Wie vermitteln die moderne Museen ihre Inhalte?

22. Januar 2009 at 10:41 2 Kommentare


Bei Google Earth ist normalerweise so, dass die Nutzer vor ihrem Computer die Welt dreidimensional betrachten können. Auch die Stadt Madrid kann man in Vogelblick über Google Earth sehen, viele Sehenswürdigkeiten, wie Prado-Museum kann man auch von Außen sehen. Seit einigen Tagen stellen die Mitarbeitern von dem Museum ihre Kunstschätze auch in der Google Earth Filiale, damit die Besucher die Ausstellungsstücke auch über anderen Weg ansehen können.

Zuerst stellt das Prado-Museum 14 wichtigste Malereien auf Google Earth. Wenn Sie Google Earth öffnet, klicken Sie auf folgender Rubrik: 3D Buildungs->Geographic Web->Places->Preview->Museo Prado, dann finden Sie das Museumsgebäude. Wenn Sie weiter auf die Gebäude klicken, werden die 14 Malereien aufgelistet. Zu einzelnen Malerei stehen auch fast alle Informationen zur Verfügung.

Alle 14 Malereien wurden in einer sehr hohen Qualität angeboten, jedes Bild hat ca. 14 Gigapixel. Laut der Ankündigung von Google sind die Bilder 1400-mal detaillierter als ein Bild von normaler Kamera. Wie die Mitarbeitern das gemacht haben, können Sie das oben genannte Video angucken.

    We now have an amazing tool for researchers, teachers and art lovers.

sagte Miguel Zugaza, Direktor des Prado-Museums, ganz stolz. Wir sind auch erstaunt, dass das Museum mit moderner Informationsplattform ihre Inhalte öffentlich zugänglich gemacht hat. Wir glauben fest daran, dass das Tool nicht nur „amazing“ bleiben wird. Es wird auch mehr Menschen die Interesse an echte Kunst und echte Museen aufwecken.

Als Gegensatz hat der Kunsthistoriker Jonathan Browne befürchtet, dass die Leute durch Zugriff auf digitalen Kunstwerken von Museum entfernen werden können und sagte er:

    Looking at a painting in person is a living experience. You communicate with the picture, and it communicates with you.

Keine Angst vor der digitalen Medien, das Beispiel von Google Earth ist nur eine von vielen Präsentationsform der Kunst, sie wird (und kann auch nicht) das echte Museum ersetzen. Die digitalen Medien werden nur die Präsentationsform von Museum erweitern. Museum als Medium ist wahrscheinlich die beste Kommunikationsform zwischen Kunstwerk und ihr Publikum. Aber Museum als Ort oder Gebäude kann schwer möglichst viele Leute erreichen, deswegen nutzen Sie doch Google Earth einfach als Museumsplakate. 🙂

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