Spannende Ausstellungseröffnung „Bookmarks – Wissenswelten von der Keilschrift bis YouTube“

16. Januar 2009 at 11:16 Hinterlasse einen Kommentar

Heute startet in Hannover die Ausstellung „Bookmarks – Wissenswelten von der Keilschrift bis YouTube“. Genau wie wir von der Zukunftswerkstatt glauben auch die Macher dieser Ausstellung, dass sich der Umgang mit wissenschaftlichen und kulturellen Inhalten und damit verbunden die Interessen der User/Kunden durch das Internet radikal verändert hat und weiter verändern wird. Dabei liegt der Schwerpunkt der Ausstellung auf der Auseinandersetzung mit der gegenwärtig entstehenden Wissenskultur am Beispiel einer ihrer populärsten Ausprägungen: YouTube. Über die Grenzen der Visualisierung aktueller Angebote und Herangehensweisen hinaus werden neben der Ausstellung eine Vielzahl an weiteren Veranstaltungen stattfinden. Diskussion und Vorträge sollen die Besucher einladen, miteinander über neue Möglichkeiten der Kultur- und Wissensvermittlung nachzudenken.

Auf der Webseite www.bookmarks2009.de kann man in der Schatzkammer der Ausstellung Texte und Bilder zu 42 wertvollen Büchern, Schriften und Exponaten der vergangenen Jahrhunderte aus der Schatzkammer der GWLB, sowie einer Keilschrift aus der Sammlung des Museums August Kestner (MAK) finden, die von Paradigmenwechseln in der Wissensproduktion vergangener Zeiten erzählen.

Unter www.youtube.com/bookmarks2009 werden die Besucher zu einer YouTube-Tour eingeladen, die von YouTube Nutzern und Museumbesuchern zusammengestellt wird.

Entstanden ist diese spannende Ausstellung durch die Zusammenarbeit der Kestnergesellschaft in Kooperation mit der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (GWLB) und der Leibniz Universität Hannover. Hier zeigt sich, was für tolle Projekte entstehen, wenn sich die Akteure der Kultur- und Wissensgesellschaft vernetzen und zusammenarbeiten.

Das Spannende an dem Projekt ist die Verknüpfung von Online- und Offlineinhalten. Wir glauben, dass es nicht darum geht – und auch nie darum ging – sich für die reale oder die virtuelle Welt entscheiden zu müssen. Die Kooperation, die Vernetzung beiderVermittlungsformen werden zum Erfolg führen. Reale Museen, Bibliotheken, Archive usw. werden und dürfen nicht zu Gunsten virtueller Plattformen verschwinden. Vielmehr wird die Arbeit dieser so wichtigen Institutionen durch das Internet und seine vielfältigen Möglichkeiten erleichtert, erweitert und beeinflusst werden.

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