Calibre: Verwaltungsprogramm für e-Reader

10. Februar 2012 at 11:46 2 Kommentare

Seit relativ kurzer Zeit kann ich mich nun auch zu den Besitzern eines e-Readers zählen. Das Erste was ich mehr oder weniger nach dem Auspacken und den ersten Versuchen mit dem Reader getan habe, war es eine Verwaltungssoftware dafür zu suchen. Fündig wurde ich vorerst bei Calibre.

Da dieses Tool doch über einige Funktionen verfügt, die sich als äußerst nützlich erweisen und ich bisher kein anderes ausprobiert habe, möchte ich hier kurz meine bisherigen Erfahrungen zusammenfassen.

 

Zuerst kann man sich quasi innerhalb des Programms eine eigene Bibliothek zusammenstellen. Auch die Metadaten lassen sich bearbeiten oder aber auch über das Internet via Amazon oder Google importieren. Natürlich lassen sich diese sowie auch die Quellen detaillierter einstellen.

Eine der wohl wichtigsten und gleichzeitig stärksten Funktionen von Calibre ist das Konvertieren von Büchern in verschiedene Formate. Es beherrscht in dieser Hinsicht eine Vielzahl an Formaten und verfügt auch über eine ganze Bandbreite an Einstellungsmöglichkeiten für die Ausgabe. So zum Beispiel die Metadaten, das Layout, Heuristische Verarbeitung, Seiteneinrichtung usw.. Es erfordert wohl aber etwas an Einarbeitung um vollends damit klarzukommen, da sich gerade PDFs‘ beim Konvertieren störrisch anstellen können (aufgrund der ganzen Voreinstellungen die für ein PDF bei der Erzeugung gemacht werden können).

Ich denke aber, dass wenn man einmal den Dreh raus hat, ist diese Funktion wohl die wichtigste da man hier seine Bücher an seine eigenen verschiedenen Endgeräte anpassen kann – je nachdem auf welchem man am liebsten gerade liest.

Das erwerben von Büchern funktioniert ebenfalls. Vorher einstellbare Quellen kann man durchsuchen lassen und auch von dort herunterladen. Formate und Unterstützende Händler von Calibre werden direkt angezeigt. Auch was ein Buch kostet oder gegebenenfalls gratis ist. Nützliche Funktion um Vergleiche anzustellen oder aber einfach schnell für bestimmte Literatur einen Händler ausfindig zu machen.

Zum Test ausstehend für mich selbst, ist noch die Nachrichtenfunktion. Calibre kann RSS-Feeds verschiedener Seiten auslesen und diese Zeitgesteuert an den Reader schicken. Dabei kann man noch nach bestimmten Schlagworten sortieren lassen und auch einen Zeitplan für die „Nachrichtensendung“ erstellen. Jedoch muss Calibre dabei um die Feeds abrufen und weiter leiten zu können, gestartet bleiben – der Rechner muss also an sein. Aber das wird sich einfach in den täglichen Ablauf integrieren lassen.

Aber wie kommen die Bücher und die Nachrichten eigentlich aufs Endgerät? Ganz einfach. Beim Kindle zum Beispiel bekommt man eine Mailadresse mitgeliefert die mit diesem Gerät verbunden ist. Diese Adresse lässt sich in Calibre eintragen sowie ebenfalls die Zugangsdaten für ein Mailprogramm wie zum Beispiel Gmail. Calibre versendet auf Klick das gewünschte Buch über den eingetragenen Mailer an die eingetragene Zieladresse des Endgeräts. Lässt man das Endgerät ins WLAN, werden die zugeschickten Bücher automatisch auf das Gerät geladen.

Man muss aber beachten, dass man vorher seinen Mailer bzw. die Mailadresse die zum Senden genutzt wird freigeschaltet ist. Ich kann leider nicht sagen wie das bei anderen Anbietern läuft.

Alternativ kann man natürlich sein USB-Kabel benutzen😉.

Desweitern lassen sich noch diverse Plug-Ins für verschiedene Funktionen installieren. Aber da habe ich mich in der kurzen Zeit, in der ich Calibre nun nutze, noch nicht umgeschaut.

Damit man herausfinden kann, ob der eigene Reader unterstützt wird, findet man hier eine Liste der kompatiblen Geräte. Eine Faustregel ist wohl, wenn der Reader sich sozusagen als USB-Stick ins System einbinden bzw. anzeigen lässt, so sollte auch Calibre funktionieren. Aber dafür gebe ich keine Gewähr. Einfach ausprobieren.

cm

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