Tool der Woche – SoundCloud

Geschrieben am 17. Mai 2013. Einsortiert unter: Tool der Woche | Schlagworte: , , , , , , |

Ein Youtube für Musik.

Von SoundCloud haben sicher noch nicht viele gehört dabei existiert diese Werbe- und Präsentationsplattform für Musiker und Labels schon seit 2007.

Man ist nur mit dem konfrontiert, was meiner Meinung nach wichtig ist: die Stimme.

Ich bin gerne Fan eines Stollentrolls, solange mir Musik, die er fabriziert, gefällt.

SoundCloud ist eine Mischung aus Youtube, wo man die künstlerischen sich Erzeugnisse einer Person anhören und kommentieren und Twitter, wo man diese auch innerhalb der Plattform verbreiten kann.

Was man auf die Plattform hochladen kann, ist unter dem Begriff „Tonspur“ ganz gut zusammenzufassen. Man kann Songs hochladen, aber auch Podcasts. Erforderlich dafür sind eine Reihe der gängigsten Formate (mp3, AAC, usw.).

Man kann auch direkt auf der Website oder der App von SoundCloud Sachen aufnehmen und hochladen lassen.

Soundcloud hat auch einige App-Partnerschaften, die es erlauben, aus anderen Apps heraus auf Soundcloud Dateien zu veröffentlichen oder anzuhören.

Ist eine Tonspur hochgeladen, wird sie den „Followern“ (=Abonnenten, wie gesagt, hat ein bisschen was von Twitter) auf der Startseite angezeigt. Wenn diese dann das Produkt abspielen, wird es graphisch mit den Höhen und Tiefen angezeigt. Die anderen Nutzer können die Tonspur „liken“, „reposten“ (an ihre eigenen Follower weitergeben), zu einem eigenen Set zusammenstellen, auf andere Netzwerke verteilen oder kommentieren, wobei der Kommentar nicht einfach nur unter die Tonspur geschrieben wird, sondern auf eine Sekunde genau platziert wird. So bekommt der Künstler ein schnelles und direktes Feedback von seinen Hörern. Sonst würde ein Kommentar wohl so aussehen: „Also, das wo die deep-deep-dööp-dööp-Frequenz war, das fand ich cool!“

In den Zeiten, wo genau auf das Urheberrecht geschaut wird, wäre SoundCloud blöd, wenn sie da nicht auch Lösungen anbieten würden. Die sehen wie folgt aus: Lädt man einen Song hoch, wird direkt das Copyright geprüft. Ich wollte testweise einen Song hochladen und der wurde direkt abgelehnt. Das war schon beeindruckend. Ist die Datei dann hochgeladen, kann man definieren, ob sie runtergeladen werden kann oder diesbezüglich eine Beschränkung erhält.

Man kann die Datei auch ganz leicht in eine Website oder einen Blog einbetten.

Soundcloud ist mit seinen Möglichkeiten sehr umfangreich und ich habe jetzt nur einen Teil beschrieben. Mehr findet man in dem offiziellen SoundCloud 1mal1 . Es lohnt sich, da mal reinzuschauen, wann man den Dienst gerne mal ausprobieren möchte. Das funktioniert natürlich auch ohne Anmeldung.

Ach und nicht erschrecken: hat man eine Datei mal gestartet hat, läuft sie weiter, auch wenn man sich weiter auf den Seiten von SoundCloud umschaut.

SoundCloud hat sich von StartUp-Unternehmen beeindruckend weiterentwickelt und es wäre schön, wenn sich mehr Labels dazu entschließen würden, ihre Musiker durch den Dienst noch etwas zu pushen. Ein gutes Beispiel ist das ziemlich große Label Island Records.

Für die Möglichkeit der Veröffentlichung von Podcasts habe ich auch noch ein sehr interessantes weil hochfrequentiertes Beispiel gefunden: die London School of Economics and Political Science.

Bibliotheken können übrigens auch Podcast, das beweist die Tammany Parish Library, Covington, Louisiana.

MK

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Tool der Woche – WeTransfer

Geschrieben am 7. Mai 2013. Einsortiert unter: Tool der Woche | Schlagworte: , , |

Das Tool der Woche bietet dieses Mal die Möglichkeit, größere Datenmengen mit anderen zu teilen, ohne sich irgendwo anmelden zu müssen.

Das heutzutage oft die Größe der Mail-Anhänge begrenzt ist, wenn man nicht gerade einen Premium-Account besitzt, dürfte den meisten schon aufgefallen sein. Gerade wenn man die Bilder von der letzten Party an die Freunde verschicken will, fällt einem das oft auf die Füße und man muss mehrere Mails schicken, um alle Fotos loswerden zu können.

Abhilfe bieten Filesharing-Plattformen wie beispielsweise Dropbox. Allerdings muss gerade bei diesem Beispiel mindestens der Uploader, also der, der die Daten anderen zur Verfügung stellen will, angemeldet sein.

Eine anmeldefreie Plattform, auf die ich vor etwa einem halben Jahr gestoßen bin, ist die Seite WeTransfer.

Dort kann man bis zu 2GB große Dateien hochladen und an andere weitergeben. Man muss nur eine Ausgangs- und eine Zielmailadresse angeben. Wenn man will, kann man auch eine kurze Nachricht dazu schreiben. Oder man klickt auf den „share“-Button und lässt sich direkt den Download-Link geben, sobald die Dateien hochgeladen sind. Die Dateien können nicht ewig auf den Servern liegen, daher werden sie nach zwei Wochen automatisch gelöscht. Lässt man den Link automatisch bei Abschluss des Uploads via Mail verschicken, bekommt man nicht nur selber eine Uplaodbestätigung mit Link, man bekommt auch eine Downloadbenachrichtigung, wenn die Datei runtergeladen wurde.

Für 10€/Monat kann man sich neuerdings auch einen WeTransfer Plus-Account anlegen. Dadurch bekommt man einigen Mehrwehrt, zum Beispiel wird die Maximalgröße der Uplaods auf 5GB erhöht, man kann die Uploads direkt über Twitter oder Facebook teilen, sie mit einem Passwort schützen und bis zu 50GB länger als zwei Wochen auf den Servern lagern.

WeTransfer bietet eine schnelle, anonyme, einfache und elegante Lösung zum weitergeben von Dateien.

MK

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Tool der Woche – Twitter

Geschrieben am 1. Mai 2013. Einsortiert unter: Tool der Woche | Schlagworte: , , , , , |

SMS an die Welt

Heute kümmern wir uns beim Tool der Woche um eines der gerade in den englischsprachigen Ländern weit verbreiteten Elemente der heutigen sozialen Vernetzung, das auch hier in Deutschland immer mehr Anhänger hat: Twitter (dt.: Gezwitscher).

Eine Bekannte sagte mal zu mir: “Du bist bei Twitter? Da sind doch die ganzen berühmten Leute, oder?“

Ich gab mich einer Sekunde lang diesem Gedanken hin, wälzte mich in dieser Gleichstellung mit diversen Celebrities. Dann erschien mit einem Mal das Bild von Justin Bieber in meinem Kopf und ich kehrte wieder schnellstmöglich in die Realität zurück, bei der sich auf Twitter unterschiedlichste Charaktere tummeln. Und Konzerne, fiktionale Personen, politische Gruppierungen etc..

Twitter ist ein Kurznachrichtendienst, in dem man kleine Texte mit bis zu 140 Zeichen verfassen und seinen „Followern“ zu lesen geben kann. Diese Texte können auch Links zu Webseiten oder Videos enthalten. Fotos kann man auch mit diesem Dienst hochladen, diese werden dann automatisch in den „Tweet“, die Nachricht, integriert.

Tweets können von jedem gelesen werden, der einem folgt oder der auf das Profil des Nutzers geht. Optional kann man seinen Account auch schützen, dann muss jeder potentielle Neu-Follower erst vom Accountbetreuer bestätigt werden.

Auf einen Tweet kann man antworten, dann wird einem von der Seite automatisch ein Tweet-Fenster angezeigt, das mit „@Benutzername“ beginnt. Man kann auch einfach so einen anderen Nutzer mit dieser Formel erwähnen, ohne auf einen bestimmten Tweet zu antworten. Ein Tweet kann favorisiert und „retweetet“ werden. Das retweeten stellt das erneute Wiedergeben eines von einem anderen Nutzer verfassten Tweets dar.

Über die Suche kann man bestimmte verwendete Wörter in Tweets, aber auch Personen suchen. Einige Konzerne verwenden dies beispielsweise, um als Serviceleistung eventuell angesprochenen Probleme zu lösen.

Ein oft verwendetes Mittel auf Twitter ist der sogenannte „Hashtag“, das Doppelkreuz mit einem direkt folgendem Begriff oder Abkürzung. Er stellt einen direkten Link zu weiteren Tweets mit diesem Hashtag her, ohne dass man eine lange URL eingeben muss. Gerne genutzt wird er hierzulande auf Veranstaltungen wie zum Beispiel bei Bibliothekarstagen (#bibtag) oder BibCamps (#bib6).

Für den Einstieg auf Twitter empfehle ich, vielleicht einigen Leuten aus dem eigenen privaten Umfeld oder Konzernen und Musikern zu folgen. Starten Sie vielleicht mit der Zukunftswerkstatt . Wenn man das ganze bibliotheksaffin nutzen will, kann man auch einfach mal in das Suchfeld „Bibliothek“ eingeben und damit eine Personensuche auf der Plattform auslösen, die einen zu den zahlreichen twitternden Bibliotheken im deutschsprachigen Raum führt. Folgen Sie anfangs vielleicht so zehn, fünfzehn Accounts. Wenn Sie sich etwas mit Twitter angefreundet haben, werden Sie diese Zahl ganz von alleine steigern, weil Sie immer öfter den „Folgen“-Button benutzen werden. Sie können selbstverständlich auch selber etwas schreiben. Was und wie oft, das ist natürlich ganz Ihnen überlassen. Und sei es nur, was Sie zum Frühstück hatten.

Twittern geht von zu Hause aus, aber auch von Unterwegs. Twitter selbst bietet eine solide App für iOS, Android und Windows Phone an, aber es gibt noch zahlreiche andere Apps, auf denen man Twitter abrufen kann. Man kann seinen Twitteraccount auch mit anderen Anwendungen verbinden, die dann automatisch Tweets über eigene Aktivitäten senden. Einige dieser Anwendungen werden wir in nächster Zeit auch noch vorstellen, wie z. B. Foursquare oder Pinterest. Man kann auch Facebook-Posts automatisch an den eigenen Twitter-Account schicken lassen. Aber das alles zu seiner Zeit. Man fängt klein an und irgendwann trifft man Menschen, mit denen man sonst nur über die Plattform kurze Nachrichten ausgetauscht hat, auch mal in einem Café zum persönlichen Plausch. Ich habe schon viele verschiedene tolle Menschen über Twitter kennengelernt und möchte es nicht mehr missen, mein Sprachrohr an die Welt.

MK

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Nützliche Tools für’s Kindle

Geschrieben am 24. August 2012. Einsortiert unter: Tool der Woche, Uncategorized | Schlagworte: , , , , |

Seit einer Weile verwende ich nun den Kindle mit Keyboard zum Lesen. Bisher hat das gut geklappt, und ich muss sagen, dass ich damit sehr zufrieden bin. Diskussionen über die Vorteile anderer Reader und über Nachteile des Kindle’s möchte ich einfach mal außen vor lassen. Dazu gibt es genug Tests, die man im Netz finden kann sowie die Factsheets der Zukunftswerkstatt außerdem soll es sich in diesem Blogpost nicht darum drehen.

Da ich aber auch sehr viele Artikel von diversen Seiten im Netz lese, fragte ich mich, ob es nicht möglich sei, den Kindle mit in diesen Workflow ein zu binden. Also machte ich mich auf die Suche nach entsprechenden Tools – in was für einer Form sie auch immer des Weges kommen sollten.

Calibre für die EBook Verwaltung wurde ja auch in einem Tool-der-Woche Post schon angesprochen. Hier schaute ich mit zuerst einmal die Funktion des RSS-Feed Imports an. An sich eine schöne runde Sache. Vor allem die Möglichkeit, sich seine Feeds zu bestimmten Zeiten abrufen zu lassen und dann aufs Kindle über die eingetragene Email, zu zuschicken. Der Haken dabei ist, dass der Rechner auf dem Calibre läuft an und online sein muss. Möglicherweise bastelt jemand da mal irgendwann ein Tool das irgendwo online läuft und sich einstellen lässt – sofern es nicht schon passiert ist ;) .

Also suchte ich noch etwas weiter und wurde bei einer Reihe von Tools bzw. Bookmarklets fündig.

Mit Send-to-Kindle hat man ein einfach zu verwendendes Bookmarklet zu Hand. Selbst Amazon empfiehlt es quasi: http://www.amazon.com/gp/sendtokindle.
Nachdem das Tool (in meinem Fall) in Chrome installiert ist, kann man einfach auf die gewünschte Seite mit dem Artikel gehen und den Button klicken. Da man bereits seine Kindle-Mailadresse eingetragen hat, welche ja mit dem Kindle verknüpft ist, wird der gewünschte Artikel direkt aufs Kindle geschickt.

Da ich viele Berichte in Form von PDF’s lese, nutze ich meinen Kindle auch dafür. Die beste Darstellung liefert imho Push-to-Kindle http://fivefilters.org/kindle-it/. Auch hier geht der Versand über die Kindle-Adresse von Amazon, welche mit dem Gerät verknüpft ist. Man erhält zwei Versionen des PDF’s zugestellt: eine normale (PDFs mag das Kindle ja nicht so wirklich) und eine konvertierte (Mobipocket-Format). Jedoch kann es auch bei den editierten Fassungen immer zu fehlerhaften Darstellungen kommen. Das Tool ist aber noch im Beta-Status und lässt Verbesserungen erwarten – obwohl es jetzt schon sehr gut funktioniert!

Desweiteren gibt es noch die Möglichkeit Artikel aus dem Google Reader (RSS-Feed-Reader) sich auf sein Kindle senden zu lassen. Dazu bedarf es nur weniger Klicks und Einstellungen. Dann hat man dafür einen extra Button im Feed-Reader integriert. Mehr dazu hier: http://sendtoreader.com/ .

Letztlich finde ich die Möglichkeiten über die Bookmarklets und das Reader-Plug-in zu gehen wesentlich praktischer, als die Funktion von Calibre zu nutzen. Calibre sendet eben zur eingestellten Zeit sämmtliche Artikel eines Feeds aufs Kindle. Auswählen was man lesen will, findet dann am EBook Reader direkt statt. Ich selbst bevorzuge es jedoch, mir die Sachen, die ich lesen möchte, selbst kurz zusammenzustellen: Interessanter Artikel? – Klick auf den Button – Fertig. Hat man viele Feeds im Feed-Reader abonniert, so sendet Calibre dann auch dies alles, sofern es eingestellt ist. Da kann dann ganz schön was zusammen kommen.
Aber da denke ich mal, scheiden sich die Geister – je nachdem was man selbst bevorzugt und wie man am liebsten und besten arbeiten kann. Dies gilt für alle Tools, die ich hier kurz vorstellen wollte.

Einen kleinen Nachtrag hätte ich noch: In diesem Video hier:  wird gezeigt, wie man mit Hilfe Calibres aus dem epub-Format nach Mobi konvertiert. Könnte eventuell ganz hilfreich sein ;) .

cm

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