Vortragsreise zur Zukunft der Bibliotheken – Die Zukunftswerkstatt präsentiert Eli Neiburger
Liebe Freunde und Unterstützer der Zukunftswerkstatt,
wir hoffen Ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Heute möchten wir Euch mit weiteren Informationen zur Deutschland-Tour von Eli Neiburger zukommen lassen. Für all diejenigen von euch, die Eli Neiburger vielleicht noch nicht kennen gibt es zuerst eine kleine Einführung:
Wie in Deutschland wird auch in den USA an der Bibliothek der Zukunft gearbeitet. Was bedeutet die Digitalisierung für die Bibliotheken? Was bedeuten neue Medien-Formate wie Games und eBooks für die Bibliothek der Zukunft. Ist eine „klassische Bibliothek“ überhaupt noch zeitgemäß bzw. zukunftsfähig? Und falls nicht, was müsste passieren, damit Bibliotheken eine Zukunft haben? Auch in den USA hat man sich auf den Weg gemacht. Es gibt eine stetig wachsende Community an Bibliotheksmitarbeitern, die nicht nur diskutieren sondern vor allem handeln.
Einer der großen „Bibliotheks-Zukunfts-Entwickler“ ist sicherlich Eli Neiburger. Er arbeitet an der Ann Arbour District Library und ist ständig auf der Such nach neuen Ideen und Konzepten für öffentliche Bibliotheken. Ein Thema, dem er sich dabei besonders widmet ist das Thema Gaming. Für ihn ist Gaming kein Bestandsthema. Vielmehr geht es darum die Kultur des Gamings zu verstehen und in die tägliche Arbeit von Bibliotheken zu integrieren. Seine Bibliothek nutzt Games nicht, um damit mehr Menschen zum Lesen von Büchern zu animieren. Die Games sind vielmehr genauso bedeutend oder unbedeutend wie alle anderen Medien. Und deshalb hat er eine Vielzahl an Aktivitäten gestartet. Es gibt heute in sehr vielen US-Bibliotheken Gaming-Wettbewerbe. Einmal im Jahr veranstalten hunderte amerikanischer Bibliotheken den „National Gaming Day“.
Aber Eli Neiburger ist nicht nur am Thema Gaming interessiert. Auch eBooks, Social-Media und das mobile Internet spielen in seiner Arbeit eine große Rolle, denn alle diese Themen haben einen nachhaltigen und tiergreifenden Einfluss auf die Bibliothek der Gegenwart und der Zukunft. Für ihn geht es letztlich darum, die Bibliothek neu zu denken und neu zu entdecken, denn nach seiner Meinung nach würde man die Einrichtung von Bibliotheken – wenn es sie noch nicht gäbe – heute nicht mehr erlauben.
Wie aber kann die Bibliothek der Zukunft aussehen? Was bedeutet es in Zukunft Bibliotheksmitarbeiter zu sein? Für Eli Neiburger ist klar:“We may not be able to give them (den Nutzern/Anmerk. der Redaktion) the best information. But what we can give them is a unique experience“
Wir arbeiten schon länger mit Eli Neiburger zusammen. Die Gaming-Roadshow, die Gaming-Liga und noch ein paar weitere Projekte sind das Ergebnis unserer gemeinsamen Ideen und Konzepte. Wir kennen Eli also schon ganz gut und wir können sagen: Es lohnt sich auf jeden Fall zu einem seiner Vorträge zu kommen. Und wir meinen damit nicht nur Mitarbeiter aus Bibliotheken. Jeder Interessierte, der sich Gedanken über die Zukunft der Bildungs- und Kulturinstitutionen macht, jeder Lehrer, Pädagoge etc. sollte versuchen, einen der Termine wahrzunehmen.
Hier haben wir nun die aktuelle Tourdaten für Euch:
11.02.2013: Berlin – Computerspielemuseum; Beginn 19:00h
13.02.2013: Karlsruhe – Badische Landesbibliothek; Beginn 19:00h
14.02.2013: München – Bayerische Staatsbibliothek; Beginn 19:00h
15.02.2013: Köln – Stadtbibliothek; Beginn 19:00h
Der Eintritt ist natürlich kostenlos!
Wenn Ihr Fragen oder Wünsche habt könnt Ihr unseren Projektverantwortlichen Christoph Deeg unter christoph.deeg@zukunftswerkstatt,org jederzeit kontaktieren.
Beste Grüße
Eure Zukunftswerkstätter
Gesamten Artikel lesen | Make a Comment ( 10 so far )Zukunftswerkstatt gestaltet “Create Input”

Das Team der Zukunftswerkstatt hatte gestern Abend die Ehre, im Münzsalon den monatlich veranstalteten Create Input zu gestalten. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Create Berlin für die Organisation und die tolle Atmosphäre und bei allen Gästen für das Zuhören und die vielen fruchtbaren Gespräche.
Die Präsentation unserer Ideen und Visionen bei unterschiedlichsten Zielgruppen – in diesem Fall Designern, Architekten, PR- und Marketingspezialisten – ist besonders wichtig und spannend, denn nur so können wir unseren interdisziplinären Ansatz verwirklichen. Wir freuen uns nicht nur über die positiven Feedbacks zur Zukunftswerkstatt vielmehr konnten wir ein großes Interesse an Bibliotheken und Ihren Diensten feststellen, auch wenn einige der Teilnehmer Ihre Informationen nicht mehr von Bibliotheken sondern aus anderen Quellen beziehen.
Wir glauben fest daran, dass die Zusammenarbeit verschiedener Gruppen wie den Kultur- und Bildungsinstitutionen und Unternehmen aus den Bereichen Computergames, Web2.0 und eBooks in der Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen wird und die Bibliothek als das Gedächtnis unserer Gesellschaft und unserer Kultur ein unverzichtbarer Teil oder genauer gesagt das Fundament einer Wissens- und Kulturgesellschaft sein wird. Wir versuchen unseren Teil dazu beizutragen, dass diese Vision verwirklicht werden kann.
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