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Auf Wuppen 11 folgt Wuppen 11.2

Gastbeitrag von Iris Haffner, Zukunftsentwicklerin

Nach dem ersten Workshop der Zukunftswerkstatt im Januar, war 4 Wochen nach dem 100. Bibliothekartag in Berlin wieder ein Treffen der Zukunftsentwickler angesetzt.  Das CVJM in Wuppertal bot einen fantastischen Rahmen für den 2 Workshop. Zehn Teilnehmer mit unterschiedlichen Fachhintergründen brachte der Drang, die Zukunft im Bildungs- und Kulturwesen mitzugestalten, am zweiten Juliwochenende in die Stadt der Schwebebahn.

Gruppenbild_Wuppen11.2

Unsere Zukunftsentwickler bei Wuppen11.2

Nach der Kennenlernrunde im Wuppertaler Brauhaus konnten sich die Teilnehmer des Workshops,  Andreas, Bernd, Chris D., Chris M., Cordula, Iris, Julia, Marion, Stephanie und Petra voller Elan in die Arbeit vertiefen.

Zum Technologieradar, zur Roadshow und zu vielen anderen Aktivitäten gab es neue Infos und Vorschläge … die wir auch publik machen, sobald alles spruchreif ist 😉

Die Präsentation der Zukunftswerkstatt im Saal Paris während des Bibliothekartages, so wurde uns mehrfach von unabhängiger Seite versichert, war eine Bereicherung der Veranstaltung und inzwischen vom Bibliothekartag nicht mehr wegzudenken … nach unserem 1. Auftreten 2009 ein toller Erfolg.
Natürlich war Hamburg als nächster Gastgeber des Bibliothekartages ein Punkt auf der Workshop-Agenda.

Während des Bibliothekartags wurde beschlossen, dass sich der Verein nach der ersten “Findungsphase” jetzt auch nach Außen öffnet – will heissen: man kann endlich Vereinsmitglied werden! Geht bereits in Startposition: Nähere Infos zu “Wie werde ich Vereinsmitglied” bzw. “Wie werde ich Zukunftsentwickler” folgen demnächst!

Der einzige Wermutstropfen an diesem Wochenende war, dass die deutsche Frauen-Fußballnationalelf trotz unseres Anfeuerns ausgeschieden ist…

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13. Juli 2011 at 09:55 Hinterlasse einen Kommentar

Die VisionenKlause – lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf…

Gemeinsam mit Jochen Dudeck und Prof. Tom Becker und seinen Studierenden des Seminars „Bibliotheken für die Zukunft – Zukunft für die Bibliotheken“  an der FH Köln, läd die Zukunftswerkstatt Sie in diesem Jubiläumsjahr zu einem Blick in die Zukunft ein. Lesen Sie dazu den Gastbeitrag von Kirsten Groth, Studierende an der FH Köln:

Die Zukunft. Etwas, das man manchmal gern verdrängt, zeitweise begrüßt und das meistens doch irgendwie anders kommt, als man denkt. Sei es George Orwell mit 1984 oder Douglas Adams mit „Per Anhalter durch die Galaxis“ – jeder hat so seine eigenen Ansichten davon, was geschehen wird und dies kann durchaus sehr gegensätzlich sein.

Machen Sie es sich bequem und lassen auch Sie Ihren Visionen freien Lauf! Ob Sie sie aufschreiben, auf Video festhalten oder sprachlich formulieren möchten ist dabei völlig Ihnen überlassen – uns interessiert, was Sie denken: Wie fühlt sich die Zukunft für die Bibliotheken an? Wie sieht die Bibliothek von morgen aus? Welche Medien kann man entleihen, gibt es physischen Bestand? Was ist mit den Mitarbeitern, der Technik, der Informationskompetenz und – vor allem – den Kunden, Dienstleistungen und Angeboten der Einrichtung?

Werden Sie aktiv und geben Sie sich und anderen neue Impulse – die Zukunft ist zum Greifen nah: Es liegt an Ihnen, ob Sie Zuschauer des Geschehens bleiben oder mit uns die Zukunft aktiv gestalten!!

Treffen Sie uns ab dem 7. Juni live auf dem Bibliothekartag in Berlin – Wir sehen uns in Raum Paris!!

verfasst von: Kirsten Groth, Studierende an der FH Köln

(im Rahmen des fakultativen Seminars „Bibliotheken für die Zukunft – Zukunft für die Bibliotheken“ bei Prof. T. Becker, FH Köln)

Die VisionenKlause is sponsored by

3. Juni 2011 at 10:12 1 Kommentar

Smartphone-Happening #bibtag11

Hast du ein Smartphone und kannst nicht mehr ohne dieses kleine Wunderding arbeiten und leben? Benutzt du eine App so gut wie jeden Tag?

Dann zeig sie uns und anderen!

Auf dem Smartphone-Happening der Zukunftswerkstatt am Dienstag, 07.06.2011 von 16:00 bis 18:00 Uhr auf dem 100. Bibliothekartag in Berlin.

Wir (Dierk Eichel und Edlef Stabenau) laden euch ein, vergnüglich die neusten und heißesten Apps auszuprobieren und selber zu zeigen.
Natürlich sind auch alle Smartphoneskeptiker eingeladen sich von den immer-online Aufmerksamkeitsmaschinchen anstecken zu lassen. Eure Lieblingsapplikationen sowohl für Smartphones als auch für Tablet-Computer werden zum Anfassen vorgestellt.

Seid dabei, auf dem Smartphone-Happening der Zukunftswerkstatt, ob nun zum Fachsimpeln, dem Blick über den Bildschirmrand oder der ersten Berührung. Ihr werdet es eventuell nie mehr loslassen wollen.

Edlef Stabenau

2. Juni 2011 at 08:00 4 Kommentare

„Cycling for Libraries“ @Zukunftswerkstatt

Wir freuen uns sehr, die (finnischen) Kollegen und Initiatoren der 1. Cycling Unconference „Cycling for Libraries“ Jukka Pennanen und Mace Ojala am Dienstag ab 14:00 h auf unserem Stand begrüßen zu können, wo sie über ihre Erfahrungen auf ihrer Radtour von Kopenhagen nach Berlin sprechen werden. Mace Ojala wird die Ergebnisse „seiner Aufgabe“ während der Radtour präsentieren und sicher viele tolle Erlebnisse im Gepäck haben von den 650 km rollender Unconference. Wenn Sie mehr zu der „Aufgabe“ von Mace Ojala wissen möchten lesen Sie einfach direkt weiter, was Mace selbst dazu erzählt:

Cycling for libraries is an unique bicycling conference for librarians, and library lovers. A group of (almost) 100 librarians will start from Copenhagen on 28th of May, and after a 650km journey to Berlin will merge to the 100th Deutscher Bibliothekartag.

It is not just a pleasurable joyride through the absolutely beautiful countryside of Denmark and Germany. Cycling for libraries is a hardcore conference for library professionals, and other people close to the profession. The theme is „Librarians on the move“ and topics include Open Data, library as a public space, communication with library-users, library as an export product, extending our skills and the role of libraries in rural areas. The format of the (un)conference is special: minimal auditorium sessions and minimal amount of powerpoints. Networking, discussions, workshops and staying on the move are much more important.

As part of the concept, the participants get some homework. They must formulate themselves a personal task or a challenge, for which they must find a solution during Cycling for libraries.

Quelle: Mace Ojala

We, the organizers of Cycling for libraries are no exception – we get the same homework too. As my personal task, i have chosen to try to identify four different game-mechanics that operate in the library. My task is based on the view that humans are curious, reward-driven animals. Analyzing and adjusting „game rules“ fascinates me. An example of such ruleset are library user regulations, and how they affect the behaviour of people and organizations too. I’m strongly inpired by the idea of „gamification“, and the work of Jane McGonigal.

I am really looking forward to presenting my findings and the process itself at the 100th Deutscher Bibliothekartag in Berlin, with big thanks to Zukunftwerkstatt. See you there!

Mace Ojala

Thank you Mace! We are looking forward to see you in Berlin!

Wer die Anmeldung für die Radtour verpasst hat, kann sich hier noch für das „Berlin Seminar“ am Montag anmelden. Dieses 1-tägige BarCamp steht unter dem Motto Traditionen im Wandel – Bibliothekare in Bewegung und wird im Zuse-Institut in Berlin-Dahlem stattfinden. Oder Sie kommen am Dienstag um 14:00h in den Raum Paris um sich von den Erlebnissen und Ergebnissen berichten zu lassen und mit den Initiatoren direkt ins Gespräch kommen zu können.

Danksagung:

Nur durch die Unterstützung unserer Spender und Sponsoren, die uns den Freiraum für unsere Aktivitäten schaffen, ist es möglich ein so interessantes Programm mit spannenden Gästen anzubieten. Wir möchten uns ganz besonders herzlich für die Unterstützung bedanken bei:

16. Mai 2011 at 09:15 2 Kommentare

Wuppen11

Der 1. Zukunftsentwicklerworkshop

Vereint durch den Wunsch, die Arbeit der Zukunftswerkstatt tatkräftig zu unterstützen, reisten neun Kollegen aus denkbar unterschiedlichen Einsatzbereichen und Fachhintergründen zum weltersten Zukunftsentwicklerworkshop ins Bergische an. Das von Julia Bergmann perfekt vorbereitete Wochenendseminar fand vom 21.-23.1.2011 im CVJM in Wuppertal statt. Dass droben auf einem Berg just an diesem Wochenende alles tief verschneit war, unterstrich den Charakter einer Klausurtagung ganz wunderbar.

Ein fröhlicher Kennenlernabend inklusive feierlicher Schlüsselband-Verleihung durch Julia an jeden neuen Zukunftsentwickler, der die Schwelle zur “Pinte” übertrat, bildete den Auftakt für ein produktives und spannendes Wochenende, an dem Julia, Christoph, Cordula, Petra, Iris, Wolfgang, Bernd, Jochen und Marion sich so richtig in die Arbeit knieten. Im Geiste dabei waren natürlich auch Jin und Andreas, die wir sehr vermisst haben.

Der Samstag begann mit einer Übersicht über laufende und geplante Projekte der Zukunftswerkstatt. (Es füllte sich dabei Flipchartblatt um Flipchartblatt…die “Frischlinge” fragten sich spätestens beim Mittagessen, ob Julia und Chris noch so etwas wie Privatleben haben…)

Impressionen vom Worshop der Zukunftsentwickler in Wuppertal

Ein Schwerpunkt bildete die aktuelle Planung der Aktivitäten für den 100. Bibliothekartag in Berlin im Juni 2011. Neben dem schon etablierten Smartphone-Happening werden in diesem Jahr E-Book-Reader vorgestellt. Interessierte können am Stand der Zukunftswerkstatt die verschiedenen Endgeräte testen und sich erklären lassen. Wir erkannten: viele verschiedene Events müssen zeitlich koordiniert und organisiert werden – eine lohnende, aber komplexe Aufgabe!

Am Nachmittag vertieften wir die Materie und diskutierten Kernpunkte der Planung, bis der Kopf rauchte. Da kam das abendliche körperliche Ausgleichsprogramm sehr gelegen:: Kegeln! Sonst nur an der Wii gespielt, durften einige Teilnehmer endlich die Real-Life-Version ausprobieren und in den Kollegen schlummernde Talente entdecken. Eine Mords-Gaudi, die ab jetzt bei jedem Entwickler-Treffen eingeplant werden sollte!

Frisch ausgeschlafen ging es am nächsten Morgen an den Feinschliff, der die virtuelle Zusammenarbeit der Zukunftsentwickler bis zum nächsten Treffen sehr vereinfachen wird. Alle Anwesenden genossen den Gedankenaustausch sehr und stellten zahlreiche Gemeinsamkeiten fest.

Die Zeit verging wie im Fluge, so dass wir schließlich nach zweieinhalb produktiven Tagen frisch motiviert und gestärkt wieder unsere jeweiligen Hauptbeschäftigungsstätten aufsuchten.

Bleibt zu wünschen, dass sich viele weitere Zukunftsentwickler und Zukunftshelfer finden, so dass die Initiative der Zukunftswerkstatt weitere Kreise ziehen und Veränderungen anschubsen kann. Das nächste Zukunftsentwicklertreffen (“Wuppen11”) ist für Juli – wieder im gut erreichbaren Wuppertal – geplant 😮

Wir sind gespannt und freuen uns auf Zuwachs!

31. Januar 2011 at 17:48 Hinterlasse einen Kommentar

Gastbeitrag: „The Future of Gaming – eine Wolke voller Spiele!?“ von Cordula Nötzelmann

Bibliotheken und Computerspiele – zwei Begriffe, die gegenwärtig noch nicht unmittelbar miteinander in Verbindung gebracht werden. Für den einen sind Games – dank der häufig polemisch geführten öffentlichen Debatte – der Inbegriff des Bösen und der natürliche Feind des Bildungsauftrags, für eine wachsende Zahl von heranwachsenden und bereits erwachsenen Menschen jedoch ein selbstverständlicher Teil ihres Alltagslebens, der im Medienangebot einer Bibliothek anzutreffen erwartet wird.

Dort werden – je nach Nachfrageorientierung – Computergames zwar in Form physischer Ausleih-Bestände bereit gehalten; die Zahl der Bibliotheken, die medienpädagogisch begleitete Veranstaltungen mit Games in ihre Programmarbeit (1) aufgenommen haben, ist in Deutschland jedoch recht übersichtlich. In diesem Zusammenhang ist die Rede häufig von Serious Games, also Spielen, die den Zweck der spielerischen Vermittlung von Lerninhalten verfolgen und nicht dem puren Freizeitspaß dienen.

Wenn man die Anerkennung der Relevanz von Computerspielen für das Medienangebot und die Programmarbeit von Bibliotheken an dieser Stelle vorausgesetzen darf, lohnt es sich, den Aspekt des Zugangs zu Games näher zu betrachten, der sich zur Zeit grundlegend zu wandeln scheint.

Während die neue Generation von Konsolenspielen auf immer weniger Hardware angewiesen ist, verzichtet der vor rund zwei Monaten in den USA gestartete und für Furore sorgende Streamingdienst Onlive ganz darauf, den Gamern die Anschaffung immer leistungsfähigerer PCs bzw. Konsolen zuzumuten. Man braucht einen Rechner mit Breitband-Internetverbindung und einen Account – und per Cloud Computing (2) kann man sich – nach Installation einer kleinen Applikation und für einen monatlichen Pauschalbetrag – in eine dezentral auf Onlive-Servern liegende Spielebibliothek begeben. Die Produkte aller großen Spielehersteller sind bei dem neuen Anbieter zu finden oder werden es perspektivisch sein. Der Spiegel (3) bringt es auf den Punkt:

Computerspielen so einfach wie Fernsehen – das verspricht der neuartige Videogames-Abodienst Onlive, der auf der Spielemesse Electronic Entertainment Expo (E3) offiziell in den USA gestartet ist. Die Firma aus Palo Alto in Kalifornien bietet das Streaming von Spielen aus dem Internet an. Eine Idee, die die Games-Branche revolutionieren könnte – wenn sie funktioniert.

Der Dienst wurde mittlerweile mehrfach auf Performanz bei großen Datenmengen, besonders im Hinblick auf unerwünschte Zeitverzögerungen bei rasch erforderlichen Spielzügen, aber auch auf Angebotsbreite und -tiefe getestet (4). Die Vor- und Nachteile des Streamingdienstes werden im Web 2.0 umfangreich kommentiert (5) – allein die Suche auf Twitter (6) wirft fast minütlich neue Kommentare und Demos – hauptsächlich aus den USA und Asien, aber auch aus Europa – aus.

Auch hierzulande ist man mittlerweile auf die neue Zugangsmöglichkeit zu den sonst nur auf CD oder DVD erhältlichen Computergames aufmerksam geworden, allerdings nicht von seiten der Bibliotheken. Dass der vernetzte Online-Zugang zu medialen Inhalten gegenüber einer bestandsorientierten lokalen Datenhaltung als Aufgabe von Bibliotheken zunehmend an Bedeutung gewinnt, wäre dabei keine neue Erkenntnis: Bibliotheken bieten eBooks zum Download – ob kommerziell oder Open Access – an, kaufen Lizenzen für die elektronischen Ausgaben bzw. Archiven von Zeitschriften, investieren in Datenbankangebote – nichts anderes wäre nun dank neuer Vertriebsmodelle wie das von Onlive auch für die Bereitstellung von Computergames denkbar.

Bibliotheken mit einem Spiele-Angebot haben häufig mit technischen Hürden zu kämpfen: Große Spielehersteller belegen viele ihrer Produkte mit einem Kopierschutz, der für den kommerziellen Vertrieb Sinn machen mag – für den Ausleihbetrieb in einer Bibliothek wird das Spiel jedoch dadurch unbrauchbar, denn Online-Registrierungen funktionieren beispielsweise nicht öfter als fünf Mal, für weitere Installtationen an weiteren Nutzer-PCs ist das Lizenzmodell nicht vorgesehen. Die Anschaffung der oftmals hochpreisigen Produkte fällt damit für Bibliotheken aus, auch wenn die Spiele gerade topaktuell und die Nachfrage extrem hoch ist.

Sollte sich die neue Art des Spielens “in der Wolke” durchsetzen, könnte nicht heute oder morgen, aber vielleicht übermorgen ein Onlive-Abo der Bibliothek

* dies den großen Anteil bisher nicht erschlossenen Bevölkerungsgruppe von Computerspielern, also auch zukünftigen Steuerzahlern die Mitgliedschaft in der Bibliothek schmackhaft machen

* es der Bibliothek ersparen, in einen Bestand zu investieren, der zwangsläufig immer rudimentär bleibt bzw. durch Sicherheitslücken und hohe Nachfrage dezimiert ist und darüber hinaus naturgemäss niemals alle Spielerinteressen abdecken kann

* bestehenden Onlive-Kunden es erleichtern, in der Bibliothek an Spiele-Events, z.B. Mehrspieler-Turnieren, teilzunehmen.

Onlive hat angekündigt (7), seinen Streamingdienst perspektivisch auf das mobile Web, zunächst auf iPhone und iPad auszuweiten. Darüber, welche wirtschaftlichen und technischen Auswirkungen das Angebot von Onlive und den zweifelsfrei noch nachziehenden Alternativanbietern auf die herkömmlichen Vertriebswege, den Einzelhandel oder auch die Langzeitarchivierung des Kulturguts Computerspiel haben wird (8), gibt es zahlreiche Spekulationen. Bibliotheken könnte das Modell aus praktischer Sicht sicherlich kurzfristig attraktive Möglichkeiten und Problemlösungen eröffnen.

Footnotes:

(1) http://www.spieleratgeber-nrw.de/?siteid=1657
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing
(3) http://www.stern.de/digital/spiele/spiele-abodienst-onlive-auf-der-e3-daddeln-direkt-aus-der-steckdose-1574829.html
(4) http://www.casadopainatal.com/v/jG6Ahg_d_BU und http://arstechnica.com/gaming/news/2010/07/onlive-gets-tested-playable-but-not-ideal.ars
(5) http://www.gamersglobal.de/meinung/onlive-schoene-neue-welt
(6) https://twitter.com/#search?q=onlive
(7) http://news.preisgenau.de/onlive-games-on-demand-streaming-bald-auch-fur-iphone-und-ipad-10174.html?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter
(8) http://www.digitalgamearchive.org/home.php

Literatur und weitere Links:

Buzinkay, Mark (2008): eGaming in Bibliotheken. Einführender Ratgeber. Praxis 2008. Online verfügbar unter http://www.buzinkay.net/texte/egaming.pdf

Marr, Ann Christine; Kaiser, Ronald (2010): Serious Games für die Informations- und Wissensvermittlung. Bibliotheken auf neuen Wegen. Hochschule der Medien, Masterarbeit u.d.T.: Marr, Ann Christine: Einsatzbereiche und Potential von Serious Games–Stuttgart, 2009. Wiesbaden: Dinges & Frick (BIT onlineInnovativ, 28).
http://www.b-i-t-online.de/daten/BIT_Innovativ_28_Auszug.pdf

Neiburger, Eli (2007): Gamers– in the library?! The Why, What, and How of Videogame Tournaments for All Ages. Chicago: American Library Association.

spielbar.de – Beurteilungen von Computerspielen. Online verfügbar unter http://www.spielbar.de/neu/

Weitere Links unter http://www.delicious.com/cordula/games

Onlive im Netz:

http://www.onlive.com/
http://blog.onlive.com/
http://twitter.com/onlivegames
http://www.youtube.com/user/OnLive

http://www.facebook.com/OnLive

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Das Team der Zukunftswerkstatt bedankt sich ganz herzlich bei Cordula Nötzelmann für diesen Gastbeitrag. Möchtest Du auch einen Gastbeitrag auf unserem Blog verfassen? Dann melde dich bei uns unter: christoph.deeg@zukunftswerkstatt.org

11. August 2010 at 15:14 3 Kommentare

Gastbeitrag: „Zukunftsmusik der Gegenwart“ von Marion Weiß

Auf der Leipziger Buchmesse suchte ich intensiv nach Möglichkeiten, möglichst viele verschiedene e-Book-Reader auszuprobieren. Das gestaltete sich schwieriger als erwartet, denn kein Unternehmen machte großes Aufhebens vom neuen Zeitalter des Lesens – obwohl amazon nach dem letzten Weihnachtsfest doch stolz verkündet hatte, mehr e-Books als Bücher verkauft zu haben! (Ein bisschen weniger nachdrücklich wurde erwähnt, dass sich die Zahl auf die Weihnachtsfeiertage bezog – das heißt, dass die konsuminteressierte Kundschaft also vielleicht einfach die Gelegenheit beim Schopfe nahm, zum soeben geschenkten „Kindle“-Reader nun rasch ein paar Titel zu ordern.)

Am angekündigten Stand von Sony Music Entertainment fanden sich Hörbücher der „???“ (Drei Fragezeichen)- kein Sony, kein Sony Reader. Das wurde selbstverständlich gleich mit einen dicken Punkt für Ironie belohnt und ich machte mich auf, den „´txtr“ aus Berlin zu entdecken. Tatsächlich bietet die txtr GmbH ein Konzept, das für wissenschaftliches Arbeiten sehr interessant ist: Es gibt die txtr-community, auf der angemeldete Mitglieder an gemeinsamen Projekten arbeiten können: So besteht z.B. die Möglichkeit, eigene Texte einzustellen, anderen Zugriffsrechte darauf zu erteilen und sich darüber auf der txtr-Plattform auszutauschen. Auf der Messe irrlichterte ich allerdings eine Weile vergebens um den Block, in dem sich der txtr-Stand befinden sollte. Dann stellte sich heraus, dass der Stand sehr klein war und eine Ansammlung von ca. acht Personen davor bereits genügte, ihn praktisch unauffindbar werden zu lassen.

Letztenendes gelang es mir, insgesamt acht verschiedene e-Book-Reader ausfindig zu machen und auszuprobieren. Außer dem txtr und dem Reader von Hexaglot fand ich die Geräte nicht bei den Herstellern, die– siehe Sony – eben durch Abwesenheit glänzten. Und deshalb möchte ich technische Details (die sich rasant verändern) hier auch vernachlässigen und mich konzeptionellen Unterschieden widmen. Denn der gern angestellte technische Vergleich lässt außer Acht, was beim Kauf eines Gerätes ausschlaggebend sein sollte: Kann es das, was es für mich tun soll?

Bei eBook-Readern kommt es entscheidend darauf an, wie, wie viel und aus welchem Anlass man liest. Ist es der reine Zeitvertreib bei der täglichen S-Bahnfahrt zur Arbeit? Oder wird auf professioneller Basis gelesen, mitunter mehrere Titel parallel? Liest man überwiegend kürzere Abschnitte und schätzt die Abwechslung oder vertieft man sich? Arbeitet man wissenschaftlich, so dass der Austausch mit Kooperationspartnern Teil der Arbeit ist? Ist Lesen genug oder streicht man gern im Text herum und macht ihn sich so zu eigen? Will man eigene Notizen verfassen, die das Gerät am besten auch erkennen sollte?

Für diese Anforderungen gibt es Lösungen. Grundlegend ist die Unterscheidung vom umfangreichen, häufigen, langen Lesen gegenüber dem Lesen als „Kurzzeittätigkeit“. Im ersten Fall empfiehlt sich das digitale Lesen mit einem eigens dafür konzipierten Reader – demgegenüber steht das Lesen mit einem Smartphone. Die „hauptberuflichen“ Reader verwenden die sogenannte eInk-Technologie. Die Darstellung im Display orientiert sich klar am papiernen Text-Vorbild. Das heißt, dass auch die Bildschirme der eBook-Reader nicht hintergrundbeleuchtet sind. Dadurch soll es möglich sein, an diesen Geräten auch über mehrere Stunden ermüdungsfrei und augenschonend zu lesen. (Jeder weiß, wie man sich nach ein paar Stunden am PC-Bildschirm fühlt) Aufladen muss man das Gerät auch nur selten, da Energie nur bei Aktivitäten (wie z.B. dem Umblättern) verbraucht wird – nicht beim Anzeigen des Textes. Allerdings können keine Farben abgebildet werden – ob das ein Nachteil ist, hängt aber vom gewünschten Gebrauch ab. Die gut bebilderte Ratgeberliteratur ist hier aber tatsächlich nicht so gut aufgehoben.

Smartphones dagegen können Farben abbilden – aber in der Regel machen die Akkus nicht allzu lange mit und das Lesen strengt durch die Hintergrundbeleuchtung die Augen an. Auch sind die Displays noch kleiner als bei den eBook-Readern, was nicht unbedingt zum ausschweifenden Lesen einlädt. Die Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig hat mit der Folkwang Universität Essen ein Projekt („Zenodot“) auf den Weg gebracht, mit dem Texte speziell für Smartphones gestaltet werden sollen. Von japanischen Handyromanen hat manch einer sicher schon gehört, so dass an dieser Stelle möglicherweise aus der Technologie eine neue Art Literatur oder Literaturdarstellung entstehen wird. Das bleibt abzuwarten und man sollte vielleicht klarer zwischen e-Book-Readern, die nahe am klassischen Lesen funktionieren und Smartphone-Readern unterscheiden.

Für beide Richtungen bedauerlich ist die derzeitige Strategie der Verlage, ihre Inhalte rigide mit Kopierschutz zu versehen. Sie ist durchaus verständlich, obwohl auf der Buchmesse zugleich häufig die Erkenntnis ausgesprochen wurde, dass man doch bei der Musikindustrie gesehen hat, wohin das rigide Abschotten führt. Und ehrlich gesagt: Ich sträube mich, bei allem Interesse, auch dagegen, Geld für ein Produkt zu bezahlen, das dann nicht wirklich mir gehört.

Zum Abschluss ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Liebe Verlage, ich habe den Wunsch, in Verbindung mit einem klassischen Buch für einen Aufpreis den Zugang zu diesem Buch als eBook mitkaufen zu können. Denn ich lese gern parallel und wenn ich unterwegs bin, habe ich stets mehrere Bücher dabei, die ordentlich Gewicht haben. Statt dessen könnte ich dann meine aktuellen drei oder fünf Titel auf meinen Reader laden und mitnehmen, die physischen Bücher bleiben hübsch zu Hause und die kleine Tasche reicht. Das wird es geben? Ja?! Danke!

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Das Team der Zukunftswerkstatt bedankt sich ganz herzlich bei Marion Weiß für diesen Gastbeitrag. Möchtest Du auch einen Gastbeitrag auf unserem Blog verfassen? Dann melde dich bei uns unter: christoph.deeg@zukunftswerkstatt.org

7. April 2010 at 12:16 1 Kommentar

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