Innovationsmanagement

Die Zukunftswerkstatt beim Bibliothekskongress in Leipzig

Geschrieben am 25. Februar 2013. Einsortiert unter: Best Practice, Bibliotheken, Innovationsmanagement, Kulturinstitutionen, Veranstaltungen, ZW Projekte | Schlagworte: |

Liebe Freundinnen und Freunde der Zukunftswerkstatt!

Wir freuen uns darauf, Sie und Euch beim Bibliothekskongress in Leipzig wiederzusehen oder auch neu kennen zu lernen!

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Eine sehr gute Gelegenheit dafür ist die Verleihung des Preises Zukunftsgestalter in Bibliotheken, den wir auch in diesem Jahr in Kooperation mit dem Verlag De Gruyter und der Zeitschrift BIBLIOTHEK Forschung und Praxis (BFP) an zwei kreative, engagierte und innovative Preisträger-Teams verleihen dürfen. Die beiden Projekte konnten sich in einem exzellent besetzten Bewerberfeld aus dem gesamten deutschsprachigen Raum durchsetzen und sind in Ihrer Art sowohl zukunftsweisend als auch adaptierbar für andere Bibliotheken.
Beide Teams werden Ihre Projekte kurz vorstellen und stehen im Anschluss für Gespräche und Fragen bereit.

Ort:
5. Leipziger Kongress für Bibliothek & Information
In der KIBA-Lounge
Ebene -1
Standnummer -20

Zeit:
Dienstag 12. März, 12.15-13.30 Uhr

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Die Mitglieder der Zukunftswerkstatt sind vor Ort an den typischen grünen Schlüsselbändern erkennbar und Gesprächen stets aufgeschlossen! Auch wird über Twitter unter dem Hashtag #zwev nachzuverfolgen sein, wo wir jeweils anzutreffen und ansprechbar sind. Wir freuen uns auf Euch und sagen:

Bis bald in Leipzig!

Eure Zukunftsentwickler

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Köln ist seiner Zeit voraus

Geschrieben am 21. Februar 2013. Einsortiert unter: Bibliotheken, Forschung, Innovationsmanagement, Tool der Woche, Uncategorized | Schlagworte: , |

Im neuem Horizont Report > Higher Education Report 2013 werden neue Trends aufgezeigt. Er untersucht die neuen Trends/Medien/Technologien im akademischen Bildungsbereich. Es gibt verschiedene Zeithorizonte. Für die Zukunft in 4-5 Jahren werden im diesjährigem Report 3D-Drucker genannt. Fast zeitgleich mit der Veröffentlichung des Reports kann die Stadtbibliothek Köln für sich behaupten, Trends erkannt zu haben. Ab Samstag wird dort der 3D-Drucker in Betrieb genommen und Nutzer können sich ihre Modelle ausdrucken lassen.
Vorlagen können über die Seite Thingiverse geladen oder selber erstellt werden.


Nähere Informationen zum Kölner Modell findet Ihr hier bzw. natürlich direkt in der Zentralbibliothek .

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Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2013

Geschrieben am 22. November 2012. Einsortiert unter: Best Practice, Bibliotheken, Innovationsmanagement, Kulturinstitutionen, Veranstaltungen, Zukunftsvisionen |

Auch in diesem Jahr möchten wir euch alle herzlich einladen euch auf den Preis “Zukunftsgestalter in Bibliotheken” zu bewerben oder tolle Projekte, die Ihr kennt, vorzuschlagen. Hier der offizielle Ausschreibungstext:

 

 

 

 

 

Wir suchen Personen, Teams und Einrichtungen mit dem Blick nach vorn, die Ideen konkret umsetzen und so Bewegung in die Bibliothekslandschaft bringen. Wir suchen die Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2013.

 

Der Preis „Zukunftsgestalter in Bibliotheken“ wurde erstmals 2012 vergeben. Er wird vom Verlag De Gruyter gestiftet und in Kooperation mit der Zeitschrift BIBLIOTHEK Forschung und Praxis (BFP) und der Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V. im Rahmen des 5. Leipziger Kongresses für Information und Bibliothek im März 2013 verliehen.

 

 

Ziel:

Mit dem Preis werden zwei Einzelpersonen oder Gruppen ausgezeichnet, die sich besonders erfolgreich für die Umsetzung von innovativen und zukunftsweisenden Ideen in öffentlichen oder wissenschaftlichen Bibliotheken oder deren Umfeld engagiert haben.

 

Prämiert werden jeweils eine Einzelperson oder ein Team. Ausgezeichnet werden konkrete Aktivitäten, die in Bibliotheken selbst, im Umkreis von Bibliotheken oder allgemein bei der Informationssuche bzw. Wissensvermittlung zum Einsatz kommen. Von besonderem Interesse sind Projekte und Services, die Nutzer zum Mitmachen anregen oder sich zur Übertragung auf andere Einrichtungen eignen. Das Projekt soll im Verlaufe der letzten zwei Jahre erfolgreich in die Praxis umgesetzt worden sein. Es können auch Projekte eingereicht werden, die noch in der Entwicklung sind, sofern das Endresultat schon absehbar ist.

 

Preis:

Beide Preise sind mit € 500 dotiert. Die Preisträger (Personen oder Teams) erhalten darüber hinaus ein Anerkennungszertifikat und werden eingeladen, ihre Leistung während des 5. Leipziger Kongresses für Information und Bibliothek zu präsentieren.

Zudem wird ihnen ermöglicht, in der Zeitschrift BFP über Ihre Arbeit zu berichten.

 

 

Bewerbung:

Für den Preis kann man sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden. Bei Vorgeschlagenen ist die Annahmebereitschaft vorab zu klären.

Teilnahmeberechtigt sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bibliotheken und andere Informationsprofis im deutschsprachigen Raum oder in deutschsprachigen Bibliotheken des Auslands.

 

 

Einzureichende Unterlagen:

Erforderlich ist eine max. 3-seitige deutschsprachige Beschreibung des Projektes oder Produktes. Darin sollten die  unten genannten Kriterien angesprochen werden. Beizufügen ist eine sehr knappe Kurzbiographie der Kandidatin bzw. des Kandidaten oder der Teammitglieder. Die Unterlagen müssen bis zum 15.01.2013 beim Verlag als E-Mail-Attachment vorliegen (senden an: alice.keller@degruyter.com).

 

 

Bewertung:

Eine fünfköpfige Jury, die aus Herausgebern der Zeitschrift BFP und Mitgliedern der Zukunftswerkstatt Kultur-und Wissensvermittlung e.V. zusammengesetzt ist, beurteilt die Vorschläge anhand eines Kriterienkataloges. Die Beratung erfolgt nicht öffentlich, die Auswahlentscheidung ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Bei der Entscheidung werden folgende Kriterien berücksichtigt:

  • Zukunftsrelevanz: Setzt das Projekt neue Standards für die Zukunft? Wie schätzen Sie dieses Potential ein?
  • Innovation und Kreativität: Was ist an diesem Projekt innovativ oder kreativ? Bitte geben eine Einschätzung dazu ab.
  • Übernehmbarkeit: Kann es von anderen übernommen oder für deren Zwecke adaptiert werden? Wie schätzen Sie diese Möglichkeit ein? Welche Tools oder Unterstützung werden zur Verfügung gestellt.

Daneben werden bewertet:

  • Kooperation: Wie wurden Partner in der Konzeption und Umsetzung eingebunden?
  • Teilnehmeraktivierung: Hat das Projekt zu einer Teilnehmeraktivierung geführt, wird selbständiges Tun bei Teilnehmenden angeregt? Bitte nennen Sie Beispiele und liefern Sie möglichst einen Nachweis.
  • Nachhaltigkeit: Wie wird für die Nachhaltigkeit des Projektes gesorgt; inwieweit ist die Innovation dauerhaft? Welche Maßnahmen haben Sie umgesetzt oder sehen Sie künftig vor?
  • Effekt: Was hat sich in der Institution oder für ihre Services und Kunden positiv bewegt?
  • Motivation: Was waren Motivation und/oder Anlass für das Projekt?

 

 

Preisträger:

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Preisübergabe erfolgt während des 5. Leipziger Kongresses für Information und Bibliothek.

 

 

Der 2013 Wettbewerb ist hier ausgeschrieben:


http://www.degruyter.com/staticfiles/pdfs/zukunftsgestalter.pdf

 

Die 2012 Gewinnerinnen und Gewinner werden hier vorgestellt:
http://www.degruyter.com/staticfiles/pdfs/presse/pi240512.pdf

 

 

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung oder Ihren Vorschlag,

 

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Elmar Mittler, Julia Bergmann, Dr. Alice Keller

 

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Projekte der Zukunftswerkstatt – Ein Ausblick auf 2013

Geschrieben am 17. Juli 2012. Einsortiert unter: Innovationsmanagement, Kulturinstitutionen, Veranstaltungen, ZW Projekte |

Liebe Freundinnen und Freunde der Zukunftswerkstatt!

Aus organisatorischen Gründen wird die Zukunftswerkstatt beim Bibliothekskongress in Leipzig 2013 nicht mit eigenem Programm vertreten sein.

Stattdessen planen wir für das kommende Jahr mehrere einzelne Events.  In den nächsten Wochen und Monaten werden wir an dieser Stelle ausführlich berichten. Als Appetizer schon einmal kurz angerissen die Dinge, die wir mit Euch angehen möchten:

Unsere vier Hauptthemen 2013 werden sein:

  • eReader/ Tablets – hier werden wir unser Augenmerk nunmehr weniger auf die  Technik als vielmehr auf die entsprechenden Funktionalitäten und Apps und ihr Potenzial für die Kultur- und Wissensvermittlung legen

 

  • Co-Working-Areas in Bibliotheken

 

  • Gaming und die deutsch-amerikanische Gaming-League

 

  • Der Blick über den Tellerrand

Auch im Rahmen der Themenreihe “Blick über den Tellerrand” verfolgen wir eines unserer Hauptanliegen weiter: den interdisziplinären und internationalen Austausch zu Aspekten der künftigen Vermittlung von kulturellen und bildungsrelevanten Inhalten. Hier werden wir ein umfangreiches Panel inklusive Podiumsdiskussion u.a. mit internationalen Vertretern aus Kultur- und Bildungseinrichtungen veranstalten, die bereits länger Erfahrung zu den Themen sammeln konnten, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz derzeit virulent sind:

  • Die Bibliothek als Ort
  • Social Media Strategien für die Innen- und Außenkommunikation der eigenen Einrichtung
  • Realisierung dieser Strategie unter Berücksichtigung der jeweiligen Personalstruktur

Die geladenen Experten aus den unterschiedlichen Bereichen werden ausführlich von diesen Erfahrungen berichten, dann vor allem aber auch miteinander wie auch mit dem Auditorium in Dialog treten.

Zudem wird die Visionenklause in anderer Form weitergeführt.

In der zweiten Jahreshälfte 2012 wird die Zukunftswerkstatt sich zunächst weiter der Fortführung begonnener Vorhaben widmen, die sich vor allem noch wegen der großen Nachfrage auf den Bereich Gaming konzentrieren. Auch dazu demnächst hier weitere Information.

Wir sind schon jetzt gespannt auf ein interdisziplinäres nächstes Jahr mit Euch, freuen uns auf Euer Feedback und danken für Euer Interesse. Wie immer steht Euch das Team der Zukunftsentwickler gerne mit Rat und Tat, zur Beantwortung von Fragen und für die Kontaktaufnahme zu innovativen Themen zur Verfügung. Ihr erreicht uns unter zukunftsentwickler@zukunftswerkstatt.org !

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Der Bibliothekartag 2012 im Rückblick: Links zu Vorträgen und Bildern

Geschrieben am 11. Juni 2012. Einsortiert unter: Bibliotheken, eBooks, eLearning, Forschung, Games, Innovationsmanagement, Kulturpolitik & Kulturwirtschaft, Museen, Uncategorized, Veranstaltungen | Schlagworte: , , , , , , |

Hiermit möchten wir Zukunftswerkstätter und -entwickler uns bei allen Referenten für die tollen Beiträge bedanken, die während des Bibliothekartags 2012 vorgetragen wurden. Es war uns ein Vergnügen Euren informativen und  innovativen Präsentationen und Diskussionen zu lauschen.

Zur Nachlese hier der Überblick über die uns durch unsere Referenten zur Verfügung gestellten Vorträge:

22.05.2012

23.05.2012

24.05.2012

Der heiß erwartete Beitrag zu den Factsheets bezüglich E-Book-Reader, Tablets und Computerspiele, die wir in Hamburg am Start hatten, folgt in ein paar Tagen.

… und wer jetzt die ganzen Vorträge nacheinander abgearbeitet hat, darf jetzt noch ein paar Bilder schauen.

P.S.: Sollte jemand Fragen an die einzelnen Referenten haben, leiten wir diese gerne weiter. Hierzu bitte kurze E-Mail an zukunftsentwickler@zukunftswerkstatt.org schreiben.

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Gewinner des Preises „Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2012“ ausgezeichnet

Geschrieben am 23. Mai 2012. Einsortiert unter: Bibliotheken, Innovationsmanagement, Veranstaltungen |

Heute wurden im Rahmen der Zukunftswerkstatt auf dem  Bibliothekartag in Hamburg die diesjährigen Gewinner des Preises „Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2012“ ausgezeichnet. Es sind Birgit Fingerle von der ZBW – Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften in Kiel und Prof. Dr. Roland Rosenstock, Angelika Spiecker, Anja Schweiger, Marten Seegers sowie Jan Krienke von der Stadtbibliothek Hans Fallada in Greifswald.

Die fünfköpfige Jury, zusammengesetzt aus Vertretern der Zeitschrift BIBLIOTHEK Forschung und Praxis (BFP) sowie der Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V., sagt zu ihrer Entscheidung: „ Wir hatten keine leichte Aufgabe, uns auf nur zwei Gewinner-Teams zu einigen. Die beachtliche Zahl der Einreichungen im Rahmen der Ausschreibung „Movers & Shakers“ demonstriert eindrucksvoll den Ideenreichtum, das technische Know-How und das Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Bibliotheken im deutschsprachigen Raum.“ Sowohl aus öffentlichen als auch wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen zahlreiche Vorschläge zu innovativen und erfolgreichen Projekten.

Birgit Fingerles Projekt „Innovation zum Mitmachen: Die Open Innovation Kampagnen der ZBW“ zeigt anhand des Beispiels der ZBW anschaulich und eindrucksvoll, wie die Einbindung von Kundinnen und Kunden in den Innovationsprozess zu Neuerungen in Bibliotheken fördern kann. Bei der Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften stellt Open Innovation einen Grundpfeiler des Innovationsmanagements dar. Kundinnen und Kunden sowie andere externe Akteure können sich u. a. in Ideenwettbewerben einbringen und auf diese Weise Veränderungsprozesse nach eigenen Wünschen mit gestalten.

Das Team der Stadtbibliothek Hans Fallada hat eine „ComputerSpielSchule Greifswald: spielen – entdecken – lernen“ initiiert. Diese ist ein medienpädagogisches Projekt der Stadtbibliothek, des Lehrstuhls für Religions- und Medienpädagogik der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und der Evangelischen Akademie MV. Mit der ComputerSpielSchule hat die Bibliothek einen Ort der Begegnung geschaffen zwischen Spielern und Nicht-Spielern, zwischen Heranwachsenden und Erwachsenen. Das Ziel ist, Medienkompetenz zu stärken, Konflikte anzusprechen und damit einen kritisch-reflektierten Umgang mit Computerspielen zu vermitteln.

Der Preis „Zukunftsgestalter in Bibliotheken“ wurde auf dem Bibliothekartag 2012 erstmals verliehen. Nebst den zwei Gewinnerprojekten sollen auch andere ausgewählte Projekte in den nächsten Heften der Zeitschrift BFP ausführlich der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Der Preis wird vom Verlag De Gruyter gestiftet und in Kooperation mit der Zeitschrift BIBLIOTHEK Forschung und Praxis (BFP) und der Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V. verliehen

 

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Preiswürdig! “Movers & Shakers in Bibliotheken” sind gefunden …

Geschrieben am 9. Mai 2012. Einsortiert unter: Best Practice, Bibliotheken, Innovationsmanagement, Veranstaltungen, ZW Projekte |

…. und wir möchten alle herzlich zur Preisverleihung und zur Präsentation der Gewinnerprojekte einladen:

 

Termin: Mittwoch, 23. Mai 2012, von 12:30 – 13:30 Uhr im Raum der Zukunftswerkstatt am Bibliothekartag in Hamburg

 

Der Verlag De Gruyter in Kooperation mit der Zeitschrift BIBLIOTHEK Forschung und Praxis (BFP) und der Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V. verleiht in diesem Jahr erstmalig den Movers & Shakers in Bibliotheken Preis.

Die zahlreichen Bewerbungen demonstrieren eindrucksvoll den Ideenreichtum, das technische Know-How und das Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Bibliotheken im deutschsprachigen Raum.

Die fünfköpfige Jury, zusammengesetzt aus Vertretern des BFP Herausgeberkreises sowie der Zukunftswerkstatt, hatten keine leichte Aufgabe. Doch nun stehen die zwei Preisträger des Movers & Shakers in Bibliotheken Preises fest. Zur feierlichen Preisverleihung einschließlich einer kurzen Präsentation der preisgekrönten Projekte sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bibliothekartags herzlich eingeladen.

 


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Movers & Shakers in Bibliotheken

Geschrieben am 21. Februar 2012. Einsortiert unter: Best Practice, Bibliotheken, Innovationsmanagement, Kulturinstitutionen |

Wir suchen Personen mit dem Blick nach vorn, die Ideen konkret umsetzen und so Bewegung in die Bibliothekslandschaft bringen. Wir suchen die Movers & Shakers der Bibliotheken.

Der Preis Movers & Shakers in Bibliotheken wird vom Verlag De Gruyter gestiftet und in Kooperation mit der Zeitschrift BIBLIOTHEK Forschung und Praxis (BFP) und der Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V. auf dem Bibliothekartag 2012 erstmals verliehen.

Ziel
Mit dem Preis werden Personen oder Gruppen ausgezeichnet, die sich besonders erfolgreich für die Umsetzung von innovativen und zukunftsweisenden Ideen in öffentlichen oder wissenschaftlichen Bibliotheken oder deren Umfeld engagiert haben.

Prämiert werden jeweils eine Einzelperson oder ein Team in den zwei Kategorien: (1) Innovatives Benutzererlebnis / innovativer Benutzerservice und (2) neue Technikanwendung. Ausgezeichnet werden konkrete Aktivitäten, die in Bibliotheken selbst, um Bibliotheken herum oder allgemein bei der Informationssuche bzw. Wissensvermittlung zum Einsatz kommen. Von besonderem Interesse sind Projekte und Services, die zum Mitmachen anregen oder sich zur Übertragung auf andere Einrichtungen eignen. Sie sollen im Verlaufe der letzten zwei Jahre erfolgreich in die Praxis umgesetzt worden sein. Es dürfen auch Projekte eingereicht werden, die derzeit noch realisiert werden, sofern das Endresultat klar erkennbar ist.

Preis
Der Preis ist je Kategorie mit € 500 dotiert. Die Preisträger (Personen oder Teams) erhalten darüber hinaus ein Anerkennungszertifikat und werden eingeladen, ihre Leistung während des Bibliothekartags 2012 im Rahmen der Veranstaltungen der Zukunftswerkstatt zu präsentieren. Zudem wird ihnen ermöglicht, in der Zeitschrift BFP über Ihre Arbeit zu berichten.

Bewerbung
Für den Preis kann man sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden. Bei Vorgeschlagenen ist die Annahmebereitschaft vorab zu klären.
Teilnahmeberechtigt sind Bibliothekarinnen, Bibliothekare und andere Informationsprofis im deutschsprachigen Raum.

Einzureichende Unterlagen
Erforderlich ist eine max. 3-seitige deutschsprachige Beschreibung des Produktes oder Projektes (einschließlich Abbildungen und weiterführenden Links). Beizufügen ist eine Kurzbiographie der Kandidatin bzw. des Kandidaten oder der Teammitglieder.

Die Unterlagen müssen

bis zum 25.04.2012

beim Verlag als E-Mail-Attachment vorliegen

(alice.keller@degruyter.com).

Bewertung
Eine fünfköpfige Jury, die aus Herausgebern der Zeitschrift BFP und Mitgliedern der Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V. zusammengesetzt ist, beurteilt die Vorschläge anhand eines Kriterienkataloges. Die Beratung erfolgt nicht öffentlich, die Auswahlentscheidung ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bei der Entscheidung wird insbesondere berücksichtigt, ob die Idee / das Projekt

  • innovativ und/oder kreativ ist,
  • in der Institution oder für ihre Services und Kunden etwas bewegt hat,
  • von anderen übernommen oder für ihre Zwecke adaptiert werden kann.

Preisträger
Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Preisübergabe erfolgt erstmals während des Bibliothekartags 2012.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, bzw. Ihren Vorschlag,
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Elmar Mittler, Julia Bergmann, Dr. Alice Keller

Ansprechpartner:
Dr. Alice Keller
Editorial Director, Library and Information Science & History
De Gruyter Saur
Mies-van-der-Rohe-Str. 1
D-80807 München, Germany
Tel. +49 (0)89 76 902-253
Mobile. +49 (0)175 439 1681
Email: alice.keller@degruyter.com

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Die VisionenKlause – lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf…

Geschrieben am 3. Juni 2011. Einsortiert unter: Bibliotheken, Gastbeiträge, Innovationsmanagement, Veranstaltungen, Zukunftsvisionen, ZW Projekte |

Gemeinsam mit Jochen Dudeck und Prof. Tom Becker und seinen Studierenden des Seminars „Bibliotheken für die Zukunft – Zukunft für die Bibliotheken“  an der FH Köln, läd die Zukunftswerkstatt Sie in diesem Jubiläumsjahr zu einem Blick in die Zukunft ein. Lesen Sie dazu den Gastbeitrag von Kirsten Groth, Studierende an der FH Köln:

Die Zukunft. Etwas, das man manchmal gern verdrängt, zeitweise begrüßt und das meistens doch irgendwie anders kommt, als man denkt. Sei es George Orwell mit 1984 oder Douglas Adams mit „Per Anhalter durch die Galaxis“ – jeder hat so seine eigenen Ansichten davon, was geschehen wird und dies kann durchaus sehr gegensätzlich sein.

Machen Sie es sich bequem und lassen auch Sie Ihren Visionen freien Lauf! Ob Sie sie aufschreiben, auf Video festhalten oder sprachlich formulieren möchten ist dabei völlig Ihnen überlassen – uns interessiert, was Sie denken: Wie fühlt sich die Zukunft für die Bibliotheken an? Wie sieht die Bibliothek von morgen aus? Welche Medien kann man entleihen, gibt es physischen Bestand? Was ist mit den Mitarbeitern, der Technik, der Informationskompetenz und – vor allem – den Kunden, Dienstleistungen und Angeboten der Einrichtung?

Werden Sie aktiv und geben Sie sich und anderen neue Impulse – die Zukunft ist zum Greifen nah: Es liegt an Ihnen, ob Sie Zuschauer des Geschehens bleiben oder mit uns die Zukunft aktiv gestalten!!

Treffen Sie uns ab dem 7. Juni live auf dem Bibliothekartag in Berlin – Wir sehen uns in Raum Paris!!

verfasst von: Kirsten Groth, Studierende an der FH Köln

(im Rahmen des fakultativen Seminars „Bibliotheken für die Zukunft – Zukunft für die Bibliotheken“ bei Prof. T. Becker, FH Köln)

Die VisionenKlause is sponsored by

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Innovationsmanagement und Captain Kirk

Geschrieben am 18. Januar 2011. Einsortiert unter: Innovationsmanagement, Zukunftsvisionen |

Liebe Leser,

heute möchte ich über ein Thema schreiben, welches ein bißchen nach Science Fiction klingt. Es geht um das Raumschiff Enterprise bzw. die TV-Serie „Star Trek“. Zu genau dieser Serie gab es vor ein paar Tagen auf ARTE eine zweiteilige Dokumentation. In dieser Dokumentation ging es aber nicht um die Dramaturgie oder die Fans oder die Maskenbildner. Es ging vielmehr um die Frage, wie diese TV-Serie unsere reale Welt nachhaltig verändert hat. Wenn man über diese Frage nachdenkt, fällt einem sicherlich zuerst der „Kommunikator“ auf. „Scotty beam me up“ wurde zu einem der bekanntesten TV-Sätze überhaupt. Und in der Tat – die Chefentwickler der Firma Motorola sollen laut dieser Dokumentation auf Basis dieses Kommunikators auf die Idee des Handys gekommen sein. Zudem war es lange Zeit ein wichtiges Ziel genau diese Variante für die mobile Kommunikation zu ermöglichen mit dem uns allen bekannten Klapphandy als Ergebnis.

Ein anderes Beispiel war das Design des Maschinenraumes der Enterprise. Einige Mitarbeiter der NASA nahmen dieses Design zum Vorbild und tatsächlich gibt es Schaltzentralen in der Triebwerksentwicklung, die so aussehen als hätte man sie direkt aus dem Raumschiff übernommen. Gleiches gilt für Tablet-PC’s wie das iPad oder das Galaxy Tab von Samsung. Selbst die Entwicklung des PC als Arbeitsstation inkl. Videochat wird zumindest in Teilen von Entwicklern von Apple und Microsoft der TV-Serie zugeschrieben.

All das mag noch halbwegs nachvollziehbar sein. Ich wusste von einigen dieser Zusammenhänge schon durch Artikel in Zeitungen etc. Dabei wurde sogar immer wieder darauf hingewiesen, dass selbst der Warp-Antrieb physikalisch möglich sei. Das Ganze hat irgendetwas mit Raumkrümmung zu tun. Bitte verzeiht, dass ich aufgrund meiner mangelnden Physikkenntnisse nicht näher darauf eingehe:-)

Was mich aber nun wirklich beeindruckte war die Aussage von Medizinern, dass die TV-Serie auch die Chirurgie beeinflusste. Die Idee ohne oder nur mit minimalen Schnitten auszukommen inkl. Laserbehandlungen bei Krebspatienten etc. soll ebenfalls durch die TV-Serie entstanden sein. Zumindest, so meinte es einer der Mediziner, sei man durch die Krankenstation von Dr. Mc Coy inspiriert worden.

Ob nun Star Trek alle diese Innovationen wirklich alleine hervorgerufen hat, weiß ich nicht. Das eine Science Fiction Serie inspiriert, kann ich mir gut vorstellen. Das Entscheidende ist meiner Meinung nach auch nicht, dass Menschen dadurch auf interessante innovative Ideen kamen. Viel interessanter ist die Tatsache, dass sie offensichtlich in einem Umfeld lebten und arbeiteten, bei dem diese Ideen auf einen fruchtbaren Boden fielen. Sie konnten diese teilweise exotischen Ideen weiter entwickeln. Diese Menschen gingen mit offenen Augen durchs Leben. Sie waren in der Lage auch auf Basis von exotischen Quellen wie der Science Fiction Innovationen zu denken und zu entwickeln.

Nun soll dies kein Aufruf an Kultur- und Bildungsinstitutionen sein, in Zukunft nur noch Star Trek zu schauen. Man muss dieses Genre mögen – sonst macht es keinen Sinn. Was wir aber davon lernen können ist, dass überall um uns herum Innovationen bzw. Inspirationen zu finden sind. Wir müssen nur die Augen aufmachen. Dabei sind es eher die kleinen Dinge, die etwas besser machen. Dr. Rudolf Mumenthaler von der ETH-Bibliothek meinte im Rahmen eines Vortrages, dass für ihn Innovationen auch kleine Verbesserungen sein können. Es muss also nicht immer etwas völlig Neues entwickelt werden. Von einer Cafe-Kette wie Starbucks können wir lernen, wie man einen Raum gestaltet, in dem Menschen gerne lernen – mit freiem WLAN und überteuertem Kaffee. Auch online können wir überall lernen. Überall gibt es spannende Plattformen und Webseiten, z.B. neue Ideen, wie man Twitter und Facebook nutzen kann.

Was wir ebenfalls davon lernen können ist in der eigenen Institution oder dem eigenen Unternehmen ein Klima zu schaffen, dass die Entwicklung von Innovationen begünstigt. Deshalb ist es wichtig, Ideen zuzulassen. Stellen wir uns vor, den Entwickler von Motorola hätte man ausgelacht, als er meinte er habe Star Trek gesehen und da sei er auf eine Idee gekommen….

Beste Grüße

Christoph Deeg

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