Tool der Woche – Call a bike

27. Juni 2014 at 09:00 1 Kommentar

Das Wetter ist schön und wir haben keine Lust auf eine umklimatisierte Bahn und wollen uns bewegen. Da bietet sich doch die Ausleihe eines Fahrrades an. Die Deutsche Bahn hat mit diesem Service angefangen, inzwischen gibt es diverse lokale Angebote oft in Zusammenarbeit mit den öffentlichen Nahverkehrsanbietern. Einige Anbieter bieten inzwischen auch Pedelecs an. Diese Woche stellen wir exemplarisch am Beispiel des Bahn Angebotes „Call a bike“ eine Fahrradausleih-App vor. Solltet Ihr noch vergleichbare lokale Angebote kennen, postet bitte den Link in den Kommentaren.

Das Angebot Call a bike gibt es inzwischen in den Großstädten Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und München, an über 50 ICE Bahnhöfen und in den Städten Aachen, Kassel, Lüneburg und Stuttgart. An den ICE Stationen ist der Bahnhof Ausleih- und Rückgabeort, die anderen Städte haben über das Stadtgebiet verteilt Rückgabestationen eingerichtet. Besonders komfortabel ist es in Köln und München. Dort kann man die Ränder im Kerngebiet einfach an einer Straßenkreuzung abbestellen. Infos über die Stationen und über die Kerngebiete sind auf der Internetseite „So funktioniert’s“ abrufbar. Stellt man die Räder außerhalb der Stationen bzw. Kerngebiete ab, kommt es zu Bearbeitungsgebühren. In Hamburg und Lüneburg sind sogar die ersten 30 Minuten frei, hier besteht eine Kooperation mit Stadtrad Hamburg bzw. Lüneburg. In Kassel besteht eine Kooperation mit Konrad.

Bevor man aber starten kann, erfolgt die Registrierung und hier ist der erste Wermutstropfen, dass Kreditkarte- oder Bahncardinformationen hinterlegt werden müssen. Ein Prepaidmodell oder eine Abbuchung über Telefonguthaben ist nicht möglich. Die Teilnehmer müssen mind. 18 Jahre sein. Zur Wahl steht der Grundtarif für Gelegenheitsnutzer und der Pauschaltarif für Vielnutzer. Beim Pauschaltarif zahlt man eine Jahrespauschale zwischen 24 und 48 Euro und kann dafür die Räder die ersten 30 Minuten kostenfrei nutzen. Ansonsten liegt der bei allen Tarifen der Minutenpreis bei 8 Cent, der Tagespreis bei 15 Euro bzw. für Studenten oder Bahncardbesitzer bei 9 Euro. Zu beachten ist allerdings, dass sich das Abo beim Pauschalangebot automatisch um ein weiteres Jahr verlängert, wenn es nicht 14 Tage vor Ablauf gekündigt wird. Der Vorteil beim Grundtarif ist, dass man mit einer Registrierung 2 Fahrräder gleichzeitig ausleihen kann und so nicht registrierte Freunde zu einer Tour einladen kann.

Nach erfolgreicher Registrierung kann man nun starten. Die App gibt es für IPhone, Ipod touch, Android-Handys und Blackberrys. Um Fahrräder in der Nähe finden zu können, muss man der App natürlich erlauben, den aktuellen Ort zu verwenden. Über die Funktion CallBikes finden werden auf dem Stadtplan die verfügbaren Räder angezeigt. Steht man vor einem Rad, kann man durch beherztes Schütteln des Mobiltelefons auch den Ausleihvorgang starten. Dazu gibt man bei CallBike entleihen, die vierstellige Ausleihnummer an bzw. wählt Sie aus der Vorschau aus. Die App zeigt dann den Öffnungscode an der über das Touchdisplay oberhalb der Nummer eingegeben werden muss und los geht’s.

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Möchte man die Fahrt nur beenden, hat man über das Touchdisplay die Option Pause. Dann läuft allerdings die Zeit weiter. Wählt man beenden, sieht man in der App über sein Kundenkonto direkt, was die Fahrt gekostet hat.

An den Fahrräder selber gibt es eine ausführliche Anleitung mit QR-Code. Hier gibt es zusätzlich Hinweise zur telefonischen Ausleihe.

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Schäden am Rad können auch direkt über die App gemeldet werden.  Und wer seine Touren mit Apps planen möchte, findet in Martins Beitrag Apps fürs Radfahren sicher einige wertvolle Hinweise. SF

 

 


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