ZW-Lesetipp: Makerspaces für kleinere und kleinste Bibliotheken

Ein instruktiver Bericht über ein Projekt der HTW Chur zum Einsatz mehrerer Boxen bei Makerspaces in kleinen Gemeindebibliotheken, versehen mit weiteren Informationen und Materialien.

27. Januar 2017 at 08:48 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – Crotos

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Screenshot: Der Hamburger Hafen als Motiv

Crotos ist eine Sammlung von Werkzeugen zur Suche und Darstellung von Werken der bildenden Kunst, welche in Wikidata semantisch erschlossen sind.

crotos-callisto

Screenshot: Motive nahe der Londoner Themse

Zu Crotos gehört auch Callisto, ein kartenbasiertes Werkzeug zur Suche nach den Orten der dargestellten Motive sowie den Standorten der Sammlungen und Kunstwerke.

Zum Potential der Erschließung des kulturellen Erbes mit Wikidata erschien kürzlich ein lesenswerter Artikel:

The data are incomplete, but these are the early days of an ongoing and ambitious project to share data about cultural heritage—all of it.

Dr. Martin Poulter: Wikidata: the new hub for cultural heritage

C.K.

22. Januar 2017 at 12:54 1 Kommentar

Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2017: Einladung zur Bewerbung oder Benennung

Wir suchen Personen, Teams und Einrichtungen mit dem Blick nach vorn, die Ideen konkret umsetzen und so Bewegung in die Bibliothekslandschaft bringen. Wir suchen die Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2017.

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Der Preis „Zukunftsgestalter in Bibliotheken“ wurde erstmals 2012 vergeben. Er wird vom Verlag De Gruyter gestiftet und in Kooperation mit der Zeitschrift BIBLIOTHEK Forschung und Praxis (BFP) und der Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung im Rahmen des 106. Bibliothekartages in Frankfurt verliehen.

Ziel:

Mit dem Preis werden zwei Einzelpersonen oder Gruppen ausgezeichnet, die sich besonders erfolgreich für die Umsetzung von innovativen und zukunftsweisenden Ideen in öffentlichen oder wissenschaftlichen Bibliotheken oder deren Umfeld engagiert haben.

Prämiert werden jeweils eine Einzelperson oder ein Team. Ausgezeichnet werden konkrete Aktivitäten, die in Bibliotheken selbst, im Umkreis von Bibliotheken oder allgemein bei der Informationssuche bzw. Wissensvermittlung zum Einsatz kommen. Von besonderem Interesse sind Projekte und Services, die Nutzer zum Mitmachen anregen oder sich zur Übertragung auf andere Einrichtungen eignen. Das Projekt soll im Verlaufe der letzten zwei Jahre erfolgreich in die Praxis umgesetzt worden sein. Es können auch Projekte eingereicht werden, die noch in der Entwicklung sind, sofern das Endresultat schon absehbar ist.

Preis:

Beide Preise sind mit € 500 dotiert. Die Preisträger (Personen oder Teams) erhalten darüber hinaus ein Anerkennungszertifikat und werden eingeladen, ihre Leistung während des 106. Bibliothekartages in Frankfurt zu präsentieren.

Zudem wird ihnen ermöglicht, in der Zeitschrift BFP über Ihre Arbeit zu berichten.

Bewerbung:

Für den Preis kann man sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden. Bei Vorgeschlagenen ist die Annahmebereitschaft vorab zu klären.

Teilnahmeberechtigt sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bibliotheken und andere Informationsprofis im deutschsprachigen Raum oder in deutschsprachigen Bibliotheken des Auslands.

Einzureichende Unterlagen:

Erforderlich ist eine max. 3-seitige deutschsprachige Beschreibung des Projektes oder Produktes. Darin sollten die unten genannten Kriterien angesprochen werden. Beizufügen ist eine sehr knappe Kurzbiographie der Kandidatin bzw. des Kandidaten oder der Teammitglieder. Die Unterlagen müssen bis zum 15. April 2017 beim Verlag als E-Mail-Attachment vorliegen (senden an: claudia.heyer@degruyter.com).

Bewertung:

Eine fünfköpfige Jury, die aus Herausgebern der Zeitschrift BFP und Mitgliedern der Zukunftswerkstatt Kultur-und Wissensvermittlung zusammengesetzt ist, beurteilt die Vorschläge anhand eines Kriterienkataloges. Die Beratung erfolgt nicht öffentlich, die Auswahlentscheidung ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bei der Entscheidung werden folgende Kriterien berücksichtigt:

  • Zukunftsrelevanz: Setzt das Projekt neue Standards für die Zukunft? Wie schätzen Sie dieses Potential ein?
  • Innovation und Kreativität: Was ist an diesem Projekt innovativ oder kreativ? Bitte geben Sie eine Einschätzung dazu ab.
  • Übernehmbarkeit: Kann es von anderen übernommen oder für deren Zwecke adaptiert werden? Wie schätzen Sie diese Möglichkeit ein? Welche Tools oder Unterstützung werden zur Verfügung gestellt.

Daneben werden bewertet:

  • Kooperation: Wie wurden Partner in der Konzeption und Umsetzung eingebunden?
  • Teilnehmeraktivierung: Hat das Projekt zu einer Teilnehmeraktivierung geführt, wird selbständiges Tun bei Teilnehmenden angeregt? Bitte nennen Sie Beispiele und liefern Sie möglichst einen Nachweis.
  • Nachhaltigkeit: Wie wird für die Nachhaltigkeit des Projektes gesorgt; inwieweit ist die Innovation dauerhaft? Welche Maßnahmen haben Sie umgesetzt oder sehen Sie künftig vor?
  • Effekt: Was hat sich in der Institution oder für ihre Services und Kunden positiv bewegt?
  • Motivation: Was waren Motivation und/oder Anlass für das Projekt?

Preisträger:

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Preisübergabe erfolgt während des 106. Bibliothekartages in Frankfurt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung oder Ihren Vorschlag.

Kontakt:

Claudia Heyer
Library and Information Science
De Gruyter Saur
Rosenheimer Str. 143
D-81671 München
Tel. +49 (0)89 7 69 02-386
Email: claudia.heyer@degruyter.com

16. Januar 2017 at 21:02 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – Spaactor

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Screenshot: Die Suche beginnt…

Spaactor ist eine Spezialsuchmaschine für audiovisuelle Medien. Basierend auf einer Spracherkennungstechnologie, die Sprache in Text umwandelt, werden gesprochene Inhalte in Audio- oder Videodateien auffindbar.

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Screenshot: Darstellung einer Audio-Fundstelle

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Screenshot: Suchergebnisse können geteilt werden

Durchsucht wird eine große Zahl an Mediatheken, neue Quellen können vorgeschlagen werden. Vorerst erfolgt die Suche nur in deutscher Sprache. An einer englischsprachigen Suche wird gearbeitet, die Ausdehnung des Angebots auf weitere Sprachen ist geplant.

Für angemeldete Nutzer besteht die Möglichkeit, Suchaufträge einzurichten und deren Ergebnisse zu exportieren.

Danke an Christoph Steiner vom digithek blog für seinen Tipp!

C.K.

14. Januar 2017 at 20:04 Hinterlasse einen Kommentar

ZW-Tool – histropedia

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Screenshot: Zeitleiste der Apollo-Missionen

Mit histropedia lassen sich Inhalte der Wikimedia-Projekte in Form von interaktiven Zeitleisten visualisieren. Für eigene Projekte können Entwickler auf eine umfangreiche Bibliothek bereits erstellter Zeitleisten zurückgreifen.

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Screenshot: Zeitleiste über Musiker nach Genre

Anspruchsvolle Visualisierungen lassen sich mit Wikidata Queries generieren. Magnus Sälgö zeigt dies am Beispiel von Musikern in seinem Blog. Über Wikidata lassen sich Filtermöglichkeiten und Verlinkungen zu externen Datenquellen realisieren.

Einsteiger können mit der Knowledge Base beginnen und sich von vielen Beispielen im Netz inspirieren lassen. Zuerst braucht es etwas Geduld, aber wenn man erstmal begonnen hat…

C.K.

7. Januar 2017 at 15:25 1 Kommentar

ZW-Tool – WikiTree

An den Festtagen zum Jahresende werden im Freundes- oder Familienkreise oft Erinnerungen und Erzählungen über frühere Begebenheiten und Ereignisse ausgetauscht. Wer aufmerksam zuhört und interessiert nachfragt, kann dabei einiges über die Geschichte der Vorfahren in Erfahrung bringen. Und manchmal kommt der Wunsch auf, etwas davon festzuhalten, um es weitergeben zu können. Meine Oma und ich öffnen dazu neben Fotoalben immer den „Koffer“ mit alten Dokumenten, unter denen wir sogar einen alten Stammbaum entdeckten.

wikitreewidget

Screenshot: Widget mit Baumdarstellung

Ein mögliches Tool für die Familienforschung ist WikiTree, ein freies Genealogie-Wiki. Neben der Sammlung von genealogischen Informationen und der Erarbeitung von Stammbäumen stellen die Widgets ein spannendes Tool für Webbastler dar: Über einen generierten Code können verschiedene genealogische Darstellungen in ein Wiki, ein Blogpost oder andere Webseiten eingebettet werden. Der aktuelle Stand der Daten wird über den Code automatisch aus WikiTree abgerufen.

Wir wünschen Euch einen guten Start in das kommende Jahr

Eure Zukunftsentwickler

30. Dezember 2016 at 11:05 1 Kommentar

ZW-Tool – Periscope

periscope

Screenshot: „Ocean drone scope ☀️“ by BRANDEE

Periscope ermöglicht die Echtzeitübertragung von Videos auf andere mobile Endgeräte oder stationäre Computer. So ergibt sich eine Vielzahl spannender Anwendungsmöglichkeiten: Live-Berichterstattungen von kulturellen, politischen oder religiösen Veranstaltungen, Reise-Vlogs oder Koch-, Comedy- und Talk-Shows. Beliebt sind sogenannte „drone scopes“, bei denen Luftaufnahmen von einer Drohne aus übertragen werden.

Angemeldete Mitglieder können die Funktionen des sozialen Netzwerks nutzen. Besonders reizvoll ist die Möglichkeit, während einer Videoübertragung Kommentare oder Fragen zu formulieren. Diese werden direkt in den Videostream eingeblendet und können vom Filmenden oder anderen Zuschauern beantwortet werden.

Wir wünschen Euch frohe Feiertage und eine schöne Zeit

Eure Zukunftsentwickler

24. Dezember 2016 at 09:31 Hinterlasse einen Kommentar

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