Handyromane und die Bibliotheken
Das Handy ist eigentlich kein Freund von Bibliotheken, in vielen Bibliotheken darf das Handy nicht benutzt werden, um die anderen Nutzer nicht durch die Klingeltöne und Gespräche zu stören. Es wird aber interessant, wenn das Handy als Lesegeräte, Schreibmaschine oder Zugang zu Information genutzt wird.
Oliver Bendel ist ein Schriftsteller, er schreibt Romane für die Jugendlichen. Ungewöhnlich ist, dass er seine Bücher im Netz veröffentlicht und die Jugendlichen können gegen kleinen Betrag die Bücher auf dem Handy herunterladen und lesen auf dem Handy-Display. Auf der Edumedia Tagung letzte Woche in Salzburg hat Herr Bendel ein sehr spannender Vortrag über das neue Trend über die neue Leskultur mit Handy vorgetragen. In Japan (und auch nach meiner Erfahrung in China) verbringen die Jugendlichen viele Freizeit mit Handy, beim Warten auf Busse, im Zug oder auch in einer uninteressanten Vorlesung ist Handy das beste Lesegerät.
Was bedeutet es eigentlich für die Bibliotheken, wenn die Literaturen in anderen Formen publiziert und konsumiert werden? Ist die Bibliothek bereit die auf java-basierten Handyromanen aufzubewahren, zu erfassen und auszuleihen? Könnte Handyromane die Leseförderung bei Jugendlichen unterstützen? ….
Dank Herrn Bendel werden wir ein freies Exemplar von seinem Handyroman „Lucy Luder und…“ bekommen, dem wir auf Messestand der Zukunftswerkstatt Ihnen zeigen können. Wir werden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns zusammen die oben genannten Fragen auf dem Bibliothekartag beschäftigen können.
[...] weiter trainieren oder für ein bisschen Entspannung lädt man das neuste Kapitel von seinem Lieblingshandyroman [...]
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25. Oktober 2009