Posts tagged ‘facebook’

Tool der Woche – Bitstrips

Gerade ist ein neuer Trand entstanden: Bitstrips.

Noch dürfte Bitstrips vor allem Facebook-Nutzern bekannt sein, da die App für Android und iOS einen Facebook-Account benötigt (und auch über den Browser auf Facebook zugänglich ist) . Aber viele der Comics finden bereits ihren Weg auf andere Plattformen und auch eine Nutzbarkeit ohne Facebook dürfte irgendwann möglich sein.

Als ersten Schritt erschafft man einen Avatar – entweder nach seinem eigenen Vorbild oder frei nach der eigenen Fanatasie.
Dann lässt man diesen Avatar in einem vorgertigtem Comic der Held sein, entweder alleine oder mit Freunden, die ebenfalls diesen Dienst nutzen. Die Comics werden einem zum einen direkt auf der Startseite angeboten, man kann sie in Kategorien einteilen oder explizit suchen. Die Macher haben sich telweise wirklich fantasievolle Szenarien ausgedacht, viele Comics sind aber auch sehr realitätsnah und bilden in Kombination mit anderen richtige Geschichten. Zu jedem Comic gibt es noch einen kurzen Text, wie die ganze App ist auch dieser auf Englisch, lässt sich aber editieren.

Bitstrips ist eine schöne kleine Spielerei, mit der man auch Freunden ein Lächeln auf die Lippen zaubern kann. Und wie sagt man so schön: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte!

Bitstrips

MK

29. November 2013 at 08:00 2 Kommentare

Tool der Woche – Facebook Home

Es ist zwar etwas spät, da Facebook die Home-App schon vor zwei Monaten rausgebracht hat, aber ich habe auch etwas mit mir gerungen, ob ich sie überhaupt in die Kategorie „Tool der Woche“ behandeln soll. Ich bin nicht allzu überzeugt von der App, trotzdem aber Verfechterin des Prinzips, dass jeder sich selber eine Meinung bilden sollte. Zudem hab ich schon ein paar Stimmen gehört, die nach einem Review gefragt hatten.

Ich war schon vor dem Erscheinen der App gespannt wie ein Flitzebogen, was Facebook da fabriziert hat und habe sie daher kurz nach Erscheinen im Play-Store installiert. Im App-Store von Apple wird die App wohl nie zu finden sein, da sie bei iOS einen zu großen Eingriff in das Betriebssystem verlangt. Andoid ist da schon etwas offener.

Facebook Home ist eine Interface-App, die die Bedienoberfläche des Telefons umstrukturiert. Als Standart Home- und Sperrbildschirm sieht man die Facebook-Status seiner Freunde und der Seiten, die einem gefallen. Diese wechseln alle paar Sekunden und sind nicht geordnet, es werden auch Posts angezeigt, die schon Stunden oder Tage alt sein können. Man kann sich auch selbst duch wischen durchblättern. Da wie gesagt auch der Sperrbildschirm ersetzt wird, fallen auch die Sicherungsmechanismen wie Zahlen- oder Mustercodes weg. Dafür kann man die Posts jetzt direkt auf dem Startbildschirm liken oder kommentieren.

In der Mitte des Bildschirms befindet sich eine kleine Blase, in der das eigenen Profilbild abgebildet ist. Drückt man auf eben diese, hat man drei Optionen: zur letzten Anwendung zurückkehren, auf den Facebook-Messenger zugreifen oder zu den installierten Apps zu gelangen. Hier findet sich auch die Möglichkeit, selbst eine Statusmeldung zu verfassen.

Das ist so, was Facebook Home zu bieten hat. Super für jemanden, der sich auf jeden neuen Post stürzen will. Schick siehts ja auch aus. Aber ich hab mich mit der Android-Benutzeroberfläche schon zu sehr arrangiert, um jetzt noch umzusteigen. Mir würden die Widgets wie die Wetteranzeige, der Kalender, das Assistenzlicht  oder die Farbennegativierung auf Dauer (maximal zwei Tage) schrecklich fehlen. Aber wie bereits erwähnt, ich bin dafür, dass jeder, der an ihr Interesse hat, die App selber ausprobieren und sich eine eigene Meinung bilden sollte!

MK

4. Juni 2013 at 16:03 2 Kommentare

next social bookmark?

sociallogo(Facebook, Twitter oder Delisious? eine kleine Umfrage)

Habt ihr manchmal auch das Problem, dass ihr nicht wusste, wo eine interessante Seite gespeichert bzw. veröffentlicht werden sollt? Letzte Zeit stoße ich immer auf das Problem, wenn ich Twitter, Facebook und Delicious gleichzeitig benutze.

Wenn ich früher(ohne Facebook und Twitter) eine interessante Seite gefunden habe und sie veröffentlichen will, klicke ich einfach auf Delicious-Button, Tags vergeben und eventuell ein kurzer Kommentar schreibe oder auch an jemand andere verschicken mit der „for“ Funktion.

Heute muss ich aber lange überlegen, wo ich ein Link posten soll. Twitter ist eine Möglichkeit, dort werden die Links viel schneller verbreitet. Viele externe Applikationen von Twitter ermöglichen die Nutzer ein URL per Ein-Klick in Twitter zu veröffentlichen.

Auch in Facebook poste ich gerne interessante Webseite, dort bekommt man schnell Feedback nach dem Motto „mir gefällt es“ oder auch einen kurzen Kommentar schreiben. Die Konversation ist übersichtlicher als bei Twitter, der ganze Dialog steht einfach zusammen. (Es ist schwer bei Twitter eine Konversation zu verfolgen, wenn man keine Applikation sowie Twitter Script im Browser installiert hat.)

Es ist natürlich nicht mit delicious zu vergleichen, wenn man Twitter oder Facebook als Bookmark benutzen will. (Ich finde selbst auch nicht mehr, was ich bei Twitter gespeichert habe.) Mit über 4,000 gespeicherten Links ist delicious meine kleine Datenbank geworden, über vergebene Tags kann ich sehr schnell und einfach die Information wieder finden. Aber die soziale Funktion von dem „social“ Bookmark ist in der zwitschernden Welt schon lange veraltet.

Mein tägliches Problem begründe ich folgendes:

  1. Bei Social Bookmark ist die Möglichkeit um die Information weiter zu verbreiten wesentlich weniger als bei Twitter. (Viele Applikationen)
  2. Die Verbindung zwischen den Nutzern ist bei Twitter und Facebook viel enger und stärker als bei delicious. (bei Facebook und Twitter können die Nutzer direkt kommunizieren.)
  3. Viele Social-Bookmark-Dienste entwickeln sich langsam in der Richtung professionelles Literaturverwaltungssystem, aber ihre soziale Funktion bleibt kaum verändert.
  4. In Social Bookmark bleibt das Austausch von Information immer noch „Eins zu Eins“, als in Twitter und Facebook die Information schon in der Einheit „Community“ verbreitet wird. (Hinter jeden aktiven Twitter- oder Facbook-Nutzer steckt ein kommunizierbares Community.)

Nun bin ich ja gespannt, ob in der Zukunft Twitter oder Facebook zu Social Bookmark wird oder vielleicht auch umgekehrt.

24. Juni 2009 at 10:06 5 Kommentare


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