Tool der Woche – AntennaPod

6. Dezember 2013 at 11:53 Hinterlasse einen Kommentar

Während draußen der Sturm tobt und der erste Schnee fällt, verkriecht man sich nur zu gerne unter eine kuschelige Decke mit einem warmen Tee und einer guten Fernsehserie/-film, einem schönen Buch oder einem… Podcast.

Podcasts werden meiner Meinung nach immer noch unterschätzt. Wichtig ist zu wissen, dass es nicht nur Audio- sondern auch Videopodcasts gibt. So habe ich beispielsweise bis zum Schluss die Sendung „Neues aus der Anstalt“ verfolgen können, obwohl ich zu Sendetermin im Fernsehen selten Zeit hatte. Für Eltern (und alle anderen vielleicht ganz interessant: Der WDR bietet auch die „Sendung mit der Maus“ und „Wissen macht Ah!“ als Video-Podcast an. Auch die Audio-Podcast bieten viel spannendes, von Hörspielen zu Musikmagazinen und Diskussionsrunden über eine Weltverschwörung.

Um sich schon mal im Vorfeld einen guten Überblick über die deutsche Podcast-Landschaft zu verschaffen, kann man die Seite podcast.de besuchen. Dort gibt es auch Charts, mit denen man die beliebtesten deutschen Podcasts auf einen Blick vor sich hat.

Ich gebe zu, für einen Audiopodcast setze ich mich nicht unbedingt extra in eine ruhige Ecke, eher höre ich sie unterwegs oder neben der Arbeit, wenn ich Bücher einstelle oder Signaturschilder klebe. Das wiederum geschieht über mein Smartphone, über die App AntennaPod. Leider tut sich die App etwas schwer, die Bedienung ist nicht intuitiv und es gibt keine Hilfefunktion. Allerdings ist die App auf deutsch, was vielleicht für die meisten ein großer Pluspunkt ist. Zudem hat die App jetzt nicht unglaublich viele, ausgefeilte Funktionen, so dass man ohne Anleitung komplett den Überblick verliert.

Um neue Podcast-Abbonements hinzuzufügen hat man mehrere Möglichkeiten: man gibt die direkte URL ein, man sucht sich einen Podcast in den zwei zur verfügung gestellten Katalogen von gpodder.net oder Miro Guide oder man importiert das Paket seiner bisher auf einer anderen Podcast-App (Podcatcher) abonnierten Podcasts.

Hat man dann Podcasts abonniert, kann man auch die bisherigen Folgen anschauen/ansehen. Entweder man lädt sie sich vorher komlett (in einem Wlan-Netz) runter und kann sie so in Ruhe unterwegs hören, ohne sein Datenvolumen zu belasten (Pfeilsymbol), man streamt sie (die Daten herunterladen und gleichzeitig hören – Antennensymbol) oder man besucht über das Weltkugelsymbol die Quellwebsite. Man kann sich auch eine Wiedergabeliste erstellen, beispielsweise mit den neusten Folgen aller Abbonements.

Es gibt noch viele weitere Podcatcher, auch eine Musikwiedergabeprogramme bieten das abbonierten von Podcasts schonals integrierte Funktion an. Ich wollte hier nur mal einen vorstellen und hoffe, dass ich noch mehr Menschen für Podcasts begeistern kann.

MK

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