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Discover sowiport – Tool der Woche

Nachdem Scirus Anfang des Jahres eingestellt worden ist, werden die wissenschaftlichen Fachportale immer wichtiger für die Literaturrecherche. Das sozialwissenschaftliche Fachportal bietet sein Anfang April eine neue Version seines Discoverydienstes sowiport  an.

Sowiport bündelt und vernetzt qualtitätsgeprüfte Informationen nationaler und internationaler Anbieter und macht sie an einer Stelle verfügbar. Aktuell gibt es mehr als 7 Millionen Einzelnachweise, wovon etwa zwei Drittel internationaler Herkunft sind. Das Portal wird von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften betrieben.

Das Portal ist frei nutzbar, einige der Funktionen stehen nur angemeldeten Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenfrei.

Die Schnellsuche im sowiport ist die Startseite des Portals. Bei Eingabe eines Suchbegriffes werden einem – wie von anderen Suchmaschinen bekannt – Suchbegriffe vorgeschlagen. Zusätzlich wird direkt bei Eingabe auch der Thesaurus mit verwandten, Ober- und Unterbegriffen und alternativen Suchbegriffen eingeblendet. Eine direkte Übernahme in einer ODER-Suche ist leider noch nicht möglich. Trotzdem finde ich diese Suche, die weit über die Wortstammsuche hinausgeht, sehr sinnvoll.

 

Abb 1 sowiAbbildung 1 Schnellsuche

Zur Einschränkung der Suche stehen in der Ergebnisliste die Filter, Erscheinungsjahr, Dokumenttyp, Person, Thema, Sprache, Anbieter und Datenbank zur Verfügung. Weiterhin kann auf „nur Volltext“ oder auf exakte Treffer eingeschränkt werden. Die Standardergebnisliste ist nach Relevanz sortiert. Eine Sortierung nach Zitationshäufigkeit bzw. nach zeitlichen Faktoren ist möglich.

Abb 2 Sowi

Abbildung 2 Ergebnisliste Literatur

Die Suche kann in einen RSS-Feed umgewandelt werden oder man lässt sich die Ergebnisse via Mail senden. Auch ohne Anmeldung steht einem während der Session der bisherige Suchverlauf zur Verfügung und erst beim Abspeichern von Suchprofilen wird Benutzername und Passwort erforderlich. Über die Ergebnisliste kann die Suche in Google Books oder Google Scholar fortgesetzt werden.

Die Ergebnisse aus sowiport können nach Refworks, Endnote, BibTeX und Zotero exportiert werden. Die Metadatenausgabe erfolgt im APA und MLA Zitierstil.

Für wissenschaftlich arbeitende ist auch die Ergebnisliste Projekte Gold wert.

Hier findet man Informationen zu den Themen, den Forschungseinrichtungen, den Bearbeitern und Leitern und zum Projektzeitraum.

Abb 3 Sowiport

Abbildung 3 Ergebnisliste Projekte

Im SOFISwiki sind die Detailsinfos und Kontaktdaten abrufbar.

Abb 4 Sowiport

Abbildung 4 Muster Wikieintrag

Die Anmeldung bei sowiport ist kostenfrei. Als angemeldeter Nutzer können Sie Ihre Suchergebnisse dauerhaft speichern und verwalten, sowiport-Inhalte kommentieren und Literaturangaben beitragen. Auch können im SOFISwiki sozialwissenschaftliche Forschungsprojekte, Hinweise auf Promotionen oder Habilitationen angelegt werden. Aktuell werden im Wiki über 50.000 Projekte nachgewiesen.

Sowiport ist ein kooperatives Angebot folgender Partner:

Sowiport basiert auf von der DFG und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF geförderten Projekten.

SF

18. April 2014 at 20:00 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – Kleks

Mit dem “Kleks” möchte ich ein vielseitiges Wiki vorstellen, welches gleichermaßen in den Bereichen Forschung, Planung, Bildung oder Tourismus Anwendung finden kann. Hervorheben werde ich einige Funktionen, welche meiner Meinung nach besonders die Web 2.0-Thematik betreffen.

Das Kleks – KulturLandschaftsElementeKataster ist ein Geographisches Informationssystem zur Erfassung historischer Kulturlandschaftselemente. Als “Kulturlandschafts-Wiki” steht es jedem zur Nutzung oder Mitarbeit offen:

Wir sammeln Informationen, Texte und Fotos zu Gebäuden, Starkbäumen, alten Verkehrswegen, historischen Stätten und vielem mehr. Alle Daten werden objektorientiert eingearbeitet und mit den Namen der Autoren versehen. Bestehende Datensätze können verändert und ergänzt werden. So ist es z. B. möglich, dass ein Heimatforscher ein neues Landschaftselement auf der digitalen Landkarte einzeichnet, ein Museumsmitarbeiter eine Beschreibung dessen Geschichte ergänzt und ein Landschaftsplanungsbüro ein Foto hinzu fügt, das bei Felderfassungen aufgenommen wurde sowie eine Bewertung des Elements nach planerischen Kriterien vornimmt. (Kleks: Über)

Neben Bau-, Boden- oder Naturdenkmalen werden in das Kleks auch andere landschaftsprägende oder kulturhistorisch relevante Elemente wie zum Beispiel geologische Objekte, Flurnamen oder Sagen aufgenommen. Die einzelnen Elemente werden als Punkt-, Linien-, oder Flächenobjekte in die Karte eingetragen. Hierbei bildet OpenStreetMap die Basiskarte, es lassen sich aber zum Beispiel auch historische Karten oder Luftbilder einblenden.

Je nach Objekttyp erscheint jedes Element mit einem spezifischen Icon auf der Karte. Bewegt man den Cursor über ein Element, wird ein Informationsfenster mit gegebenenfalls einem Vorschaubild angezeigt, mit einem Mausklick wird der Datensatz des jeweiligen Elementes geöffnet:

KleksB

Jeder Datensatz besteht aus drei miteinander verbundenen Informationsebenen: einem “Element”-Bereich mit Geo- und Fachdaten, einem “Artikel”-Bereich zur Erstellung von Texten für Forschung, Bildung oder Tourismus sowie einem “Medien”-Bereich zur Aufnahme von Dokumenten. Durch Klick auf “Web-Link” wird ein Permalink zum jeweiligen Datensatz ausgegeben. Gelangt man über einen externen Link zu einem Datensatz, ist es möglich, mit “Lokalisieren” zur Kartenansicht zu wechseln. Aktive Links aus dem Kleks zu anderen Internetseiten können in den “Element”-Bereich eines Datensatzes sowie in die Felder für Literatur- und Quellenangaben im “Artikel”-Bereich eingesetzt werden.

KleksC

Im “Medien”-Bereich können Dokumente unter einer Creative Commons-Lizenz abgelegt werden. Dies ermöglicht die Freigabe selbst erstellter Werke für bestimmte Formen der Nachnutzung ebenso wie die lizenzkonforme Aufnahme CC-lizenzierter Dokumente aus anderen Quellen. Jegliche Änderungen im Kleks müssen, ähnlich wie bei der Wikipedia, erst von Benutzern mit erweiterten Bearbeitungsrechten geprüft und freigegeben werden, um öffentlich einsehbar zu sein.

KleksD

Nicht nur einzelne Elemente, sondern auch bestimmte Kartenausschnitte lassen sich per Link gezielt ansteuern: Durch einen Klick auf das Kettenglied-Symbol oben rechts im Editor werden ein Permalink sowie ein HTML-Einbettungscode für den aktuellen Kartenausschnitt ausgegeben. Permalinks zu einzelnen Kartenausschnitten erlauben die kartographische Zusammenschau verschiedener Elemente eines Gebietes, beispielsweise die eines historischen Ortskerns, eines Herrenhauses, eines Ölfördergebietes oder eines Torfabbaugebietes.

Seine thematische Vielfalt und sein Wiki-Charakter machen das Kleks zu einer spannenden Web 2.0-Plattform. Durch die oben skizzierten Funktionen lässt es sich gut mit anderen Internet-Projekten vernetzen. Und vielleicht finden sich irgendwann die ersten Permalinks zu Datensätzen oder Kartenausschnitten als Belege in wissenschaftlichen Online-Publikationen. Freuen würde ich mich über eine stärkere Verzahnung mit der Wikipedia und den anderen Wikimedia-Projekten.

C.K.

11. April 2014 at 08:00 Hinterlasse einen Kommentar

Social Reading – die Zukunft des Lesens

Dieser Beitrag von Melanie Kleist und Cordula Nötzelmann erschien im Rahmen der Zukunftswerkstatt-Kolumne in: Bibliotheksdienst, Heft 3/4 2014

Die Zukunft des Lesens

 

“Die Zukunft des Lesens ist browserbasiert”. – Sascha Lobo

Social Reading ist ein Begriff, der seit einiger Zeit im Zusammenhang mit der Rezeption digitalen Contents genannt wird. Er beinhaltet einerseits einen Funktions- und Kommunikationstransfer herkömmlicher Literaturkreise bzw. individueller Leseerfahrungen in eine Online-Umgebung, andererseits aber auch die technische Unterstützung von Leseprozessen durch “soziale” Anwendungen, wie zum Beispiel das Teilen markierter Textpassagen und online abgegebener Kommentare zum Gelesenen. Verschiedene e-Reader ermöglichen dabei heute, je nach Hersteller und dahinter stehender Verlagsgruppe, unter Umständen bereits die direkte Verbindung vom ebook-Reader zu den sozialen Netzwerken und Social-Reading-Online Communities. Zu nennen sind hier z.B. die Lesecommunities von Amazon (goodreads mit 20 Mio. Mitgliedern), Kobo und Readmill für verschiedene mobile Endgeräte sowie die Plattform LovelyBooks mit rund 80.000 Nutzern.

 

LovelyBooks http://www.lovelybooks.de/

 

Hinter LovelyBooks steht die Holtzbrink-Gruppe. Sie ist in erster Linie eine Plattform für Leserinnen und Leser, kann aber auch von Autoren und Autoriinnen dazu genutzt werden, die Vermarktung ihrer Bücher anzuregen. Auf der seit 2006 existierenden Plattform kann man sich ein eigenes Bücherregal nachbauen. Möglich ist es auch, anzugeben, welches Buch man gerade liest oder Bücher, die einen interessieren, können auf eine Wunschliste gesetzt werden. Um eben diese zu finden, gibt es ganz klassisch Themengebiete zum Stöbern. Ebenfalls nach altbewährtem Prinzip kann für ein Buch eine Sterne-Bewertung und/oder eine Rezension geschrieben werden. Daraus ergeben sich dann diverse Bestenlisten.

 

Hat man sich gerade ein neu erschienenes Buch zugelegt, kann man dieses in der Datenbank heraussuchen und zu seinem Bücherregal hinzufügen. Oft eröffnen der Verlag oder gar die Autorin/der Autor selbst eine Leserunde zu dem Buch. In der Regel gibt es dazu dann auch eine Verlosung, um gleich Mitglieder für diese Leserunden zu generieren. In den Leserunden kann dann über bestimmte Abschnitte aus dem Buch diskutiert werden. Leser selbst können ebenfalls Leserunden anlegen, was häufig bei etwas älteren Büchern der Fall ist.

 

Um den Leser mehr Möglichkeiten zur Interaktion rund um das Buch zu geben, steht es Autoren  oder dem Verlag auch offen, eine Verbindung zu dem Netzwerkauftritt auf der eigenen Website einzubetten. Man kann sich auch in verschiedenen Gruppen zu einzelnen Autoren, Themen, Genres usw. bewegen. Und sollte man mal die Lust verspüren, sich mit einigen der Menschen hinter den Accountnamen von Angesicht zu Angesicht unterhalten zu wollen, kann man sich in die Ortsgruppen eintragen und einfach mal zum nächsten Stammtisch in der Nähe gehen.

Die Lesevorschläge begrüßen einen schon beim Aufruf der Seite

Buchverlosungen gehören mittlerweile  zu Leserunden dazu

Das Thema Social Reading wurde bei der Frankfurter Buchmesse 2013 in Kooperation mit dem Berufsverband BIB in einem gemeinsamen anderhalbstündigen Symposium behandelt.

Während Goodreads und LovelyBooks das Lesen und Kommentieren separat unterstützen, gehen neuere Plattformen dazu über, beide Aktivitäten gleichzeitig zu erlauben. Ein Beispiel für dieses “Social Reading 2.0” sei zum Beispiel die von Sascha Lobo auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellte Plattform Sobooks.

 

Sobooks http://sobooks.de

Etwas weiter als die bisherigen Social Reading-Plattformen will, wie gesagt, das noch junge Sobooks gehen. Am 9. Oktober 2013 gestartet, befindet sich das Netzwerk noch bis zur Leipziger Buchmesse 2014 in einer Closed-Beta-Phase. Auf dieser Plattform kann man nicht nur Bücher oder Abschnitte kommentieren und diskutieren, man kann –  dadurch dass das ganze Buch über die Plattform verfügbar ist –  einzelne Textpassagen direkt auf der Seite ansteuern, in andere Netzwerke verlinken oder zitieren. Aus technischen Gründen ist eben diese attraktive und wegweisende Funktion allerdings vorerst nur über den Browser möglich. Zum Lesen können die e-Books auch als EPUB oder PDF erworben werden. Die Seite ist in diesem Sinne auch eine Verkaufsplattform – Verlage, Agenten, Kuratoren und natürlich die Autoriinnen und Autoren sind gerne gesehen. Auch verlagssuchende Autoren können hier ihre Bücher selbst vermarkten. Auch wenn die Plattform noch jung und klein ist, so zeigt sie doch viel Potenzial, was bereits viele namenhafte Verlage mit ihrer Partnerschaft unterstreichen. Man darf also auf die Präsentation in Leipzig gespannt sein!

VIel Potenzial hat Sobooks – bleibt zu hoffen, dass zum Start alles klappt.

Spannend wird es sein zu sehen, was die weitere Entwicklung von Social Reading Plattformen für den Umgang mit Digital Rights Management- und Format-Beschränkungen bedeutet. Ob und welche Zukunftsaufgaben sich im Hinblick auf inhaltliche, beratende oder organisatorische Tätigkeiten für Bibliotheken ergeben könnten, blieb auf dem Symposium offen.

Fast schon klassisch scheint angesichts der Entwicklung auf dem Gebiet des Social Readings die Einbindung von ähnlichen, wenn auch abgespeckteren Rezensionstools in die Bibliothekskataloge, z.B. durch die Nutzung von Library Thing for Libraries. Bibliotheksveranstaltungen mit Bezug zur jeweiligen Nutzerschaft (“community”) bleiben auch in Zukunft relevant; Social Reading Plattformen wären in der Lage, sowohl in öffentlichen wie auch wissenschaftlichen Bibliotheken innovative Formate zu etablieren, die bisherige Leseförderungsprogramme unterstützen, den gemeinschaftlichen Austausch – beispielsweise über “Das Buch für die Stadt” – abwickeln oder auch den wissenschaftlichen Exkurs durch Annotation und Kommentierung von Lehrbüchern im universitären Umfeld fördern können. Aber auch für die Lektoratsarbeit und den Auskunftsdienst können Social-Reading-Dienste interessant werden. Weiterführende Fragen beantworten gerne:

 

Melanie Kleist, Bibliothek des Instituts für Turkologie an der FU Berlin und Zukunftswerkstatt

Cordula Nötzelmann, Stadtbibliothek Köln und Zukunftswerkstatt

zukunftsentwickler@zukunftswerkstatt.org

 

1. April 2014 at 19:32 1 Kommentar

Tool der Woche – Google Drive

Jeder mit einem Google-Account hat die Möglichkeit das Cloud-System Google Drive (ehem. Google Docs) zu nutzen. Dort können Textdokumente, Tabellen und Präsentationen erstellt sowie Dateien wie beispielsweise PDF-Dokumente hinterlegt werden.

Jede dieser Dateien kann für andere freigegeben werden, so dass man beispielsweise Dokumente für eine Projektarbeit dort hinterlegen und dann gemeinsam bearbeiten kann. Der Ersteller kann dabei festlegen, ob dafür ein Google-Account notwendig ist oder nicht, wie zum Beispiel bei unseren Zeitplänen für den Bibliothekartag. Da kann man sich auch eintragen, ohne einen Google-Account zu besitzen.

Hochladen kann man die Dateien nicht nur über den Browser, es besteht auch die Möglichkeit, sich die App aufs Smartphone (iOS/Android) zu laden und so auch mobil auf seine Listen und Dokumente schnell zugreifen zu können. Speicherplatz wird einem zu Genüge zur Verfügung gestellt, 15GB wollen ersteinmal gefüllt werden.

drive

MK

28. März 2014 at 10:00 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – WhatsApp+

Viele kennen ja inzwischen das Chat-Tool WhatsApp, das als App auf den Smartphones die SMS abgelöst hat. Für die, die sich noch nicht damit auseinandergesetzt haben hier eine kurze Erklärung:

Bei WhatsApp läuft auf allen Smarthone-Betriebsystemen und ist im ersten Jahr frei. Ab dem zweiten Jahr zahlt man als iOS- oder Android-Nutzer 0,99$. Benutzt man ein Windows Phone, bekommt man die App sogar kostenlos auf Lebenszeit, auch wenn man das Betriebsystem wechselt. Registriert wird sich einfach über die eigene Telefonnummer, nach einer Registrierungs-SMS ist alles erledigt, jeder aus dem Telefonbuch, der einen WhatsApp-Account besitzt, wird nun in der App angezeigt. Aber man kann nicht nur Textnachrichten versenden, auch Videos, Tonaufnahmen, Audiotracks, Kontaktdaten und Bilder sind übermittelbar. Übrigens würde ich hier gerne mal mit einem Mythos aufräumen: die zwei Häkchen  hinter den gesendeten Nachrichten zeigen nicht an, ob sie vom Gesprächspartner gelesen wurde! Ein Häkchen = die Nachricht wurde an den Server übertragen, zwei Häkchen = die Nachricht wurde an den Empfänger übermittelt.

2014-03-20 22.01.04

Man kann fast alles einstellen, von der Farbe bis zur Schriftgröße.

WhatsApp+ ist eine freie Zusatzapp für Android. Installiert man diese, muss man sein eigentliches WhatsApp deinstallieren. Dafür bietet die App aber eine Anleitung. Über den Play Store ist die App nicht zu erhalten, man muss sie hier runterladen. Mit der App kann man über das ändern des Hintergrundbildes, was vom normalen WhatsApp angeboten wird, hinausgehen. Wenn man etwas Zeit investiert, kann man den Messenger genau auf seinen eigenen Geschmack anpassen. Sogar das kleine Symbol in der Benachrichtigungsleiste kann farblich eingestellt werden. Optional kann man sich auch einfach ein sog. Theme von anderen herunterladen. Neben der optischen Veränderung sind zum Beispiel auch Größenbegrenzungen für die Dateiübertragung möglich.

Die Zeitschrift Chip hat hier ein kleines Video zu den Vorteilen von WhatsApp+ erstellt.

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Manche Nutzer geben die von ihnen entwickelten Themes für alle frei.

Die App macht echt Spaß, wenn man sich etwas eingefuchst hat. Und man muss ja auch nicht gleich alles ändern, sondern kann zum Beispiel bei der Farbe der Chat-Fenster oder der Schriftfarbe anfangen.

MK

 

21. März 2014 at 10:00 2 Kommentare

Tool der Woche – Shazam

Viele kennen das, da läuft ein guter Song im Radio und die Moderatoren sagen nicht an, wer der Interpret oder wie der Titel ist. Oder in der neuen Autowerbung wurde ein richtig tolles Lied benutzt, das man noch gar nicht kennt, sich aber gerne mal länger als 30 Sekunden anhören möchte. Da hilft unser neues Tool der Woche: Shazam!

Screenshot_2014-03-14-08-47-49Shazam erkennt nicht nur die Musikstücke, man kann auch aus der App heraus die Videos dazu aufrufen oder die Titel via Amazon, GooglePlay oder iTunes kaufen. Zudem bietet die App auch einen sozialen Aspekt, indem man sich über eine Verbindung mit Facebook anzeigen lassen kann, was sich die Freunde denn so angehört haben. Es gibt auch noch viele weitere Angebote rund um die Tracks, von Charts bis hin zu der Möglichkeit, die sogenannten getaggten Titel via Spotify nochmals anzuhören.

MK

14. März 2014 at 10:00 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – Apps für Cineasten

Zum Ende der Woche gibt es das neue Kinoprogramm und das heutige Tool der Woche stellt die beiden kosten- aber nicht werbefreien Apps IMDb Filme & TVs (Links AndroidApple) und Filmstarts  (Links AndroidApple) vor.

Beide Apps informieren über die in der Nähe laufenden Filme und geben Hintergrundinformationen zum Film und zu den Schauspielern und erlauben den Nutzern die Filme zu bewerten.

Die Internet Movie Database IMDb kommt ursprünglich aus den USA bietet aber inzwischen auch eine deutsche Oberfläche an. Sie hat viele Stärken und bezogen auf den deutschen Filmmarkt einige Schwächen. Nette Gimmicks sind die Informationen: Filmzitate, Filmfehler, Preisverleihungen, Empfehlungen und Soundtracks. Die Filmographien der Schauspieler sind detaillierter als bei Filmstarts und auf der Startseite sieht man die heutigen Geburtstagsstars. Zu den Schwächen gehören die fehlenden Trailer zu vielen deutschen Filmen. Die Hintergrundinformationen und Trailer sind meist englischsprachig. Deutschsprachige Informationen sind spärlich vorhanden.

Filmstarts bietet deutlich weniger Informationen, überzeugt aber mit deutschen Trailern und zusätzlichen Videos. In Bezug auf deutsche Filme und deutsche Schauspieler gibt es oft mehr Informationen als bei IMDb.

Da ich ein Freund von Trailern bin, bevorzuge ich Filmstarts. Ausführliche Kritiken zu Kinofilmen lese ich lieber in Kinozeitschriften oder Zeitschriften.

SF

7. März 2014 at 10:00 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – StepMap

Landkarten online erstellen – nein, nicht mit Google Maps, sondern personalisierte Karten für individuelle Bedürfnisse.

In wenigen Klicks gelingt es selbst für Laien sich eine (Übersichts-)Karte zusammen zu stellen. Für private Nutzer ist der Dienst kostenlos.

Ein Beispiel kann man sich hier ansehen: http://www.stepmap.de/karte/vertragsbibliotheken-160918

AL

21. Februar 2014 at 09:00 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – AlarmDroid

Ich muss gestehen, ich habe drei Wecker in meinem Schlafzimmer. Zwei sind Radiowecker in unterschiedlichem Preisklassen, der eine ist ganz klassisch nur mit einem üblichen Digitaldisplay und der andere hat einen Speicherkartenslot und kann von diesem Musik abspielen und auf dem Display können Bilder angezeigt werden, wie in digitalen Bilderrahmen. Aber nur der dritte Wecker schafft es mich so lange zu nerven, dass ich mehr oder weniger pünktlich aus dem Bett komme. Wie schafft er das?

Alarm DroidZuerst muss man sagen, dass es sich dabei um mein Smartphone handelt… ich würde es also (fast) nie an die Wand werfen.
Die App, die es zum richtigen Zeitpunkt zum Wecker macht, ist AlarmDroid.

Man kann mehrere Weckzeitpunkte und Tage einstellen und auch der Weckton kann aus dem Speicher frei gewählt werden, soweit unterscheidet sich die App kaum von anderen Wecker-Apps.Lustig wirds allerdings, wenn man wie ich zu den notorischen Snooze-Tasten-Drückern gehört und dem entgegentreten möchte. Dafür bietet die App die Möglichkeit, Hindernisse einzubauen. Diese reichen von Rechenaufgaben bis hin zu Zeit-Orientierungsfragen (die mir zu gewissen Uhrzeiten echt schwer fallen). Man kann zwischen den verschiedenen Hindernissen beliebig wählen und so bleibe ich beispielsweise vor den ungeliebten Rechenaufgaben verschont.Alarm Droid2

Sollte man morgens die Augen kaum aufbekommen um die Uhrzeit oder aus dem Fenster zu sehen, gibt es auch dafür eine Lösung: unter dem Punkt „Sprechende Uhr“ kann man einstellen, was wie oft angesagt werden soll.

Und ein kleiner Geheimtipp zur Snooze-Funktion: hat man die Bewegungssteuerung vom Telefon aktiviert und die Hindernisse in der App deaktiviert, braucht man das Telefon nur umzudrehen, wenn man noch mal 5Min. länger schlafen will. Aber Vorsicht, die Gefahr zu verschlafen ist dabei wesentlich größer!

Die App ist im Play-Store kostenfrei zu erhalten, da sie sich über Werbeeinnahmen finanziert. Wie der Name der App vermuten lässt, gehen iOS-Benutzer hier leer aus. Aber vielleicht kennt ihr ja dort eine ähnlich App und nutzt diese vielleicht sogar? Schreibt es uns doch bitte in die Kommentare!

MK

14. Februar 2014 at 09:00 1 Kommentar

Tool der Woche – marinetraffic

Hallo zusammen,

kennt ihr das, ihr spaziert im Urlaub am Strand entlang und in der Ferne fährt ein Schiff vorbei? Ein dicker Öltanker, ein haushoher Containerfrachter oder ein schmuckes Kreuzfahrtschiff…

kl

Ein bisschen Fernweh ist dabei, ein bisschen “beeindruckt sein”…aber wäre es jetzt nicht interessant zu wissen, wo der Pott hinfährt und wie das Schiff heißt. Die App “Marinetraffic” schafft da Abhilfe. Die praktische “Near me” Suche zeigt im Umkreis von 15 Seemeilen, also etwa 28 Kilometern, alle Schiffe an. Noch eindrücklicher ist es, sich die Karte der Umgebung anzeigen zu lassen….dort sind alle Schiffe verzeichnet….

kl2

Und der Clou ist, dass man mit einem Fingertipp jedes Schiffsymbol, die unterschiedlichen Farben markieren unterschiedliche Schiffstypen, anklicken und Zusatzinfos aufrufen kann. Schiffsname, Herkunftsland, Kurs, Geschwindigkeit, Ziel und etliches mehr. Auch Fotos des Schiffes kann man sich dort ansehen….

kl3

Das Ganze wird durch das sog. AIS möglich, welches alle Schiffe ab einer gewissen Größe an Bord haben müssen. Es dient der Sicherheit auf See….und mit der Marinetraffic App auch der Information und dem Spaß von uns Landratten. Neben der App gibt es unter marinetraffic.com auch eine Website zum Thema. Hier hat der Nutzer, wenn er sich anmeldet, auch die Möglichkeit, eigene Schiffsfotos hochzuladen.

kl4

Alles in allem eine nette Spielerei, wenn man im Urlaub am Strand sitzt und Schiffe gucken möchte.

jzbacz

Im Google Play Store und fürs WindowsPhone ist die App für 3.49 Euro zu haben, die Apple Nutzer zahlen 3.99 Dollar…
Wir wünschen Euch viel Spaß beim ausprobieren und Allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel ;)

Martin

7. Februar 2014 at 10:00 Hinterlasse einen Kommentar

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