Autor-Archiv

Tool der Woche – Krankheit

Unser allerneuestes Tool gibt es eigentlich schon recht lange und in verschiedenen Versionen – Krankheit. Krankheit ist ein Universaltool und läuft auf allen gängigen Plattformen. Der Einsatz von Krankheit kann recht spontan sein, so auch in unserem heutigen Beispiel.

Mal den Spaß beiseite. Da wir, wie einige wissen, unsere „Tool der Woche“-Artikel eher selten vorproduzieren und somit beim schreiben die bestmögliche Aktualität erreichen wollen, kommt es leider auch in seltenen Fällen dazu, dass der Autor, der sich am Anfang der Woche noch enthusiastisch ans Recherchieren gemacht hat, kurz vor Fertigstellung des Artikels erkrankt. Das ist eher unschön, aber nicht zu ändern. Und wenn sich dann ein anderer Autor an den Artikel setzt und ihn versucht kurzfristig zu vollenden, kann es leider zu Komplikationen kommen, die den Artikel zum Schluss seltsam aussehen lassen. Also haben wir beschlossen, in diesem Fall die Qualität vor die Quantität zu stellen und keinen richtigen Artikel zu schreiben. Dem Autor wünschen wir natürlich an dieser Stelle eine gute und schnelle Genesung.

Und euch/Ihnen wünschen wir einen schönen Tag der deutschen Einheit!

3. Oktober 2014 at 12:15 1 Kommentar

Tool der Woche – Bitly

Man möchte einen Link auf Twitter oder Facebook posten, dieser ist aber zu lang und sehr kryptisch? Abhilfe kann da das verkürzen der Linkadresse bieten. Einer dieser Kurz-URL-Dienste ist Bitly. Dieser Dienst hinterlegt den eigentlichen Link auf seiner Seite, zu der man über den Kurzlink geleitet wird. Als Seitenaufrufer merkt man dies nur durch eine sehr kurze Verzögerung.

bitly

Ohne Account erstellt der Dienst selbstständig einen Kurzlink.

Aber mit Bitly bekommt man nicht nur einen kürzeren Link, wenn man sich kostenfrei einen Account erstellt, kann man diesen auch noch individuell im Aussehen beeinflussen. Zudem bleibt die Weiterleitung im Gegenstand zur Kurzlinkerstellung ohne Account zeitlich unbegrenzt erhalten.

Mit Anmeldung beim Dienst kann man den Kurzlink verändern.

Mit Anmeldung beim Dienst kann man den Kurzlink verändern.

Wenn man einen Kurzlink abgespeicher hat, kann man ihn noch nachträglich verändern und sich auch eine Statistik über die Zugriffszahlen über diese Weiterleitung ausgeben lassen.

Eine weiter Funktion, die Bitly anbietet, ist das erstellen einer Linksammlung, die man anschließend über soziale Netzwerke oder per Mail teilen kann.

 

MK

26. September 2014 at 09:00 3 Kommentare

Tool der Woche – Vine

Man behauptet, ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Doch manchmal braucht es ein Video von maximal sechs Sekunden. Und dann kommt Vine ins Spiel. Vine ist ein soziales Netzwerk, auf dem man kurze Videos hochladen kann, welche zuvor über die App (iOS/Android) aufgenommen wurden. Diese können durchgehend oder mit Schnitten sein. Das Netzwerk ist Twitter recht ähnlich, auch hier gibt es Positivbewertungen und die Möglichkeit, Videon, die einem gefallen, an seine Abonnenten weiterzuleiten (Revine-Funktion).

Ich hab in Bremen auch ein Vine gemacht:

MK

12. September 2014 at 09:00 1 Kommentar

Tool der Woche – Ingress

Dieses Mal stellen wir beim Tool der Woche ein Spiel vor – Ingress.

Es handelt sich dabei um ein seit 2012 existierendes Augmented-Reality-Game.

Lange Zeit war Ingress zu spielen ein Privileg von Android-Nutzern. Aber seit kurzem können auch iOS-Anwender auf ihren iPhones und iPads mitspielen. Gespielt wird weltweit, die App ist kostenfrei.

Weltweit sind Portale zu finden

Weltweit sind Portale zu finden

Ingress erzählt eine Geschichte, in Echtzeit. Es geht dabei um eine parallele Realität, in der eine neue Energiequelle gefunden wurde, die Exotic Matter (XM). Natürlich steht auch sofort ein Großkonzern parat, um diese Energiequelle anzuzapfen. Dargestellt wird diese durch Niantic Labs. Niantic gibt sich neutral, stellt den sog. „Agents“ (Spielern) Ingress zur Verfügung, um mit der Exotic Matter zu arbeiten und bringt jede Woche ein oder mehrere Videoreporte zum Stand der Dinge raus. Aber steckt da nicht doch mehr dahinter? Ist die Exotic Matter überhaupt gut für uns Menschen? Die Agents der Enlightened (die Erleuchteten) sind davon überzeugt, die Resistance (der Wiederstand) ist davon so gar nicht begeistert. Einige Insider brechen hin- und wieder ihr Schweigen und immer wieder gibt es seltsame Vorfälle…

Soviel zur Story. Wie bereits gesagt, das ganze läuft in Echtzeit. Sollte man jetzt erst einsteigen, ist das gar kein Problem. Es gibt reichlich Communityseiten und Blogs, auf denen man den bisherigen Storyverlauf nachlesen kann.

Im Grunde genommen geht es um die zwei Fraktionen, die gegeneinander kämpfen. Man muss für seine Fraktion Portale erobern, Resonatoren setzen, Portale verbinden und Felder bauen. Das tut man im Idealfall nicht alleine, sondern mit einigen der anderen Millionen Nutzer. Organisiert wird sich über Orts- und Gebietsgruppen seiner gewählten Fraktion auf Google+.

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Bevor man für seine Fraktion ein Portal erobern kann, muss man erst einmal den Gegner aus dem Weg räumen.

Schafft man es, ein Portal komplett von gegnerischen Resonatoren zu befreien, setzt man selber welche. Hat man acht zusammen, kann man das Portal mit anderen verbinden. Dabei darf ein sog. „Portal-Link“ keinen anderen Link kreuzen. Bildet man aus drei Portalen ein Dreieck, entsteht ein Feld. Je nach Größe dieses Feldes gibt es „Mind Units“ (MU) für die eigene Fraktion. Die Menge der MU ist entscheidend für den Fraktionswettbewerb. Der persönliche Spielantrieb entsteht durch Erfahrungspunkte („Action Points“, AP), die man mit jeder Aktion in unterschiedlicher Höhe sammelt und sei es nur das Aufladen der Resonatoren, deren Kraft alle 24h von selbst etwas nachlässt.

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Ein voll besetztes Portal.

Das Spiel hält immer wieder Neuerungen für einen bereit, die Levelanzahl, die man selbst erreichen kann, wurde erst vor kurzem, nach anderthalb Jahren, endlich von 8 auf 16 angehoben. Leider sind die Items noch nicht soweit, jetzt endet die eigene Feuer- und Resonatorenkraft noch bei Level 8. Aber das wird sich sicher noch ändern.

Aus drei verbundenen Portalen wird ein Feld.

Aus drei verbundenen Portalen wird ein Feld.

Die Portale sind nicht zufällig irgendwo in der Gegend. Sie sind von Spielern eingereicht, es handelt sich um Graffiti, Gebäude, Brunnen, Statuen usw. Und es werden immer mehr. Ist man neu einer Stadt und läuft nur von Portal zu Portal entdeckt man Orte, die vielleicht im Stadtführer übergangen wurden. Oder man erkundet seine eigene Stadt neu.

Hin und wieder treffen Schlümpfe und Frösche beim spielen auch mal aufeinander, aber das bekämpfen beschränkt sich lediglich auf das Geschehen am Bildschirm. Je nach Tages- oder Nachtzeit oder nach Ernsthaftigkeit der Spielteilnahme tauscht man entweder ein paar Wörter oder ein paar böse Blicke untereinander aus. Immer wieder tauchen auch Berichte über die Zusammenarbeit beider Fraktionen auf.

Das Spiel stammt übrigens wirklich von Niantic Labs, einer in der Wirklichkeit existierenden Tochterfirma von Google. Vielleicht zeigt uns die Software ja doch das, was wir nicht sehen…

MK

8. August 2014 at 09:00 1 Kommentar

Tool der Woche – MindMeister

Wenn man ein Projekt plant, empfiehlt es sich, eine Mind-Map zu erstellen. Wenn man allerdings ein Projekt in einer Gruppe planen will, bei der gegebenenfalls nicht alle Mitglieder in unmittelbarer Umgebung wohnen, dann wird das schwierig mit der Mind-Map. Unser aktuelles Tool der Woche schafft da Abhilfe: MindMeister.

MindMeister

Nach der kostenlosen Anmeldung über ein soziales Netzwerk oder über einen eigenen Account bei dem Dienst selbst kann man auch schon loslegen. Man bekommt eine vorgefertigte Demo-Map zur Verfügung gestellt, in der man sich die wichtigsten Funktionsweisen erklären lassen kann. Zur festigung des gerade gelernten kann man die Map dann auch gleich umgestalten. Das Spektrum reicht dabei von unterschiedlichen Schriftgrößen über verschieden gestaltete Textkästchen bis hin zu einsetzbaren Emojis. Auch Bilder können verbaut werden.

Ist man am Ende zufrieden mit seiner Map, kann man sie in der Bibliothek der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Oder man bastelt sich schnell aus der Karte eine Präsentation im Prezi-Stil.

Wenn man bereit ist noch ein bisschen Geld zu bezahlen, nehmen die Funktionen, die einem zur Verfügung stehen, zu.

Dieses Tool bietet eine Menge Möglichkeiten zur Projektplanung jeglicher Art und bringt etwas Ordnung ins Chaos. Es zumindest zu kennen bringt das nächste Projekt schon einen ganzen Schritt voran.

 

MK

 

18. Juli 2014 at 09:00 2 Kommentare

Tool der Woche – Reise-Apps

Urlaubszeit ist Reisezeit, deswegen möchte ich heute einige Reise-Apps und Reisehomepages vorstellen:

1. Urlaubsguru – auch als kostenlose App erhältlich. Dabei handelt es sich um ein Portal, dass Reiseangebote zusammenstellt – entweder selbst recherchiert oder von Anbietern als Restposten / Sonderaktion zugesandt. Ob Singlereise, Familienurlaub oder Städtetrip. Es gibt zahlreiche Schnäppchen, teilweise auch mit Bewertungen hinterlegt. Dahinter stehen zwei Enthusiasten, die diese Seite pflegen. Mir sind einige sehr zufriedene Reisende bekannt, die damit New York oder London erkundet haben.

2. Günstige Zugtickets: unter Zugprofi gibt es Hinweise für günstigeres Bahnfahren. Zum Teil auch mit Hotel.

Kurzfristige Restkarten ab Fernbahnhof zu Fernbahnhof Deutschlandweit für 27 Euro gibt es hier.

3. Eine App des Monats bietet regelmäßig die Reisezeitschrift GEO. In ihrer aktuellen Ausgabe 7 / 2014 auf S. 22 z.B. die Tripventure App als Familienabenteuer für Städte wie Berlin, Paris oder London. Daneben finden sich in diesem Heft weitere kostenlose Tipps für spontanes und sparsames Reisen wie Orbitz mit Kreuzfahrten weltweit oder Priceline, bei der es Hotel-Express-Deals gibt, bei denen die Preise minütlich fallen können. Die App erhält Bestnoten, hier lassen sich aber auch Mietwagen und Flüge buchen. Beide letztere Apps sind kostenfrei für iOS und Android in den jeweiligen App-Shops erhältlich.

 

A. L.

11. Juli 2014 at 09:00 1 Kommentar

Vortragsinhalte vom #bibtag14 @ZW09

Die Woche in Bremen sollten wir so langsam alle verarbeitet haben. Da ja doch eine ganze Menge Informationen in den drei Vortragstagen auf unserer Fläche zusammenkamen, haben wir die meisten Vortragsfolien, PDF-Dateien, Berichte und Prezis der Redner zusammengestellt:

Gabriele Fahrenkrog und Melanie Kleist – German 23 Mobile Things

Sibylle Rudin und Daniel Tepe – Apps in Öffentlichen Bibliotheken – Ein Werkstattbericht aus Bremen und Liestal

Achim Bonte – SLUB: Servicebaustein FabLab

Gerald Schleiwies – Zeitschriften auf dem iPad – welch ein Papierkram!

Dörte Böhner – OpenBiblioJobs – gemeinsam für den richtigen Job

Meg Backus – Flickr-Account des 4th Floor der Chattanooga Public Library

„Zukunftsgestalter in Bibliotheken“:

Sergio Dogliani – Idea Store: into the second decade/Working the Idea Store way

Corinna Haas – Piraten, Kapitalisten und Bibliothekare: Bericht über die Complicity-Workshops der Berliner Gazette

Tara Radniecki – Making + Innovation = The future of academic libraries

Update:Tara RadnieckiDeLaMare Library: Academic Makerspace Case Study

Beate Rusch und Anja Müller – Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon

Torben Kohring und Cordula Nötzelmann – Lara tanzt mit Kafka – Über die Notwendigkeit von Games in der Bibliothek

 

 

Auch einige Bilder haben wir gemacht:

 

 

Wir freuen uns auf nächstes Jahr, Nürnberg 2015!

2. Juli 2014 at 14:01 Hinterlasse einen Kommentar

Interviews der „Zukunftsgestalter in Bibliotheken“

Der Preis für die Zukunftsgestalter in Bibliotheken wurde gestern vergeben, Erik und Jaap von TWIL haben gestern noch für uns mit den Preisträgern jeweils ein kurzes Interview geführt:

Raffael Ammann von der Universität St. Gallen mit dem „Studyking

Verena Wamser (Architektin) und Gabriela Lüthi (PH Bern) mit dem Projekt „All-in-one“

5. Juni 2014 at 20:59 Hinterlasse einen Kommentar

My first day in Bremen

I’ve arrived here in Germany! I have been looking forward to this conference for months and have been meaning to introduce myself for as long. I’m Meg Backus from Chattanooga, Tennessee where I lead the 4th floor project among other things. The 4th floor is a space that provides access to tools to facilitate content creation. It’s our response to the growing importance and complexity of participatory culture. Think about how the Internet moved from read only to read/write. The 4th Floor is the locus of that same transition in the physical library. It’s a place that appreciates the immense amount of learning and opportunity encased in Do-It-Yourself projects and peer-to-peer sharing.

I adore the theme of libraries opening worlds. Teaming up with the Zukunftswerkstatt, the technology I’m bringing is all designed to encourage the opening up of things. Looking inside the box is an ethic that applies not just to electronic devices, but to all the systems at work in society, which is why a hacker-/makerspace is such a good fit for a library. Libraries are hackerspaces avant la lettre!  

In my suitcase: 2 Makey Makeys, Chromebooks intended to run Scratch (an easy introduction to programming environment) and pair brilliantly with the Makey Makeys,a handful of assorted Arduinos, a smattering of sensors and other electronic components, and lots + lots of LEDs, batteries (of the loose lithium variety that drive airlines nuts), and small, strong magnets, which always come in handy. I’m leading a workshop to play with Scratch and the Makey Makeys, but there is much more to these tools/toys than we will have time to reveal this week. If you are inclined to experience the joy of physical computing and you will have a laptop (Windows, OS X, Linux), downloading the Arduino software (free) will give you a jump on trying this out.

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I’m also very excited to share more about what we’re up to at the public library in Chattanooga–just 2 years ago I saw a picture of a big empty cement box of a room that was the 4th floor and it was enough to compel me to move to Tennessee to create the public library that should exist. I’m equally eager to talk with everyone more generally about some of the major challenges, shifts, and opportunities I see for all types of libraries, and to hear others‘ thoughts. It’s a pretty important time for us to be thinking as hard as we can about what we do or what we might do.

Can’t wait to meet you. If you have recommendations for places to go or see in Germany within a few hours (by rail) of Germany, I am all ears. I will have a few days of touring after the Deutsche Bibliothekartag wraps up.

Meg

2. Juni 2014 at 14:41 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – was sonst noch so in Bremen auf euch wartet

Wir haben hier viele Tool der Woche-Beiträge in der letzten Woche hier gebracht, nun kommt der allerletzte vor dem Bibliothekartag 2014 in Bremen. Dafür werdet ihr nächste Woche leider in Bezug auf Artikel auf uns verzichten müssen. Wir werden dennoch versuchen, euch via Twitter und Facebook so ein bisschen auf dem laufenden zu halten. Solltet ihr uns dort besuchen oder irgendetwas in Bezug auf uns posten, vergesst bitte nicht den Hashtag #zwev 🙂

Neben den Dingen, die wir euch bisher zum Bibliothekartag vorgestellt haben, wird es noch mehr bei uns zu finden geben:

Da haben wir zum einen Arduino: ein kleiner Prozessor, mit dem man einfache Vorgänge einfach mit OperSource-Software programmieren kann.

Dann gibt es noch den Raspberry Pi: ein kleiner Rechner, lediglich bestehend aus einer Platine, entwickelt um Studenten das erlernen von programmieren zu erleichtern. Inzwischen begeistert er auch Leute, die keine Studenten, aber technikinteressiert sind.

 

Wir freuen uns auf euch!

 

MK

 

 

31. Mai 2014 at 10:00 1 Kommentar

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