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Umfrage zum Stellenwert von Gaming und Web2.0 in Kultur- und Wissensinstitutionen – Teil II: Archive

Liebe Leser,

vor ein paar Tagen haben wir eine Umfrage zum Thema Stellenwert von Gaming und Web2.0 in Kultur- und Wissensinstitutionen durchgeführt. Dabei haben wir von einigen Lesern erfahren, dass sie viel lieber eine Umfrage mit der gleichen Fragestellung aber jeweils bezogen auf bestimmte Kulturbereiche bzw. Institutionen hätten. Diesem Wunsch möchten wir natürlich entsprechen. Uns ist bewusst, dass es bei bestimmten Institutionen nicht leicht fällt, das Web 2.0 und Computerspiele als wichtigen Teil des Tagesgeschäfts anzusehen. Uns geht es aber nicht alleine um eine Beschreibung eines Status Quo bzw. der Gegenwart. Vielmehr möchten wir Euch animieren, über die vielfältigen Chancen und Möglichkeiten die sich für die Kultur- und Wissensvermittlung ergeben, nachzudenken.

Deshalb möchten wir Euch auch bitten bzw. motivieren, über die Kommentarfunktion Eure Ideen und Gedanken zu den jeweiligen Institutionen zu äußern. Wir freuen uns auf Eure Gedanken, Ideen und Kritiken. Vielleicht kennt Ihr ja auch ein paar Best-Practice-Beispiele oder könnt aus Euren Arbeitsalltag berichten?

Wir beginnen diese Umfrageserie mit den Archiven. Diese Institutionen werden sehr selten im Zusammenhang mit Computergames und dem Web 2.0 genannt. Dabei stehen Sie für eine riesige Menge an spannenden Inhalten.

Wir freuen uns über eine rege Beteiligung…

13. August 2010 at 22:23 Hinterlasse einen Kommentar

Was Kultur- und Wissensinstitutionen vom Fußball lernen können – Teil 1

Liebe Freunde der Zukunftswerkstatt,

die heiße Phase der Fußball-Weltmeisterschaft hat begonnen und wir möchten diesen Umstand nutzen um mit einer kleinen Serie zum Thema „Was man als Kultur- und Wissensinstitution vom Fußball lernen kann“ zu beginnen.

Dabei möchten wir Themengebiete wie Web 2.0, Gaming und Marketing aus der Sichtweise des Fußballs beleuchten. Natürlich seit Ihr alle herzlich eingeladen, zu kommentieren oder Gastbeiträge zu verfassen.

Im ersten Teil unserer kleinen Serie soll es um die berühmte Frage gehen, was das Web 2.0 eigentlich ist? Diese Frage wird uns immer wieder gestellt und auch in unseren Seminaren und Vorträgen reden wir darüber.

Es gibt viele verschiedene Wege das Web 2.0 zu beschreiben und genauso viele Visualisierungen. Ich möchte aber eine völlig neue Form der Darstellung des Web 2.0 ausprobieren:

Was sehen wir auf diesem Bild? Das Stadion von Eintracht Braunschweig. Eintracht Braunschweig ist ein sehr faszinierender Verein. Sie haben die Trikotwerbung erfunden (Jägermeister) und waren sogar schon Deutscher Meister. Heute spielt die Manschaft in der dritten Liga – und trotzdem ist das Stadion voll. D.h. der Verein hat es geschafft, eine sehr große Zahl von Menschen an sich zu binden.

Das Stadion an sich, also der Raum bzw. die Plattform ist nicht von Bedeutung (liebe Braunschweig-Fans: ich weiß für Euch ist es ein Tempel) Das Leben im Stadion entsteht aber zum Einen durch das Spiel bzw. die Spieler und zum Anderen durch die Fans. Es sind die Menschen, die ins Stadion gehen, die dieses Bild füllen. Anders ausgedrückt: ein Fußballspiel ist multipler user-generated-content.

Genauso verhält es sich beim sog Web 2.0. Die Plattformen, Communities, Wikis, also alle die vorhandenen Technologien sind an sich völlig nutzlos. Sie werden erst durch die Aktivitäten der User interessant. Es sind die User, die das Internet mit ihren Inhalten füllen, sich austauschen, teilen, kopperieren und interagieren. Vielleicht sollten wir nicht das Web sondern die Web sagen. Denn das Web 2.0 sind die Menschen. Das Web 2.0 – und das ist etwas, was wir von der Zukunftswerkstatt immer wieder betonen – ist weniger Technologie als vielmehr Kultur.

Was bedeutet das?
Wenn wir akzeptieren, dass das Internet von Menschen nicht nur gemacht wird sondern ohne sie schlichtweg nicht existieren könnte, dann fällt es leichter zu verstehen, dass das Internet viel weniger virtuell als vielmehr real ist. Es steht nicht in Konkurrenz zum wirklichen Leben sondern ist Teil davon. So wie Fußball auch nicht im Gegensatz zu meinen anderen Aktivitäten steht sondern ein Teil davon ist.

Wenn wir also in Zukunft über die Frage diskutieren, ob Kultur- und Wissensinstitutionen Teil des Internets werden, sollten wir eher fragen, ob diese Institutionen Teil der Menschen werden möchten…

Beste Grüße

Christoph Deeg

30. Juni 2010 at 19:15 1 Kommentar

Visualisierung und Youtube – Digitale Langzeitarchivierung als Cartoon

Ein der zentralen Fragen der Kultur- und Wissensvermittlung ist die nach der Visualisierung von Inhalten. Textbasierte Informationsvermittlung wird erweitert durch neue Visualisierungstechnologien wie z.B. Film oder Computergames. Schon mit dem Aufkommen des Medium Film und inbesondere der Cartoons wurde versucht, wichtige Informationen über diesen neuen Kommunikationskanal zu vermitteln.  Ein Beispiel aus den 40er Jahren findet Ihr hier. In diesem Zusammenhang erscheint es sinnvoll die Lektüre von Lev Manovich „The Language of New Media“ zu empfehlen.

Im vorliegenden Fall wird anahnd eines Cartoons beschrieben, warum digitale Langzeitarchivierung notwendig ist, und was man dabei beachten sollte. Und es macht nebenbei noch richtig Spass…

Liebe Grüße

Christoph Deeg

6. Mai 2009 at 09:16 Hinterlasse einen Kommentar

Bundesarchiv: 100.000 Bilder für Wikipedia

Das Bundesarchiv spendet 100.000 Bilder an die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Mit dieser Kooperation werden wichtige Kulturgüter für alle Menschen zugänglich gemacht. Mehr zum Thema findet Ihr hier.

9. Dezember 2008 at 16:11 Hinterlasse einen Kommentar

Onlinekommunikation und Körpersprache

Eine der wesentlichen Fragen bei der Entwicklung von zukünftigen Tools zur Vermittlung von Onlineinhalten ist, wie Körpersprache dargestellt werden kann. Der User der Zukunft wird neben dem mobilen Zugriff auf das Internet auch nach Formen und Personen suchen die Ihm durch das Wirrwar des Internets führen. Ein Beispiel dafür ist Ms. Dewey von Microsoft. Ein anderer Ansatz ist Stella der Stabi Hamburg. In kaum einem Segment wachsen Web2.0 und Computergames so schnell zusammen wie im Bereich der Onlinekommunikation. Und in keinem Bereich ergeben sich soviele Möglichkeiten für wissenschaftliche und öffentliche Bibliotheken. Das Projekt Cubo zeigt deutlich, dass es viele spannende Ansätze gibt, die auch noch Spass machen.

Christoph Deeg

28. Oktober 2008 at 15:31 Hinterlasse einen Kommentar

„Laurin“ fertig

Endlich ist es soweit. Laurin ist fertig. Die Firma Outline Development hat in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Siegen das Computerspiel herausgebracht. Das Spiel versucht Computergames und Lernkonzepte auf erfrischende Art und Weise zu verbinden. Sicherlich ein weiterer Schritt im Bereich Wissensvermittlung durch neue Medien. mehr zum Spiel – das übrigens richtig Spass macht – gibt es hier

Christoph Deeg

28. Oktober 2008 at 15:19 Hinterlasse einen Kommentar

EVA-Tagung

Vom 12.- 14. November findet in Berlin die EVA Tagung statt. EVA steht für „Electronic Imaging and Visuall Arts“. Das Interessante an dieser Veranstaltung ist die Tatsache, dass die Themenbereiche über die Grenzen von Institutionen und Unternehmen hinweg diskutiert werden. Genaue Informationen findet Ihr hier

1. Oktober 2008 at 13:55 Hinterlasse einen Kommentar

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