Posts tagged ‘Tool der Woche’

Tool der Woche – Wayback-Machine

Unser Tool der Woche ist diesmal die Wayback-Machine, eine Spezialsuchmaschine, mit der die vom Internet Archive archivierten Internetseiten abgerufen werden können. Die Wayback-Machine stellt auch ein Tool zur eigenen Archivierung von Internetseiten dar.

Zum Einstieg gibt es bei YouTube ein Statement zur Web-Archivierung von Brewster Kahle, dem Begründer des Internet Archive.

Um das Web-Archiv zu durchsuchen, muss eine bestimmte Webadresse in das Suchfeld eingegeben werden. Es öffnet sich eine Kalenderansicht, mit der die unter dieser Adresse gefundenen und archivierten Seiten abgerufen und angezeigt werden können.

WaybackMachineA

Abb. 1: Kalenderansicht über die archivierten Seiten einer Adresse

Das Internet Archive archiviert Schnappschüsse (Snapshots) der Internetseiten, aber nicht im Sinne eines Bildschirmfotos, sondern deren HTML-Struktur. Zu jeder archivierten Version einer Seite erhält man einen Permalink, mit dem sich diese referenzieren lässt.

WaybackMachineB

Abb. 2: Die Domain unserer Zukunftswerkstatt wurde zuvor für ein anderes Projekt genutzt

Beim Stöbern offenbart sich schnell ein Problem, welches für den professionellen Gebrauch unbedingt bedacht werden sollte – die unregelmäßige und unvollständige Indexierung: Wurden viele Schnappschüsse in kurzen zeitlichen Abständen hinterlegt, so spiegelt dies nicht unbedingt einen Veränderungsprozess der archivierten Internetseite wider. Ebenso können Archivierungslücken die Rekonstruktion eines Veränderungsprozesses verunmöglichen. Bei vielen Seiten wurden die Unterseiten nicht mit archiviert, interne und externe Links führen zuweilen ins Leere. Dies gilt besonders für die Archivierung eingebetteter Inhalte.

WaybackWikipedia

Abb. 3: Ein Blick in die Entstehungszeit der Wikipedia

Ebenso faszinierend wie die Expeditionen in die Internet-Geschichte ist die Möglichkeit, selbst Internetseiten zu archivieren: Die betreffende Adresse wird eingetragen und, soweit keine technischen Hürden bestehen, ein Schnappschuss hinterlegt. Wie bei den bereits hinterlegten Seiten erhält man nun einen Permalink zur archivierten Internetseite.

Somit stellt die Wayback-Machine für Blogger oder Wiki(pedia)-Autoren ein besonderes Werkzeug dar: Meldungen oder Inhalte, die vielleicht nur für einen begrenzten Zeitraum verfügbar sind, können so dauerhaft archiviert und referenziert werden. Es entfällt das Risiko, das Links im Laufe der Zeit inaktiv werden oder nicht mehr zu der gewünschten Information führen. Wer selbst Internetseiten archivieren möchte, sollte darauf achten, auch die Unterseiten einer Domain aufzurufen und zu archivieren. Bleibt die Pfadstruktur erhalten, können so auch die archivierten Unterseiten dauerhaft abgerufen werden.

Zum Abschluss sei hier noch auf die Diskussion auf der re:publica 2014 zur Frage “Wer archiviert das Internet?” hingewiesen, bei der neben Elisabeth Niggemann von der Deutschen Nationalbibliothek auch Alexis Rossi vom Internet Archive zu sehen und zu hören ist.

C.K.

25. Juli 2014 at 08:00 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – MindMeister

Wenn man ein Projekt plant, empfiehlt es sich, eine Mind-Map zu erstellen. Wenn man allerdings ein Projekt in einer Gruppe planen will, bei der gegebenenfalls nicht alle Mitglieder in unmittelbarer Umgebung wohnen, dann wird das schwierig mit der Mind-Map. Unser aktuelles Tool der Woche schafft da Abhilfe: MindMeister.

MindMeister

Nach der kostenlosen Anmeldung über ein soziales Netzwerk oder über einen eigenen Account bei dem Dienst selbst kann man auch schon loslegen. Man bekommt eine vorgefertigte Demo-Map zur Verfügung gestellt, in der man sich die wichtigsten Funktionsweisen erklären lassen kann. Zur festigung des gerade gelernten kann man die Map dann auch gleich umgestalten. Das Spektrum reicht dabei von unterschiedlichen Schriftgrößen über verschieden gestaltete Textkästchen bis hin zu einsetzbaren Emojis. Auch Bilder können verbaut werden.

Ist man am Ende zufrieden mit seiner Map, kann man sie in der Bibliothek der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Oder man bastelt sich schnell aus der Karte eine Präsentation im Prezi-Stil.

Wenn man bereit ist noch ein bisschen Geld zu bezahlen, nehmen die Funktionen, die einem zur Verfügung stehen, zu.

Dieses Tool bietet eine Menge Möglichkeiten zur Projektplanung jeglicher Art und bringt etwas Ordnung ins Chaos. Es zumindest zu kennen bringt das nächste Projekt schon einen ganzen Schritt voran.

 

MK

 

18. Juli 2014 at 09:00 1 Kommentar

Tool der Woche – Reise-Apps

Urlaubszeit ist Reisezeit, deswegen möchte ich heute einige Reise-Apps und Reisehomepages vorstellen:

1. Urlaubsguru – auch als kostenlose App erhältlich. Dabei handelt es sich um ein Portal, dass Reiseangebote zusammenstellt – entweder selbst recherchiert oder von Anbietern als Restposten / Sonderaktion zugesandt. Ob Singlereise, Familienurlaub oder Städtetrip. Es gibt zahlreiche Schnäppchen, teilweise auch mit Bewertungen hinterlegt. Dahinter stehen zwei Enthusiasten, die diese Seite pflegen. Mir sind einige sehr zufriedene Reisende bekannt, die damit New York oder London erkundet haben.

2. Günstige Zugtickets: unter Zugprofi gibt es Hinweise für günstigeres Bahnfahren. Zum Teil auch mit Hotel.

Kurzfristige Restkarten ab Fernbahnhof zu Fernbahnhof Deutschlandweit für 27 Euro gibt es hier.

3. Eine App des Monats bietet regelmäßig die Reisezeitschrift GEO. In ihrer aktuellen Ausgabe 7 / 2014 auf S. 22 z.B. die Tripventure App als Familienabenteuer für Städte wie Berlin, Paris oder London. Daneben finden sich in diesem Heft weitere kostenlose Tipps für spontanes und sparsames Reisen wie Orbitz mit Kreuzfahrten weltweit oder Priceline, bei der es Hotel-Express-Deals gibt, bei denen die Preise minütlich fallen können. Die App erhält Bestnoten, hier lassen sich aber auch Mietwagen und Flüge buchen. Beide letztere Apps sind kostenfrei für iOS und Android in den jeweiligen App-Shops erhältlich.

 

A. L.

11. Juli 2014 at 09:00 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – Thingiverse

Mit unserem heutigen Tool der Woche – Thingiverse – kommen wir wieder auf das Thema 3D-Druck zu sprechen, beleuchten das Thema diesmal aber mehr unter dem Aspekt freier Software. Denn Thingiverse ist eine Plattform, auf der Dateien mit Design-Daten für 3D-Drucker, Laser-Cutter, CNC-Fräsen oder ähnliche Maschinen eingestellt und geteilt werden können. Mit Hilfe dieser Maschinen lassen sich so unter Verwendung der Dateien physische Objekte herstellen. Da darf Ruby, der Roboter der Zukunftswerkstatt, natürlich nicht fehlen!

ThingiverseA

Abbildung 1: Ruby – hier die Vorschau einer hinterlegten Datei

Thingiverse wurde 2008 gegründet und wird von der Firma Makerbot Industries betrieben, die sich auf die Herstellung von 3D-Druckern spezialisiert hat. Als eine Plattform der Maker-Bewegung lässt sich Thingiverse gleichermaßen der Freien Software und der Freien Hardware zuordnen. Jeder darf frei in den Beständen der Plattform stöbern und sich Dateien zu den Objekten seiner Wahl herunterladen. Dort gibt es viel zu entdecken: Ersatzteile für Haushaltsgeräte, dekorative Plastiken, besondere Spielfiguren, Schachteln, Spiele & Spielzeug, Schmuck und vieles mehr.

ThingiverseB

Abbildung 2: Zwei hinterlegte Dateien mit zugehöriger CC-Lizenz

Um eigene Dateien einstellen zu können bedarf es eines eigenen Accounts, der ebenfalls kostenfrei eingerichtet werden kann. Unterstützt werden verschiedene Dateiformate für Design-Daten, häufig trifft man das .stl-Format an. Zu einem Objekt können mehrere Dateien eingestellt werden, zum Beispiel in verschiedenen Dateiformaten oder von Designvarianten. Die Nachnutzung der Dateien wird durch freie Lizenzen geregelt.

Thingiverse funktioniert auch als soziales Netzwerk: Objekte können von anderen Benutzern geliked, diskutiert oder in selbst angelegte Sammlungen aufgenommen werden. Wer ein Objekt herstellt, kann Fotos seiner Verwirklichung oder eigens erarbeitete Dateien mit Designvarianten hinzufügen.

Auf unserer Aktionsfläche auf dem Bibliothekartag in Bremen haben wir unter anderem einen stationären 3D-Drucker aus dem Makerspace der Stadtbibliothek Köln vorgestellt:

Bibtag14_Bremen (12)

Abbildung 3: Der 3D-Drucker auf unserer Aktionsfläche

Wir haben gezeigt, wie die entsprechenden Dateien problemlos heruntergeladen und mit dem eigentlichen Druckprogramm aufgerufen werden können. Für ein Objekt kann vor dem Druck beispielsweise nicht nur die Größe, sondern auch der Grad der Füllung festgelegt werden, um einen stabilen Gegenstand zu erhalten.

Bibtag14_Bremen (37)

 Abbildung 4: Der gedruckte Ruby

Mit den Besuchern unserer Aktionsfläche ergaben sich dabei viele interessante und anregende Gespräche. Viele waren wie wir erstaunt darüber, wie schnell, leise, geruchsarm und präzise ein 3D-Drucker arbeiten kann.

C.K.

4. Juli 2014 at 07:00 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – Remember the Milk

“Getting things done” und dies möglich effektiv ist mit Remember the Milk (RTM) möglich.

Wie beim klassischen Projektmanagement ist auch bei der webbasierten Anwendung eine vernünftige Strukturierung der erste Schritt. Eine hilfreiche Anleitung von Doug Ireton gibt es im RTM-Blog.

Das Programm kann Aufgaben und Projekte verwalten, erlaubt die gemeinsame Bearbeitung von Projekten und eine Priorisierung der to do’s. Die Aufgaben können Projekten zugewiesen oder über abgespeicherte Suchen in intelligenten Listen angezeigt werden. Beispiel für solch eine intelligente Suche ist der 5-Minuten Ordner für unterwegs. Hierfür wird bei der Aufgabe im Feld Zeiteinschätzung 5 Minuten eingegeben und die Aufgabe mit dem Tag unterwegs versehen.

Über Google Maps können Orte hinzugefügt und über die Tags erfolgt die Verschlagwortung. Zusätzlich können URL und Notizen hinterlegt werden. Eine Emailerinnerung kann ebenfalls eingerichtet werden. Unterwegs kann man schnell mit Siri seine Erinnerungen in sein Smartphone diktieren.

Im Browser gibt es eine Tagcloud, die mobilen Anwendungen starten mit der Kalenderansicht. Verfügbar ist die Anwendung für Android, für IPhone und IPad und auch für BlackBerry. Es gibt diverse Schnittstellen zu anderen Anwendungen wie Evernote, GMail, Google Kalender, ICalender, Outlook und Twitter, Erläuterungen findet ihr auf der Serviceseite von RTM. Die wichtigsten Funktionen sind in der kostenfreien Version erhalten, nur leider fehlt die laufende Aktualisierung mit Smartphone und Tablet. Kostenfrei gibt es eine tägliche Synchronisation.

Dieses Tool wurde auch unter der Rubrik Produktivitätswerkzeuge bei Ger 23 Mobile Things vorgestellt. SF

20. Juni 2014 at 09:00 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – Wikipedia und OpenStreetMap

Heute unternehmen wir einen virtuellen Ausflug an die Nordsee. Dazu nutzen wir die Möglichkeit der direkten Einblendung von Landkarten in Wikipedia-Artikel. Unser Tool der Woche besteht in der produktiven Verknüpfung zweier freier Webprojekte, nämlich Wikipedia und OpenStreetMap. Dabei können wir heute nur einen kleinen Einblick in die Arbeit nehmen, welche vom WikiProjekt Georeferenzierung geleistet und koordiniert wird.

NordseeA

Abbildung 1: Artikel Varel mit Karteneinblendung

Wir starten im friesischen Varel, einer Stadt am Jadebusen. Die Koordinaten georeferenzierter Wikipedia-Artikel werden oben rechts unter dem Suchfeld eingeblendet. Gleich daneben findet sich der Button mit dem Lupen-Symbol, mit dem eine Karte direkt in den Artikel eingeblendet werden kann. Angezeigt werden ein roter Marker für das betreffende Objekt sowie weitere Ortsmarkierungen aus anderen Artikeln. Die Karte lässt sich zoomen und verschieben.

NordseeB

Abbildung 2: Karteneinblendung Varel

In einer roten Linie erscheint auch der Umriss der Stadt Varel. Dies wird ermöglicht durch das Unterprojekt WIWOSM (Wikipedia wo in OSM, Wikipedia where in OSM), welches an der Einbindung von Objekten aus OpenStreetMap in Wikipedia arbeitet. Für diese Kartendarstellung ist nur das betreffende Objekt, die Stadt Varel, in die Karte eingeblendet.

NordseeC

Abbildung 3: Karteneinblendung Varel

Mit der Einstellung “Wikipedia World” werden alle für den Kartenausschnitt relevanten Ortsmarkierungen aus Wikipedia angezeigt. Je nach Art des Objekts, zum Beispiel Stadt, Flughafen oder Gewässer, werden die Ortsmarkierungen durch spezifische Symbole repräsentiert. Auf der Karte finden wir auch den Marker für das Nordseebad Dangast. Per Mausklick öffnet sich ein Fenster mit einem Vorschaubild vom Schöpfwerk Petershörn sowie einem Link zum deutschsprachigen Artikel.

NordseeD

Abbildung 4: Karteneinblendung Dangast

Eine Raute ist Ortsmarkierungen vorangestellt, deren Koordinaten innerhalb eines Artikels untergebracht sind. In diesem Fall verweist die Ortsmarkierung auf einen Eintrag in der Liste der niedersächsischen Seehäfen. Das Vorschaubild zeigt aber nicht den Dangaster Hafen, sondern den von Bensersiel. Aber schauen wir uns die Liste mal genauer an.

NordseeE

Abbildung 5: Karteneinblendung Liste der niedersächsischen Seehäfen

Die Einträge in der Liste der niedersächsischen Seehäfen sind durchgehend georeferenziert. Oben rechts unter dem Suchfeld finden sich Buttons mit der Möglichkeit, alle im Artikel enthaltenen Koordinaten in einer Karte anzuzeigen. Neben der hier aufgerufenen Karte mit den Ortsmarkierungen findet sich links eine Auflistung aller Einträge. Geht man mit der Maus auf eine Ortsmarkierung, wird diese ebenso wie der zugehörige Listeneintrag farbig hervorgehoben und umgekehrt. Mit Hilfe der Kästchen neben den Listeneinträgen lassen sich gezielt nur die Einträge auswählen, welche in der Karte angezeigt werden sollen. Das Beispiel zeigt die Lage der Häfen von Varel und Dangast am Jadebusen.

NordseeF

Abbildung 6: Karteneinblendung und Artikel Varel

Geokoordinaten lassen sich ebenso direkt in den Text eines Artikels einbinden. Die Ortsmarkierung für die Seeschleuse in Varel enthält einen Link, der direkt zum betreffenden Textabschnitt mit der Koordinateneinbindung führt. Das Fenster mit dem Vorschaubild enthält den Namen des Objekts mit vorangestellter Raute sowie den des verlinkten Artikels.

NordseeG

Abbildung 7: Karteneinblendung Varel und Artikel Jade

An der Grenze zu Varel mündet die Jade in den Jadebusen. Das Symbol der Ortsmarkierung zeigt an, dass es die Koordinaten eines Gewässers repräsentiert. Für Gewässer wie für viele andere Objekttypen gibt es in der Wikipedia Informationsboxen mit Datenfeldern, die für Fließgewässer beispielsweise die Koordinaten für die Quelle und die Mündung enthalten. Auch diese werden in den Karten berücksichtigt.

Besonders Gelegenheitsnutzer können in der Wikipedia noch viele Möglichkeiten entdecken. In unserer Bücherei versuche ich, neben den Kartentools auch auf das Kategoriensystem oder Schwesterprojekte wie zum Beispiel Wikimedia Commons hinzuweisen. Und da es in der Welt so viel zu entdecken gibt, bietet die Wissensbaustelle viel Raum zum Mitbasteln…

C.K.

13. Juni 2014 at 07:30 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – Geograph

Geograph ist ein kartenbasiertes Wiki mit dem Ziel, repräsentative Fotos für eine bestimmte Region zu sammeln. Gestartet wurde das Projekt 2005 als Geograph Britain and Ireland, seit 2008 existiert die Projektvariante für Deutschland.

Das Ordnungssystem der deutschen Projektvariante wird durch eine Aufteilung der betreffenden Region in Planquadrate von je einem Quadratkilometer gebildet. Die Grundlage der Aufteilung bildet das UTM-Referenzsystem. Für die Navigation zwischen den Planquadraten sind spezielle Karten und Tools entwickelt worden.

Organisiert ist das Projekt als ein Wettbewerb: Jeder angemeldete Benutzer kann für ein bestimmtes Planquadrat Fotos einreichen. Moderatoren prüfen die eingereichten Fotos und klassifizieren diese als Geobild oder Extrabild. Mit einem Punkt belohnt wird beispielsweise derjenige, welcher das erste Geobild für ein bisher nicht erschlossenes Planquadrat einreicht. Nach und nach entstehen aus den Geobildern der Planquadrate geschlossene Bildmosaiken.

GeographA

Abbildung 1: Die speziellen Karten- und Navigationsinstrumente von Geograph: Bereits eingereichte Geobilder werden im entsprechenden Planquadrat verkleinert angezeigt.

Die Fotos können mit einem Titel und einer – auch mehrsprachigen – Beschreibung versehen werden, weiterhin stehen Kategorien zur Verfügung. Neben den Koordinaten für das abgebildete Motiv können auch die für den Standort des Fotografen eingetragen werden. Dies ermöglicht die Rekonstruktion der Blickrichtung des Fotografen bei der Aufnahme des Fotos.

GeographB

Abbildung 2: Metadaten zu einem Foto: Die Koordinaten werden links in den OpenStreetMap-Ausschnitt eingeblendet.

Alle Projektinhalte unterliegen einer freien Lizenz, sämtliche eingereichten Bilder der Lizenz CC-BY-SA 2.0. Daran anknüpfend bietet das Projekt verschiedene Möglichkeiten, auch die Geodaten zur Weiterverwendung zu exportieren.

Geograph stellt eine besondere Kombination von Geografie- und Fotografie-Wiki dar. Beim Stöbern eröffnen sich dem Benutzer nach und nach die vielen Such- und Gestaltungsmöglichkeiten des Projekts: Beispielsweise kann man das Projekt mit historischen Bildern anreichern sowie thematische Galerien oder kartenbasierte Tourenvorschläge erstellen.

C.K.

Lizenzhinweise zu den Abbildungen: Die abgebildeten Karten von Hansjörg Lipp und weiteren OpenStreetMap-Usern unterliegen der CC-BY-SA 2.5-Lizenz. Die verkleinert abgebildeten Geobilder von Chris, Colin Smith und Rodney Burton unterliegen der CC-BY-SA 2.0-Lizenz.

6. Juni 2014 at 10:15 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – was sonst noch so in Bremen auf euch wartet

Wir haben hier viele Tool der Woche-Beiträge in der letzten Woche hier gebracht, nun kommt der allerletzte vor dem Bibliothekartag 2014 in Bremen. Dafür werdet ihr nächste Woche leider in Bezug auf Artikel auf uns verzichten müssen. Wir werden dennoch versuchen, euch via Twitter und Facebook so ein bisschen auf dem laufenden zu halten. Solltet ihr uns dort besuchen oder irgendetwas in Bezug auf uns posten, vergesst bitte nicht den Hashtag #zwev :)

Neben den Dingen, die wir euch bisher zum Bibliothekartag vorgestellt haben, wird es noch mehr bei uns zu finden geben:

Da haben wir zum einen Arduino: ein kleiner Prozessor, mit dem man einfache Vorgänge einfach mit OperSource-Software programmieren kann.

Dann gibt es noch den Raspberry Pi: ein kleiner Rechner, lediglich bestehend aus einer Platine, entwickelt um Studenten das erlernen von programmieren zu erleichtern. Inzwischen begeistert er auch Leute, die keine Studenten, aber technikinteressiert sind.

 

Wir freuen uns auf euch!

 

MK

 

 

31. Mai 2014 at 10:00 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – Ich sehe was, was Du nicht siehst …

Es ist Bibliothekartag in Bremen, ihr kommt in das Kongresszentrum und begebt Euch auf den Weg zur Zukunftswerkstatt. Auf unserer Fläche findet Ihr ein großes Rollup auf dem unser Maskottchen Ruby mit einer Google Glass zu finden ist. Ihr nehmt Euch Euer Smartphone, öffnet die kostenlose App Junaio und scannt unser Maskottchen ein. Ruby wird über den Browser erkannt und es wird automatisch die Homepage der Zukunftswerkstatt auf Eurem Smartphone geöffnet. Glückwunsch! Ihr hattet gerade ein Erlebnis mit der “Angereicherten Realität” – der “Augmented Reality”.

In einem früheren Beitrag im Bibliotheksdienst bzw. auf unserem Blog sind wir auf dieses Thema “theoretisch” schon einmal eingegangen. Nun habt Ihr auf dem Bibliothekartag in Bremen die Möglichkeit, verschiedene Gadgets selbst auszuprobieren.

Erstellt z.B. mit uns zusammen über die Software Metaio “Trackables” – reichert Bilder oder auch Gegenstände mit Zusatzinformationen an.

Und wenn wir Glück haben, wird in Bremen die Sonne strahlen – so dass Ihr Eure Sonnenbrille aufsetzen müsst. Wir werden auch so etwas ähnliches tun, wir werden uns auch  Brillen aufsetzen. Eine davon wird von Google produziert, die andere wurde von Facebook aufgekauft: Google Glass und Oculus Rift. Zwei Mitglieder der Zukunftswerkstatt konnten zu Beginn des Jahres diese “geheimnisumwobene” Google Glass ausprobieren. Die Eindrücke können unter “Die Welt durch neue Glasses sehen” nachgelesen werden.

Mal sehen, wer bei Euch das Rennen macht: Augmented Reality

oder Virtual Reality …

Und wenn Ihr schon immer wissen wollt, ob die/der rechte oder die linke KollegInnen an der Informationstheke die meisten Blicke Eurer Kunden auf sich zieht, ist der Vortrag über Eye-Tracking in Bibliotheken der Projektgruppe der FH Potsdam unter Leitung von Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm sicher von Interesse. Lasst Euch überraschen, vielleicht sind es nicht die KollegInnen, sondern die neu angeschafften Bücher im Regal dahinter …

FH/IH

30. Mai 2014 at 09:00 Hinterlasse einen Kommentar

Tool der Woche – der 3D-Drucker und sein kleinerer Bruder

Heute geht es um zwei weitere Tools, die wir Euch nicht nur hier vorstellen, sondern auch nächste Woche auf unserer Aktionsfläche in Bremen präsentieren werden. Es sind zwei Verwandte: einmal der 3D-Drucker und dann sein “kleinerer Bruder” der 3Doodler – ein Stift, mit dem sich ebenfalls 3D-Modelle herstellen lassen.
Das erste Mal angewandt wurde die 3D-Druck-Technologie in der Automobilindustrie, mittlerweile sind die Anwendungsmöglichkeiten auch bei Privatmenschen breiter gefächert und der Kreativität kaum Grenzen gesetzt: Ersatzteile für Haushaltsgeräte, personalisierte Schachfiguren, Dekorationsgegenstände, kunstvolle Schmuckstücke, sogar 3D-gedruckte Häuser wie das FabLab Haus in Barcelona wurden komplett aus digital erzeugten Einzelteilen gebaut. Die Auswirkungen für die Zukunft sind so offensichtlich, dass im Zusammenhang mit der 3D-Druck-Technologie von der dritten industriellen Revolution gesprochen wird. Und man kann sich gut vorzustellen, welche Auswirkungen es auf die Gesellschaft hat, wenn immer mehr Privatleute mit dem 3D-Drucker Ersatzteile für ihre Haushaltsgeräte selbst entwerfen, programmieren und ausdrucken und u. U. ganz auf eine kostspielige Reparatur verzichten.
In der Medizin hilft der 3D-Druck sogar schon zeit- und kostenintensive Behandlungen zu optimieren. Faszinierend das Beispiel aus den Niederlanden, bei dem eine 3D-gedruckte Unterkieferprothese implantiert und damit die Operationszeit auf ein Fünftel reduziert wurde.
3D-Drucken ist eine Lebensphilosophie. Ein gutes Beispiel sind die 3D-Druck-und Maker- Community mit Makerspaces und Fab-Labs, Internetplattformen und Foren, die vom Open Source- und Do-it-Yourself-Gedanken geprägt sind.
Was man braucht, um mitzumachen, ist gar nicht mehr so unerschwinglich. So ist das preiswerteste 3D-Drucker-Modell aus dem Haus MakerBotIndustries , der „MakerBot Replicator“ ab rund 1300 Euro zu haben. Zum Modellieren der Vorlagen kann man sich einer einfach zu handhabenden browserfähigen Modellierungssoftware wie z.B. Tinkercad bedienen oder aber auf Vorlagen im Netz zurückgreifen. MakerBotIndustries z. B. präsentiert auf ihrer Plattform Thingiverse zahlreiche 3D-Modelle verschiedener User der Öffentlichkeit.

Aber jetzt erstmal ein praktisches Filmchen und alles weitere dann nächste Woche auf unserer Aktionsfläche:

Wenn man den 3Doodler das erste Mal sieht, muss man unweigerlich an eine Heißklebepistole denken. Der 3Doodler ist ein 3D-Drucker in Form eines Stiftes, seine Entwicklung wurde über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter sehr erfolgreich finanziert.
Die Bedienung erscheint kinderleicht: an der Rückseite des Geräts führt man Kunststoffdraht ein, den ein kleiner Motor zur Sppitze des Stiftes transportiert. 240 Grad Celsius bringen den Kunststoff zum Schmelzen, bevor er durch die Düse austritt und hier gleichzeitig so gekühlt wird, dass er auf der aufgebrachten Oberfläche erhärten kann. Zum Regulieren hat das Gerät einen Fast- und einen Slow-Button, die die Geschwindigkeit mit der der Kunststoff austritt, bestimmen.
Das ist im Grunde schon alles, um mit dem Stift kreativ zu werden. Seht selbst:

28. Mai 2014 at 11:02 Hinterlasse einen Kommentar

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