Posts tagged ‘Web 2.0’

ZW-Tool – uMap

Mit uMap lassen sich schnell und leicht benutzerdefinierte Karten erstellen und in die eigene Webseite einbinden. Zuerst wird eine OpenStreetMap-Karte als Basis ausgewählt, welche dann mit Geomarkern und weiteren Inhalten angereichert werden kann. Besondere Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich durch die Verknüpfung mit externen Webinhalten:

umap-skulpturenScreenshot: Skulpturen in der Gruga (Grugapark Essen) von Konrad Lischka

In seinem Blog erklärt Konrad Lischka, mit welchen Funktionen er seine Karte der Skulpturen im Grugapark Essen erstellt hat. Viele weitere Anwendungsmöglichkeiten sind denkbar: eine Dokumentation botanischer oder archäologischer Fundorte, ein kartenbasierter Reisebericht mit Fotos, Erinnerungen und Ausflugstipps, die Erkundung eines Ortes durch Schüler oder Studenten. Eine Fülle an Ideen bietet die Karte aller uMap-Karten, weitere Informationen und Beispiele enthält das OpenStreetMap-Wiki.

Viel Spaß beim Kartenbasteln!

C.K.

16. September 2016 at 13:21 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – wheelmap

Gibt es ein barrierefreies Café in der Stadt? Wo finde ich die nächste rollstuhlgerechte Toilette? Wie erreiche ich meinen Zug mit dem Rollator?
Antworten auf diese Fragen finden Menschen mit Mobilitätseinschränkung auf der wheelmap:
Wheelmap1
Die wheelmap ist eine Online-Karte zum Suchen, Finden und Markieren von rollstuhlgerechten Orten, zum Beispiel Restaurants, Geschäfte oder Banken. Sie kann zur Planung alltäglicher Erledigungen zuhause am Computer ebenso wie unterwegs auf Reisen mit dem Smartphone genutzt werden.
Wheelmap2
Über ein Ampelsystem wird markiert, ob ein bestimmter Ort voll, eingeschränkt oder nicht barrierefrei zugänglich ist. Zusätzlich wird angegeben, ob auch eine rollstuhlgerechte Toilette vorhanden ist. Nutzer können jederzeit neue Markierungen eintragen oder bestehende durch eigene Notizen und Fotos ergänzen. Wo verfügbar, wird zusätzlich eine Ansicht aus Google Street View eingeblendet.
C.K.

29. Juli 2016 at 18:36 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – mundraub

Mundraub1

„Riesiger Brombeerbusch“, „reichlich Bärlauch“ oder „Schlehenhecke am kleinen See“ heißen die markierten Fundstellen auf mundraub.org, der Plattform der Mundraub-Initiative. Jeder kann auf der Karte die Standorte von Obstbäumen– und Sträuchern, Nüssen oder Kräutern ergänzen, wenn deren Nutzung im Sinne der Mundräuber-Regeln erlaubt ist.

Mundraub2

Wer kennt es nicht: Im Herbst verkommt das Obst vieler alter Bäume, weil es nicht mehr geerntet wird. Eine Absprache mit dem Eigentümer kann dies ändern, besonders dann, wenn im Gegenzug ein Teil der Ernte oder die Pflege der Bäume angeboten wird. Ein echter Mundräuber ist stets bereit, auch etwas zu geben:

Umsonst Obst zu ernten steht hinter dem Gedanken zurück, etwas beitragen zu wollen: [Die Mundräuber] tragen Bäume ein, starten Diskussionen über botanische Details, verbreiten Rezepte oder alte Kulturtechniken in Verbindung mit lokalen Obstsorten weiter, und – besonders wertvoll! – sie erzählen wundervolle Anekdoten über die Fundstellen.

Katharina FroschMundraub? Allmendeobst!

Die Plattform der Mundräuber dient auch der Bildung von lokalen Gruppen und der Organisation gemeinsamer Aktionen. Denn es geht den Mundräubern um mehr als nur der kostenlosen Ernte: Sie möchten das Interesse wecken an der Vielfalt und dem Reichtum unserer Kulturpflanzen und über die notwendige Pflege dieses Gutes informieren. Daher setzen sie sich unter anderem dafür ein, alte Obstalleen zu pflegen oder neue Streuobstwiesen anzulegen.

Mundraub3

Es gibt viel zu entdecken – und zu probieren!

C.K.

23. Juli 2016 at 14:16 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – Wikivoyage

Wikivoyage1

Abb. 1: Wikivoyage weckt Reiselust…

Wikivoyage ist ein freier Reiseführer auf Wiki-Basis: Jeder ist eingeladen, seine Inhalte zu nutzen, zu verbreiten und durch eigenes Reisewissen zu ergänzen. Ursprünglich aus Wikitravel hervorgegangen, ist Wikivoyage seit 2013 Teil der Wikimedia-Bewegung.

Wikivoyage2

Abb. 2: Sehenswürdigkeiten in Josefstadt (Prag)

Wikivoyage3

Abb. 3: Darstellung auf interaktiver Karte

Zur Planung von Reisen und Ausflügen enthält Wikivoyage unter anderem Hinweise zu Anreisemöglichkeiten, Unterkünften und Sehenswürdigkeiten. Reisenachrichten und Veranstaltungstipps werden von den Wikivoyagern ebenfalls eingepflegt.

Da Wikivoyage auch zur Nutzung vor Ort gedacht ist, finden Reisende zum Beispiel auch Informationen zu Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Mobilität und medizinischer Versorgung.

Allen Lesern eine schöne Ferien- & Urlaubszeit!

C.K.

1. Juli 2016 at 13:42 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – Geopedia.de

Mit Geopedia.de lassen sich georeferenzierte Inhalte aus Wikipedia kartenbasiert anzeigen.

Screenshot Geopedia

Besonders gut eignet es sich für den Gebrauch unterwegs: Vom eigenen Standort oder einer gewählten Position aus können interessante Orte im Umkreis ermittelt und erkundet werden. Unterstützt wird eine Vielzahl an Sprachen.

C.K.

Oliver Ritter: geopedia.de als universelles Werkzeug für OSM und Wikipedia nutzen

24. Juni 2016 at 06:00 1 Kommentar

Tool der Woche: Noch ein Werkzeugkasten!

Wenn es um Tools rund um Bibliothek (2.0) und Social Media geht, dann darf eine Sammlung nicht ungenannt bleiben: Phil Bradleys Webseite und die Linksammlung zu Social Media Tools, die sich darauf befindet. Unterteilt in verschiedene Kategorien, findet man in ihr knapp kommentiert ein Arsenal an praktisch einsetzbarer Software!

9. Oktober 2015 at 00:33 1 Kommentar

ZW-Tool – Klexikon

Das Klexikon (Kinder-Lexikon) ist ein Wiki-Projekt zur Erstellung eines freien Lexikons für Kinder im Alter von etwa sechs bis zwölf Jahren: eine Wikipedia für Kinder. Über 300 Artikel sind bereits im Klexikon enthalten, bis Ende des Jahres 2015 sollen es 1000 werden.

KlexikonArchäologie

Abb.: Klexikon-Artikel Archäologie

Die ursprüngliche Idee zu einem freien Kinderlexikon stammt von dem Journalisten Michael Schulte, der das Klexikon leitet. Unterstützt wird das Projekt vom Förderprogramm von Wikimedia Deutschland, aufgesetzt wurde das Wiki von der ZUM. Die Einrichtung einer selbständigen Webpräsenz ist geplant.

Neben Erwachsenen sind selbstverständlich auch Kinder zur Mitarbeit eingeladen. So können sie die gemeinschaftliche Erarbeitung von Inhalten auf Basis eines Wikis erlernen. Voraussetzung dafür ist, dass mindestens ein Elternteil als angemeldeter Benutzer mithilft. Auch Schülergruppen aus beteiligten Projektschulen werden in die Artikelarbeit eingebunden.

Das Wiki enthält auch Anleitungen und Hilfsseiten, die den jungen Beteiligten die Artikelarbeit und spezifische Arbeitsabläufe erläutern: Jeder Artikel entsteht zuerst als Entwurf in einem eigens dafür angelegten Namensraum. Erst nach erfolgreicher Abstimmung wird ein Entwurf in den Artikelnamensraum verschoben und somit offizieller Teil des Klexikons. Mit der Artikelarbeit lernen die Kinder auch die Arbeit im Web 2.0 kennen, zum Beispiel die Erstellung von Wikilinks oder die Einbindung von Bildern.

Für Kinder zu schreiben, ist eine besondere Herausforderung: Wie stellt man abstrakte Begriffe auf eine für Kinder nachvollziehbare Weise dar? Wie schreibt man auf einfache Weise über gesellschaftliche Probleme oder historische Verbrechen, ohne diese selbst zu sehr zu verkleinern? Wie bildet man die Aussprache eines fremdsprachlichen Begriffs für Leser verständlich nach?

Solche und weitere Fragen können im Klexikon zusammen mit den jungen KollegInnen praktisch angegangen werden…

C.K.

Klexikon: Ein Kinderlexikon nach Wikipedia-Vorbild, in: lehrer-online, 06.01.2015.

 

20. März 2015 at 10:25 1 Kommentar

Tool der Woche – Yovisto

Liebe Freunde der Zukunftswerkstatt,

der heutige Beitrag steht noch wie gewohnt unter dem Titel Tool der Woche. Im Zuge unserer Umstrukturierung hin zum Netzwerk Zukunftswerkstatt denken wir darüber nach, auch die Beiträge unseres Blogs neu zu gestalten. Den gewohnten Rhythmus mit einem Beitrag in jeder Woche werden wir vorerst nicht halten können. Selbstverständlich möchten wir Euch auch weiterhin an dieser Stelle spannende Tools, Projekte und Themen aus der Welt der Medien und Informationen vorstellen.

Wir bleiben dran! – Eure Zukunftsentwickler

Yovisto – Academic video search ist ein Videoportal zur Bereitstellung und Verwaltung von akademischen Videoaufzeichnungen und vergleichbaren Filmressourcen. Seine Besonderheit bildet die Verknüpfung inhaltsbasierter Suchfunktionen mit der Erschließung der Inhalte durch die Benutzer.

Yovisto2

Durch Social tagging haben angemeldete Benutzer die Möglichkeit, sich an der inhaltlichen Erschließung des Videomaterials zu beteiligen. Mit Tags kann jede beliebige Stelle innerhalb einer Videoaufzeichnung markiert und somit auffindbar gemacht werden.

Yovisto3

Wie heute zum Beispiel bei Blogs üblich, werden aus den vergebenen Schlagworten sogenannte Tag clouds (Schlagwortwolken) generiert. Diese bilden durch die besondere Form der Erschließung nicht nur Sucheinstiege zu kompletten Videos, sondern auch zu den markierten Stellen innerhalb der Aufzeichnungen.

Yovisto stellt eine besondere Plattform für Anbieter von akademischen Aufzeichnungen dar – und ein Modell dafür, wie Produzenten und Rezipienten bei der Erschließung von Inhalten zusammenwirken können.

C.K.

Harald Sack: YOVISTO – academic video search
Wikipedia: Yovisto

6. Februar 2015 at 09:44 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – QRpedia

Vor ein paar Monaten besuchte ich mit meinen besten Freunden das wunderschöne Prag. Aus unserem verlängerten Wochenende wurde ein wunderschöner Kurzurlaub. Natürlich konnten wir nur einen kleinen Teil der vielen Sehenswürdigkeiten dieser Stadt besichtigen, darunter die Prager Rathausuhr.

Prag

Als ich später in den Wikipedia-Artikeln über Prag schmökerte, war ich mal wieder verblüfft, wie informativ und ausführlich die ehrenamtlich erstellten Artikel gehalten sind: Es ist sogar beschrieben, wie das astronomische Zifferblatt zu lesen ist. Wer über ein Smartphone verfügt, kann auf diese Erläuterungen sofort zugreifen, wenn er unmittelbar vor dem Astrolabium steht.

Monmouthpedia Abb.: QRpedia-Code in Monmouth (Monmouthshire County Council, Lizenz: CC-BY)

Wie lassen sich Verbindungen zwischen einem Ort oder Objekt und den im Netz verfügbaren Informationen schaffen?

Eine Antwort auf diese Frage stellt QRpedia dar: QR-Codes an Gebäuden, Informationstafeln oder Ausstellungsstücken beinhalten einen Link zur relevanten Wikipedia-Seite. Auf einer eigenen Internetseite können spezielle QR-Codes erzeugt werden. Beim Abrufen eines QRpedia-Codes wird die Spracheinstellung des mobilen Endgeräts ausgelesen und die Verfügbarkeit einer Wikipedia-Seite in der jeweiligen Sprachversion geprüft.

Eine besonders ambitionierte Umsetzung dieser Idee ist Monmouthpedia: Monmouth in Wales ist die erste Wikipedia-Stadt. Ein ähnliches Projekt in Deutschland ist BremenpediA. Auch das Museum für Hamburgische Geschichte setzt QRpedia ein.

C.K.

21. November 2014 at 10:39 1 Kommentar

Tool der Woche – Mapillary

Mapillary ist eine kartenbasierte Plattform, auf der geokodierte Fotos mit Orts- und Straßenansichten eingestellt und geteilt werden können. Mit spezieller Software werden aus den Fotos Sequenzen gebildet, die auf der Karte als Linien erscheinen. So lassen sich fotografisch dokumentierte Wegstrecken auswählen, um die hinterlegten Bilder einzeln oder ihrer Abfolge nach betrachten zu können. Alle Inhalte unterliegen freien Lizenzen zur Weiternutzung. Jedes einzelne Foto lässt sich per Permalink gezielt aufrufen, teilen oder einbetten.

MapillaryA

Abb. 1: Straßenansicht in Malmö (peterneubauer, Lizenz: CC-BY-SA)

Mit Hilfe einer eigens hierfür entwickelten Smartphone-App lassen sich gezielt Bildsequenzen erstellen, da die hierfür benötigten Metadaten mit aufgenommen werden. Die App ist nicht unbedingt erforderlich, aber genau für diesen Zweck zugeschnitten. Dann kann die Feldarbeit beginnen: Beim Flanieren, Wandern oder anderen Aktivitäten in der Landschaft oder in der Stadt lassen sich so gewöhnliche und ungewöhnliche Orte einfangen. Für Wege und Straßen lässt sich das Smartphone mit einem Halter am Fahrradlenker, Auto-, Bus- oder Eisenbahnfenster montieren, während auf der Fahrt in regelmäßigen Abständen Fotos erstellt werden.

MapillaryB

Abb. 2: Royal Botanic Gardens, Kew (agatefilm, Lizenz: CC-BY-SA)

Yubin Kuang stellt Mapillary in seinem Vortrag „Mapillary – the missing view of the planet“ vor. Weitere Videos gibt es bei Vimeo, mehr Hintergrundinformationen sind bei Wikipedia und im OpenStreetMap-Wiki nachzulesen.

Zur Zeit gibt es auf der Karte noch viele weiße Flecken, was für viele Web-2.0-Bastler bestimmt eine verlockende Herausforderung darstellt. Bei virtuellen Ausflügen durch die hinterlegten Sequenzen stößt man leider noch oft auf wenig aussagekräftige Fotos.

C.K.

7. November 2014 at 10:36 1 Kommentar

Ältere Beiträge Neuere Beiträge


Zukunftswerkstatt im Netz

Zukunftswerkstatt auf Twitter

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 925 anderen Followern an

Kategorien