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ZW-Tool: OER-Canvas

„Der OER-Canvas bietet Lehrpersonen und anderen, die Bildungsmaterialien erstellen, eine Unterstützung bei der Ideensammlung und ersten Konkretisierung ihres OER-Projekts. Er führt durch die einzelnen Planungsschritte. Gedacht ist er für alle, die bereits Erfahrungen in der Entwicklung von Lernmaterialien haben und über die unterschiedlichen CC-Lizenzen Bescheid wissen.“

Mehr zu dieser Planungs-Methode von Martin Ebner und Sanda Schön auf OERinfo.

14. Mai 2017 at 09:54 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – Calliope mini

Der Calliope mini (Bild: Calliope gGmbH, Lizenz: CC BY-SA)

Der Calliope mini ist ein Lerncomputer, der für den Einsatz im Unterricht ab der dritten Klasse entwickelt wurde. Er besteht aus einem einzigen Board und wurde bewusst so entwickelt, dass die Kinder seinen Aufbau erkennen und ihn zum Experimentieren in die Hand nehmen können.

Schon die Grundausstattung des Calliope mini bietet eine ganze Reihe kreativer Möglichkeiten: Neben Knöpfen und Kontakten sind auf der Platine ein LED-Raster, ein Mikrofon sowie ein Lautsprecher untergebracht, um einfache Experimente mit Licht und Ton zu realisieren. Ein Kompass sowie Sensoren für Bewegung und Beschleunigung ermöglichen zusammen mit zwei Motoranschlüssen die Steuerung eines fahrbaren Roboters. Über zwei Grove-Anschlüsse lässt sich der Lerncomputer um weitere Sensoren oder andere Bauteile erweitern.

 

Code-Segment im Online-Editor (Screenshot: Calliope gGmbH, Lizenz: CC BY-SA)

Zum Programmieren können die Kinder auf verschiedene grafische Editoren zurückgreifen. Auch die Verwendung von nichtgrafischen Sprachen, zum Beispiel Micro-Python, ist vorgesehen. Neben einem USB-Anschluss enthält die Platine auch ein Bluetooth-Modul für die drahtlose Steuerung. Eine entsprechende App befindet sich noch in der Entwicklung. Außerdem ermöglicht Bluetooth auch die Übertragung von Nachrichten zwischen mehreren Lerncomputern.

Testweise wurde der Calliope mini bereits an Schulen im Saarland und in Bremen eingesetzt. Seine Entwickler begrüßen den Einsatz auch in nichtschulischen Kontexten ausdrücklich. Zur Weiterverbreitung und Weiterentwicklung stehen die Hard- und Software sowie alle Lernmaterialien unter einer CC BY-SA Lizenz. Neben der Homepage bietet ein YouTube-Kanal weitere Informationen und Anregungen.

C.K.

12. März 2017 at 10:52 Hinterlasse einen Kommentar

tutory.de – Editor zum Erstellen von Arbeitsblättern

Es ist zwar noch im beta-Stadium, aber schon voll funktionsfähig: Mit Hilfe von tutory.de hat man einen Baukasten zur Verfügung, um sich Arbeitsblätter zusammenzustellen. Per drag & drop zieht man die Inhaltselemente ins Blatt, gruppiert sie solcherart, füllt sie dann mit Inhalt und versieht die einzelnen Elemente mit Lizenzen. Gabriele Fahrenkrog hat auf biboer eine kurze Besprechung gepostet – es wird sicher nicht das letzte Mal sein, dass man von diesem Tool liest.

1. April 2016 at 23:09 1 Kommentar

Open Educational Resources als Dienstleistungen von Bibliotheken

Erschien zuerst in: Bibliotheksdienst. Volume 49, Issue 12, Pages 1173–1176, ISSN (Online) 2194-9646, ISSN (Print) 0006-1972, DOI: 10.1515/bd-2015-0142 , November 2015

Lizenzinformation: Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 License. (CC BY-NC-ND 4.0)

Wir hatten im letzten Heft in dieser Kolumne das Thema Recherche nach Open Educational Resources (OER) behandelt. Ein wichtiges Feld, da OER nicht (wieder)verwendet werden können, wenn sie nicht gefunden werden! Daher ist das „gewusst wo“ ein zentrales Thema bezüglich der freien Bildungsmaterialien. Doch Recherche ist nicht alles, was Bibliotheken in diesem Feld leisten können, es ist lediglich eine Vorbedingung. Vor Kurzem gab Thomas Hapke, UB der TU Hamburg-Harburg, in seinem Weblog einen Überblick über das Thema Bibliothek und OER.1 Er bemerkte im Fazit: „Geschrieben wird über OER genug, die Herausforderung ist aber, OER zu produzieren.“ Nun ist aber Produktion nur ein Bereich, in dem Bibliotheken entweder allein oder in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen Dienstleistungen anbieten könnten. Es wären noch die Bereiche Distribution und Schulung denkbar. Ich möchte hier kurz schildern, welche Handlungsfelder in Bezug auf Produktion, Distribution und Schulung von OER möglich wären und zum Schluss noch anreißen, inwieweit es sinnvoll ist, hier Ressourcen an Arbeitszeit und Mitteln einzusetzen.

Beginnen wir mit der Produktion von OER: Schon jetzt gibt es Bildungsmaterialien, die von Bibliotheken produziert und vorgehalten werden. Wenn man beispielsweise den Bereich Informationskompetenz ansieht, so sind hier auf Homepages, in Lernmanagementsystemen und auf Festplatten viele Tutorials und Lehrunterlagen zu finden, die bereits produziert sind. Es wäre ein Leichtes, diese Materialien auf Homepages und Lernplattformen wie z. B. Ilias oder Moodle freizugeben und mit einer klaren Lizenz zu versehen, so dass sie weiterverwendet werden können. Das ist kein Verlust, da der Mehrwert nicht (nur) durch die Unterlagen generiert wird, sondern erst durch den Einsatz in spezifischen Lehrkontexten. Dies wäre ein Beispiel für einen Bereich, den die Bibliothek selbst verantwortet. Die Produktion von Lehrmaterialien zu den Themen der Trägerorganisation oder jenen der Nutzer wäre ein weiterer Bereich. Hier wäre die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen der Trägerorganisation sinnvoll, beispielsweise bei Wissenschaftlichen Bibliotheken die Hochschuldidaktik, die E-Learning-Abteilung, bei Öffentlichen Bibliotheken die VHS, die Schulen im Umfeld, die Medienstellen, die Jugendhäuser oder andere. Die Zusammenarbeit kann sowohl auf der Ebene der für die Produktion notwendigen Geräte als auch auf der Ebene des Expertenwissens stattfinden.2 Beispielsweise könnte man Makerspaces zusammen mit einem Jugendhaus abhalten, welches die Geräte und das Know-how zu ihrer Bedienung stellt, während die Bibliothek Wissen (beispielsweise zur rechtlichen Lage) und Räume beisteuern könnte. Sie könnte auch die Dokumentation koordinieren, erschließen und veröffentlichen.

Letzteres leitet bereits über zum Handlungsfeld der Distribution. Hier könnten Bibliotheken das Wissen über OER einsetzen, um den Mehrwert zu zeigen, wie sie es in der Vergangenheit schon bezüglich Open Access getan haben. Zentral bei der Distribution von OER sind zum einen die rechtlichen Lizenzen, die eine Weitergabe regeln, als auch die Erschließung von OER durch Metadaten, damit sie richtig recherchiert werden können. Wer schon einmal OA-Dokumente verwaltet hat, die auf eine Homepage oder ein Repositorium geladen werden sollen, weiß, was ich meine: Oft fehlen Schlagwörter, oft fehlt der Titel und der worst case besteht darin, dass die falschen Daten einer Vorgängerversion übernommen wurden. In Folge dessen besteht hier die Möglichkeit zu einer Dienstleistung, nämlich die korrekte Auszeichnung eines freien Lernmediums mit einer CC-Lizenz – notfalls mit der Nachfrage beim Ersteller, was denn intendiert war –, und zu einer weiteren Dienstleistung in Form der korrekten Erschließung des Dokuments bzw. des Mediums, um ihre Auffindbarkeit zu sichern.

Distribution könnte auch bedeuten, eine thematische Sammlung anzulegen – in Form einer Linksammlung oder eines Repositoriums – oder OER in den Katalog mit aufzunehmen. Letzteres könnte zu fortgesetzter Anpassungsarbeit führen, beispielsweise wenn periodisch neue Versionen entstehen. Eine Sammlung entweder auf der Homepage oder auf einem Repositorium erfordert ebenso Pflegeaufwand. Hier wird oft das Gegenargument ins Feld geführt, dass ein Nachteil von OER ihre breite Streuung sei. Komischerweise ist ein solches Argument bezüglich der Situation der OA-Dokumente auf den vielen unterschiedlichen Repositorien noch nie so deutlich vernommen worden. Vermutlich entsteht irgendwann eine vergleichbare Metasuche nach OER wie durch BASE nach Open-Access-Dokumenten.3 Mein Vorschlag wäre hier: Erst einmal handeln und später die Sammlungen zusammenlegen, wenn eine leistungsfähige Infrastruktur entstanden ist. Das Wissenschaftliche Bibliothekswesen ist ja durchaus geübt im Einstampfen von Projekten …

Das letzte Handlungsfeld wäre jenes der Schulung. Hier kann man sich wieder Dienstleistungen vorstellen, die die Bibliothek selbst oder in Zusammenarbeit anbieten kann. Beispielsweise kann man die Schulung der Recherche nach OER ohne Weiteres als Dienstleistung der Bibliothek innerhalb ihres bereits bestehenden Informationskompetenz-Portfolios vorstellen, ohne dass ein Kooperationspartner vonnöten wäre. Im Gebiet der eigentlichen Herstellung von OER ist das schon anders, hier lohnt es sich, mit Personen oder Institutionen (auch: anderen Abteilungen) zu kooperieren, um bei der konkreten Herstellung von OER ökonomisch vorzugehen. Dasselbe gilt für die anderen Bereiche. Denkbar ist auch, zunächst zu kooperieren, um sich das Wissen anzueignen und später selbst den ganzen Umfang zu verantworten. Oder umgekehrt: Zunächst zu schulen, damit dann die Geschulten später OER selbständig herstellen.

Ich hoffe, Sie haben beim Lesen Ihre Phantasie spielen lassen, denn leider ist der Platz zu knapp, dies mit entsprechenden Beispielen zu unterfüttern. Ganz gewiss aber ist Ihnen der Gedanke durch den Kopf gegangen, ob es denn notwendig ist, hier neue „Geschäftsfelder“ einzurichten, sich dafür zu qualifizieren, Zeit zu investieren – wo doch die Zeit schon für die anderen Dinge kaum reicht. Diese Frage wurde schon oft bezüglich der Schulungen im Bereich der Informationskompetenz, der Literaturverwaltungsprogramme, des Wissenschaftlichen Arbeitens, der Publikationsberatung und dem Forschungsdatenmanagement gestellt. Notwendig ist gar nichts! Wenn aber Bibliotheken sich als Bildungsinstitution begreifen, dann macht es Sinn, OER nicht nur als neue Mode zu begreifen, sondern als ein Handlungsfeld, in dem man seinen Nutzern Mehrwerte anbieten und mit anderen Bildungsinstitutionen gut kooperieren kann. Es muss nicht alles auf einmal sein, man kann Schritt für Schritt vorwärts gehen – man sollte es aber planen und gegebenenfalls auch auf die Fahnen schreiben, sprich: ins Leitbild mit aufnehmen und in den Marketingzirkel implementieren. Der Punkt bei der Sache ist: Bibliotheken können hier Spezifisches beitragen. Darauf kommt es an!

 
Fussnoten:

1 Hapke, Thomas: Open Educational Resources und Bibliothek In: Hapke-Weblog, 12. August 2015. http://blog.hapke.de/information-literacy/open-educational-resources-und-bibliotheken/ [Zugriff: 16.08.2015].

2 Eine Öffentliche Bibliothek erstellte ein Video in Zusammenarbeit mit einer Nutzerin: https://www.ycom/watch?v=LvL0SHHei-c&feature=youtube_gdata_player [Zugriff: 16.08.2015].

3 Bielefeld Academic Search http://www.base-search.net/[Zugriff: 16.08.2015].

28. November 2015 at 18:37 Hinterlasse einen Kommentar

Suche nach Open Educational Resources

Erschien zuerst in: Bibliotheksdienst. Volume 49, Issue 10-11, Pages 1074–1077, ISSN (Online) 2194-9646, ISSN (Print) 0006-1972, DOI: 10.1515/bd-2015-0126, October 2015

Lizenzinformation: Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 License. (CC BY-NC-ND 4.0)

Open Educational Resources – oder kurz OER genannt – sind freie Bildungsmaterialien, die sehr heterogen ausfallen können. Sie können sich zwischen einer Bilddatei, beispielsweise einer Grafik und einem Onlinekurs (MOOC = Massive Open Online Course) bewegen. Der Bezug zu Bibliotheken liegt auf der Hand: Einrichtungen mit einem Bildungsauftrag, ganz gleich ob Öffentliche oder Wissenschaftliche Bibliothek, haben eine Affinität zu Bildungsmaterialien. Da im Zuge von Open Access (OA) schon viele Erfahrungen mit Produktion, Erschließung und Speicherung bei Bibliotheken vorliegen – warum sollte dies nicht erneut eine Aufgabe sein, die Bibliotheken gut zu Gesicht steht? Der Unterschied zu Open Access liegt ja letztlich nur darin, dass diese Materialien einen direkten Bezug zu einer Verwendung in einem pädagogischen Zusammenhang haben, was bei Open Access nur vermittelt der Fall ist. Der didaktische Zweck sollte also einigermaßen auf der Hand liegen und nicht weit hergeholt werden. Auch in der Lizenzierung gleichen sich OER und OA, es sind auch hier wieder vor allem Creative Commons (CC)-Lizenzen im Einsatz. Ich möchte in diesem Heft gerne die Suche nach OER behandeln und im nächsten Heft dann Dienstleistungen aufzeigen, die Bibliotheken rund um Open Educational Resources anbieten könnten.

Bei der Recherche nach OER zeigt sich ein paradoxes Bild: Während allgemein in der Websuche die Linksammlungen derzeit reihenweise eingestellt werden, sind in diesem Feld vor allem Linksammlungen zu finden. Vielleicht ist eine Linksammlung das Medium, um neue Felder von Inhalten zu erschließen, bevor sie dann automatisch indexiert werden können. Jedenfalls werden Sie in diesem Feld nur selten Spezialsuchmaschinen finden, ein seltenes Beispiel ist Elixier http://www.bildungsserver.de/elixier/, welche die Inhalte des Bildungsservers, der meisten Landesbildungsserver und einige andere Seiten durchsucht. Man kann hier auch nach bestimmten Lizenzen eingeschränkt suchen. Damit sind die beiden Kriterien für eine Suche nach OER erfüllt, zum einen die Suche nach Bildungsmaterialien und zum anderen nach den Lizenzen, die es einigermaßen sicher machen, dass man diese weiterverwenden, -verteilen und mixen kann. Wenn man mittlerweile bei Google/Google Images, bei CC-Search http://search.creativecommons.org/?lang=de oder bei Flickr http://flickr.com in der erweiterten Suche (stets erst nach einer Recherche zu Anfang auswählbar) nach verschiedenen CC-Lizenzen recherchieren kann, dann ist das zwar sehr zu begrüßen, es fehlt aber der Aspekt des Filterns nach Bildungsmaterialien, damit man ohne großen Zeitaufwand OER recherchieren könnte. So aber muss man per Hand die Ergebnisse durchsehen und beurteilen, ob die Ergebnisse in einen pädagogischen Verwendungszusammenhang passen. Das ist übrigens auch die Crux von einer sehr hilfreichen Übersicht namens Find OER https://open4us.org/find-oer/, die wunderbar die verschiedensten Dienste auflistet, die freie Materialien erschließen – aber meist recherchiert man mit diesen die freien Lizenzen, nicht aber Bildungsmaterialien. Diese Einschränkung fehlt oft.

Abb. 1:Creative Commons Search bietet eine Suchoberfläche für verschiedene Quellen.

Kommen wir also zu den Linksammlungen. Hier gibt es eine Plattform, die bereits bestand, als von OER noch gar nicht die Rede war, nämlich ZUM, die Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet unter http://www.zum.de. Die wohl umfangreichste Plattform ist Open Education Europa http://openeducationeuropa.eu/de, mit deren Hilfe man nach Kursen, MOOCs, Ressourcen und Institutionen suchen und jeweils bei den Ergebnissen weiter einschränken kann. Die OER-Plattform der UNESCO http://www.oerplatform.org/ist im Vergleich dazu bezüglich dem verfügbaren Inhalt weit abgeschlagen. Im englischsprachigen Raum ist noch OERcommons https://www.oercommons.org/oer ein sehr brauchbarer Index. Wenn es so etwas im deutschsprachgien Raum und gut gefüllt gäbe, dann wäre man glücklich! Wer sich bezüglich Repositorien, die OER enthalten könnten, umtun will, findet eine Liste in einem Weblog unter https://oerqualityproject.wordpress.com/2012/10/22/directory-of-oer-repositories/mit dem Hinweis „last update August 2014“. Vieles ist nicht vertrauenerweckend, gleichwohl ist es anregend, die Liste durchzugehen. Englischsprachige Ressourcen wie z. B. Onlinekurse und MOOCs listet Open Culture http://www.openculture.com/auf – das ist sowieso eine Fundgrube für freie Materialien, in der man gut stöbern kann!

Im Bereich der Datenbanken könnten Sie die FIS Bildung http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/fis_form.html ausprobieren. Hier kann man ein Häkchen bei „nur Volltexte“ setzen, bekommt so frei zugängliche Inhalte und kann dann bei der Ergebnisdarstellung rechts in der Leiste unter „Suche verfeinern“ nach „Unterricht“ oder „Schulunterricht“ etc. Ausschau halten. Ob das gefundene Material dann weiterverwendbar ist, sollten Sie dem Dokument selbst entnehmen.

Wenn man den Web-2.0-Gedanken verfolgt, dann müsste es auch möglich sein, die Community mitsammeln zu lassen und dies zu nutzen! Ein Beispiel wäre das entsprechende Schlagwort bei Edutags, einem Social-Bookmark-Service unter http://www.edutags.de/. Bei Diigo, ebenfalls einem Bookmarkservice, sammelt eine Gruppe unter https://groups.diigo.com/group/openeducationalresources. Auch Blogeinträge lassen sich so suchen, derzeit am besten bei Twingly Blog Search http://www.twingly.com/search?q=OER. Sie können ja im Suchfenster noch ein Thema ergänzen und so herausfinden, ob es Blogeinträge hierzu gibt. Falls es effektiv war, kann man die Suche auch per RSS abonnieren. Beim Thema Blogs sind wir auch gleich beim Thema Neuigkeiten, wie recherchiert man die? Nehmen Sie zwei: Die Transferstelle für OER http://open-educational-resources.de/und Bibliotheken und OER http://biboer.wordpress.com/.

Abb. 2:Hier sammelt die Community: Sozialer Bookmarkdienst edutags.

Wünschenswert wären in diesem Bereich, das sollte zum Schluss festgehalten werden, Suchinstrumente, die sowohl die entsprechenden Lizenzen recherchierbar machen – das ist schon ganz gut umgesetzt, aber noch nicht im Bereich der Suchmaschinen – und gleichzeitig die Ergebnismenge nicht nur auf den Bereich der offenen Materialien, sondern explizit der Bildungsmaterialien eingrenzen. Hier wäre zudem für eine effektive Recherche erforderlich, dass auf bestimmte Einsatzgebiete (Schule, Hochschule, Weiterbildung) und Stufen eingeschränkt werden kann. Zukunftsmusik. Vorbedingung wäre eine entsprechende Erschließung der Materialien. Das wäre der Bereich der Metadaten, die auch eine Dienstleistung von Bibliotheken sein könnten, wo sie zumindest ihre Expertise ins Spiel bringen könnten, vielleicht auch mehr. Darüber nächstes Mal mehr!

6. November 2015 at 01:30 2 Kommentare


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