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Tool der Woche – „Blinkist“ – App für mobiles Lesen jetzt upgedatet

Mit dem Update auf Version 1.3 präsentieren die Macher der iPhone-App „Blinkist“ seit Anfang Mai einen leckeren Appetitanreger, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Wer die App weiterempfiehlt, wird mit zwei kostenlosen Downloads belohnt. Das übersichtliche Menü der App bietet dafür neuerdings den Punkt „Weiterempfehlen“.

Mit "Weiterempfehlen" zwei freie Downloads

Mit „Weiterempfehlen“ zwei freie Downloads, Foto: Uwe Nüstedt

Wer darauf klickt, erfährt, dass er seine E-Mail-Adresse registrieren und anschließend Freunde per SMS oder EMail zu Blinkist einladen kann. Für jeden Freund, der Blinkist installiert, erhält man zwei freie Downloads.
Blinkist gibt es seit Mitte Januar. Die beiden Macher Holger Seim und Sebastian Klein wollen ihren Nutzern mit der neuen App den Einstieg in die Welt der Sachbücher erleichtern, indem sie deren Inhalte in 7 bis 16 Blinks zusammenfassen. Mit Blinks werden die komprimierten Kernaussagen bezeichnet, die in Form kleiner Häppchen in einer durchschnittlichen Dauer von ca. 2 Minuten konsumiert und verstanden werden können.
Hier nochmal unsere Blinkist- Empfehlung vom 21. März

UN

27. Mai 2013 at 21:48 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – Blinkist

Bücher in Kurzform für die Generation Smartphone

Wer kennt es nicht: es gibt zu viele gute Bücher und wir haben zu wenig Zeit, sie alle zu lesen. Seit Mitte Januar versuchen Holger Seim und Sebastian Klein mit Blinkist Abhilfe zu schaffen. Die Macher der neuen iPhone-App für mobiles Lesen möchten mit Blinkist „dicke Sachbuchschmöker“ so auf ihre Kernaussagen reduzieren, dass man sie in kleinen Häppchen, den sog. Blinks innerhalb von 2 Minuten z. B. während der Wartezeit beim Arzt oder in Bus und Bahn lesen kann. Die neue App soll ihren Nutzern somit den Einstieg in die Welt der Sachbücher vereinfachen.
Angeboten werden zur Zeit 50 auch englischsprachige Sachbuchtitel. Die Auswahl der Sachbuchliteratur erfolgt nach dem, „was die Leute wollen.“ So durchforsten die Macher Bestsellerlisten und richten sich in ihrer Auswahl auch nach dem Feedback der Kunden. Genutzt werden die Sachbücher nach eigenen Angaben gleich gut, die Bereiche Business- und Ratgeberliteratur schneiden alles in allem noch ein bisschen besser ab.

Die Texte überzeugen durch eine klare, bilderreiche Sprache und kommen auch mit wenigen Fremdwörtern aus. Für die freien Autoren, die sich allesamt mit der Materie auskennen, über die sie schreiben, steht die Qualität der Texte im Vordergrund.

Blinkist kann zunächst frei genutzt werden, d.h. man kann sich kostenlos insgesamt 7 Kategorien Gesellschaft, Gesundheit & Glück, Populärwissenschaft, Business & Karriere, Produktivität & Ratgeber, Politik & Geschichte und Unternehmertum ansehen, sich die Empfehlungen der Redaktion durchlesen oder aber ein Feedback per Mail absetzen. Auch ein Teaser und weitere Details zum Inhalt des jeweiligen Titel sind kostenfrei nutzbar. Die komprimierten Kernaussagen (Blinks) zum Buch muss man jedoch für 1,79 E. herunterladen.

Jeder Titel wird in 7 bis 16 Blinks zusammengefasst. Wer einen Zugriff auf alle besprochenen Titel haben möchte, für den kommt das monatliche Abo in Frage. Dafür zahlt man 4,49 Euro und kann einmal heruntergeladene Zusammenfassungen auch nach dem Ende der Abozeit im iTunes-Konto behalten.

Die Blinks können auch getwittert, auf Facebook gepostet oder per Mail versendet werden. Ausprobieren sollten iPhone-Besitzer Blinkist auf jeden Fall, denn Erstnutzer haben drei Downloads frei.

UN

21. März 2013 at 08:45 2 Kommentare

Vortragsreise zur Zukunft der Bibliotheken – Die Zukunftswerkstatt präsentiert Eli Neiburger

Liebe Freunde und Unterstützer der Zukunftswerkstatt,

wir hoffen Ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Heute möchten wir Euch mit weiteren Informationen zur Deutschland-Tour von Eli Neiburger zukommen lassen. Für all diejenigen von euch, die Eli Neiburger vielleicht noch nicht kennen gibt es zuerst eine kleine Einführung:

Wie in Deutschland wird auch in den USA an der Bibliothek der Zukunft gearbeitet. Was bedeutet die Digitalisierung für die Bibliotheken? Was bedeuten neue Medien-Formate wie Games und eBooks für die Bibliothek der Zukunft. Ist eine „klassische Bibliothek“ überhaupt noch zeitgemäß bzw. zukunftsfähig? Und falls nicht, was müsste passieren, damit Bibliotheken eine Zukunft haben? Auch in den USA hat man sich auf den Weg gemacht. Es gibt eine stetig wachsende Community an Bibliotheksmitarbeitern, die nicht nur diskutieren sondern vor allem handeln.

Einer der großen „Bibliotheks-Zukunfts-Entwickler“ ist sicherlich Eli Neiburger. Er arbeitet an der Ann Arbour District Library und ist ständig auf der Such nach neuen Ideen und Konzepten für öffentliche Bibliotheken. Ein Thema, dem er sich dabei besonders widmet ist das Thema Gaming. Für ihn ist Gaming kein Bestandsthema. Vielmehr geht es darum die Kultur des Gamings zu verstehen und in die tägliche Arbeit von Bibliotheken zu integrieren. Seine Bibliothek nutzt Games nicht, um damit mehr Menschen zum Lesen von Büchern zu animieren. Die Games sind vielmehr genauso bedeutend oder unbedeutend wie alle anderen Medien. Und deshalb hat er eine Vielzahl an Aktivitäten gestartet. Es gibt heute in sehr vielen US-Bibliotheken Gaming-Wettbewerbe. Einmal im Jahr veranstalten hunderte amerikanischer Bibliotheken den „National Gaming Day“.

Aber Eli Neiburger ist nicht nur am Thema Gaming interessiert. Auch eBooks, Social-Media und das mobile Internet spielen in seiner Arbeit eine große Rolle, denn alle diese Themen haben einen nachhaltigen und tiergreifenden Einfluss auf die Bibliothek der Gegenwart und der Zukunft. Für ihn geht es letztlich darum, die Bibliothek neu zu denken und neu zu entdecken, denn nach seiner Meinung nach würde man die Einrichtung von Bibliotheken – wenn es sie noch nicht gäbe – heute nicht mehr erlauben.

Wie aber kann die Bibliothek der Zukunft aussehen? Was bedeutet es in Zukunft Bibliotheksmitarbeiter zu sein? Für Eli Neiburger ist klar:“We may not be able to give them (den Nutzern/Anmerk. der Redaktion) the best information. But what we can give them is a unique experience“

Wir arbeiten schon länger mit Eli Neiburger zusammen. Die Gaming-Roadshow, die Gaming-Liga und noch ein paar weitere Projekte sind das Ergebnis unserer gemeinsamen Ideen und Konzepte. Wir kennen Eli also schon ganz gut und wir können sagen: Es lohnt sich auf jeden Fall zu einem seiner Vorträge zu kommen. Und wir meinen damit nicht nur Mitarbeiter aus Bibliotheken. Jeder Interessierte, der sich Gedanken über die Zukunft der Bildungs- und Kulturinstitutionen macht, jeder Lehrer, Pädagoge etc. sollte versuchen, einen der Termine wahrzunehmen.

Hier haben wir nun die aktuelle Tourdaten für Euch:

11.02.2013: Berlin – Computerspielemuseum; Beginn 19:00h
13.02.2013: Karlsruhe – Badische Landesbibliothek; Beginn 19:00h
14.02.2013: München – Bayerische Staatsbibliothek; Beginn 19:00h
15.02.2013: Köln – Stadtbibliothek; Beginn 19:00h

Der Eintritt ist natürlich kostenlos!

Wenn Ihr Fragen oder Wünsche habt könnt Ihr unseren Projektverantwortlichen Christoph Deeg unter christoph.deeg@zukunftswerkstatt,org jederzeit kontaktieren.

Beste Grüße

Eure Zukunftswerkstätter

6. Januar 2013 at 20:06 11 Kommentare

Eine Woche mit Michael Stephens

Liebe Freunde und Unterstützer der Zukunftswerkstatt,

es ist nun ca. eine Woche her, dass Michael Stephens hier war. Ich möchte Euch heute ein paar Gedanken zu seiner Tour niederschreiben. Zuerst möchte ich mich bei der US-Botschaft in Berlin bedanken, die diese Tour überhaupt ermöglicht hat. Zudem möchte ich mich bei unseren lokalen Kooperationspartnern bedanken: der Zentral- und Landesbibliothek in Berlin, der Nationalbibliothek in Frankfurt/Main, dem US-Konsulat in Frankfurt/Main, der Fachhochschule Köln und der Bibliothek der TU Hamburg-Harburg. Durch dieses Netzwerk an kompetenten Institutionen konnten wir die Tour mit Michael Stephens realisieren – Vielen Dank!!!

Für alle diejenigen, die Michael Stephens nicht live erleben konnten, möchten wir hier einen Mitschnitt des Vortrages in Hamburg zur Verfügung stellen. Wir möchten Euch zudem auffordern, dieses Video in allen Euren Communitys zu teilen.

Michael Stephens „Learning Everywhere“ from Zukunftswerkstatt on Vimeo.

Unabhängig davon möchte ich aber ein paar eigene Gedanken äußern. Wer einen Vortrag besucht, bei dem es um die Zukunft des Lernens bzw. das Lernen „überall“ und die Bedeutung für Bibliotheken und andere Kultur- und Bildungsinstitutionen geht, erwartet sicherlich ein bisschen Science Fiction oder zumindest ein paar völlig neue unbekannte Angebote oder am besten Apps:-) „Learning Everywhere“ das klingt nach ganz großem Kino. Ein Vortrag wie dieser sollte wenn möglich so weit weg „wirken“, dass die Einen geschockt und die Anderen euphorisiert sind. Es sollte eine große Vision sein – und genau das war es nicht. Es war besser, denn es gab eine Vielzahl an Gedankengängen, die – wenn man sie zu Ende denkt – einiges infrage stellen dürften.

Michael Stephens lehrt online – ausschließlich. Er redet nicht von Dingen die er beobachtet, sondern seiner gelebten Realität. Und so ist es nur logisch, dass er davon spricht, dass Technologie an sich immer mehr an Bedeutung verliert, während Umgang damit an Bedeutung gewinnt. Besonders wichtig: Michael Stephens sagt: das Web und alle damit verbundenen Angebote verändern die Welt und Bibliotheken wollen das. Es geht also nicht um die Frage, ob man für oder gegen die Digitalisierung unserer Gesellschaft ist. Vielmehr sollten Bibliotheken diesen Prozess unterstützen, verstärken und begleiten. Und das bedeutet im letzten Schritt, dass Bibliothekare zu den neuen Trainern und Lehrern für die digitale Welt werden.

Es geht also nicht mehr um den Bestand, sondern um den Umgang mit Inhalten oder anders ausgedrückt: es geht um Services. Die Bibliothek bekommt die Aufgabe, die Menschen zu unterstützen, ihre individuellen Ziele zu verfolgen – auch wenn dafür der Bestand nicht benötigt wird.

Ebenso wichtig ist die Erkenntnis, dass Bibliotheksmitarbeiter jeden Tag lernen müssen. Learning Everywhere bedeutet nicht nur, dass die Nutzer einer Bibliothek überall und dauerhaft lernen. Es bedeutet vielmehr, dass dies auch die Mitarbeiter in Bibliotheken tun müssen. Die Bibliothek ist nicht mehr der Ort der Informationskompetenz. Sie ist vielmehr Teil einer Community von Menschen mit unterschiedlichen Zielen, Inhalten, Interessen. Es gibt keine Deutungshoheit mehr. Jedes Medium, egal ob gedrucktes Buch, eBook, Game, Twitter-Account, Blog, Wiki, Datenbank, Facebook-Seite etc. hat die gleiche Wertigkeit bzw. die gleiche Bedeutung. Und Bibliotheken nutzen alle diese Optionen um Ihren Kunden auf ihrem individuellen Weg zu unterstützen. Bibliotheken werden Teil von Lern-Netzwerken – das wird spannend.

Ich könnte noch sehr viel mehr schreiben. Aber dann würde ich dem Video bzw. dem Vortrag von Michael Stephens zu weit vorgreifen. Ich persönlich hatte die Aufgabe und die Ehre, Michael Stephens auf seiner Tour zu begleiten. Es gab viele Gespräche und einen tollen Gedankenaustausch. Für mich war Michael Stephens Vortrag ein besonderes Geschenk. Es war kein Science-Fiction-Technologie-Feuerwerk. Es war vielmehr eine klare und verständliche Vision, die für jeden Mitarbeiter in Kultur- und Bildungsinstitutionen von Bedeutung ist. Denn hier wird ein konkreter Weg aufgezeigt und es ist nun an den Institutionen zu überlegen, welchen Teil des Weges Sie zum jetzigen Zeitpunkt schon zurückgelegt haben.

Beste Grüße

Christoph Deeg

PS: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – in Kürze werden wir über die Tour des nächsten Gastes berichten:-)

6. November 2012 at 02:13 8 Kommentare

Vortragsreihe mit Michael Stephens zum Thema „Die Zukunft des Lernens“

Liebe Freunde und Unterstützer der Zukunftswerkstatt,

in etwas mehr als zwei Wochen wird die Zukunftswerkstatt mit Michael Stephens auf Deutschlandtour gehen. In seinen Vorträgen wird es um die Frage gehen, wie Social-Media und das mobile Internet die Zukunft des Lernens bestimmen. Wir hatten bereits vor ein paar Wochen auf die Veranstaltungen in Berlin, Frankfurt/Main, Köln und Hamburg hingewiesen. Heute möchten wir Euch nun die genauen Daten der Veranstaltungen zukommen lassen.
Michael Stephens wird an folgenden Tagen und Orten zu hören sein:

22.10.2012 Ort: Berlin Zentral- und Landesbibliothek/Berlin-Mitte/Berlin-Saal Breite Str. 36, 10178 Beginn 20:00h
23.10.2012: Ort: Frankfurt/Main Nationalbibliothek Sitzungssal der Generaldirektion Deutsche Nationalbibliothek Adickesallee 1 D-60322 Frankfurt am Main Beginn 19:00h
25.10.2012: Ort: Köln Fachhochschule Köln Hörsaalgebäude in der Claudiusstraße 1, 50678 Köln Beginn: 19:30h  Achtung: die Veranstaltung in Köln beginnt schon um 19:00h Das Anmeldeformular findet Ihr hier: http://www.fbi.fh-koeln.de/vortraege/anmeldungen.php
26.10.2012: Ort: Hamburg TU Hamburg-Harburg Beginn 17:00h Weitere Informationen zur Veranstaltung an der TU Hamburg-Harburg findet Ihr hier.

Michael Stephens wird ca. 1 bis 1,5 Stunden sprechen. Danach wird es Raum für Diskussionen bzw. ein persönliches Kennenlernen geben. Gerne möchten wir Euch auch weitere Informationen zu den Inhalten der Vorträge geben:

Der Titel des Vortrages von Herrn Stephens lautet: „“Learning Everywhere. Transformative Libraries & Services.““

Abstract: „Mobile and Web technologies are changing the way we live and learn. Libraries can play a key role in this future. Imagine the emerging hyperlinked library as a creation space, community space, anything space. Imagine this library available everywhere via mobile devices and tablets. How will services change? What skills will staff require? What does this future look like going forward as we encourage learning everywhere as a means for transformative change for ourselves and our users.“

Für die Veranstaltung in der Fachhochschule Köln werden wir in den nächsten Tagen ein Anmeldeformular online stellen. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist selbstverständlich kostenlos und eignet sich nicht nur für Bibliotheksmitarbeiter. Wir würden uns freuen, Euch alle zahlreich begrüßen zu können. Bitte gebt diese Information auch in Euren Netzwerken weiter.

Hier noch zwei Videos von und mit Michael Stephens:

Michael Stephens 2010 auf dem Bibliothekskongress in Leipzig:

Michael Stephens im Interview zur Zukunft der Bibliotheken:

Beste Grüße

Eure Zukunftswerkstätter

5. Oktober 2012 at 11:36 5 Kommentare

Gamer lernen besser..

Computergames können Lernen fördern:

Computergames werden immer wieder für Lernkonzepte herangezogen. Bei einer Studie der „Organisation Learning and Teaching Scotland (LTS)“ haben britische Forscher nachweisen können, dass Schüler die das Nintendo/DS-Spiel „Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging“ spielten, mathematische Aufgaben besser lösen können als Nicht-Gamer.

Quelle: http://www.gamesmarkt.de

26. September 2008 at 11:01 1 Kommentar

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