Vortragsreise zur Zukunft der Bibliotheken – Die Zukunftswerkstatt präsentiert Eli Neiburger

6. Januar 2013 at 20:06 11 Kommentare

Liebe Freunde und Unterstützer der Zukunftswerkstatt,

wir hoffen Ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Heute möchten wir Euch mit weiteren Informationen zur Deutschland-Tour von Eli Neiburger zukommen lassen. Für all diejenigen von euch, die Eli Neiburger vielleicht noch nicht kennen gibt es zuerst eine kleine Einführung:

Wie in Deutschland wird auch in den USA an der Bibliothek der Zukunft gearbeitet. Was bedeutet die Digitalisierung für die Bibliotheken? Was bedeuten neue Medien-Formate wie Games und eBooks für die Bibliothek der Zukunft. Ist eine „klassische Bibliothek“ überhaupt noch zeitgemäß bzw. zukunftsfähig? Und falls nicht, was müsste passieren, damit Bibliotheken eine Zukunft haben? Auch in den USA hat man sich auf den Weg gemacht. Es gibt eine stetig wachsende Community an Bibliotheksmitarbeitern, die nicht nur diskutieren sondern vor allem handeln.

Einer der großen „Bibliotheks-Zukunfts-Entwickler“ ist sicherlich Eli Neiburger. Er arbeitet an der Ann Arbour District Library und ist ständig auf der Such nach neuen Ideen und Konzepten für öffentliche Bibliotheken. Ein Thema, dem er sich dabei besonders widmet ist das Thema Gaming. Für ihn ist Gaming kein Bestandsthema. Vielmehr geht es darum die Kultur des Gamings zu verstehen und in die tägliche Arbeit von Bibliotheken zu integrieren. Seine Bibliothek nutzt Games nicht, um damit mehr Menschen zum Lesen von Büchern zu animieren. Die Games sind vielmehr genauso bedeutend oder unbedeutend wie alle anderen Medien. Und deshalb hat er eine Vielzahl an Aktivitäten gestartet. Es gibt heute in sehr vielen US-Bibliotheken Gaming-Wettbewerbe. Einmal im Jahr veranstalten hunderte amerikanischer Bibliotheken den „National Gaming Day“.

Aber Eli Neiburger ist nicht nur am Thema Gaming interessiert. Auch eBooks, Social-Media und das mobile Internet spielen in seiner Arbeit eine große Rolle, denn alle diese Themen haben einen nachhaltigen und tiergreifenden Einfluss auf die Bibliothek der Gegenwart und der Zukunft. Für ihn geht es letztlich darum, die Bibliothek neu zu denken und neu zu entdecken, denn nach seiner Meinung nach würde man die Einrichtung von Bibliotheken – wenn es sie noch nicht gäbe – heute nicht mehr erlauben.

Wie aber kann die Bibliothek der Zukunft aussehen? Was bedeutet es in Zukunft Bibliotheksmitarbeiter zu sein? Für Eli Neiburger ist klar:“We may not be able to give them (den Nutzern/Anmerk. der Redaktion) the best information. But what we can give them is a unique experience“

Wir arbeiten schon länger mit Eli Neiburger zusammen. Die Gaming-Roadshow, die Gaming-Liga und noch ein paar weitere Projekte sind das Ergebnis unserer gemeinsamen Ideen und Konzepte. Wir kennen Eli also schon ganz gut und wir können sagen: Es lohnt sich auf jeden Fall zu einem seiner Vorträge zu kommen. Und wir meinen damit nicht nur Mitarbeiter aus Bibliotheken. Jeder Interessierte, der sich Gedanken über die Zukunft der Bildungs- und Kulturinstitutionen macht, jeder Lehrer, Pädagoge etc. sollte versuchen, einen der Termine wahrzunehmen.

Hier haben wir nun die aktuelle Tourdaten für Euch:

11.02.2013: Berlin – Computerspielemuseum; Beginn 19:00h
13.02.2013: Karlsruhe – Badische Landesbibliothek; Beginn 19:00h
14.02.2013: München – Bayerische Staatsbibliothek; Beginn 19:00h
15.02.2013: Köln – Stadtbibliothek; Beginn 19:00h

Der Eintritt ist natürlich kostenlos!

Wenn Ihr Fragen oder Wünsche habt könnt Ihr unseren Projektverantwortlichen Christoph Deeg unter christoph.deeg@zukunftswerkstatt,org jederzeit kontaktieren.

Beste Grüße

Eure Zukunftswerkstätter

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Wir sagen Danke für ein tolles Jahr 2012! Wuppen 13.1.

11 Kommentare Add your own

  • 1. chramb  |  6. Januar 2013 um 20:55

    Video 2 ab Minute 5….

    Mein Reden, absolut. Ich bin aber nur kleiner FAMI und daher zählt meine Meinung nicht, vielleicht hört ja jemand auf Herrn Neiburger.
    Aber das bezweifle ich mal stark.

    Die Veranstalltungen würde ich gerne Live sehen.

  • 2. Digital.immigrant  |  6. Januar 2013 um 22:54

    Mit Standesdünkel hat die Zukunftswerkstatt wenig am Hut. Wichtig ist es, eine Meinung zu haben und diese auch zu vertreten. Vielleicht hast Du ja die Chance an einem der Termine deinen Standpunkt persönlich zu äußern. Du bist auf jeden Fall herzlich eingeladen.

  • 3. Peter Johannes Weber  |  6. Januar 2013 um 23:49

    Werden eine oder mehrere Veranstaltung online live oder aufgezeichnet zu sehen sein? Je nach Standort sind die Referatsorte nicht gerade in der Nachbarschaft.

  • 4. Christoph Deeg  |  7. Januar 2013 um 22:30

    Sehr geehrter Herr Weber,

    haben Sie vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir wollen auf jeden Fall die Vorträge aufzeichnen und diese dann auch ins Netz stellen…

    Beste Grüße

    Christoph Deeg

  • 5. Sascha (@drachenschweif)  |  9. Januar 2013 um 11:07

    Gibt es in etwa eine Planung, wie lange die Vorträge dauern werden? Wäre für mich interessant zu wissen, ob ich eine Übernachtung einplanen müsste oder in der Nacht noch zurückfahren könnte.

  • 6. Digital.immigrant  |  10. Januar 2013 um 21:34

    Der Vortrag wird ca. 90 Minuten dauern. Für die anschliessende Diskussion haben wir 30 Minuten eingeplant. Das Ende hängt natürlich auch von der Diskutierfreude des Publikums ab ;-) Wir freuen uns schon auf eine angeregte Diskusssion.

  • 7. Darkfire  |  11. Januar 2013 um 12:12

    Man könnte meinen unter Irren gelandet zu sein, aber gut. Da dazu aufgefordert wurde seine Meinung zu sagen – hier ist sie: Mit solchem Unfug werden wir in kürzester Zeit Schiffbruch erleiden und noch mehr zum Thema

    http://www.bib-info.de/verband/projekte/portal-bibliotheksleben-bibliothekssterben/bibliothekssterben.html

    beisteuern.
    Kein Mensch in den Einrichtungen, die ich betreue, würde mich für solchen Unsinn bezahlen oder haben wollen. Niemand. Solchen Klamauk können sich nur unterbeschäftigte Leute ausgedacht haben, die sonst zu viel Tagesfreizeit haben.

  • 8. Martin  |  12. Januar 2013 um 18:34

    Hi zusammen,

    das sehe ich dann etwas anders als der/die/das Darkfire. Solche Konzepte sind die einzige Möglichkeit, dass Bibliothekssterben zu verhindern. Vielleicht betreuen Sie einfach die falschen “Einrichtungen”?

    Gruß
    Martin

  • […] macht sich auch Eli Neiburger Gedanken. Zur Zeit ist er auf Vortragsreise in Deutschland. Das Blog der Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V. […]

  • 10. Babett Hartmann  |  9. Februar 2013 um 22:41

    Noch ein Zusatz zum Blog-Artikel: Hier in Köln ist Eli Neiburger Teil von “Geeks in Education” über Technologien und Social Media in Schulen und Bibliotheken.

    http://geekscologne.mixxt.de/networks/events/show_event.71714

    Viele Grüße aus der Stadtbibliothek Köln

  • […] Februrar 2013 war Eli Neiburger bei uns zu Gast. Eli ist Associate Director IT & Production der Ann Arbor District Library in […]

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