Update zur Gaming-Roadshow in Mannheim

25. Oktober 2011 at 20:57 2 Kommentare

Liebe Leser,

wir zählen die Tage, wir zählen die Stunden. Endlich ist es soweit: Die Gaming-Roadshow in Mannheim steht vor der Tür. Wir freuen uns alle
sehr, dass wir nach Mannheim kommen dürfen. Am Samstag habe ich die gesamte Roadshow zu hause aufgebaut und getestet – meine Wohnung glich einer kleinen Gamescom:-)

Wie schon angesprochen, ist der Freitagvormittag eine geschlossene Veranstaltung, d.h. diese Veranstaltung ist nur für die Mitarbeiter der Stadtbibliothek Mannheim gedacht. Am Nachmittag möchten wir vor allem Pädagogen wie Lehrer oder Erzieher erreichen. Interessierte können Sie bei Frau Inka Jessen unter Inka.Jessen@mannheim.de anmelden.

Diese Herangehensweise ermöglicht es uns, speziell auf
die jeweiligen Fragestellungen dieser Personengruppen einzugehen.

Am Abend des ersten Tages findet eine spannende Podiumsdiskussion statt, die dann öffentlich ist, d.h. jeder kann kommen. Und wir werden sehr spannende Gäste haben. Zum jetzigen Zeitpunkt haben folgende Gäste zugesagt:

Janina Klabes – Clustermanagament der Kreativwirtschaft
Florian Gudrow – Chaos Computer Club
Matthias Schindler – Spieleentwickler
Michael Reisner – Medienkuenstler und Dozent fuer Mediendidaktik

Es lohnt sich also auf jeden Fall an dieser Abendveranstaltung teilzunehmen. Wir beginnen um 19h in der
Stadtbibliothek Mannheim.

Am nächsten Tag ist die Roadshow dann für alle geöffnet und wir hoffen auf eine sehr rege Teilnahme. Da der zweite Tag ein Samstag ist, hoffen wir vor allem auf viele Familien. Sicherlich gibt es viele Eltern, die sich fragen, was ihre Kinder eigentlich machen, wenn sie spielen. Und in der Vergangenheit konnten wir eines immer wieder
erleben: Es hilft, wenn Kinder und Jugendliche ihren Eltern die Spiele zeigen bzw. wenn man miteinander spielt. Dies ist nebenbei auch die Idee hinter der Leipziger Computerspielschule.

Wir laden Euch alle ein! Kommt zur Podiumsdiskussion am Freitagabend und zur offenen Roadshow am Samstag – beides in der Stadtbibliothek Mannheim. Wir freuen uns auf Euch! Mögen die Spiele beginnen…

Eure Zukunftswerkstätter

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Die Gaming-Roadshow kommt nach Mannheim! Bericht zur Gaming-Roadshow in Mannheim

2 Kommentare Add your own

  • 1. Sebastian  |  29. Oktober 2011 um 09:28

    Leider konnte ich wegen meiner Erkältung nicht an der Podiumsdiskussion teilnehmen. Der Vortrag am Vormittag war gut, nur leider an der Zielgruppe (pädagogische Fachkräfte IMHO) vorbeigeschossen. Die Idee über Computerspiele zu reden ohne über Computerspiele zu reden ist genial um das Thema zu öffnen – allerdings bringt es in meinen Augen nichts von FPS und RPG zu sprechen ohne, dass die Gruppe überhaupt einen Plan davon hat, was sich hinter den Begriffen verbirgt. Die Medienlandschaft propagiert, dass Games uns auf Situationen vorbereiten, die wir so im echten Leben nie vorfinden werden. Das größere Bild dahinter, nämlich dass Games uns eben doch auf bestimmte Dinge vorbereiten und trainieren können, nämlich das Erforschen von Inhalten, erkunden von Welten (Systemen), begreifen und anwenden von Regeln, scheitern *dürfen*, etc. (Sie kennen Ihren Vortrag ja ;-)) – ja, damit räumt Steven Johnsons Buch „Neue Intelligenz“ auf. Aber, Sie waren schon viel zu weit mit ihren Gedanken IMHO .. Also was braucht es an Wissen in den Köpfen der pädagogischen Fachkräften? Das A des Vortrages fand ich super toll! Nur das B fehlte … Das B, das beschreibt was der Alltag diktiert – USK, BPjM, was *machen* Computerspiele mit uns .. und wie gehen wir mit problembehafteten, vll. sogar pathologischem Gebrauch um, usw.

    Ich bin selbst ein starker Vertreter der Pro-Games Seite – doch halte ich es für wichtig gerade für unsere/ihre Zielgruppe den basalen Zusammenhang unserer aktuellen Einstellung zu Games mit einer Entwicklung in Deutschland was den Jugendmedienschutz angeht zu verknüpfen um transparent darstellen zu können, woher wir kommen und wo wir stehen – anstatt (nur) die USA zu loben. Das macht uns nicht Handlungskompetent. Ich würde gerne noch diffenzierter und mehr schreiben, aber wie Eingangs erwähnt kränkel ich .. ich schreibe bestimmt noch mehr in Zukunft!

    LG

  • 2. Christoph Deeg  |  4. November 2011 um 00:08

    Lieber Sebastian,

    vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich kann Dir eigentlich in beiden Bereichen zustimmen. Zum Einen ist es so, dass der Vortrag wie auch die ganze Roadshow eine aktivierende Aufgabe hat, d.h. sie soll Türen und Köpfe öffnen, um dann die nächsten wichtigen Diskussionen zu führen. Die von Dir angesprochenen Punkte sind in der Tat sehr wichtig und gerade aus Sicht der Pädagogen wird sehr oft nach Antworten in diesem Bereich gefragt. Unser Plan bzw. unsere Idee geht eigentlich in eine andere Richtung: wir möchten nicht selber die Diskussion führen die Du gerade angesprochen hast. Vielmehr möchten wir z.B. Pädagogen mit Nicht-Pädagogen vernetzen. Der Vortrag soll eine Idee, eine Vision entwickeln. Wenn wir ein Ziel haben – es können auch mehrere Ziele sein – dann können wir auf Basis dieses Ziels die nächsten Schritte planen. Es gibt z.B. zur Fragestellung der Gewalt in Spielen sehr viele Diskussionen – es ist aber auch so, dass sehr viele Eltern ihren Kindern diese Spiele kaufen und die Lehrer in den Schulen sehr oft ebenfalls nicht wissen was sie mit dem Thema anfangen sollen und können. Es ist nun die Frage, ob wir uns dem Thema Gewalt in Computerspielen aus einer Angstdiskussion nähern, oder ob wir sagen, dass wir wissen, dass es diese Fragestellung gibt und wir versuchen wollen, einen Weg zu finden wie wir trotzdem mit dem Thema Gaming intensiver arbeiten können. Das Lob an die USA bezieht sich vor allem darauf, dass man hier vor allem versucht, die positiven Seiten zu bearbeiten, während es hierzulande doch eher massiv kritischen Töne sind. D.h also wir können von den Aktiven in den USA lernen und umgekehrt.

    Anders ausgedrückt: es geht uns nicht nur um die Diskussion innerhalb der Gruppe der Pädagogen, sondern vielmehr um die Diskussion zwischen Pädagogen und allen anderen Gruppen die daranb zusammen arbeiten werden.

    Wir als Zukunftswerkstatt können diese Diskussion nicht alleine lösen – und deshalb möchten wir u.a. noch mehr mit Pädagogen und mit Projekten wie Creative Gaming, Spielbar, dem Institut Spawnpoint oder dem Institut Spielraum zusammenarbeiten. Wenn man diese verschiedenen Ansätze zusammenführt, kann man m.E. etwas bewege. Deshalb meine Einladung: Ich habe ja Deinen Blog gelesen – lass uns hier oder auf Deinem Blog über Deine Ansätze diskutieren. Ich würde mich sehr über einen Austausch freuen.

    Beste Grüße

    Christoph

    PS: Gute Besserung

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