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Das Großfeuer in Peking und Microblogging

Großfeuer in Peking

Heute ist das chinesische Laternenfest, traditionell treffen die Familien zusammen, etwas Gutes essen und zu der Feierlichkeit werden viele Feuerwerke abgebrannt. Vermutlich verursacht diesmal das Feuerwerk einen großen Brand in Peking.

Ab 15:00 (Berlin-Zeit) bekomme ich von meinen chinesischen Freunden auf Twitter vielen Meldungen über den Brand in die neuen CCTV-Gebäude(China Central Television). Die meisten Twitter-Meldungen sind Retweet, aber je mehr ich recherchiere, erfahre ich den Brand konkreter.

Die 159 Meter Gebäude stand fast fünf Stunden im Feuer, innerhalb von einer Stunde erfahre ich den Brand: „die Einwohner in der Nähe müssen ihre Wohnung verlassen“, „Stadtautobahn wird gesperrt“, „Feuerwehr sind da“, „der Leiter kann die höhere Etage nicht erreichen und die Hochdruckwasser geht auch nicht!“… und plötzlich taucht tausende Fotos und Videos auf…

Microblogging

Viele Life Streaming Tools wie Twitter hat immer noch den Nachteil, dass sie keinen guten Überblick schafft. Aber diese Arte von schnell aktualisierten kurzen Nachrichten und subjektive Bewertungen können die Massenmedien sehr gut ergänzen. Besonderes in solchen Ländern, die ihre Presse von der Regierung stark zensiert wird. (Die chinesische Central Propaganda Department fördert gleich nach dem Brand die Massenmedien in einer „überprüfter“ Form zu berichten, ohne Foto, Video und weitere Analyse…)

Solche Form von Nachrichten ist nicht mehr neu. Von 11. September bis zu dem Flugunfall auf Hudson scheint der Bürgerjournalismus immer wichtig zu sein. Durch Verbreitung der mobilen Geräten und ihr Zugriff auf dem Internet ist wieder eine ganz neue Form von Informationsaustausch – Microblogging entstanden. Es wird wahrscheinlich die nächste Thematik für jede Unternehmen, Institutionen und Kultureinrichtungen, wie sie mit solchen Medien umgehen sollen. Schauen Sie mal wie Appel, Amazon und Library of Congress gerade macht, vielleicht haben Sie auch eine Idee, wie Sie Ihre Kunden von Twitter gewinnen können.

10. Februar 2009 at 00:05 2 Kommentare

Phantombild aus Wii

Bei der Suche nach geflüchtetem Fahrer in einem Verkehrsunfall erstellt die japanische Polizei in Yokohama ein ungewöhnliches Phantombild. Die Gesichter der geflüchteten Fahrer werden diesmal nicht mit professionellem Computerprogramm erstellt, sonder benutzen sie das Mii-Avatare von dem Wii-Spiele.

Es ist vielleicht noch lustig und unseriös, dass die Polizei das Phantombild in einem Computerspiel erzeugt hat. Aber ich kann verstehen, wenn die Polizisten mit dem Spiel besser als Computerprogramm auskennen, warum sollen sie nicht auch für ihre Arbeit benutzen. Probieren Sie auch mal mit dem Tool aus, vielleicht finden Sie auch ein neues Anwendungsgebiet.

Andererseits vermute ich, dass die japanische Polizei mit dem Phantombild ganz nicht ironisch gemeint ist. Wenn die Japaner ihre Wahrnehmung an die reale Welt durch viele Erfahrungen im Computerspiele verändert, ist es vielleicht sogar ein besserer Weg das Phantombild in dieser Art darzustellen.

4. Februar 2009 at 17:39 2 Kommentare

Was ist/wird die Bibliothek für Digital Native?

(Foto von Swansea Photographer)

Für mich, ein Bibliothekar, ist immer sehr schwer zu hören, dass die junge Generation ihre Bibliothek nicht mehr braucht. Bibliothek als Wissensspeicher und Informationsquell ist lange von ihrem Leben entfernt. Das bestätigt sowohl die Eltern, Bibliothekar und auch die junge Leute selbst. Die junge Autorin Rasee Takana kritisiert auf Kölner Stadt-Anzeiger über das traditionelle Bibliothekssystem und das „eklige“ Bibliotheksgefühl. Die Kritikpunkte an Bibliothek liste ich in folgenden Punkten auf:

  • die unübersichtliche Aufstellung der Bücher (schwierige Findbarkeit der Information )
  • der „Gestank“ von Büchern (das unvorstellbare Bibliotheks- oder Büchergefühl von „alter“ Generation)
  • langsamer Zugriff auf Information (Vergleich mit Internet)
  • die Aktualität der Information (die Printmedien)

Trotz „schlechte“ Schreibstil (darüber kann ich nichts beurteilen) hat sie eigentlich auf den aktuellen Problemen von Bibliothek gut getroffen. Nicht nur die Bibliothek als Ort ihre Bedeutung für junge Generation verliert und auch die gut aufgebaute digitale Bibliothek wird nicht als primäre Informationsquelle genutzt. (Nur zwei Prozent von den Informationssuchender fangen ihre Recherche in Bibliothekskatalog an.)

Aber die Bibliotheken sind nicht hoffnungslos, was die Autorin in dem Artikel beschrieben hat, ist schon die Bibliothek von Gestern. Die zukünftige Bibliothek werden wahrscheinlich immer noch nach Bücher „stinken“, aber sie werden bestimmt für die jungen Leute attraktiver sein.

Die Funktion und Aufgabe einer Bibliothek ist im Wandel, sie wird nicht wie frühe nur als ein bloßer Informationsspeicher in der Gesellschaft positionieren. Sie wird mit ihren Infrastruktur und Inhalt die Menschen verbinden und ihre Ideen, Erfahrungen und Wissen zusammenbringen. Die Bibliothek wird wahrscheinlich nicht wie in der Informationsgesellschaft eine zentrale Rolle spielen, aber sie wird als ein wichtiger Knotenpunkt der Wissensgesellschaft sein. Sowie der amerikanische Kollege über das Ziel der Bibliothek formulierte:

    The goal is to connect people with knowledge and information, ideas and the work that other people have done.

3. Februar 2009 at 17:48 1 Kommentar

Berlin – eine lebendes Museum

Wer jetzt nach Berlin (Potsdamer Platz) kommt, kann vieles über die Stadt und die Geschichte der Mauer erfahren. Für 20 Jahre Mauerfall veranstaltet die Stadt Berlin das Projekt „20 Jahre Mauerfall„. Drei großen Veranstaltungen werden unter dem Projekt stattfinden. Sie sind Friedliche Revolution, 9. November und Schauplätze.

PfeilVon der Veranstaltung „Schauplätze“ bin ich heute von einem großen roten Pfeil vor der Stabi aufmerksam geworden. Mit einer so genannten Infobox werden sie zusammen im ganzen Berlin wandern und zeigen ihre Besucher die Geschichte und Entwicklung Berlins nach 20 Jahre Mauerfall.

Auf der Website von der Veranstaltung wird angekündigt:

    Erlebbar werden diese Schauplätze durch spielerische Elemente und Geschichten, die Menschen und Orte erzählen und die Teil individueller Führungen mit außergewöhnlichen Ein- und Ausblicken sind.

Ein sehr interessantes Projekt, die Geschichte Berlins wird erlebbar gemacht. Durch die neue Form von der Ausstellung werden nicht nur die Besucher näher an die Geschichte bzw. Ausstellungsstück gebracht, die Besucher können auch durch viele andere Elemente die 20 Jahre Geschichte von Berlin persönlich spüren. Es ist wahrscheinlich viel effektiver als sie vor einem Schaufenster und ein Stück von Berliner Mauer ansehen.

Sorry, couldn’t find any translationPlease support us by using Babylon search engine

29. Januar 2009 at 15:30 Hinterlasse einen Kommentar

Multimediale Übersetzungstool

Quick TransLation ist ein Firefox-Plugin, damit Sie schnell und einfach die unbekannte Wörter oder Webseite in ihrer eigener Sprache übersetzen können. Nach der Installation in Firefox können Sie erst die gewünschte Sprache auswählen und bei Configuration das Tool einstellen, welche Sprache später übersetzt werden soll. Das Tool bietet fast 40 Sprachen zum Auswahl. Aber Quick TrasLation übersetzt eigentlich kein Wort, er verbindet die vorhandenen Online-Übersetzungstools und erzeugt sozusagen eine Meta-Übersetzungsmaschine.

quick-translationVergleich mit anderen Online Übersetzungstool enthält Quick TransLation viele zusätzliche Funktionen und  übersetzt die Wörter viel verständiger und beispielhaft. Beim Markieren eines Wortes (Sie können auch mit anderen Tastenkombinationen einstellen) erscheint ein Popup-Fenster, dort wird das Wort erst mit einem Übersetzungstool wie zum Beispiel Babylon übersetzt. Falls das Wort ein fester Begriff ist, wird auch einen Ausschnitt aus Wikipedia angezeigt. Auch bekannte Namen, die man nicht übersetzen kann, kann das Tool Ihnen eine klare Antwort geben, es verweist weiter auf Wikipedia, Flickr und Youtube, zeigt Ihnen die Bedeutung in verschiedenen Weisen, es funktioniert auch bei anderen Wörtern auch. Sie können natürlich auch ganzen Satz oder ganze Webseit bei Quick TransLation übersetzen lassen, das Tool hat schon mit Google Übersetzung verbunden.

Für mich, der Nicht-Muttersprachler ist das Tool eine große Hilfe beim Lesen im Netz. Probieren Sie mal aus, falls Sie eine chinesische Website anschauen möchten. 🙂

27. Januar 2009 at 22:01 2 Kommentare

Ein Stein erzählt die Geschichte

Gestern haben wir über die neue Präsentationsform des Kunstwerks im Prado-Museum gesprochen. Heute zeigen wir Ihnen anderes Beispiel von Kulturhistorisk Museum Randers und stellen Ihnen vor, wie das Museum ihr Ausstellungsstück in einer völlig neuen Form präsentiert.

Was werden Sie denken, wenn Sie in einem Museum einen tausendjährigen Stein mit gravierten alten Schriften sehen? Denken Sie vielleicht, was der Stein in den Tausend Jahren erlebt hat, was er gesehen und gehört hat? Wer und wie hat der Schrift auf dem Stein graviert und was wollen unsere Vorfahren uns damit sagen?

Mit moderner Licht- und Tontechnik ermöglicht das Museum den Stein eigene Geschichte für seine Besucher zu erzählen. Diese neue Form von Präsentation eines Ausstellungsstücks könnte vielleicht sogar effizienter als eine persönliche Einführung. Weil durch die technische Darstellung einen direkt Kontakt zwischen Ausstellungswerk und Publikum ermöglicht wird. Und die Interpretation eines Ausstellungswerkes könnte weniger abhängig von persönlicher(subjektiv) Einführung sein.

Nehmen Sie fünf Minuten Zeit für den Stein und sehen Sie das Video, er wird Ihnen eine sehr spannende Geschichte erzählen.

23. Januar 2009 at 00:57 2 Kommentare

Wie vermitteln die moderne Museen ihre Inhalte?


Bei Google Earth ist normalerweise so, dass die Nutzer vor ihrem Computer die Welt dreidimensional betrachten können. Auch die Stadt Madrid kann man in Vogelblick über Google Earth sehen, viele Sehenswürdigkeiten, wie Prado-Museum kann man auch von Außen sehen. Seit einigen Tagen stellen die Mitarbeitern von dem Museum ihre Kunstschätze auch in der Google Earth Filiale, damit die Besucher die Ausstellungsstücke auch über anderen Weg ansehen können.

Zuerst stellt das Prado-Museum 14 wichtigste Malereien auf Google Earth. Wenn Sie Google Earth öffnet, klicken Sie auf folgender Rubrik: 3D Buildungs->Geographic Web->Places->Preview->Museo Prado, dann finden Sie das Museumsgebäude. Wenn Sie weiter auf die Gebäude klicken, werden die 14 Malereien aufgelistet. Zu einzelnen Malerei stehen auch fast alle Informationen zur Verfügung.

Alle 14 Malereien wurden in einer sehr hohen Qualität angeboten, jedes Bild hat ca. 14 Gigapixel. Laut der Ankündigung von Google sind die Bilder 1400-mal detaillierter als ein Bild von normaler Kamera. Wie die Mitarbeitern das gemacht haben, können Sie das oben genannte Video angucken.

    We now have an amazing tool for researchers, teachers and art lovers.

sagte Miguel Zugaza, Direktor des Prado-Museums, ganz stolz. Wir sind auch erstaunt, dass das Museum mit moderner Informationsplattform ihre Inhalte öffentlich zugänglich gemacht hat. Wir glauben fest daran, dass das Tool nicht nur „amazing“ bleiben wird. Es wird auch mehr Menschen die Interesse an echte Kunst und echte Museen aufwecken.

Als Gegensatz hat der Kunsthistoriker Jonathan Browne befürchtet, dass die Leute durch Zugriff auf digitalen Kunstwerken von Museum entfernen werden können und sagte er:

    Looking at a painting in person is a living experience. You communicate with the picture, and it communicates with you.

Keine Angst vor der digitalen Medien, das Beispiel von Google Earth ist nur eine von vielen Präsentationsform der Kunst, sie wird (und kann auch nicht) das echte Museum ersetzen. Die digitalen Medien werden nur die Präsentationsform von Museum erweitern. Museum als Medium ist wahrscheinlich die beste Kommunikationsform zwischen Kunstwerk und ihr Publikum. Aber Museum als Ort oder Gebäude kann schwer möglichst viele Leute erreichen, deswegen nutzen Sie doch Google Earth einfach als Museumsplakate. 🙂

22. Januar 2009 at 10:41 2 Kommentare

Vorlesung im iPod


Mit iPod kann man nicht nur Musik hören, mit dem Gerät kann man jetzt sogar Vorlesungen „besuchen“. Seit fast einem Jahr stellt iTunes nach dem Motto „Think outside the classromm“ eine neue Rubrik „iTunes U“, dort können die Universitäten die Unterrichtsmatrialien hochladen und von den Interessierten heruterladen werden.

Viele bekannte Universitäten wie zum Beispiel Stanford, Oxford, Yale, Duke usw. stellen Video- oder Tonaufnahme von Unterrichten, Experimenten und Vorlesungen kostenlos auf dieser Plattform, jede der Internetzugang und iPod hat, können die Kurse besuchen. Jetzt bieten auch vier deutsche Universitäten Ludwig-Maximilians-Universität München, die RWTH Aachen, die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und das Hasso Plattner Institut Online-Kurse auf iTunes U an.

In iTunes spielt die jeweilige Bibliothek auch eine wichtige Rolle, die Universitätsbibliothek LMU München nutzt diese Chance mit einem professionellen Videoclip die Bibliothek vorzustellen und sie stellt gleich auch eMedien auf iTunes, viele Dissertationen und Open Access Publikationen kann man auch von iTunes herunterladen. Die Universitätsbibliothek Freiburg stellt sogar das neue Angebot iTunes U unter der Rubrik „Bestände und Sammlung„.

Wie werden die Hochschulbibliotheken sich mit dem „mobilen Lernen“ ändern?

Mit dem Ziel „mobiles Lernen“ können wir vorstellen, dass in der Zukunft immer mehr Universitäten auf iTunes Lernmaterialien auch in Textform anbieten werden. Dazu werden wahrscheinlich viele elektronische Ressourcen von den Bibliotheken gefragt. Wenn diese Vermutung in der Zukunft passieren würde, würde die Universitätsbibliothek vielleicht in einem großen Wandel bringen. Einerseits werden die Universitätsbibliothek sozusagen „gezwungen“ eigene Bestände auf externen Systemen (wie iTunes, Amazon, LibraryThing) zu übertragen und anderseits um es technisch zu ermöglichen und sich ständig weiter entwickeln zu können, müssen die Hochschulbibliotheken in einer anderen Form bestehen – nämlich eine Mischung aus Bibliothek und Rechenzentrum.

Diese Form von Bibliothek ist nicht neu, die Universitätsbibliothek Tilburg (Niederland) wurde schon seit einigen Jahren mit dem Rechenzentrum zusammengelegt, die Bibliothek wird auch in „Library and IT Services“ umbenennt. Während viele Bibliothekare über die IT-Abteilung beschweren, bietet die neue Universitätsbibliothek von Tilburg mit starker IT-Unterstützung schon unglaublich viele Services.

In der zukünftigen Universität wird die Bedeutung von Bibliothek und Rechenzentrum immer zunehmen. iTunes U stellt vielleicht eine neue Herausforderung für die beiden Hochschuleinrichtungen. Für sie ist es gleichzeitig die Technik und das Inhalte gefragt(es wird wahrscheinlich bei der moderner Wissenschaft immer öfter passieren.) und auch eine gute Zusammenarbeit von beiden Einrichtungen gefragt.

21. Januar 2009 at 00:38 1 Kommentar

Wii Balance Board als fliegender Teppich

Wii Balance Board ist eigentlich ein Controller für das Spiel Wii Fit. Jetzt kann man den Controller für das Browser von Google Earth verwenden. Laut der Nachricht von Computerwoche wird die neue Funktion bei Macworld vorgestellt. Man kann mit der Körperbewegung Google Earth steuern, so wird das Erlebnisgefühl extrem verstärkt. Ein passendes Video sehen Sie oben. Zu Realisieren wird Google Earth Browser Plug-in mit Javascript API verwendet, das Signal wird per Bluetooth übertragen.

Beim Suchen in Youtube habe ich ein anderes Video von Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz entdeckt. Dort die Kollegen schaffen sogar die Avatars in Second Life mit Wii Balance Board zu steuern. Es macht wahrscheinlich kein Sinn das Board als Maus zu benutzen, aber in den 3D-Welten ist solche Anwendung vielleicht gar keine schlechte Idee. Das Thema werden wir weiter verfolgen.

15. Januar 2009 at 08:00 1 Kommentar

Tools der Woche: Faviki

(Von Faviki)

Wer intensiv Wikipedia benutzt oder sogar selbst Artikel geschrieben hat, hat bestimmt die Erfahrung gemacht, dass ein Begriff in Wikipedia genau beschrieben werden muss, um das Missverständnis zu vermeiden. Zum Beispiel bei dem Begriff Frankfurt und verschiedenen macht Wikipedia genau den Unterschied. Die mögliche Terminologie wurde von tausend Wikipedianer zusammengefasst, auf unterschiedlichen Inhalten und Schreibweisen geeinigt und in verschiedenen Sprachen der Wikipedia-Seite verlinkt.

Mit Hilfe von DBpedia kann das Social-Bookmark Dienst Faviki das tolle Ergebnis von Wikipedia benutzen, wenn man ein Tag in Faviki eingibt, werden erst einige Tags bzw. die Begriffe aus Wikipedia vorgeschlagen. Eine kurze inhaltliche Erklärung aus Wikipedia wird beim Tagging angezeigt, damit die Nutzer wissen, was der vorgeschlagene Tag überhaupt bedeutet und ob es der richtige Tag, was die Nutzer haben will.

Bei der Benutzereinstellung kann man eigener Bookmark in 14 Sprachen einstellen, die Tags werden nach jeweiliger Sprache von Faviki empfohlen. Wenn man in einer anderen Sprache wechselt, werden die Tags auch automatisch in dieser Sprache übersetzt. Mit Snapshots können die Tags die inhaltliche Beschreibung aus Wikipedia zeigen.

Wir sehen momentan die Trends, dass das Social Tagging in Semantic Tagging entwickelt. Das Verfahren von Faviki oder auch das ich Ihnen vor einer Woche vorgestelltes Tool Zigtag versucht durch Hilfe der einheitlichen Tags (sowie der Schlagwortkatalog) das Problem zu lösen. Die gängigen Social-Bookmark Dienste sowie Delicious gehen aber auf einen anderen Weg, sie empfehlen die Tags nach Häufigkeit und Popularität und versuchen den häufig benutzten Tag als einheitlicher Tag zu definieren. Beide Verfahren führen leider zu einem großen Informationsverlust durch die mangelnden Begriffe, die inhaltlich definiert sind. Aber es ist noch zu warten, bis das Social-Tagging und Wikipedia als Basis des Semantik Tagging gut vorbereitet sind.

Andere zwei Artikel über Semantic Tagging:

14. Januar 2009 at 14:10 1 Kommentar

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