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Tool der Woche – Duolingo

Beim heutigen Tool der Woche soll es ums lernen von neuen Sprachen gehen. Mit Duolingo kann sich man diverse Sprachen entweder am Rechner oder via App (Android und Iphone) zu Gemüte führen. Gerade jetzt, wenn die ersten Vorsätze für das neue Jahr schon dahin sind, kann man sich damit einen neuen zulegen und somit das Gewissen beruhigen ;). Auch will ich eigentlich nicht allzuviel darüber schreiben, da solche Lernsysteme bzw. Programme eine sehr individuelle Geschichte sein können. Von daher sollte sich jeder der mag selbst einen Eindruck verschaffen.

Meinereiner hatte seinerzeit mit Französisch begonnen. Man beginnt mit diversen Basics die auch immer ein wenig Grammatik beinhalten – Wortschatz wird auch immer weiter ausgedehnt. Nach den Lektionen werden dann diverse Artikel, die dem Kenntnisstand entsprechen, übersetzt und von anderen Usern bewertet. Das Programm nutzt auch Mikrophon um die Aussprache zu überprüfen. Dabei werden Begriffe eingesprochen die dann „überprüft“ werden. Wenn es dann nicht so ganz richtig war muss man das ein paarmal tun.

Des weiteren muss man bedenken, dass man hier vom Englischen aus an „neue“ Sprachen herangeht (seit Weihnachten kann man auch Englisch von Russisch aus lernen). Dabei kann man nach derzeitigem Stand, sich an Portugiesisch, Italienisch, Spanisch, Deutsch und Französisch versuchen. Neue Sprachen sind wohl in Planung und werden wohl auch über die Community entwickelt und schließlich hinzukommen.

Einfach ausprobieren 🙂

17. Januar 2014 at 09:00 1 Kommentar

Nützliche Tools für’s Kindle

Seit einer Weile verwende ich nun den Kindle mit Keyboard zum Lesen. Bisher hat das gut geklappt, und ich muss sagen, dass ich damit sehr zufrieden bin. Diskussionen über die Vorteile anderer Reader und über Nachteile des Kindle’s möchte ich einfach mal außen vor lassen. Dazu gibt es genug Tests, die man im Netz finden kann sowie die Factsheets der Zukunftswerkstatt außerdem soll es sich in diesem Blogpost nicht darum drehen.

Da ich aber auch sehr viele Artikel von diversen Seiten im Netz lese, fragte ich mich, ob es nicht möglich sei, den Kindle mit in diesen Workflow ein zu binden. Also machte ich mich auf die Suche nach entsprechenden Tools – in was für einer Form sie auch immer des Weges kommen sollten.

Calibre für die EBook Verwaltung wurde ja auch in einem Tool-der-Woche Post schon angesprochen. Hier schaute ich mit zuerst einmal die Funktion des RSS-Feed Imports an. An sich eine schöne runde Sache. Vor allem die Möglichkeit, sich seine Feeds zu bestimmten Zeiten abrufen zu lassen und dann aufs Kindle über die eingetragene Email, zu zuschicken. Der Haken dabei ist, dass der Rechner auf dem Calibre läuft an und online sein muss. Möglicherweise bastelt jemand da mal irgendwann ein Tool das irgendwo online läuft und sich einstellen lässt – sofern es nicht schon passiert ist ;).

Also suchte ich noch etwas weiter und wurde bei einer Reihe von Tools bzw. Bookmarklets fündig.

Mit Send-to-Kindle hat man ein einfach zu verwendendes Bookmarklet zu Hand. Selbst Amazon empfiehlt es quasi: http://www.amazon.com/gp/sendtokindle.
Nachdem das Tool (in meinem Fall) in Chrome installiert ist, kann man einfach auf die gewünschte Seite mit dem Artikel gehen und den Button klicken. Da man bereits seine Kindle-Mailadresse eingetragen hat, welche ja mit dem Kindle verknüpft ist, wird der gewünschte Artikel direkt aufs Kindle geschickt.

Da ich viele Berichte in Form von PDF’s lese, nutze ich meinen Kindle auch dafür. Die beste Darstellung liefert imho Push-to-Kindle http://fivefilters.org/kindle-it/. Auch hier geht der Versand über die Kindle-Adresse von Amazon, welche mit dem Gerät verknüpft ist. Man erhält zwei Versionen des PDF’s zugestellt: eine normale (PDFs mag das Kindle ja nicht so wirklich) und eine konvertierte (Mobipocket-Format). Jedoch kann es auch bei den editierten Fassungen immer zu fehlerhaften Darstellungen kommen. Das Tool ist aber noch im Beta-Status und lässt Verbesserungen erwarten – obwohl es jetzt schon sehr gut funktioniert!

Desweiteren gibt es noch die Möglichkeit Artikel aus dem Google Reader (RSS-Feed-Reader) sich auf sein Kindle senden zu lassen. Dazu bedarf es nur weniger Klicks und Einstellungen. Dann hat man dafür einen extra Button im Feed-Reader integriert. Mehr dazu hier: http://sendtoreader.com/ .

Letztlich finde ich die Möglichkeiten über die Bookmarklets und das Reader-Plug-in zu gehen wesentlich praktischer, als die Funktion von Calibre zu nutzen. Calibre sendet eben zur eingestellten Zeit sämmtliche Artikel eines Feeds aufs Kindle. Auswählen was man lesen will, findet dann am EBook Reader direkt statt. Ich selbst bevorzuge es jedoch, mir die Sachen, die ich lesen möchte, selbst kurz zusammenzustellen: Interessanter Artikel? – Klick auf den Button – Fertig. Hat man viele Feeds im Feed-Reader abonniert, so sendet Calibre dann auch dies alles, sofern es eingestellt ist. Da kann dann ganz schön was zusammen kommen.
Aber da denke ich mal, scheiden sich die Geister – je nachdem was man selbst bevorzugt und wie man am liebsten und besten arbeiten kann. Dies gilt für alle Tools, die ich hier kurz vorstellen wollte.

Einen kleinen Nachtrag hätte ich noch: In diesem Video hier:  wird gezeigt, wie man mit Hilfe Calibres aus dem epub-Format nach Mobi konvertiert. Könnte eventuell ganz hilfreich sein ;).

cm

24. August 2012 at 11:31 Hinterlasse einen Kommentar

Calibre: Verwaltungsprogramm für e-Reader

Seit relativ kurzer Zeit kann ich mich nun auch zu den Besitzern eines e-Readers zählen. Das Erste was ich mehr oder weniger nach dem Auspacken und den ersten Versuchen mit dem Reader getan habe, war es eine Verwaltungssoftware dafür zu suchen. Fündig wurde ich vorerst bei Calibre.

Da dieses Tool doch über einige Funktionen verfügt, die sich als äußerst nützlich erweisen und ich bisher kein anderes ausprobiert habe, möchte ich hier kurz meine bisherigen Erfahrungen zusammenfassen.

 

Zuerst kann man sich quasi innerhalb des Programms eine eigene Bibliothek zusammenstellen. Auch die Metadaten lassen sich bearbeiten oder aber auch über das Internet via Amazon oder Google importieren. Natürlich lassen sich diese sowie auch die Quellen detaillierter einstellen.

Eine der wohl wichtigsten und gleichzeitig stärksten Funktionen von Calibre ist das Konvertieren von Büchern in verschiedene Formate. Es beherrscht in dieser Hinsicht eine Vielzahl an Formaten und verfügt auch über eine ganze Bandbreite an Einstellungsmöglichkeiten für die Ausgabe. So zum Beispiel die Metadaten, das Layout, Heuristische Verarbeitung, Seiteneinrichtung usw.. Es erfordert wohl aber etwas an Einarbeitung um vollends damit klarzukommen, da sich gerade PDFs‘ beim Konvertieren störrisch anstellen können (aufgrund der ganzen Voreinstellungen die für ein PDF bei der Erzeugung gemacht werden können).

Ich denke aber, dass wenn man einmal den Dreh raus hat, ist diese Funktion wohl die wichtigste da man hier seine Bücher an seine eigenen verschiedenen Endgeräte anpassen kann – je nachdem auf welchem man am liebsten gerade liest.

Das erwerben von Büchern funktioniert ebenfalls. Vorher einstellbare Quellen kann man durchsuchen lassen und auch von dort herunterladen. Formate und Unterstützende Händler von Calibre werden direkt angezeigt. Auch was ein Buch kostet oder gegebenenfalls gratis ist. Nützliche Funktion um Vergleiche anzustellen oder aber einfach schnell für bestimmte Literatur einen Händler ausfindig zu machen.

Zum Test ausstehend für mich selbst, ist noch die Nachrichtenfunktion. Calibre kann RSS-Feeds verschiedener Seiten auslesen und diese Zeitgesteuert an den Reader schicken. Dabei kann man noch nach bestimmten Schlagworten sortieren lassen und auch einen Zeitplan für die „Nachrichtensendung“ erstellen. Jedoch muss Calibre dabei um die Feeds abrufen und weiter leiten zu können, gestartet bleiben – der Rechner muss also an sein. Aber das wird sich einfach in den täglichen Ablauf integrieren lassen.

Aber wie kommen die Bücher und die Nachrichten eigentlich aufs Endgerät? Ganz einfach. Beim Kindle zum Beispiel bekommt man eine Mailadresse mitgeliefert die mit diesem Gerät verbunden ist. Diese Adresse lässt sich in Calibre eintragen sowie ebenfalls die Zugangsdaten für ein Mailprogramm wie zum Beispiel Gmail. Calibre versendet auf Klick das gewünschte Buch über den eingetragenen Mailer an die eingetragene Zieladresse des Endgeräts. Lässt man das Endgerät ins WLAN, werden die zugeschickten Bücher automatisch auf das Gerät geladen.

Man muss aber beachten, dass man vorher seinen Mailer bzw. die Mailadresse die zum Senden genutzt wird freigeschaltet ist. Ich kann leider nicht sagen wie das bei anderen Anbietern läuft.

Alternativ kann man natürlich sein USB-Kabel benutzen ;).

Desweitern lassen sich noch diverse Plug-Ins für verschiedene Funktionen installieren. Aber da habe ich mich in der kurzen Zeit, in der ich Calibre nun nutze, noch nicht umgeschaut.

Damit man herausfinden kann, ob der eigene Reader unterstützt wird, findet man hier eine Liste der kompatiblen Geräte. Eine Faustregel ist wohl, wenn der Reader sich sozusagen als USB-Stick ins System einbinden bzw. anzeigen lässt, so sollte auch Calibre funktionieren. Aber dafür gebe ich keine Gewähr. Einfach ausprobieren.

cm

10. Februar 2012 at 11:46 2 Kommentare


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