6. Video: YouTube and screencasts
  7. Kommunikation: Skype / Google Hangout
  8. Kalendar
  9. QR codes
  10. Social reading: RSS / Flipboard / Feedly / Goodreads / Pocket
  11. Augmented reality: Layar
  12. Games: Angry Birds / Wordfeud
  13. Online identity: FaceBook and LinkedIn
  14. Pinterest / Scoop.it / Tumblr
  15. Adobe ID
  16. eBooks and eBook apps: Project Gutenberg / Kindle / Overdrive / Bluefire / Kobo, etc.
  17. Evernote and Zotero
  18. Organisationstools: Doodle / Remember the Milk / Hackpad / any.do / 30/30
  19. Datendienste: Dropbox
  20. Music: last.fm / Spotify
  21. Voice interaction and recording
  22. eResources vendor apps
  23. Digital storytelling

Wir von der Zukunftswerkstatt werden uns in den nächsten Wochen am Kurs beteiligen und unsere Erfahrungen mit Euch teilen. Der hashtag für diesen Kurs ist übrigens #23mobilethings. Näheres dazu in Kürze.

SF

 

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Freier und komfortabler Zugang zum deutschen Recht

Geschrieben am 6. April 2013. Einsortiert unter: Bibliotheken, eBooks, Tool der Woche | Schlagworte: , |

„Das Bundesrecht auf dem Ebook lesen“ betitelte das Bundesjustizministerium (BMJ) im Juli letzten Jahres seine Pressemeldung. Das BMJ unterhält in Kooperation mit dem Datenbankanbieter Juris das Portal Gesetze im Internet.
Dort wird interessierten Bürgern schon seit Jahren der Zugang zu den aktuell geltenden Gesetzen und Verordnungen angeboten. Bislang konnte man die Gesetze kostenfrei im html- oder PDF-Format abspeichern. Nun wird auch das für Ebookreader ansprechendere EPUB-Format angeboten.

Der große Vorteil von EPUBs ist, dass sich der Seitenumbruch der Bildschirmgröße automatisch anpasst. Ebenfalls können Lesezeichen gesetzt und Notizen vorgenommen werden. Über das Inhaltsverzeichnis können die einzelnen Paragraphen direkt angewählt werden.

Es gibt diverse Apps für Android und IOS, die Epubs öffnen können. Die gebräuchlichsten sind Ibooks für die Apple- und Aldiko für die Androidgemeinde. Beim Kindle gehören Epubs leider nicht zu den unterstützten Formaten.

Der neue Service ist für den Auskunftsdienst in Bibliotheken interessant und stellt eine günstige Alternative für die konventionellen schnell veraltenden gedruckten Textsammlungen dar.
SF

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Tool der Woche – Blinkist

Geschrieben am 21. März 2013. Einsortiert unter: Tool der Woche | Schlagworte: , , , |

Bücher in Kurzform für die Generation Smartphone

Wer kennt es nicht: es gibt zu viele gute Bücher und wir haben zu wenig Zeit, sie alle zu lesen. Seit Mitte Januar versuchen Holger Seim und Sebastian Klein mit Blinkist Abhilfe zu schaffen. Die Macher der neuen iPhone-App für mobiles Lesen möchten mit Blinkist „dicke Sachbuchschmöker“ so auf ihre Kernaussagen reduzieren, dass man sie in kleinen Häppchen, den sog. Blinks innerhalb von 2 Minuten z. B. während der Wartezeit beim Arzt oder in Bus und Bahn lesen kann. Die neue App soll ihren Nutzern somit den Einstieg in die Welt der Sachbücher vereinfachen.
Angeboten werden zur Zeit 50 auch englischsprachige Sachbuchtitel. Die Auswahl der Sachbuchliteratur erfolgt nach dem, „was die Leute wollen.” So durchforsten die Macher Bestsellerlisten und richten sich in ihrer Auswahl auch nach dem Feedback der Kunden. Genutzt werden die Sachbücher nach eigenen Angaben gleich gut, die Bereiche Business- und Ratgeberliteratur schneiden alles in allem noch ein bisschen besser ab.

Die Texte überzeugen durch eine klare, bilderreiche Sprache und kommen auch mit wenigen Fremdwörtern aus. Für die freien Autoren, die sich allesamt mit der Materie auskennen, über die sie schreiben, steht die Qualität der Texte im Vordergrund.

Blinkist kann zunächst frei genutzt werden, d.h. man kann sich kostenlos insgesamt 7 Kategorien Gesellschaft, Gesundheit & Glück, Populärwissenschaft, Business & Karriere, Produktivität & Ratgeber, Politik & Geschichte und Unternehmertum ansehen, sich die Empfehlungen der Redaktion durchlesen oder aber ein Feedback per Mail absetzen. Auch ein Teaser und weitere Details zum Inhalt des jeweiligen Titel sind kostenfrei nutzbar. Die komprimierten Kernaussagen (Blinks) zum Buch muss man jedoch für 1,79 E. herunterladen.

Jeder Titel wird in 7 bis 16 Blinks zusammengefasst. Wer einen Zugriff auf alle besprochenen Titel haben möchte, für den kommt das monatliche Abo in Frage. Dafür zahlt man 4,49 Euro und kann einmal heruntergeladene Zusammenfassungen auch nach dem Ende der Abozeit im iTunes-Konto behalten.

Die Blinks können auch getwittert, auf Facebook gepostet oder per Mail versendet werden. Ausprobieren sollten iPhone-Besitzer Blinkist auf jeden Fall, denn Erstnutzer haben drei Downloads frei.

UN

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Köln ist seiner Zeit voraus

Geschrieben am 21. Februar 2013. Einsortiert unter: Bibliotheken, Forschung, Innovationsmanagement, Tool der Woche, Uncategorized | Schlagworte: , |

Im neuem Horizont Report > Higher Education Report 2013 werden neue Trends aufgezeigt. Er untersucht die neuen Trends/Medien/Technologien im akademischen Bildungsbereich. Es gibt verschiedene Zeithorizonte. Für die Zukunft in 4-5 Jahren werden im diesjährigem Report 3D-Drucker genannt. Fast zeitgleich mit der Veröffentlichung des Reports kann die Stadtbibliothek Köln für sich behaupten, Trends erkannt zu haben. Ab Samstag wird dort der 3D-Drucker in Betrieb genommen und Nutzer können sich ihre Modelle ausdrucken lassen.
Vorlagen können über die Seite Thingiverse geladen oder selber erstellt werden.


Nähere Informationen zum Kölner Modell findet Ihr hier bzw. natürlich direkt in der Zentralbibliothek .

SF

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Nützliche Tools für’s Kindle

Geschrieben am 24. August 2012. Einsortiert unter: Tool der Woche, Uncategorized | Schlagworte: , , , , |

Seit einer Weile verwende ich nun den Kindle mit Keyboard zum Lesen. Bisher hat das gut geklappt, und ich muss sagen, dass ich damit sehr zufrieden bin. Diskussionen über die Vorteile anderer Reader und über Nachteile des Kindle’s möchte ich einfach mal außen vor lassen. Dazu gibt es genug Tests, die man im Netz finden kann sowie die Factsheets der Zukunftswerkstatt außerdem soll es sich in diesem Blogpost nicht darum drehen.

Da ich aber auch sehr viele Artikel von diversen Seiten im Netz lese, fragte ich mich, ob es nicht möglich sei, den Kindle mit in diesen Workflow ein zu binden. Also machte ich mich auf die Suche nach entsprechenden Tools – in was für einer Form sie auch immer des Weges kommen sollten.

Calibre für die EBook Verwaltung wurde ja auch in einem Tool-der-Woche Post schon angesprochen. Hier schaute ich mit zuerst einmal die Funktion des RSS-Feed Imports an. An sich eine schöne runde Sache. Vor allem die Möglichkeit, sich seine Feeds zu bestimmten Zeiten abrufen zu lassen und dann aufs Kindle über die eingetragene Email, zu zuschicken. Der Haken dabei ist, dass der Rechner auf dem Calibre läuft an und online sein muss. Möglicherweise bastelt jemand da mal irgendwann ein Tool das irgendwo online läuft und sich einstellen lässt – sofern es nicht schon passiert ist ;) .

Also suchte ich noch etwas weiter und wurde bei einer Reihe von Tools bzw. Bookmarklets fündig.

Mit Send-to-Kindle hat man ein einfach zu verwendendes Bookmarklet zu Hand. Selbst Amazon empfiehlt es quasi: http://www.amazon.com/gp/sendtokindle.
Nachdem das Tool (in meinem Fall) in Chrome installiert ist, kann man einfach auf die gewünschte Seite mit dem Artikel gehen und den Button klicken. Da man bereits seine Kindle-Mailadresse eingetragen hat, welche ja mit dem Kindle verknüpft ist, wird der gewünschte Artikel direkt aufs Kindle geschickt.

Da ich viele Berichte in Form von PDF’s lese, nutze ich meinen Kindle auch dafür. Die beste Darstellung liefert imho Push-to-Kindle http://fivefilters.org/kindle-it/. Auch hier geht der Versand über die Kindle-Adresse von Amazon, welche mit dem Gerät verknüpft ist. Man erhält zwei Versionen des PDF’s zugestellt: eine normale (PDFs mag das Kindle ja nicht so wirklich) und eine konvertierte (Mobipocket-Format). Jedoch kann es auch bei den editierten Fassungen immer zu fehlerhaften Darstellungen kommen. Das Tool ist aber noch im Beta-Status und lässt Verbesserungen erwarten – obwohl es jetzt schon sehr gut funktioniert!

Desweiteren gibt es noch die Möglichkeit Artikel aus dem Google Reader (RSS-Feed-Reader) sich auf sein Kindle senden zu lassen. Dazu bedarf es nur weniger Klicks und Einstellungen. Dann hat man dafür einen extra Button im Feed-Reader integriert. Mehr dazu hier: http://sendtoreader.com/ .

Letztlich finde ich die Möglichkeiten über die Bookmarklets und das Reader-Plug-in zu gehen wesentlich praktischer, als die Funktion von Calibre zu nutzen. Calibre sendet eben zur eingestellten Zeit sämmtliche Artikel eines Feeds aufs Kindle. Auswählen was man lesen will, findet dann am EBook Reader direkt statt. Ich selbst bevorzuge es jedoch, mir die Sachen, die ich lesen möchte, selbst kurz zusammenzustellen: Interessanter Artikel? – Klick auf den Button – Fertig. Hat man viele Feeds im Feed-Reader abonniert, so sendet Calibre dann auch dies alles, sofern es eingestellt ist. Da kann dann ganz schön was zusammen kommen.
Aber da denke ich mal, scheiden sich die Geister – je nachdem was man selbst bevorzugt und wie man am liebsten und besten arbeiten kann. Dies gilt für alle Tools, die ich hier kurz vorstellen wollte.

Einen kleinen Nachtrag hätte ich noch: In diesem Video hier:  wird gezeigt, wie man mit Hilfe Calibres aus dem epub-Format nach Mobi konvertiert. Könnte eventuell ganz hilfreich sein ;) .

cm

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Games Art

Geschrieben am 15. August 2012. Einsortiert unter: Games, Kulturinstitutionen, Museen, Tool der Woche, Uncategorized |

Das ZKM in Karlsruhe hat im Juli 3 Awards für Apps vergeben. Bei der Vorstellung des Awards Games Art wurden auch andere normierte Apps kurz präsentiert. Gewonnen haben Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg den Preis für das kostenlose Spiel Globosome. Ergänzend zum Spiel wird es noch einen Film geben, der Trailer steht bereits zur Verfügung.

Aktuell gibt es das Spiel nur für IOS, eine Android-App ist geplant. In allen 4 Leveln startet der Spieler mit einer  in einem Tal eingeschlossenen Kugel, die möglichst schnell möglichst viel Gras fressen muss, um sich zu vermehren. In Bewegung wird die Kugel durch Kippen des Phones oder Tablets gebracht. Hat der Schwarm eine bestimmte Größe erreicht, kann er das Hindernis beseitigen und neue Welten erforschen. Da die Ressourcen – wie auch im wirklichen Leben – nur begrenzt nachwachsen und die Kugeln laufend gefüttert werden müssen, gelingt diese Befreiungsaktion nicht immer. Hinterlegt ist das Spiel mit passendem, chilligem Sound und macht richtig Spaß. Hoffen wir, dass die Gewinner den Preis in die Erschaffung weiterer Levels investieren.

Ein ähnliches Konzept verfolgt das Spiel Flight of the fireflies, dass auch nur für IOS zur Verfügung steht. 

Aktuell kostet das Spiel 2,99 € und es gibt 5 Level. Der Hinweis zu Beginn, die beste Wirkung im Dunkeln und mit Kopfhörer zu erreichen, offenbart auch schon ein Manko des Spiels. Die Grafik wirkt leider erst im Dunkeln richtig gut. Ähnlich wie bei Globosome startet der Spieler mit einem Glühwürmchen und versucht, die in der Szene versammelten Glühwürmchen zu einem Schwarm zu vereinigen. Jedes Glühwürmchen erzeugt seinen eigenen Ton und so entsteht eine schöne Klangsymphonie. Für aktionliebende Spieler ist dieses Spiel nicht geeignet.

 Diese Gamer sollten lieber Pussy Malone and the cow snatchers from Space ausprobieren.
Dieses Spiel gibt es für IOS und Android und kostet aktuell 79 bzw. 76 Cent. Die Story ist strange und verrückt ist auch die Machart. In einem mit Wasserfarben gemalten Universum macht sich Meeow-Meeow Pussy Malone auf, die von außerirdischen Kuhfängern gefangenen Moo-Moos zu befreien. Sie schießt sich den Weg frei, sammelt die Kühe ein und muss zwischendurch immer wieder ein Fläschchen Milch trinken, um sich zu stärken. Ein sehr gelungenes, künstlerisch gut gestaltendes Ballerspiel.

Ein Spiel ganz anderer Art ist das fürs IPhone entwickelte Geschwindigkeitsspiel Finger Battle (Kosten aktuell 79 Cent).


Hier gewinnt der schnellste Tipper.

Bei der Gala wurden auch noch die Gewinner des künstlerischen Innovationspreises und der Cloud Art Preis verliehen.  Eine Aufzeichnung der  Preisverleihungen des ZKMAppArtAward steht im Internet zur Verfügung. SF

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