Posts tagged ‘Kindle’

Nützliche Tools für’s Kindle

Seit einer Weile verwende ich nun den Kindle mit Keyboard zum Lesen. Bisher hat das gut geklappt, und ich muss sagen, dass ich damit sehr zufrieden bin. Diskussionen über die Vorteile anderer Reader und über Nachteile des Kindle’s möchte ich einfach mal außen vor lassen. Dazu gibt es genug Tests, die man im Netz finden kann sowie die Factsheets der Zukunftswerkstatt außerdem soll es sich in diesem Blogpost nicht darum drehen.

Da ich aber auch sehr viele Artikel von diversen Seiten im Netz lese, fragte ich mich, ob es nicht möglich sei, den Kindle mit in diesen Workflow ein zu binden. Also machte ich mich auf die Suche nach entsprechenden Tools – in was für einer Form sie auch immer des Weges kommen sollten.

Calibre für die EBook Verwaltung wurde ja auch in einem Tool-der-Woche Post schon angesprochen. Hier schaute ich mit zuerst einmal die Funktion des RSS-Feed Imports an. An sich eine schöne runde Sache. Vor allem die Möglichkeit, sich seine Feeds zu bestimmten Zeiten abrufen zu lassen und dann aufs Kindle über die eingetragene Email, zu zuschicken. Der Haken dabei ist, dass der Rechner auf dem Calibre läuft an und online sein muss. Möglicherweise bastelt jemand da mal irgendwann ein Tool das irgendwo online läuft und sich einstellen lässt – sofern es nicht schon passiert ist ;).

Also suchte ich noch etwas weiter und wurde bei einer Reihe von Tools bzw. Bookmarklets fündig.

Mit Send-to-Kindle hat man ein einfach zu verwendendes Bookmarklet zu Hand. Selbst Amazon empfiehlt es quasi: http://www.amazon.com/gp/sendtokindle.
Nachdem das Tool (in meinem Fall) in Chrome installiert ist, kann man einfach auf die gewünschte Seite mit dem Artikel gehen und den Button klicken. Da man bereits seine Kindle-Mailadresse eingetragen hat, welche ja mit dem Kindle verknüpft ist, wird der gewünschte Artikel direkt aufs Kindle geschickt.

Da ich viele Berichte in Form von PDF’s lese, nutze ich meinen Kindle auch dafür. Die beste Darstellung liefert imho Push-to-Kindle http://fivefilters.org/kindle-it/. Auch hier geht der Versand über die Kindle-Adresse von Amazon, welche mit dem Gerät verknüpft ist. Man erhält zwei Versionen des PDF’s zugestellt: eine normale (PDFs mag das Kindle ja nicht so wirklich) und eine konvertierte (Mobipocket-Format). Jedoch kann es auch bei den editierten Fassungen immer zu fehlerhaften Darstellungen kommen. Das Tool ist aber noch im Beta-Status und lässt Verbesserungen erwarten – obwohl es jetzt schon sehr gut funktioniert!

Desweiteren gibt es noch die Möglichkeit Artikel aus dem Google Reader (RSS-Feed-Reader) sich auf sein Kindle senden zu lassen. Dazu bedarf es nur weniger Klicks und Einstellungen. Dann hat man dafür einen extra Button im Feed-Reader integriert. Mehr dazu hier: http://sendtoreader.com/ .

Letztlich finde ich die Möglichkeiten über die Bookmarklets und das Reader-Plug-in zu gehen wesentlich praktischer, als die Funktion von Calibre zu nutzen. Calibre sendet eben zur eingestellten Zeit sämmtliche Artikel eines Feeds aufs Kindle. Auswählen was man lesen will, findet dann am EBook Reader direkt statt. Ich selbst bevorzuge es jedoch, mir die Sachen, die ich lesen möchte, selbst kurz zusammenzustellen: Interessanter Artikel? – Klick auf den Button – Fertig. Hat man viele Feeds im Feed-Reader abonniert, so sendet Calibre dann auch dies alles, sofern es eingestellt ist. Da kann dann ganz schön was zusammen kommen.
Aber da denke ich mal, scheiden sich die Geister – je nachdem was man selbst bevorzugt und wie man am liebsten und besten arbeiten kann. Dies gilt für alle Tools, die ich hier kurz vorstellen wollte.

Einen kleinen Nachtrag hätte ich noch: In diesem Video hier:  wird gezeigt, wie man mit Hilfe Calibres aus dem epub-Format nach Mobi konvertiert. Könnte eventuell ganz hilfreich sein ;).

cm

24. August 2012 at 11:31 Hinterlasse einen Kommentar

e-Book-Reader oder was-Reader?

(Foto von andyi)

Eine der größte online eBook Portal Project-Gutenberg hat kurz vor Weihnachten eine gute Nachricht gebracht: alle eBooks bzw. Texte von Project-Gutenberg kann man jetzt mit dem Software PG Mobile – Project Gutenberg’s Mobile Edition in handylesbare Texte umwandeln. Das Software basiert auf Java-File-Format (JAR), das heißt alle Handys, die Java unterstützt bzw. in letzten zwei drei Jahre produziert werden, kann das Software benutzen, außerdem unterstützt das Software auch Bilddatei und Bookmarks. (Es war ein größter Kritikpunkt an Handy-Reader.) Über 25.000 eBooks von Project-Gutenberg kann man herunterladen, per WLAN, Bluetooth, Infrarot oder Kabel werden die eBooks auf dem Handy als Java-Applikation installiert.

Allerdings stellt Project-Gutenberg auf seinem Blog die Frage:

    „Why using Amazon’s proprietary Kindle when you can use your mobile phone instead? Today’s cell phones offer excellent screens and massive computing power to ensure best reading comfort. Mobile books do not weigh much and you can carry them with you wherever you are.”

Beim Lesen in elektronischer Form ist Kindle schon angenehmer als ein kleines Handy, aber wollen Sie für eine „zusätzliche” Funktion von einem Handy noch ein anderes Lesergerät investieren? Wollen Sie das Gerät auch jeden Tag mitschleppen, wenn Sie sowieso schon ein Laptop als „großes” Lesergerät benutzen?

Natürlich hat Kindle eine sehr große Auswahl von Medieneinheiten, mit dem man über 170.000 elektronische Bücher und eine Reihe von elektronischen Zeitungen bei Amazon bestellen kann. Und viele kostenlose eBooks im Internet und in Bibliotheken kann man auch mit Kindle lesen, leider unterstützt Kindle bisher noch kein PDF-Format.

Laut der Horizon-Report wird Mobilität in nächsten zwei bis drei Jahre ein großes Thema, durch technische Entwicklung wie zum Beispiel neue Handys (mit großem Display) und eBook-Reader wird die Informationsbeschaffung immer ortsunabhängig. Wenn wir Kindle als ein Mobilgerät betrachten, ist das noch zu erwarten, ob das reine „Lesegerät” von ihren Kunden angenommen wird. Hier meine ich nicht nur die Multifunktionalität, sonder auch die technische Einschränkung von eInk-basierte eBook-Reader, damit die Grafik und Videos nicht anzeigen kann.

Es könnte aber natürlich eine große Chance für eBooks und das Lesen in elektronischer Form sein, weil Elektronisches Papier die Vorteile von Computerbildschirm und Papier vereint, sagt Wikipedia. Aber es ist auch noch zu erwarten bis das neue Leseverhalten mit eBook-Reader entwickelt wird.

29. Dezember 2008 at 13:10 8 Kommentare


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