Zukunftsvisionen

Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2013

Geschrieben am 12. März 2013. Einsortiert unter: Forschung, Veranstaltungen, Zukunftsvisionen | Schlagworte: , , , |

Der Preis der Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2013 wurde heute am Stand der KIBA-Lounge während des BID 2013 verliehen.

Es gab wie im letzten Jahr wieder zwei Preisträger, die mit ihren innovativen Ideen einen Hauch Zukunft ins Bibliothekswesen schon heute einbringen.

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Zuerst wurde das Projekt “DigiTABBerlin” der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (Sabine Conrad, Michael Götze, Dr. Charlotte Hardtke-Flodell, Elisa Herrmann und Marion Lais) vorgestellt. Alte Telefonbücher wurden hier eingescannt und soweit möglich mit OCR bearbeitet. Für alles was OCR nicht leisten kann, wurden Berliner Bürger eingebunden. Library for the masses! Wer hier auf dem Laufenden gehalten werden will, kann dem Projekt unter Twitter folgen.

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Der 2. Preisträger kommt aus der Schweiz, genauer gesagt von der Kunstbibliothek Sitterwerk und befasst sich mit dem Thema “Dynamische Ordnung dank RFID-Technologie”. Das Team Felix Lehner, Christian Kern, Ariane Roth, Marina Schütz, Julia Lütolf zeigte unter anderem den intelligenten Büchertisch, bei dem über RFID, die Bücher und Materialien (z.B. mit RFID versehene unterschiedliche Werkstoffe wie Glas, Holz etc.) die darauf liegen automatisch erkannt werden und die “Titel” und Hintergrundinformationen auch online für den jeweiligen Nutzer abgerufen werden können. Näheres s. direkt auf der Homepage der Bibliothek.

Die Jurymitglieder von der Zukunftswerkstatt Julia Bergmann und Uwe Nüstedt danken den weiteren Jurymitgliedern der Zeitschrift BIBLIOTHEK Forschung und Praxis BFP (Prof. Cornelia Vonhof, Julia Bergmann, Uwe Nüstedt, und Dr. Hannelore Vogt und Prof. Dr. Dr. h.c. Elmar Mittler) und dem Verlag De Gruyter, der diesen Preis gestiftet hat.

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Update 18.03.2013: Hier gibt es noch mehr Bilder …

 

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Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2013

Geschrieben am 22. November 2012. Einsortiert unter: Best Practice, Bibliotheken, Innovationsmanagement, Kulturinstitutionen, Veranstaltungen, Zukunftsvisionen |

Auch in diesem Jahr möchten wir euch alle herzlich einladen euch auf den Preis “Zukunftsgestalter in Bibliotheken” zu bewerben oder tolle Projekte, die Ihr kennt, vorzuschlagen. Hier der offizielle Ausschreibungstext:

 

 

 

 

 

Wir suchen Personen, Teams und Einrichtungen mit dem Blick nach vorn, die Ideen konkret umsetzen und so Bewegung in die Bibliothekslandschaft bringen. Wir suchen die Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2013.

 

Der Preis „Zukunftsgestalter in Bibliotheken“ wurde erstmals 2012 vergeben. Er wird vom Verlag De Gruyter gestiftet und in Kooperation mit der Zeitschrift BIBLIOTHEK Forschung und Praxis (BFP) und der Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V. im Rahmen des 5. Leipziger Kongresses für Information und Bibliothek im März 2013 verliehen.

 

 

Ziel:

Mit dem Preis werden zwei Einzelpersonen oder Gruppen ausgezeichnet, die sich besonders erfolgreich für die Umsetzung von innovativen und zukunftsweisenden Ideen in öffentlichen oder wissenschaftlichen Bibliotheken oder deren Umfeld engagiert haben.

 

Prämiert werden jeweils eine Einzelperson oder ein Team. Ausgezeichnet werden konkrete Aktivitäten, die in Bibliotheken selbst, im Umkreis von Bibliotheken oder allgemein bei der Informationssuche bzw. Wissensvermittlung zum Einsatz kommen. Von besonderem Interesse sind Projekte und Services, die Nutzer zum Mitmachen anregen oder sich zur Übertragung auf andere Einrichtungen eignen. Das Projekt soll im Verlaufe der letzten zwei Jahre erfolgreich in die Praxis umgesetzt worden sein. Es können auch Projekte eingereicht werden, die noch in der Entwicklung sind, sofern das Endresultat schon absehbar ist.

 

Preis:

Beide Preise sind mit € 500 dotiert. Die Preisträger (Personen oder Teams) erhalten darüber hinaus ein Anerkennungszertifikat und werden eingeladen, ihre Leistung während des 5. Leipziger Kongresses für Information und Bibliothek zu präsentieren.

Zudem wird ihnen ermöglicht, in der Zeitschrift BFP über Ihre Arbeit zu berichten.

 

 

Bewerbung:

Für den Preis kann man sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden. Bei Vorgeschlagenen ist die Annahmebereitschaft vorab zu klären.

Teilnahmeberechtigt sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bibliotheken und andere Informationsprofis im deutschsprachigen Raum oder in deutschsprachigen Bibliotheken des Auslands.

 

 

Einzureichende Unterlagen:

Erforderlich ist eine max. 3-seitige deutschsprachige Beschreibung des Projektes oder Produktes. Darin sollten die  unten genannten Kriterien angesprochen werden. Beizufügen ist eine sehr knappe Kurzbiographie der Kandidatin bzw. des Kandidaten oder der Teammitglieder. Die Unterlagen müssen bis zum 15.01.2013 beim Verlag als E-Mail-Attachment vorliegen (senden an: alice.keller@degruyter.com).

 

 

Bewertung:

Eine fünfköpfige Jury, die aus Herausgebern der Zeitschrift BFP und Mitgliedern der Zukunftswerkstatt Kultur-und Wissensvermittlung e.V. zusammengesetzt ist, beurteilt die Vorschläge anhand eines Kriterienkataloges. Die Beratung erfolgt nicht öffentlich, die Auswahlentscheidung ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Bei der Entscheidung werden folgende Kriterien berücksichtigt:

  • Zukunftsrelevanz: Setzt das Projekt neue Standards für die Zukunft? Wie schätzen Sie dieses Potential ein?
  • Innovation und Kreativität: Was ist an diesem Projekt innovativ oder kreativ? Bitte geben eine Einschätzung dazu ab.
  • Übernehmbarkeit: Kann es von anderen übernommen oder für deren Zwecke adaptiert werden? Wie schätzen Sie diese Möglichkeit ein? Welche Tools oder Unterstützung werden zur Verfügung gestellt.

Daneben werden bewertet:

  • Kooperation: Wie wurden Partner in der Konzeption und Umsetzung eingebunden?
  • Teilnehmeraktivierung: Hat das Projekt zu einer Teilnehmeraktivierung geführt, wird selbständiges Tun bei Teilnehmenden angeregt? Bitte nennen Sie Beispiele und liefern Sie möglichst einen Nachweis.
  • Nachhaltigkeit: Wie wird für die Nachhaltigkeit des Projektes gesorgt; inwieweit ist die Innovation dauerhaft? Welche Maßnahmen haben Sie umgesetzt oder sehen Sie künftig vor?
  • Effekt: Was hat sich in der Institution oder für ihre Services und Kunden positiv bewegt?
  • Motivation: Was waren Motivation und/oder Anlass für das Projekt?

 

 

Preisträger:

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Preisübergabe erfolgt während des 5. Leipziger Kongresses für Information und Bibliothek.

 

 

Der 2013 Wettbewerb ist hier ausgeschrieben:

http://www.degruyter.com/staticfiles/pdfs/zukunftsgestalter.pdf

 

Die 2012 Gewinnerinnen und Gewinner werden hier vorgestellt: http://www.degruyter.com/staticfiles/pdfs/presse/pi240512.pdf

 

 

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung oder Ihren Vorschlag,

 

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Elmar Mittler, Julia Bergmann, Dr. Alice Keller

 

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Update zu Michael Stephens

Geschrieben am 24. September 2012. Einsortiert unter: Bibliotheken, Veranstaltungen, Web2.0, Zukunftsvisionen, ZW Projekte |

Liebe Freunde und Unterstützer der Zukunftswerkstatt,

heute möchten wir Euch heute ein Update zum Besuch von Michael Stephens geben. Wir wurden in den letzten Tagen des öfteren nach genauen Terminen und Orten gefragt. Wir können Euch heute noch nicht alle Veranstaltungsorte nennen. Trotzdem möchten wir Euch mit allen aktuellen Informationen versorgen:

22.10.2012 Berlin/Veranstaltungsort: tba. Beginn zwischen 19h und 20h
23.10.2012 Frankfurt oder Wiesbaden/Veranstaltungsort : tba. Beginn zwischen 19h und 20h
25.10.2012 Köln/Veranstaltungsort: FH Köln Beginn zwischen 19h und 20h
26.10.2012 Hamburg/Veranstaltungsort: TU Hamburg-Harburg Beginn zwischen 19h und 20h

Sobald wir neue Daten haben oder sich an den aktuellen Daten etwas ändert werden wir Euch natürlich sofort informieren.

Wir würden uns freuen, wenn wir Euch auf einer der Veranstaltungen begrüßen könnten.

Bitte gebt diese Informationen an alle Kollegen/Freunde/Bekannte etc. weiter, die an den Veranstaltungen Interesse haben könnten.

Beste Grüße

Eure Zukunftswerkstätter

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Der Bibliothekartag 2012 im Rückblick: Fact Sheets Reader, Tablets und Games

Geschrieben am 15. Juni 2012. Einsortiert unter: Bibliotheken, eBooks, Games, Uncategorized, Veranstaltungen, Zukunftsvisionen |

Wie bereits angekündigt folgen heute die Fact Sheets. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die Studenten der FH Köln für die Erstellung der Games Fact Sheets und für Ihren Einsatz beim Bibliothekartag. Die Fact Sheets für die Reader wurden zum einem von den Zukunftsentwicklern Bernd, Petra und Uwe und zum anderen von der ETH Zürich geschrieben. Der ETH Zürich und der FH Köln danken wir auch an dieser Stelle für die Ausleihe Ihrer Reader und Tablets. Einige aktuelle Tablets wurden uns auch von Saturn Wolfsburg ausgeliehen. Auch hier ein herzlicher Dank für die Überlassung.

Reader

Tablets

Games

Und falls Ihr uns noch euer Lieblingsspiel oder euren favorisierten Reader vorstellen möchtet, könnt Ihr natürlich gerne einen Kommentar hinterlassen. SF

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Interview mit Hans-Joachim Hübner vom Satz-Rechen-Zentrum zur Zukunft der Bibliotheken

Geschrieben am 23. April 2012. Einsortiert unter: Bibliotheken, Veranstaltungen, Zukunftsvisionen |

Liebe Leser,

sicherlich können es die meisten von Euch kaum erwarten: Der Bibliothekartag rückt unaufhörlich näher. Unsere Zukunftsentwickler basteln intensiv an unserer Hamburg-Zukunft und so wie es aussieht wird alles rechtzeitig fertig werden – und zudem ein ganz große Sache:-)

Wie in den letzten Jahren auch, können wir unsere Aktivitäten nur durchführen, weil uns Menschen, Institutionen und Unternehmen unterstützen. Dabei geht es nicht nur um eine finanzielle Unterstützung. Vielmehr entstehen  zumeist interdisziplinäre Netzwerke, von denen wir sehr viel lernen. Wir möchten in diesem Jahr die Zusammenarbeit mit Unternehmen in eine neue Richtung lenken. In der Regel lief es bis jetzt so, dass wir unterstützt wurden und dabei u.a. die Unternehmen, welche unsere Arbeit förderten auf unserem Blog und in anderen Veröffentlichungen benannten. Dieses Jahr gehen wir einen Schritt weiter. Die uns unterstützenden Unternehmen sind in der Bibliothekswelt nachhaltig bekannt. Unser Interesse geht weit über eine Spende hinaus. Die Zukunft der Bibliotheken wird nicht von den Bibliotheken alleine entwickelt. Ohne die Unternehmen, die in den verschiedenen Bereichen tätig sind, ist eine Zukunft für Bibliotheken nicht nötig. Sie werden in Zukunft nicht nur Dienstleister sein, sondern mehr noch als heute die Zukunft der Bibliotheken aktiv gestalten. Aus diesem Grund möchten wir heute mit einer kleinen Serie beginnen. Wir haben die mit uns kooperierenden Unternehmen gebeten, uns ein Interview zu ihrer Arbeit und ihrer Vision zur Zukunft der Bibliotheken zu geben. Wir beginnen heute mit Hans-Joachim Hübner vom Satz-Rechen-Zentrum.

Während des Bibliothekartages werden wir unsere Kooperationspartner erneut befragen – dann gibt es Videointerviews. Schließlich werden nach dem Bibliothekartag ein drittes mal zusammenkommen und gemeinsam überlegen, was der Bibliothekartag in Hamburg gebracht hat. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen.

Eure Zukunftsentwickler

PS: Der Verein Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V. bedankt sich herzlich bei der Walter de Gruyter Stiftung für Wissenschaft und Forschung für die Förderung unserer Aktivitäten auf dem Bibliothekartag 2012 in Hamburg

Und nun das Interview:

Zukunftswerkstatt: Hallo und guten Tag Herr Hübner, was genau machen Sie bzw. Ihre Firma eigentlich?

Hans-Joachim-Hübner: Das SRZ bietet Dienstleistungen und Systemlösungen an. Die Dienstleistungen teilen sich auf in drei Bereiche: Die Digitalisierung aller Arten von Dokumenten: Papier, gebundene Vorlagen, Mikrofilm, Retrokonversion von Katalogen, auch mit Online-Erfassung. Das Cross-Media-Publishing, was man herkömmlich mit Satzherstellung beschreiben würde, aber heutztage meint, einmal Daten zu erstellen, die dann für Druck, CD-ROM und Internetpräsenzen verwendbar sind. Mit unserer Softwaregruppe bieten wir auch die Erstellung von Internet- und CD-ROM-Anwendungen an. An Systemlösungen werden angeboten:

  • Schlüsselfertige und kundenspezifisch angepasste Digitalisierungslösungen sowohl für Bibliotheken (Dokumentlieferung, Kataloganreicherung, allgemeine Digitalisierung) als auch für Industrie und öffentliche Auftraggeber zur Dokumentenerfassung und den Posteingang
  • Internetportale zur Präsentation digitaler Kollektionen mit unserem eigenentwickeltem CMS Agora
  • ECM und DMS Lösungen für Industrie und öffentliche Hand, ebenfalls kundenspezifisch angepasst auf der Grundlage von SAPERION

Zukunftswerkstatt: Was gefällt Ihnen an der Arbeit mit Bibliotheken?

Hans-Joachim-Hübner: Im wesentlichen geht es immer um Wissen und allgemeines Kulturerbe, das digitalisiert, strukturiert und dann in digitaler Form von überall her erreichbar angeboten werden soll. Mit jedem Projekt, das wir durchführen, lernen wir viel auch über die Inhalte, die wir digitalisieren oder präsentieren. Das ist ungeheuer interessant. Und – da muss ich auch mal ein Kompliment loswerden – die Zusammenarbeit mit unseren Bibliotheks-Kunden ist eigentlich immer von großer gegenseitiger Achtung und Kollegialität geprägt.

Zukunftswerkstatt: Sie sind ja Unterstützer der Zukunftswerkstatt – warum eigentlich?

Hans-Joachim-Hübner: Uns gefällt, dass die Zukunftswerkstatt frisches Denken und den Mut, spielerisch neue Formen der Wissensvermittlung zu erkunden, in die Bibliotheksszene bringt. Hier geht es nicht hauptsächlich um Konservieren und Bewahren, was mit Sicherheit auch eine wichtige Aufgabe ist, sondern um das Teilen von Wissen und die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten von Internet, Social Media und mobilen Anwendungen. Das ist zukunftsträchtig und damit für uns unterstützenswert.

Zukunftswerkstatt: Die Welt der Bibliotheken verändert sich immer rasanter – wie sieht eigentlich Ihre Vision für die Bibliothek im Jahre 2025 aus?

Hans-Joachim-Hübner: Wesentlich ‘elektrischer’, ich denke, dass die Bedeutung gedruckter Werke nachlassen wird und die wissenschaftlichen Bibliotheken große digitale Wissenspeicher sein werden. Ob dann von z.B. Dissertationen noch Pflichtexemplare gedruckt werden, wage ich zu bezweifeln, das elektronische Publizieren und der jederzeitige Zugriff auf Informationen wird noch weiter im Vordergrund stehen. Trotzdem glaube ich an eine gewisse Zukunft des gedruckten Buches schon allein wegen seiner haptischen Eigenschaften.

Zukunftswerkstatt: Wo sehen Sie mögliche Hürden auf dem Weg in die Bibliothek der Zukunft?

Hans-Joachim-Hübner: Bei der sehr unterschiedlichen Politik der Verlage. Einige haben da im digitalen Angebot ein sehr rigides und teures Lizenzmodell, dass sich bereits jetzt manch eine Bibliothek kaum leisten kann. Andere sehen aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre, dass ein relativ freizügiger Zugriff auf die von Ihnen verlegten Werke sich keineswegs geschäftsschädigend bemerkbar machen muss, sondern eher den Verkauf der Werke ankurbeln kann.

Neben der vielen Arbeit und den vielen Herausforderungen und Fragestellungen soll das Leben ja auch Spass machen – was macht Ihnen an Ihrem Job Spass?

Hans-Joachim-Hübner: Aufgrund der breiten Palette unseres Angebotes und vielen verschiedenen Projekten in sehr unterschiedlichen Fachrichtungen gibt es immer wieder Herausforderungen, sich mit sehr unterschiedlichen Aufgabenstellungen auseinanderzusetzen. Am besten finde ich, Aufgaben, für die es noch keine wirkliche Lösung gibt. Dabei lernt man auch sehr unterschiedliche Menschen an vielen verschiedenen Orten klennen – das macht Spaß.

Zukunftswerkstatt: Vielen Dank für das Interview. Wir werden uns ja auf dem Bibliothekartag sehen und auch danach auf unserem Blog über die Zukunft der Bibliotheken diskutieren. Trotzdem haben Sie nun das letzte Wort. Das ist eine einmalige Chance – Was immer Sie schon einmal sagen wollten, jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür:-)

Hans-Joachim-Hübner: Ich wäre froh, wenn wir aus den gegenwärtigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Europa und der Welt mit gestärkten ethischen und demokratischen Werten hervorgehen und sich bei allen Verantwortlichen herumspricht, dass man Geld nicht essen kann.

Zukunftswerkstatt: Nochmals vielen Dank für Ihre Unterstützung und wir sehen uns zumVideointerview auf dem Bibliothekartag in Hamburg…

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Medienträume – Raumvisionen

Geschrieben am 8. Juni 2011. Einsortiert unter: Best Practice, Bibliotheken, Zukunftsvisionen |

Wir freuen uns am Donnerstag den 09.06.2011 um 17:30 – 18:00 Brigitte Fritschle von der EKZ bei uns im Raum Paris begrüßen zu dürfen mit ihrem Vortrag:

Medienträume – Raumvisionen 

EKZ-Ideenwettbewerb

Brigitte Fritschle von der EKZ / Reutlingen stellt im Rahmen des Vortragsprogramms der Zukunftswerkstatt e.V. die Preisträger des Architekturwettbewerbs vor.

Ausgeschrieben wurde die Gestaltung einer Jugendbibliothek. Der Grundriss war vorgegeben (Stadtbibliothek Leipzig) und die Teilnehmer waren aufgerufen, ihre Ideen für eine innovative Gestaltung einzubringen. Aus den über 140 eingereichten Arbeiten, werden die Top 10 im Raum Paris präsentiert.

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Die VisionenKlause – lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf…

Geschrieben am 3. Juni 2011. Einsortiert unter: Bibliotheken, Gastbeiträge, Innovationsmanagement, Veranstaltungen, Zukunftsvisionen, ZW Projekte |

Gemeinsam mit Jochen Dudeck und Prof. Tom Becker und seinen Studierenden des Seminars „Bibliotheken für die Zukunft – Zukunft für die Bibliotheken“  an der FH Köln, läd die Zukunftswerkstatt Sie in diesem Jubiläumsjahr zu einem Blick in die Zukunft ein. Lesen Sie dazu den Gastbeitrag von Kirsten Groth, Studierende an der FH Köln:

Die Zukunft. Etwas, das man manchmal gern verdrängt, zeitweise begrüßt und das meistens doch irgendwie anders kommt, als man denkt. Sei es George Orwell mit 1984 oder Douglas Adams mit „Per Anhalter durch die Galaxis“ – jeder hat so seine eigenen Ansichten davon, was geschehen wird und dies kann durchaus sehr gegensätzlich sein.

Machen Sie es sich bequem und lassen auch Sie Ihren Visionen freien Lauf! Ob Sie sie aufschreiben, auf Video festhalten oder sprachlich formulieren möchten ist dabei völlig Ihnen überlassen – uns interessiert, was Sie denken: Wie fühlt sich die Zukunft für die Bibliotheken an? Wie sieht die Bibliothek von morgen aus? Welche Medien kann man entleihen, gibt es physischen Bestand? Was ist mit den Mitarbeitern, der Technik, der Informationskompetenz und – vor allem – den Kunden, Dienstleistungen und Angeboten der Einrichtung?

Werden Sie aktiv und geben Sie sich und anderen neue Impulse – die Zukunft ist zum Greifen nah: Es liegt an Ihnen, ob Sie Zuschauer des Geschehens bleiben oder mit uns die Zukunft aktiv gestalten!!

Treffen Sie uns ab dem 7. Juni live auf dem Bibliothekartag in Berlin – Wir sehen uns in Raum Paris!!

verfasst von: Kirsten Groth, Studierende an der FH Köln

(im Rahmen des fakultativen Seminars „Bibliotheken für die Zukunft – Zukunft für die Bibliotheken“ bei Prof. T. Becker, FH Köln)

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zdf.kultur geht heute online

Geschrieben am 7. Mai 2011. Einsortiert unter: Best Practice, Kulturinstitutionen, Zukunftsvisionen |

Der neue digitale Sender zdf.kultur möchte ab heute eine neue Plattform sein für Hochkultur und Popkultur und dies mit neuen Konzepten in Fernshen und Internet umsetzen. Das klingt gut. Ich bin sehr gespannt auf das, was uns hier erwartet. Dies ist ein weiterer Schritt der öffentlich-rechtlichen Sender hin zu einer neuen Medienkultur. Da gibt es z.B. seit einiger Zeit die twitternde Fernsehfigur des Polizeipsychologen Dr. Vince Flemming oder das neue Format des Mitmach-Krimis „Wer rettet Dina Foxx“, ein Gaming-Rätsel-Krimi-Vergnügen, in dessen Lösung Sie gern noch einsteigen können.

Was hier sichtbar wird und mir in besonderem Maße gefällt, ist eine klare Vision. Man hat eine Strategie für den Umgang mit den neuen Medien entwickelt und setzt diese nun konsequent um. Nicht nur son bissl auch bei Facebook sein oder wir haben da jetzt auch mal nen Blog. Hier wird mit neuen Inhalten gearbeitet, neue Formate werden mutig ausprobiert.  Mir gefällt’s und ich wünsche dem ZDf viel Erfolg! Weiter so.

Ihre/eure Julia Bergmann

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Innovationsmanagement und Captain Kirk

Geschrieben am 18. Januar 2011. Einsortiert unter: Innovationsmanagement, Zukunftsvisionen |

Liebe Leser,

heute möchte ich über ein Thema schreiben, welches ein bißchen nach Science Fiction klingt. Es geht um das Raumschiff Enterprise bzw. die TV-Serie „Star Trek“. Zu genau dieser Serie gab es vor ein paar Tagen auf ARTE eine zweiteilige Dokumentation. In dieser Dokumentation ging es aber nicht um die Dramaturgie oder die Fans oder die Maskenbildner. Es ging vielmehr um die Frage, wie diese TV-Serie unsere reale Welt nachhaltig verändert hat. Wenn man über diese Frage nachdenkt, fällt einem sicherlich zuerst der „Kommunikator“ auf. „Scotty beam me up“ wurde zu einem der bekanntesten TV-Sätze überhaupt. Und in der Tat – die Chefentwickler der Firma Motorola sollen laut dieser Dokumentation auf Basis dieses Kommunikators auf die Idee des Handys gekommen sein. Zudem war es lange Zeit ein wichtiges Ziel genau diese Variante für die mobile Kommunikation zu ermöglichen mit dem uns allen bekannten Klapphandy als Ergebnis.

Ein anderes Beispiel war das Design des Maschinenraumes der Enterprise. Einige Mitarbeiter der NASA nahmen dieses Design zum Vorbild und tatsächlich gibt es Schaltzentralen in der Triebwerksentwicklung, die so aussehen als hätte man sie direkt aus dem Raumschiff übernommen. Gleiches gilt für Tablet-PC’s wie das iPad oder das Galaxy Tab von Samsung. Selbst die Entwicklung des PC als Arbeitsstation inkl. Videochat wird zumindest in Teilen von Entwicklern von Apple und Microsoft der TV-Serie zugeschrieben.

All das mag noch halbwegs nachvollziehbar sein. Ich wusste von einigen dieser Zusammenhänge schon durch Artikel in Zeitungen etc. Dabei wurde sogar immer wieder darauf hingewiesen, dass selbst der Warp-Antrieb physikalisch möglich sei. Das Ganze hat irgendetwas mit Raumkrümmung zu tun. Bitte verzeiht, dass ich aufgrund meiner mangelnden Physikkenntnisse nicht näher darauf eingehe:-)

Was mich aber nun wirklich beeindruckte war die Aussage von Medizinern, dass die TV-Serie auch die Chirurgie beeinflusste. Die Idee ohne oder nur mit minimalen Schnitten auszukommen inkl. Laserbehandlungen bei Krebspatienten etc. soll ebenfalls durch die TV-Serie entstanden sein. Zumindest, so meinte es einer der Mediziner, sei man durch die Krankenstation von Dr. Mc Coy inspiriert worden.

Ob nun Star Trek alle diese Innovationen wirklich alleine hervorgerufen hat, weiß ich nicht. Das eine Science Fiction Serie inspiriert, kann ich mir gut vorstellen. Das Entscheidende ist meiner Meinung nach auch nicht, dass Menschen dadurch auf interessante innovative Ideen kamen. Viel interessanter ist die Tatsache, dass sie offensichtlich in einem Umfeld lebten und arbeiteten, bei dem diese Ideen auf einen fruchtbaren Boden fielen. Sie konnten diese teilweise exotischen Ideen weiter entwickeln. Diese Menschen gingen mit offenen Augen durchs Leben. Sie waren in der Lage auch auf Basis von exotischen Quellen wie der Science Fiction Innovationen zu denken und zu entwickeln.

Nun soll dies kein Aufruf an Kultur- und Bildungsinstitutionen sein, in Zukunft nur noch Star Trek zu schauen. Man muss dieses Genre mögen – sonst macht es keinen Sinn. Was wir aber davon lernen können ist, dass überall um uns herum Innovationen bzw. Inspirationen zu finden sind. Wir müssen nur die Augen aufmachen. Dabei sind es eher die kleinen Dinge, die etwas besser machen. Dr. Rudolf Mumenthaler von der ETH-Bibliothek meinte im Rahmen eines Vortrages, dass für ihn Innovationen auch kleine Verbesserungen sein können. Es muss also nicht immer etwas völlig Neues entwickelt werden. Von einer Cafe-Kette wie Starbucks können wir lernen, wie man einen Raum gestaltet, in dem Menschen gerne lernen – mit freiem WLAN und überteuertem Kaffee. Auch online können wir überall lernen. Überall gibt es spannende Plattformen und Webseiten, z.B. neue Ideen, wie man Twitter und Facebook nutzen kann.

Was wir ebenfalls davon lernen können ist in der eigenen Institution oder dem eigenen Unternehmen ein Klima zu schaffen, dass die Entwicklung von Innovationen begünstigt. Deshalb ist es wichtig, Ideen zuzulassen. Stellen wir uns vor, den Entwickler von Motorola hätte man ausgelacht, als er meinte er habe Star Trek gesehen und da sei er auf eine Idee gekommen….

Beste Grüße

Christoph Deeg

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Das (verspätete) Weihnachtsgeschenk: Michael Stephens “The Hyperlinked Community Library”

Geschrieben am 29. Dezember 2010. Einsortiert unter: Archive, Bibliotheken, Forschung, Kulturinstitutionen, Museen, Veranstaltungen, Web2.0, Zukunftsvisionen, ZW Projekte |

Liebe Freunde der Zukunftswerkstatt, heute ist es soweit: Endlich können wir Euch das Video des Vortrages von Michael Stephens auf dem Bibliothekskongress 2010 in Leipzig präsentieren.Michael Stephens ist ein sehr bekannter Lehrer, Forscher und Sprecher aus den USA und beschäftigt sich mit der Frage der Zukunft der Kultur- und Wissensvermittlung – und er ist ist Gründungsmitglied unseres Vereins:-)

Eine kleine Zusammenfassung der Aktivitäten von Michael könnt Ihr hier finden.

Wer darüber hinaus mehr über Michael Stephens und seine Arbeit und Ideen erfahren möchte, sollte unbedingt seinen Blog besuchen.

Beste Grüße

Eure Zukunftswerkstätter

PS: Es hat zugegeben etwas gedauert – aber nun wissen wir auch wie man es macht:-)

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